98er Selbstbau-Anhänger zum Restaurieren und Optimieren

  • War ich auch schon am überlegen ob das mit nem Seilzug gehen würd, hab das bei anderen Hängern mit seitlichen Leuchten mehrmals gesehn. Das mit dem Sichtwinkel beim Dreieck kam mir auch komisch vor weil wenn man dahinter steht ist das Dreieck ja eigentlich verdeckt von dem Rückleuchtenträger. Aber das Dreieck war da definitiv dran, hab ja die Reste von dem zerbrochenen Ding da noch weggeprokelt.


    Bautenzug...wäre gut wenns einer mit Bautenzughülle wäre eigentlich, dann kann ich den legen wie ich will. Nur per Seil ist doof, dann brauch ich Umlenker, Bügel oder so, wo er halt durchgeht. Das zu machen wäre kein Problem, den brauch ich ja nur vorn an der Kippvorrichtung festmachen das die den mit hochzieht.


    Gute Idee, muss ich mal ausmessen wie lang der sein müsste und dann mal schauen ob was in der Länge gibt.


    Och..schon gefunden bei oldsmoped.de, als Meterware bis 5m Länger lieferbar. Für Centbeträge.

  • Zitat

    Aber das Dreieck war da definitiv dran, hab ja die Reste von dem zerbrochenen Ding da noch weggeprokelt.


    nur weils irgend so ein "Depp" mal da hingeschraubt hat, bedeutet es nicht das es erlaubt ist


    Bowdenzug gibts auch beim Fahrrad oder Mopedhändler in Meterware, Hülle reicht ja an Stellen wo es um Kurven geht, schau mal dein Fahrrad an

  • Das schon, aber ich wollt nicht extra nach bunny hop fahren um nen Bautenzug zu holen, da kostet das Benzin ja schon mehr als ich jetzt bezahlt hab. Ausserdem gibts da keine billigen sondern mindestens sowas wie Goretex. Unsere zwei Fahrradläden hier haben keine Bautenzüge in Seilform, das kennen die nicht, die haben sowas nur als Draht in fertigen Länger. Vermutlich in den 50ern alte Bestände von Lipperstolz aufgekauft oder so. So Dorfhändler halt wo man auch seinen Rasenmäher und Omis alte Kaffemühle zum reparieren für 1,8 millionen euros hinbringen kann weil das so unfassbares Hightech ist.

  • Zitat

    So Dorfhändler halt wo man auch seinen Rasenmäher und Omis alte Kaffemühle zum reparieren für 1,8 millionen euros hinbringen kann


    also im Nachbardorf gibts bei uns so einen, Fahrräder Mopeds, Rasenmäher, Kaffeemaschinen weiß ich ned


    aber der hat Meterware, ich find den gut

  • Bei Neuzulassungen dürfen Leuchten und Kennzeichen nicht abnehmbar oder beweglich sein. Wenn der Hänger noch die originale Zulassung hat könnte es gehen.
    Mir ist aber aufgefallen das bei Hängern die ihr Kennzeichen an der Klappe haben im Schein gern ein Vermerk steht: Heckklappe muss bei Fahrt geschlossen sein. Hast du vielleicht auch einen entsprechenden Hinweis im Schein?



    mfg JAU


    Dann schau mal hier: http://www.clemensimperium.de/…totransporter-Neu1_01.JPG

  • Klappbarer Nummernschildträger: Check
    Neue Schuhe: Check
    Restliche Reflektoren und Frontleuchten: Check
    Anhängerkupplung am Auto: Check


    Heute die AHK angebaut, verkabelt nicht, keine Zeit mehr. Hatte zufällig einen gebrochenen Bremsbelag vorn links am Auto diagnostiziert der sich verkeilte und blockierte. 1 Jahr alt und 9000km gelaufen. echt deprimierend. Da ich Sonntags um 20 Uhr keinen Ersatz bekomme musste ich andere alte Beläge nehmen damit ich auch wieder nach Hause fahren konnte. Die waren in den Teilen der Vorderachse eines geschlachteten der 7 Jahre auf einer Wiese stand. Da nicht nur die Felgen sich nicht lösen liessen hatte ich die samt Querlenkern Spurstangen Antriebswelle und Federbein ausgebaut bzw abgeschnitten. Drei Schrauben hatte ich an einer Felge irgendwann nach langen Versuchen rausbekommen. Die vierte habe ich dann heute auf die Schnelle ausgebohrt.


    Eine Zweistündige Hauruck-Aktion heute. Kein schöner Sonntag.



