Jo, Zeitverzögerung würde Sinn machen.
Bei meinen Zugfahrzeugen bin ich da eher pragmatisch vorgegangen. Da geht es direkt von der Batterie über 2,5 qmm bzw. 4 qmm über eine 15 Ampere Sicherung an Pin 9 der Anhängersteckdose, also "ordentliches" Dauerplus.
Im Wohnwagen ist eine 44 Ah Batterie.
Ich habe alle möglichen Zustände der WW-Batterie durchgespielt und die jeweils fließenden Ströme gemessen.
Bei leerer WW-Batterie fließen bei laufendem Motor höchstens 6 Ampere, bei stehendem Motor geht der Ladestrom recht schnell auf unter 1 Ampere runter.
Klar, je voller die WW Batterie wird, sinkt auch der Ladestrom, aber da macht z.B. ein normales Ladegerät ja auch nix anderes.
Bei ziemlich voller (so etwas ab halb voll) ist der Ladestrom bei stehendem Motor so gering, das ich das Gespann mit ruhigem Gewissen ein/zwei Tage angekoppelt stehen lassen kann.
Natürlich sollte man dann im Wohnwagen nicht mit einem Wechselrichter und Kochplatte sein Essen zubereiten wollen... ![]()
Mit gesundem Menschenverstand angewendet, funktioniert alles so wie es soll, ganz ohne Elektronik.
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