Beiträge von JAU

    Sprich es gilt nicht für jede Gespannkombination.


    War mir jetzt auch nicht bewusst. Aber ich stimme deiner Lesart zu.


    Nur ist es für die Praxis nicht wirklich relevant.
    Es ist zwar nicht mehr unnüblich das ein PKW ungebremste Anhängelasten <700kg haben. Das Leergewicht ist aber immernoch der limitierende Faktor. Da kommen fürn Anhänger so zGG wie z.B. 400 kg raus, da liegt die ungebremste Ahnhängelast locker drüber. Ist das Auto leer dann so schwer das man 750kg zGG mit 100 fahren dürfte, dann ist die ungebremste Anhägnelaust auch hoch genug.


    Bei Wohnanhängern seh ichs ähnlich. Deren Zuladung ist ja eh recht gering. D.h. das tatsächliche Gewicht wird in der Praxis meist dem zGG entsprechen. Das geht dann natürlich nur wenn die gebremste Anhängelast hoch genug ist.



    mfg JAU

    Das Thema ist hoch komplex.


    Kugellager sind definitive von Vorteil. Vorzugsweise offene nehmen und mit Bremsenreiniger das Fett auswaschen, die zu erwartenden Betriebsstunden hält das Lager auch ohne Schmierung aus.
    Kniffliger ist die Laufläche. Denn einerseits möchte man doch Gripp haben um möglichst schnell durch die Kurve zu kommen. Andererseits sollte der Rollwiderstand so niedrig wie möglich sein. Harte Kunstoffrollen ohne PU-Belag laufen schnell, haben dafür aber auch fast keine Seitenführung. Finger weg von Luftbereifung!


    Breitere Spur ist von Vorteil. Die Achse muss aber stabil genug sein! Wenn die Räder an den Radkästen (oder dem Fahrer) streifen ist wieder Essig. Es hilft auch das Chassis auszuschäumen. Das erhöht die mögliche Zuladung ab der der Hohlkörper nachgibt.
    Die Lenkung ist ab Werk auch ziemlicher Murks. Eine Umkonstruktion bedeutet aber richtig Arbeit. Auf jeden Fall die Lenkstange verlängern das es Lenkrad höher kommt und mehr Platz für die Oberschenkel gibt.


    Und man braucht Eier. Der ganze Umbau bringt nix wenn der Fahrer nachher dauerbremst. :biggrins:



    mfg JAU

    Ein Verwandter hatte das Problem bei seinem Pickup mit dem (schweren) Hardtop. Elektroseilzug an die Decke und ab dafür.
    Jetzt ist das da insofern einfacher weil da auch ein Dachgepäckträger dran ist der als Anschlagpunkt missbraucht wird.


    Bei einer Hochplane mit Spitzdach könnte ich mir vorstellen an der Frontseite die Plane ganz hoch zu schieben und dann ein Rundrohr zu platzieren um das man vorne und hinten je einen Schlupf (aka Rundschlinge) legen kann. Bei einem einzelnen Haken am Seilzug muss aber die Decke recht hoch sein. Der Anschlagwinkel zur Horizontalen darf nicht zu steil werden!
    Die Alternative wären dann 2 Haken. Z.B. 2 Seile die über Umlenkrollen auf einen Zug gehen. Ein einzelner Seilstrang der über Umlenkrollen erst am vorderen und dann am hinteren Anschlagpunkt ansetzt ist Murks! Da ist gleichmäßiges anheben praktisch nicht möglich.



    mfg JAU

    Rahmen vs. Deichsel:


    Es ist grundsätzlich nicht erlaubt an typgeprüften Bauteilen zu Bohren oder zu schweißen. Das bezieht sich vor allem auf zugekaufte, angeschraube V- Deichseln, Rohrdeichseln und natürlich Achsen.
    In dem Fall hat der Anhänger keine eigene Deichsel, sie ist Teil des Rahmens. Am Rahmen darf gearbeitet werden.


    Da bedeutet jetzt aber nicht das man da Schweizer Käse draus machen darf. Sinn und Verstand gehört schon dazu.
    Ich seh jedenfalls kein Problem am hinteren Ende 2 Löcher für die gekantete Unterlegbleche zu bohren. Wenns zu Diskussioenn kommt sollte der Hinweis genügen dass das hintere Ende das mit der geringsten Belastung, das Profil aber durchgehend gleich stark ist.