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  • Hab noch was wichtiges vergessen zu fragen.


    Diese Anleitung hier http://www.**********************/bremseinstellung.html
    habe ich zum einstellen der Bremsen gefunden, hat auch geklappt, ist ja im Prinzip wie beim Auto die Handbremse. Nur das bei meinem Hänger der Weg des Seiles etwa 15.10mm ist statt 5-8 laut Knott. Meine Handbremse hat keine Zahnrastung sondern so einen Zylinder, vermutlich mit ner Feder drin, und da wird der Hebel ja glatt 90 Grad umgeworfen. Da legt das Seil natürlich erstmal einiges an Leerweg zurück. Wenn ichs von Anfang an so einstelle das das Seil nur diese 5-8mm zurücklegen kann, dann bekomme ich den Handbremshebel garnicht mehr umgelegt. Da würds mir vermutlich die Seile abreissen wenn ich den Gewaltsam umlege.


    Wie wird das denn beim TÜV geprüft? Weil an sich bremst der Anhänger (abgesehen von der Handbremse) ja nur wenn die AE reingedückt ist? Gibts da etwas zum reindrücken und arretieren?? Oder wird einfach die Handbremse gezogen und gemessen? Kann ich das selber so prüfen? Dann müsst ich den ja mitn Auto ziehen und die Räder müssten dann ja blockieren egal wie ich ziehe?


    Nochwas, die TÜVs hier haben mittlerweile alle Bremsplatten, keine Rollen.


    Fragen über Fragen.


    Wäre ja blöd wenn die Bremse geprüft wird und dann bekomm ich kein TÜV weil die zuviel oder zuwenig zieht. Da vor Ort werde ich von denen wohl kaum die Zeit bekommen um mal eben die Bremse neu einzustellen ne.

  • Super, Danke, hatte nichts passendes gefunden.
    Scheint dann ja unter Umständen doch keine grossartig dramatische Sache zu sein.

  • So Bremse ist eingestellt. Ein paarmal übern Hof vor und zurückgefahren zum testen. Handbremse funktioniert, Auflaufbremse auch. Der Auflaufdämpfer oder die Feder scheint auch in Ordnung zu sein, per Hand mit viieeel Kraft konnte ich die AE etwa 1cm reindrücken, dann kam sie wieder raus. Beim Bremsen ging sie nicht komplett rein, aber fast. Sowie ichs verstanden hab ist das dann in Ordnung wenn sie sich nicht ständig komplett reinschiebt. Wegen ruckeln beim Bremsen undso.


    Ich entschied mich dann für den Fahrversuch. Beim Rückwärtsfahren ging alles mit ein wenig Kraftaufwand seitens des Motors, alle Räder drehten.
    Beim Vorwärtsfahren stotterte ein Hinterrad dann jedoch. Es blockierte immer wieder leicht. Dann habe ich die Nachstellschraube an der Trommel eine Viertelumdrehung loser gedreht und dann ging es. Die Bremse funktioniert an dem Rad trotzdem. Dennoch dreht es sich in Rückwärtsrichtung leichter, ohne schleifen. In Vorwärtsrichtung schleift es ein wenig.


    Wie kann das denn sein?? Bremsbacken oder die RFA falsch in die Trommel gebaut (Geht das überhaupt??)?? Oder passiert das wenn ich die Nachstellung an der Trommel ein klein wenig zu weit nachstelle? Es war ja ein Hinterrad und beim Rückwärtsfahren kommt da ja mehr Druck drauf als beim Vorwärtsfahren wo es dann ja im Prinzip nur "Hinterhergezogen" wird. Vielleicht hat es deshalb ein wenig blockiert beim Vorwärtsfahren aber nicht beim Rückwärtsfahren?


    Ich find das merkwürdig. Ich mach die Trommel mal ab und fotografiere das wie es eingebaut ist.

  • Hab grad noch gelesen das der Handbremshebel sich beim Rückwärtsschieben leicht nachstellt. Das tut er.

  • Bremsen zerlegt. Sieht an sich alles richtig aus. Beläge sind auch richtigherum, steht ja sogar die Drehrichtung und Fahrtrichtung drauf. Obwohl man die theoretisch sicher falschherum einbauen könnte, was aber nicht der Fall ist. Gängig ist auch alles einwandfrei, nichts klemmt. Es sieht ranzig aus, klar, könnt schöner sein, es ist aber einwandfrei funktionsfähig.


