die ganzen Texte die man im Netz findet sind wie so oft alle falsch
dieses Zitat kommt der ganzen Sache noch am nächsten
Zitat
Was jedem Auto-Liebhaber klar sein müsste, hatte ein Frachtführer beim Transport eines Porsche Sportwagens auf einem Anhänger übersehen: Der Porsche hatte, wie die meisten Sportwagen des Herstellers, einen Heckmotor. Entsprechend lag der Schwerpunkt des Fahrzeugs hinten. Als der Kläger den Porsche in Fahrtrichtung auf seinem Anhänger transportierte, geriet das hecklastige Gespann ins Schleudern und kam von der Straße ab. Dabei wurde der Sportwagen erheblich beschädigt.
Die Versicherung weigerte sich, den Schaden voll auszugleichen, und regulierte nur drei Viertel. Die Klage auf das fehlende Viertel wies das Oberlandesgericht Saarbrücken ab: Der Kläger habe bei der Beladung des Anhängers die zu beachtende Sorgfalt in einem besonders hohen Maß außer Acht gelassen. Immerhin habe das Luxusfahrzeug wegen seiner Hecklastigkeit ein besonderes Gefahrenpotenzial aufgewiesen. Der Kläger habe sich weder danach, noch nach den geltenden Sicherheitsvorschriften erkundigt. Angesichts des hohen Werts des Porsche sei dieses Verhalten grob fahrlässig gewesen. Allerdings liege die Pflichtverletzung dabei noch in der Nähe der Grenze zur einfachen Fahrlässigkeit. Deswegen hielt das Gericht insgesamt einen Abzug von 25 Prozent für gerechtfertigt.
aber nur der erste Absatz bis hierher geriet das hecklastige Gespann ins Schleudern
in Wirklichkeit geht es darum, das das Zugfahrzeug beschädigt wurde, dieses war nur als "Privat" versichert, der Kläger nutzte ihn aber gewerblich, außerdem hat er den Porsche für ein befreundetes Autohaus transportiert, was er auch nicht hätte machen dürfen, dazu kam noch das er trotz Hinweis vom Verleiher des Anhängers das Auto vorwärts drauf gestellt hat, und dadurch zu wenig Stützlast hatte und das Auto samt Hänger ins Schlingern kam
dann hat er erst ein Auto im Gegenverkehr gerammt und sich dann um 180° gedreht und ist in die Leitplanke, beim drehen hat ihm die Seilwinde am Hänger noch die Seite vom Auto eingedrückt, dem Porsche scheint da oben aufm Hänger nichts passiert zu sein, steht jedenfalls nichts davon im Urteil
die VS hat daraufhin, erstens wegen der gewerblichen Nutzung seines als Privat laufendem PKW, und wegen dem unsachgemässem Transport die Leistung um 25% gekürzt, und um die hat er nun geklagt,
der Porsche hat im Prinzip nichts mit der Klage zu tun, es geht nur um die generell falsche Beladung die mit ausschlaggebend für den Unfall war
man darf wie es hier und in vielen anderen Foren gemacht wird, nicht das Urteil auf den Porsche beziehen und daraus folgern das man ein Heckmotor Auto nur rückwärts transportieren darf, das ist Blödsinn und steht auch nirgends
wie schon gesagt, in Uwe´s Hänger würde der Porsche auch vorwärts sehr gut drinn stehen, ich bin mir Sicher, sogar besser als Rückwärts
Fido hat es oben sehr gut erklärt
Zitat
Es macht sehr wohl einen unterschied aus, wo die Last auf dem Anhänger steht. Wenn man 2 Paletten a 1000kg hat, und diese Genau in der Mitte des Anhängers stellt, so hat man ein Deutlich besseres Fahrverhalten als wenn man eine ganz vorne und eine ganz hinten hinstellt. Und das Obwohl die Stützlast identisch ist.
das erklärt auch warum ein Porsche in Uwe´s Hänger vorwärts besser steht, bei identischer Stützlast
vorwärts wäre die Masse weiter nach vorne Richtung Kupplung verschoben,
Rückwärts wäre die Masse weiter Richtung Heck verschoben, was wieder mit Fido´s Zitat zu vergleichen wäre, der Hänger würde unruhiger liegen
wie gesagt, es kommt immer auf den Hänger an, wenn der Hänger so lang ist, das man so weit vor fahren kann das die Stützlast passt, dann ist Vorwärts besser, die Fahrzeugmasse liegt dann zwischen Kupplung und Achse und das Hauptgewicht auf der Achse
Rückwärts müsste er soweit hinten bleiben, das der Motor kurz vor der Achse ist und der Rest vom Auto im Heck ist, somit wirken viel stärkere Fliehkräfte bei einem Ausweichmanöver
das mit grundsätzlich Vorwärts oder Rückwärts ist nur eine grobe Faustregel, wenn der Hänger nicht viel Länger als das zu transportierende Auto ist und gilt mehr für alte Autos, um beim Porsche zu bleiben, alte 911er haben Achslast V/H grob 700/1050 der neue hat grob 625/870
viele moderne Frontmotorautos haben heut zu Tage fast 50/50 Gewichtsverteilung, sogar mein Dampfer hat je nach Tankinhalt fast aufs kg genau das selbe Gewicht vorne und hinten, wenn ich auf ne Waage fahre, habe ich immer je 1350 kg +/- 30 kg auf der Anzeige stehen
Gruß Mani