Beiträge von rower

    Bei negativem Sturz laufen die Reifen innen stärker ab ... aber nicht innen und außen gleichzeitig.

    Bei positivem Sturz laufen die Reifen außen stärker ab ... aber nicht innen und außen gleichzeitig.


    Bei bei zu viel Vorspur laufen die Reifen außen stärker ab ... aber nicht innen und außen gleichzeitig.

    Bei bei zu wenig = negativer Vorspur bzw. "Nachspur" laufen die Reifen innen stärker ab ... aber nicht innen und außen gleichzeitig.


    Bei gleichzeitigen Problemen mit Sturz und Vorspur ( wegen Unfall, unfähiger Werkstatt etc. )

    verstärken sich die Effekte oder oder schwächen sich ab.


    Wenn ein einzelner Reifen das Profil gleichzeitig an beiden Seiten verliert, während es in der Mitte erhalten bleibt ...

    liegt das zu 99% am ( deutlich ) zu geringen Luftdruck ... für diesen Reifen.


    Manfred



    edit:


    wenn jetzt jemand meint, mein Wissen bezöge ich aus dem Link , den ich beigefügt habe : vergesst es einfach ... BITTE.

    Der Link sollte nur meine Aussage illustrieren.

    Das Wissen um Verschleißbilder an Reifen habe ich aus einer Zeit lange vor den Zeiten, da es Links und das WWW gibt ...

    lange bevor man auch nur ahnen konnte, dass es das WWW einmal geben wird : Ende der 60ér.

    Das ist eine/meine Lebenseinstellung ... mit der ich heil und gut das Rentenalter erreicht habe.


    In dem vorliegenden Fall ist es natürlich möglich, dass die Werkstatt versucht hat , zu bescheißen:

    da hier aber keine Gewissheit herrscht, wie es nun wirklich war, kann der gute Mann sich auch geirrt haben :

    schließlich hat er aus "freien Stücken" in eigener Initiative durch Anruf den Irrtum/die Meinung revidiert.

    Wer will, kann da meinetwegen immer noch vom versuchten "Beschiß" reden ... ich sehe das aber anders.


    Ich halte es für mich für sinnvoll, keine nicht sicher begründeten negativen Erwartungen an meine Mitmenschen zu stellen.

    Das hat mit naiver Gutgläubigkeit aber gar nichts zu tun.


    Eine positive Erwartungshaltung an meine Mitmenschen wird zu einem großen Teil ( geschätzte 80% ) positiv reflektiert.


    Mit einer negativen Erwartungshaltung hat man auch eher negativ gefärbte Reaktionen ... auch in der Größenordnung in der Gegend um 80%.


    Da habe ich lieber ca. 80% positives Entgegenkommen ... und werde halt zu 20 % enttäuscht :

    besser als umgekehrt.


    Und Enttäuschung ist doch letztendlich etwas sehr Positives : denn es ist das Ende einer Täuschung, der man aufgesessen ist.


    Aber das ist natürlich auch eine eher philosophische Sichtweise, die in meiner humanistischen Erziehung gründet.



    Andererseits reagiere ich mitunter schon etwas "giftig", wenn grundlos Negatives unterstellt wird.



    Manfred

    Ich glaube nicht, dass sie "es versucht" haben :

    die wussten es halt erst nicht besser ... und haben dann ihre Meinung nach bestem Wissen geändert.


    Das ist auf jeden Fall besser, als wider besserem Wissen auf seiner ersten und falschen Meinung zu beharren.

    Wirtschaftlich geht da "Rechthaberei" langfristig eh in die Hose.



