Beiträge von Gerhard2

    Hi,


    Zitat

    Das ist auch keine gesetzliche vorgabe, und für den PKW Anhänger auch nicht so ohne weiteres anwendbar, denn ein PKW anhänger der herkömlichen art hat gar nicht die notwendigen verankerungen.


    nun, wenn der Anhänger keine ausreichenden Verankerungen hat, dann ist er halt auch leider nicht für den / diesen Transport geeignet und man muss eine anderes Fahrzeug nehemen.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    Zitat

    Dann ist der aber über 3,5t !


    Jep. Ich hab eine seltene Kombination aus Auto und Anhänger: Ersteres ist ein Toyota-Geländewagen, zweiteres ist ein Anhänger mit Druckluftbremse und ABS (Wabco). Vom Aussehen ist es aber eher ein Pkw-Anhänger.


    Zitat

    Aber trotzdem hast DU bas auch bei großen Anhängern oft, dass gerade bei Sattelzügen oder auch bei Gliederzügen, wo Zugfahrzeug und Anhänger immer als Gespann fahren einmal bei einem Fahrzeug die HU vorgezogen wird, damit der Halkter nur einmal vorzuführen braucht. Das hat Du an Zeitersparnis wieder drin.


    Damit hast Du möglicherweise nicht ganz Unrecht. In meinem Fall ist es jedoch so, dass keine gewerblichen Transporte damit gemacht werden. Daher habe ich auch kein EG-Kontrollgerät oder einen Fahrtenschreiber. Die Transporte bewegen sich in einem Umkreis von nicht mehr als 35 km. Hauptsächlich auf (eigener) forstwirtschaftlicher Basis. Und: 2-3x im Jahr Schrott aus den Werkstätten fahren. Der Rest ist das Übliche: Mal ein Auto, ein kleiner Umzug, zum Baumarkt,... Die Häufigkeit der Transporte ist ebenfalls in keinster Weise mit einem Tranportunternehmer zu vergleichen. Es macht also keinen Sinn für mich einen Stundensatz für die Vorführung zur Hauptuntersuchung anzusetzen.
    Auf der anderen Seite verringern sich die Betriebskosten auch für einen Transportunternehmer, wenn er/sie die HU-Intervalle etwas streckt. Bei einem Lastzug sogar dann doppelt. Für die (wirtschaftlich orientierten) Prüfunternehmen bedeutet das natürlich weniger Einnahmen.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    mir ist dazu noch etwas eingefallen: Was macht eigentlich ein gutes Zugfahrzeug aus?


    Platzangebot (wie VW Bus, Renault Trafic, ...)
    viele Sitzplätze (z.B. Kleinbus)
    hohe Anhängelast (z.B. > 3000 kg)
    Kompaktheit wie Pkw
    großer Kofferraum
    niedriger Kraftstoffverbrauch
    Komfort (Klimaauomatik, gute Sitze, leise, gute Federung, ...)
    Fahrlesitungen ( Vmax z.B. > 170 km/h)
    "richtiger" Allrad (permanent oder zuschaltbar - Pferdebesitzer?)
    Höchste Robustheit (Leiterrahmen, Starrachsen, Gummimatten statt Teppich, ...)
    Maulkupplung-Wechselsystem
    Automatik-Getriebe
    Getriebeuntersetzung
    Übersicht, hohe Sitzposition
    große Türen
    Aussehen
    Prestige
    "Umweltverträglichkeit"
    Sicherheit wie z.B. Anhänger-ESP?


    Vieles trifft auf meinen alten LC leider nicht zu. Ist es dennoch ein gutes Auto?


    Gruß
    Gerhard

    ... für die Sicherung eines Fahrzeugs gelten doch die gleichen Spielregeln wie für jede andere Ladung auch: 80% der Gewichtskraft nach vorne, 50% nach hinten und zur Seite sind zu sichern. Die Kräfte treten nicht gleichzeitig auf.
    Bei einem nicht gebremsten Auto mit 1500 kg sind das also etwa 11,8 kN. Ist der Zurrwinkel >0° (war er ja sein muss), wäre also im ungünstigsten Fall ein "2 t-Gurt" einfach oder ein "1 t-Gurt" doppelt ausreichend.