    Ich würde vorne die Schloßschrauben in den Ecken noch mitnehmen.


    Die Unterlegbleche zwischen Rahmen und Siebdruck zu schieben halte ich für kaum machbar.



    mfg JAU

    Die vorderen Zurrmulden möchte ich möglichst weit in die ecken setzen,


    Würde ich auch so handhaben.
    Und das Unterlegblech so weit rausziehen dass das Blech der Bordwand zwischen Unterlegblech und Siebdruck liegt. In den Ecken des Unterlegblechs dann Schrauben (wenn auch keine großen) durch beide Bleche ins Holz treiben.


    Das eliminiert das geschilderte Szenario das es dir die Bodenplatte in den Ecken hochzieht (es sei denn die Kräfte sind so groß das die Bordwand einknickt).



    mfg JAU

    Ich benötige lediglich tipps und tricks wie und was für Ösen ich verwenden sollte.


    Die von Hängermann gezeigten sind schon ok. Die vorderen Beiden sind mir aber zu weit hinten.


    Hab ich an meinem, zusätzlich zu den Stema-Laschen in den Ecken, ein paar ovale Aufbauösen dran. Die im Shop haben leider keine Angabe zur Belastbarkeit. :(
    Noch seltener wie viel die Bügel bei seitlichem Zug noch tragen.


    Edellösung wären drehbare Tranportösen.
    Bei normalen, niedrig vergüteten Ringschrauben auf die Belastbarkeit achten und etwas Reserve vorsehen (sind nicht für dynamische Lasten ausgelegt, M8 halte ich daher für zu klein).


    Zitat

    Oder was haltet ihr von Airline-Schienen? Hat jemand hiermit Erfahrung?


    Keine Erfahrung. Muss man halt auch was drunter bauen und durchschrauben. Kleben (liest man leider gelegentlich) wird nicht halten.



    mfg JAU

    Das wäre ja zu einfach...


    Äh, das war ein Alernativvorschlag weil:


    dauernd rein und raus ist natürlich nichts


    Wenn keine Hochplane im Weg ist gibt es selbstredend keinen guten Grund die Ladung umzupacken.


    Zitat

    Genau so wenn ich Sand hole die zuhause in die Schubkarre muss.
    Da stelle ich die Karre auch hinter den Anhänger und Schippe die Schubkarre voll.


    In dem Fall finde ich es angenehmer mich nicht dauernd umdrehen zu müssen und nehme die paar cm Hubhöhe in kauf. Der Schubkarren steht daher durchaus auch mal seitlich neben dem Anhänger.


    Kommt allerdings nicht all zu oft vor. Nach Möglichkeit arbeite ich vom Anhänger direkt in die Grube. Und die Fälle in denen es nötig war mit Eimer oder Karre zu arbeiten waren meist die in denen ich mir das Material hab liefern lassen.



    mfg JAU


    Ich rate die Gurte nicht über die Bordwand zu spannen.


    Ich habe nur Angst, dass mir die 9mm starke Bodenplatte ausreist oder gar bricht.


    Ist die Platte denn marode?
    Wenn man die Stellen für die Löcher geschickt wählt oder Bleche zur Lastverteilung unterbaut sehe ich kein Problem. Gerade die vorderen Anschlagpunkte finde ich unkritisch weil die in der Nähe der vorderen Bordwand liegen werden. Die Siebdruckplatte wird dadurch in Querrichtung stabilisiert.


    Solltest du dir Sorgen wegen der Standflächen des Moppeds machen: Eine Standschiene gibt auch nochmal Stabilität in Längsrictung und Verteilt die Last großflächiger auf den Holzboden.


    Warum sollte die Bodenplatte brechen, schonmal drunter geschaut? Da verläuft mittig eine Strebe.


    Woran siehst du das?
    Ich hab Anhänger dieser Bauform schon mit als auch ohne mittigen Längsträger gesehen. Auf dem Foto ist nicht zu erkenne um was für einen Anhänger es konkret geht und gesagt wurde es auch nicht.


    Bitte nicht machen! Damit lyncht man sich seine Simmerringe.


    Wenn bei der Aktion die Simmeringe kaputt gehen hast du ein anderes Problem das abgestellt werden sollte.
    Und es ist in der Tat wichtig das Mopped so weit in die Federn zu spannen das sicher gestellt ist das es beim Transport nicht weiter einfedert, sonst haben die Gurte keine Wirkung.