    Aber ich gebe auch zu, dass ich da gerne mal mit zu positiver Meinung über Menschen herangehe ...

    negative Meinungen über meine Mitmenschen bilde ich mir gerne nach Erfahrung ...

    positive Meinungen dann doch lieber als "Vorurteil".

    auch wenn meine eingangs gestellte Frage "Darf sich bei dem Ding die das Zugrohr drehen oder nicht" noch nicht so richtig klar beantwortet wurde ;)

    Das Problem ist ... dass es "drehbare" und "nicht drehbare" Kupplungen gibt :

    wer will und soll sich jetzt so weit aus "dem Fenster lehnen" und definitiv erklären, dass deine zu 100% eine drehbare Version ist.


    Und dass es solche und solche gibt, weißt du ja bereits aus den vorangegangenen Antworten.


    Manfred

    Für mich als Amateur in Sachen caravan steht im Fahrzeugschein dass ich den wohnwagen mit 1600kg zgg mit 100 km/h fahren darf.

    Das sieht der Richter, wenn er sich damit befassen muss, anders: für ihn gibt es kein "Amateurstatus" ... und du zahlst.

    ( und ab 25 Km/h zu schnell mit Anhänger gehst du einige Zeit "zu Fuß". )


    Wenn der Anhänger genug Zuladung hat, kannst du ihn auf 1540 Kg ablasten : dann darfst du "100".


    Oder mit etwas mehr Aufwand den Passat nachwiegen und das höhere Leergewicht eintragen lassen:

    der wird eh mehr wiegen als in der Zulassung steht ... mit gut 100 Kg mehr kann man meist rechnen ... und das reicht dann für "100" mit WW und 1600 Kg.


    Manfred

    Die werksseitig montierte Anhängerkupplung ist nicht wie früher mit Serien-Nr. / Typ-Nr. vermerkt,

    weil sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine ABE hat.


    Die Gewichte sind gaaanz einfach zu lesen :weg: ... wenn man sie einmal in richtiger Reihenfolge sortiert hat :super::biggrins:


    Das zulässige Gesamtgewicht des Solo-Fahrzeuges beträgt 2120 Kg ... im Anhängerbetrieb + 60 Kg = 2180 Kg.


    Die "normale" Anhängelast liegt bei 1400 Kg ...

    und die zulässige Gesamtmasse aus PKW + Anhänger beträgt 3580 Kg

    Das passt, weil dein Passat = 2180 Kg im Anhängerbetrieb + 1400 zul. Anhängelast = 3580 Kg sind.

    ( Das ist nicht immer so : es gibt Fahrzeuge, die eine geringere zulässige Gesamt-Zugmasse haben als die rechnerische Summe )


    Bis 8% Steigung darfst du aber 1600 Kg anhängen:

    hier wird dann vom Hersteller ein zulässiges Gesamt-Zuggewicht von 3780 Kg freigegeben : 2160 + 1600 ... zum Glück für dich.

    Andere Hersteller geben dann manchmal kein höheres Gesamt-Zuggewicht frei: man darf dann das Zugfahrzeug nicht mehr vollständig beladen.


    Manfred

    Bei der Messung der Höhe muss man bedenken, dass Dachluken, wenn sie vorhanden sind, etwas "auftragen" und zur Gesamthöhe mitzählen.


    Allerdings scheint mir der Wohnwagen eh ziemlich "fertig" zu sein ... typisch für diese Bauart und die Bauzeit:

    der Wohnwagen scheint abgesackt ... er hängt vorne und hinten ca. 3 cm runter : erkenntlich und ein ziemlich sicheres Zeichen dafür

    ist die Verformung über der Tür.

    Man kann das auch direkt am Wohnwagen erkennen, in dem man an der unteren Kederleiste entlang "peilt".

    Wenn ich am 32" Bildschirm ein Lineal an die vordere Unterkante ( vor dem Rad ) der Kederleiste halte, ist sie gerade ...

    genau so sieht es hinter dem Rad aus :

    wenn man aber das Lineal unter die ganze Länge des Wohnwagens hält ... sieht man einen "Knick".


    Aus meiner Sicht ist der Wohnwagen so weit "fertig", dass große Investitionen ( neue Achse ) nicht lohnen.