    Gruß
    Gerhard

    Damit hast du zwar die Masse des Fahrzeuges gesichert, aber noch nicht die Beschleunigungskräfte im Falle eines Crachs abgefangen.


    Hi,


    das wäre natürlich das Beste. Leider ist das halt praktisch nicht möglich. Der Gesetzgeber verlangt das übrigens ja auch nicht.


    Gruß
    Gerhard

    könntet ihr eigentlich einen Van von einem japanischen oder koreanischen Händler empfehlen oder würdet ihr generell die Finger von Kia oder Toyota lassen?


    Hi,


    ich persönlich habe keine spezielle Präferenz für eine bestimmte Marke. In Zeiten der Globalisierung ist es auch schwierig, denke ich, Qualität einfach nur an einem Herstellernamen fest zu machen, zumal sich die Kernkompetenzen der Automibilhersteller von Motor (selten auch Getriebe und Achen) und Karosserie mittlerweile auf Karosserie und sonst nix mehr reduziert haben. Selbst die Lenkung oder der Antriebsstrang wird heute z.B. komplett von INA konstruiert und gefertigt. Die Fertigungs- und Wertschöpfungtiefe von einem Hersteller an einem Personenwagen ist heute extrem gering.
    Einzelne Modelle haben aber sicher noch nach wie vor ihre Stärken und Schwächen. Lebenswandel und Infrastruktur im Produktionsland spielen für die Qualität sicher auch eine nicht unerhebliche Rolle. Die Japaner sind z.B. besonders akribische, fleißige Werker. Bei meinem alten Landcruiser habe ich auch das Gefühl, gute Qualität bekommen zu haben. Ich kenne einige, die das gleiche Modell mit weit mehr als 700.000 km ohne einen nennenswerten Defekt. Bei anderen Toyota-Modellen bin ich mir da nicht mehr so sicher. Liegt es daran, dass sie nicht in Japan gebaut worden sind? Bei unseren Herstllern in Deutschland ist es ähnlich.
    Zudem ist ein Pkw ein ganz besonderes Produkt: Hoch komlex, extrem individuell und doch so standardisiert und unglaublich konstruktiv und fertigungstechnisch tief. Und: Hoch emotional.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    unbestritten ist, dass durch Schweißen die Festigkeit aufgrund der Gefügeänderung abnimmt.
    Wäre ich Hersteller, würde ich jegliche Verantwortung ablehnen, wenn ein Schaden mit/wegen/unter Verwendung meines Produkts enstanden ist, bei dem irgendein Hirni "blöd rumgebrutzelt" hat. ALso: Meine Klemme, keine Garantie wenn jemand geschweißt hat. Das heißt aber nicht, dass es zwangläufig immer schlimm oder schlecht sein muss. Bin ich als Hersteller auch dieser Meinung, dann kann ich das Schweißen ja ausdrücklich zulassen und dann ist es wieder o.k. Ich habe z.B. Zurrmulden, die ausdrücklich dazu geeignet sind, an meinem Anhänger. Bei Zugrohren ist das allerdings weniger üblich.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    so ein richtiger Fanti kann schon ein paar Tonnen auf die Waage bringen. Da wäre ein Lkw-Anhänger wohl besser. Apropos: Als ich noch professionell geschaubt habe, war mal der Direktor eines kleinen Wanderzirkus bei uns und hat gefragt, ob wir nicht eine kleine Siebdruckplatte für ihn hätten, da sein Elefant die Wand von seinem Anhänger mit den Stoßzähnen durchbohrt hat.
    Jetzt (ich hab mich weggeworfen) hält er beim Autofahren immer den Rüssel raus und befummlt alles was er erwischt.


    :) Gerhard

    Hi,


    das Zeug hält wirklich eine ganze Zeit und ist nicht so teuer. Gib doch mal als Stichwort Bremsbacken Knott oder BPW oder ALKO bei Google und ebay ein. Dafür hat man wesentlich mehr Nutzlast und ist auch wesentich sicherer unterwegs. Ich kann nur immer wieder feststellen und betonen, dass Anhänger ohne Bremse einfach nix sind.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    Zitat

    Mir sagte ein Tandemfahrer, das der Einachser in der Größe schneller bei Tempo 100 ins schlingern gerät.