    Vermutlich hatte ich es doch einfach nur etwas zu fest vorgespannt so das es ein wenig blockierte weil die hintere Backe schliff und sich beim Vorwärtsfahren dann in der Trommel verschob und verkeilte.


    Aber was anderes, wo ist da die Rückfahrautomatik? Hab mir echt alles durchgelesen was ich so finden konnte. Aber das Funktionsprinzip innerhalb der Trommel ist mir dennoch nicht ganz klar. Ausser das sich wie gesagt die Backen verkeilen und die Trommel dann leicht blockieren in bestimmter Richtung.



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  • Aber was anderes, wo ist da die Rückfahrautomatik?

    Na in der Bremse, siehste se nich :q


    Magst du noch etwas grübeln welche Bremsbacke wie beim Rückwärtsfahren nach innen "abtaucht"?
    Ja.
    Ok, kann ich gut verstehen.


    Falls nicht: da finde ich, ist es schön bebildert. Sieht allerdings etwas anders aus wie bei dir. Soll ja auch nicht zu leicht sein.


    Gruss georg123

  • Na wie das funktioniert mit dem verkeilen und "abtauchen" ist ja schon klar. Aber ich meinte ob das schon alles ist?? Ich dacht da wär eine gewaltige Maschinerie am Werke die für den normalsterblichen Verstand kaum zu erfassen wäre oder so. Nagut, es ist so wie ich es vermutete, also einfacher als man denkt halt. Mich hats nur gewundert das es bei einem Rad scheinbar genau andersrum funktionierte. Aber kein Wunder wenn ich es zu knapp eingestellt hatte.


    Als ich die Räder gestern abgeschraubt hatte habe ich den Hänger angehoben und die Handbremse gezogen. Dachte mir das würd reichen zum Schrauben lösen. Aber auf 100Nm eingestellt konnte ich die Räder mit dem Dremo dann noch relativ gut drehen. Beim Auto ist das dann doch etwas straffer. Ist das wirklich ausreichend Bremswirkung für einen Hänger? Wenn ichs noch weiter nachstelle geht der Handbremshebel halt nicht mehr ganz zu. Handbremse ist mit Federspeicher, Knott.

  • Hallo


    unter der Rubrik Radbremse ist ne Einstellanweisung wie es geht, schon gelesen?


    wenn die richtig eingestellt ist dreht sich da vorwärts nix mehr wen die Bremse anziehst, auch rückwärts nicht mit Handbremse


    Gruß Mani

  • Alles längst erledigt, aber links bei den beiden Rädern ist es schwierig einzustellen. Bzw. der Bereich zwischen leicht drehbar und knallfest ist sehr weit und dazwischen schleift es deutlich. Stelle ich es so ein das die Räder wirklich komplett fest sind beim Bremsen, dann lassen die sich bei loser Bremse schon nicht mehr leicht drehen. Auf der rechten Seite war das hingegen überhaupt kein Problem. Die Bautenzüge sinds nicht das die vielleicht nicht wieder richtig zurückgehen. Da ist ja auch noch eine Feder die das ganze Einstellgestänge mit zurückzieht. Bin da etwas Ratlos im Moment, die Beläge sind auch top, total gleichmässig, etwa 4mm drauf, nicht schief abgelaufen, Trommel ist auch kein bisschen eingelaufen, Gängig ist auch alles.

  • Na wie das funktioniert mit dem verkeilen und "abtauchen" ist ja schon klar. Aber ich meinte ob das schon alles ist?? Ich dacht da wär eine gewaltige Maschinerie am Werke die für den normalsterblichen Verstand kaum zu erfassen wäre oder so.

    Du hast also nicht den Microcontroller gefunden, welcher die Daten von Auflaufeinrichtung, Rückfahrscheinwerfer und GPS miteinander abgleicht und die Bremse entsprechend automatisch einstellt?
    Dann haste vielleicht doch noch die beschriebene, einfache, rein mechanische RüFa.


    Mich hats nur gewundert das es bei einem Rad scheinbar genau andersrum funktionierte.

    Das solltest du dir nochmal genauer anschauen, nicht dass da mal wer ein falsches Teil eingabaut hat.


    Gruss georg123

  • Ne die Teile sind richtig eingebaut undso, das sind ja die beiden auf den Fotos, Vorderrad und Hinterrad, beides identisch.
    Es wird sich durch die Einstellung ein Belag verkeilt haben als das Rad gedreht hat. Nach etwas loser stellen war das Phänomen ja verschwunden. Aber insgesamt bin ich halt noch von der schlechten einstellbarkeit auf der linken Seite etwas betrübt.