    Wenn überhaupt, würde ich mit Distanzstücken wie der "ALKO Distanzstück Deichselerhöhung", die es in verschiedenen Höhen gbt,

    versuchen, den Anhänger im angehängten Zustand "gerade zu stellen".


    Die Dinger müssen meines ( unvollständigen ) Wissens aber vom TÜV abgenommen werden ...

    und da könnte dann das Risiko bestehen, dass der WW "aus dem Verkehr gezogen" wird.



    Manfred

    Musst mal sehen, ob die Räder noch gerade stehen (Wasserwaage ?) : die Achse kann zum Beispiel durch Überladung verbogen sein.


    Wenn das so o.k. ist ... könnte das mit dem TÜV auch so klargehen ... ein kompetenter Tüver wird aber genau hinsehen.


    Ich selbst würde die Kotflügel lösen und 5 cm höher neu montieren.

    Hat 2 Effekte:

    sieht in meinen Augen stimmiger aus ...

    der Prüfer hält es rein optisch für "normal"

    und die Rennleitung kommt nicht "so einfach" auf die Idee, den Anhänger wegen Überladung kontrollieren zu wollen.


    Obwohl die Humbaur´s mit der Art von Kotflügeln eh immer "tiefergelegt" aussehen.

    Wenn man auf dem TPV ein Motorrad verzurren möchte ... sollte man sich das Video vom ADAC ansehen :

    https://www.adac.de/rund-ums-f…hnik/anhaengertest-750kg/


    Und dann erst einmal die Bodenplatte fest mit dem Fahrgestell verbinden:

    die 5 originalen Schräubelchen ( 2 vorne, eine im letzten Drittel hinten in der Mitte und 2 hinten )

    halten nämlich so gut wie nix und sind dafür verantwortlich, dass der Hänger im ADAC-Test wackelt wie ein Lämmerschwanz.


    Da kann man die Airline-Schienen auch gleich mit mit 5 Spax je Schiene in der Bodenplatte verschrauben:

    die halten dann vermutlich mehr als die 5 originalen Schrauben des Kastens auf dem Rahmen.


    Man kann die Airline-Schienen natürlich auch vernünftig im "Kasten" befestigen :

    aber ohne vernünftige zusätzliche Befestigung des Kastens auf dem Fahrgestell des Anhängers

    "segelt" einem im Fall der Fälle das Motorad dann halt mit dem Kasten davon.


    Manfred

    Im Stückgut-Sammelverkehr (oder wie das heißt) bist du als "Verlader"

    sogar dafür verantwortlich, dass die bereits auf dem LKW befindliche Ware

    von vorhergehenden Ladestellen beim Verlassen des Hofes ordentlich gesichert ist.

    Das gilt selbst dann, wenn du dem LKW keine Ware übergibst, weil der die Ware nicht ordentlich sichern kann ...

    und der Fahrer dann den Hof mit der bereits von Vorkunden vorhandenen, ungesicherten Ladung den Hof verlässt.


    Bei uns in der Firma gab es die strikte Anweisung, die Weiterfahrt eines solchen Farzeuges unter Androhung der fristlosen Entlassung zu verhindern.


    Einmal haben wir die Rennleitung informiert, die das Fahrzeug ca. 100 m nach verlassen des Hofes kontrollierte.


    Hört sich alles "brutal" an ... diente aber nur dem Schutz und Erhalt von Menschenleben ...

    und dem Schutz unserer Mitarbeiter vor den rechtlichen und finanziellen Folgen eines solchen Disasters.


    Und meinem eigenen Schutz vor diesen Folgen ... als Vorgesetzter eines Teils der "Verlader". :super:

    Und die Inhaber des Unternehmens waren die Initiatoren dieses Verfahrens ( die hatten auch "Schiss" vor den Folgen ^^ )


    Ein wenig Egoismus kann da nicht schaden :biggrins::biggrins:



    Manfred