    Diese Aussage muss unbedingt mit JA beantwortet werden. Ich würde bei einem Gewicht von mehr als 2 t auf jeden Fall einen Tandem nehmen.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    Anhänger mit Tandemachse sind wesentlich pendelstabiler als mit Einzelachse. Da Tandems in dieser Gewichtsklasse praktisch nie einen Lastausgleich haben, ist die Lastverteilung zur Einstellung der Stützlast wesentlich einfacher. Zudem federn zwei Tandemachsen mit 750 kg besser als eine Achse mit 1500 kg.
    Nachteil ist der höhere Preis, das Rangieren von Hand ist nicht so problemlos und die Nickfähigkeit ist schlechter. Dies ist zwar ein Komfortnachteil, verbessert aber die Fahrstabilität. Auf der Sollseite steht außerdem, dass beim Tandem die richtige Kupplungshöhe wichtiger ist als bei Einzelachser. Tandems "radieren" beim Kurvenfahren.


    Meine Erfahrung ist allerdings, dass bei hohen Gewichten und großen Längen von der Einzelachse unbedingt abgeraten werden muss. Ich halte die Fahrstabiiät für wesentlich wichtiger als ein kleines "Schucki" im Zugfahrzeug beim Überfahren einer Bodenwelle. Ich würde auch niemals an meinen Kipper eine Einzelachse mit 3500 kg anbauen.


    Ein Fahrgestell das Deinen Anforderungen entspricht, wirst Du nicht auf dem Markt finden, da Deine Anforderungen sehr speziell sind. Ich könnte mir aber vorstellen, dass ein kleiner erlesener Kreis von Interessenten sich findet, wenn Du einen guten Prototypen auf die Beine stellst.


    Gruß
    Gerhard


    P.S.: ich habe die zwei BPW-Achsen à 850 kg immer noch nicht verkauft

    Hi,


    eine Breite von >2,25 m ist schon was hinter einem Pkw. Mich hat das immer gestört, wenn der Anhänger deutlich breiter war als das Zugfahrzeug. Das ist aber auch eine Gewöhnungssache.
    Die Sache mit der Lastverteilung kann man aber auch in den Griff bekommen. Ein Drehschemelanhänger in dieser Gewichts- und Längeklasse ist etwas übertrieben. Ich würde daher einen Tandemanhänger wählen mit besonders langer Deichsel und mit
    :rolleyes:
    ;)
    :biggrins:
    :duck+renn:Tumorrad-Schiene und Zurrmöglichkeit. :angel:
    Um die Lastverteilung noch toleranter zu gestalten kann man den Achsabstand etwas größer machen.
    Nachteil ist dann zwar ein etwas härteres Nickverhalten und mehr "Radieren" beim Kurvenfahren, aber das Gespann bleibt auch bei kleiner Stützlast pendelstabil. Die Stützlast wird bei geladenem T... und mit ohne Gepäck im Laderaum nicht zu hoch.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    natürlich kann man einen (Drehschemel-)Anhänger in der Länge varialbel machen. Das würde ich aber unter 7 Meter Länge auf keinen Fall tun: Der Drehschemel lebt von der Länge bei den Fahreigenschaften. Außerdem ist es aufwendig und schwerer. Zudem ist ein Dreiachser nicht so geeignet dafür, wegen der Lastverteilung.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    jep, die FahrgestellNr. muss noch irgendwo eingeschlagen sein. Meistens ist das irgendwo vorne rechts.
    Richtig, wenn noch etwas bekannt ist wie z.B. Kennzeichen o.ä., mal bei der Zulassungbehörde vorsprechen.
    Die Feststellbremse ist vorerst mal nicht von Belang.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    die einfachste und preiswerteste Lösung ist eine Schweißkonstruktion. Etwas aufwändiger ist es wenn geschraubt wird. Stecken geht auch.
    Welche Höhe möchtest Du?


    Gruß
    Gerhard