    Apropos Gurte: Ich empfehle 4 Stück mit mindestens 250daN.



    mfg JAU

    Hochplane 1,40m, Zugang nur von hinten. Man muss also die ganze Zeit gebückt arbeiten.


    Ok, da bräuchte ich auch so lang.
    Ich weiß schon warum ich meine Hochplane nur alle 3 Jahre mal aufbaue. ;)


    Zitat

    Die (der?) Spriegel waren nicht abnehmbar.


    Das würde ich als Fehler bei der Anhängerauswahl beizeichnen.
    Ich seh daher auch kein Grund diese miesen Voraussetzungen als Maßstab anzusetzen.


    Zitat

    Geschippt werden musste der ganze Schutt in einen solchen Abrollcontainer.


    Bei uns im Bauhof steht auch nur ne Mulde, da ist aber auch die Abgabemenge begrenzt (weil kostenlos). Wenn du da mitm Anhänger voll Schutt auftauchst wirst du weggeschickt.
    Die übrigen Abladestellen sind unproblematisch, da wird die Ladung einfach aufn Boden gepackt.



    mfg JAU

    Ich kann der Argumentation zur Eimerlösung nur halb zustimmen.


    Wenn man vom gewogenen Gesamtgewicht das Eimergewicht zurückrechnet dann unterscheidet sich die Lernkurve in keinem Punkt von geschütteter Ladung.


    Und die Entladezeit mit der Schippe sah bei mir auch anders aus. 3/4h - war das mit Vesperpause zwischendrin?



    Taugt nicht als Argument, aber möchts trotzdem mal erwähnt haben: Jeder Eimer wiegt selbst ~0,5kg.



    mfg JAU

    Zitat

    Warum ein gebremster?


    Es ist nicht nur eine Frage was man darf, sondern auch wie es sich fährt. Bei einem voll geladenen 750er schieben die vollen 750kg. Bei einem gebremsten nur das was die Differenz die eine Auflaufreinrichtung zur Betätigung braucht.
    Und es bleibt noch die elende Gefahr den Anhänger ständig zu überladen. 600kg Muttererde? Da sieht im Anhänger aus als hätte einer reingehustet...


    Zumal du bei einem 2.0l Octavia glaub 1600kg Anhängelast hast. Da würde ein 1500er gut passen. Wir sprechen da schon nicht mehr von 5 vs. 3, sondern 6 vs. 3 Ladungen.


    Zitat

    Der hat aber nur 4 Zurrösen.


    Das ist mehr als bei so manch anderem namhaften Anhängerhersteller. :(


    Zitat

    Familienvater


    Als Hinweis: Personen (auch Kinder) dürfen im Anhänger nicht transportiert werden. :pfeif:



    mfg JAU

    Gibt es da Auflager etc. die dafür geeignet sind bzw. wie machen die Profis das bei z.B. Neuanhängern, welche ja auch gestapelt ankommen?


    Da werden 2 miteinander verbundene Winkelprofile auf die Bordwand gelegt in deren Lücke dann die Räder des oberen Anhängers ruhen.


    Wenn die Profilfläche aber schon auf der Bordwand steht dann wirst du 2 recht große Kanthölzer (10x10) brauchen um genug Höhe zu bekommen das die 30°-Regel eingehalten wird.
    Wie man den Spaß dann sicher gurtet ist auch noch offen.



    mfg JAU

    Wenn die bunt sind fällt es natürlich eher auf wenns "die falschen" sind. Ich hab die schwarzen verbaut.
    Da wurde aber auch nicht geprüft obs die richtigen Dämpfer sind. Im Extremfall hätte ich auch falsche Stoßdämpfer für Schraubenfedern anbauen können und es wäre bei der Abnahme nicht aufgefallen.



    mfg JAU

    Von den Fotos ausgehend die ich bislang gesehen hab ist bei Heckkippern die Achse weiter hinten. Beim Kippen bekommt der sonst zu viel Last hinter die Achse.


    Und ich denke es hat gute Gründe warum Kipper bei 3m aufhören. Je länger Pritsche und Unterbau umso massiver muss gebaut werden. Beides.
    Im Extremfall hat man ja fast das gesamte Gewicht von Pritsche und Ladung am Anschlagpunkt am Heck übern Unterbau "frei" auf die hinteren Achse wirkend.


    Und der Zylinder wird mit Pritschenlänge auch länger oder größer. In jedem Fall schwerer.



    mfg JAU