...bewaffnet mit meinem Laptop, Schemelchen und meinen Berechnungen bin ich dann bei dem Prüfer, Herrn H., aufgeschlagen. Herr H. war sehr erfreut über meine gute Vorbereitung und hat mir signalisiert, dass "wir das so machen können". Beim Stichwort "Eigenfertigung der Zuggabel" hat er etwas gezuckt, aber nachdem er nochmal in seine schlauen Unterlagen und seinen TÜV-Computer befragt hat, war er ein wenig besänftigt. Die Idee eine Anhängerkupplung an den Anhänger zu machen hat ihn überraschender Weise wenig gestört. Er wollte nur wissen, wie viel Anhängelast er kriegen solle, und mit der Antwort 900-1000 kg war er wiederum beruhigt.
Herr H. vom TÜV-Süd war sehr freundlich und auch sehr kompetent. Im Weiteren war er auch der gewissenhafteste Prüfer den ich je erlebt habe. Bei der späteren, eigentlichen Abnahme hat er sogar die Prüfzeichen der Beleuchtung überprüft.
Ich habe mit Herrn H. die Telefonnummern ausgetauscht und bin mit dieser frohen Kunde im Gepäck dann zum Fahrzeugteile-Händler meines Vertrauens gegangen, Herrn D. Herrn D. muss an dieser Stelle ausdrücklich großer Dank ausgesprochen werden, er hat mir bei Problemen immer wieder geholfen und war bei den Recherchen unvorstellbar hilfreich. Denn so ein Vorhaben war für mich, Herrn D. und auch Herrn H. bisher einzigartig. Im kommenden Jahr habe ich seeehr oft mit den Herren H. und D. telefoniert. Der Gedanke, das sei wie bei Schemelchen, nur mit anderer Bremse, ist schnell verraucht.
Also: Ich baue die Anhänger gewöhlich von unten nach oben auf, d.h. als erstes sollten die Achsen im Hause sein. Gesagt, bestellt, bei ALKO. Damit hat dann auch der "Spaß" richtig angefangen. ![]()
Fortsetzung folgt...