Beiträge von Gerhard2

    Hi,


    nun, die Proportionen des Aufbaus sind nun grob festgelegt. Bevor es da weiter geht muss eine Entscheidung bzgl. der Achse getroffen werden.

    • Möglichkeit 1: Alko 1300 kg "Plus-Achse", die hat eine längere Schwinge als die Compact und bessere Lager, den Schwingenhebel mit 30° bestellen. Allerdings dachte ich an etwas mehr Zuladung; Ich bin mir nicht sicher ob da nötig ist????
    • Möglichkeit 2: Das gleiche in 1800 kg; Soviel Zuladung brauche ich nicht, außerdem wird das leer ziemlich hart und unnötig schwer.... (Die 1500 und 1600 kg-Achsen passen nicht so recht zu meinem Konzept, mit Ausnahme der Gewichte...:mad:)
    • Möglichkeit 3: Delta-Achsen; Damit habe ich mich noch nicht so genau beschäftigt. Ich habe auch keine techn. Daten (Schwingenlänge, Gewichte, Federrate,...) gefunden. Anschluss ist aber ungünstig und die Dinger sind teuer. Wohl eher nicht... Oder?
    • Möglichkeit 4: Die Knott-Schwingen mit Schraubenfederung 1350 kg. Ist nur etwas schwerer als Möglichkeit 1. Auch da habe ich bisher nur sehr dünne techn. Infos. Eines habe ich aber schon erkannt: Die Federn gefallen mir nicht so wirklich...


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    technische Zeichnungen von Anhängern für die Ersatzteilversorgung sind nicht immer hilfreich. Der Grund dafür ist, dass sich alle Hersteller mehr oder weniger aus dem gleichen Pool der Fahrzeugkomponenten bedienen. Für ein Anhängermaul z.B. gilt, es muss zur Auflaufeinrichtung passen. Also: Einen Blick auf die AE werfen und den Hersteller ausmachen (Alko, Knott, BPW,...). Evtl. den Ø der Stange noch messen und über den Fachhandel bestellen. Oder: Die Abmessungen (Durchmesser, Bohrungsabstände, Längen) messen und das passende https://anhaenger24.de/zugkugelkupplungen/ aussuchen.
    Bei der Bordwand (Siebdruck?) wird man im Holzhandel bei den Technsichen Platten fündig.


    Gruß
    Gerhard

    Sind die Schrauben auf Drehmoment anzuziehen, oder einfach so fest man kann? Drehmoment ist oft deutlich weniger, als man kann.


    Hi,


    kleine Schrauben werden häufig zu fest, große häufig nicht fest genug angezogen. Schrauben dürfen nie auf Scherung beansprucht werden, daher ist das richtige Anzugmoment und die Anzugsfläche / Flansch sehr wichtig. Ist der Flansch aber nicht steif (Holzboden), macht es auch keinen Sinn über das Anzugsmoment zu senieren.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ein land- und forstwirtschaftlicher Unternehmer kann eine Steuerbefreiung für Zugmaschinen, (ausgenommen Sattelzugmaschinen), Sonderfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger hinter Zugmaschinen beantragen. Damit erhält man für dieses Fahrzeug ein Grünes Kennzeichen. Von der Zulassungs- und Versicherungspflicht befreit sind nur Anhänger und manche Sondermaschinen bis 25 km/h. Allerdings kann man zulassungsfreie Anhänger auch freiwillig versichern. Einige Landwirte machen das heute, früher war das nicht so angesagt.
    Nachgewiesen wird das durch eine Bescheinigung der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft oder den Einheitswertbescheid.
    Für das Finanzamt unterschreibt man eine Bestätigung, dass das Fahrzeug nur im und für den Land- und Forstwirtschaftlichen Betrieb eingesetzt wird. Fährt man damit zum Wertstoffhof oder verdient sich ein paar Kröten mit Alteisen ist das Steuerhinterziehung. Die Toleranz dafür ist mittlerweile recht gering und der Ärger den man bekommt sehr groß. Deswegen haben meine Anhänger auch kein Grünes Kennzeichen.
    Auch wenn man Kfz-Steuern spart, ist man als land- und forstwirtschaftlicher Unternehmer versicherungspflichtig. Und die Beiträge die man an die LBG abführen muss sind nicht so gering. Davon kann man leicht ein bischen 750 kg-Anhänger-Steuer bezahlen.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    rechnerisch und rechtlich ist es nicht möglich. Geht man davon aus, dass mit dem größen Reifen-Ø die Mindestverzögerung erreicht wird, d.h. die rechtlich max. Auflaufkraft von 0,1 x 9,81 N/kgx1200 kg = 1177 N, dann wird dieser Wert mit den größeren Reifen überschritten. Es hilft auch nicht, das Gesamtgewicht zu reduzieren, da die zul. Auflaufkraft und das zul. GG des Anhängers linear abhägig sind.
    Hat der Bremsenhersteller den Durchmesser aus z.B. aus Gründen größerer Sicherheit so festgelegt, kann er eine Freigabe erteilen.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    nachdem ich mit der Stehhöhe einfach nicht hinkomme, habe ich mich jetzt doch für eine Art kleines Ausstelldach im Bereich der Dusche, des Gangs und der Kochstelle entschieden. Im hinteren Bereich über dem Bett kann aber noch ein Dachzelt montiert werden.
    Mein derzeitiges Problem ist der Hilfsrahmen aus Alu. Aufgrund der verschiedenen Materialien muss ich eine max. Wämedehnung von bis zu 5 mm berücksichtigen. :mad:


    :confused:
    :(
    :scheisse: Gerhard

    Hi,


    der dynamische Reifendurchmesser ist tatsächlich von der Last abhängig. Die Änderung durch andere Massen ist jedoch nicht besonders groß. Daher wird sich das (außer bei theoretischen Grenzwerten) nicht auf verwendbare Reifengrößen auswirken. Zuverlässig ermittelt wird der dynamsiche Reifendurchmesser normalerweise durch Versuche.
    Wenn der Größenbereich für den Raddurchmesser einer bestimmten Bremsanlage nicht ausreichend ist, wäre der erste Schritt die Ausführungen der Bremse zu untersuchen. Also andere Ausführungen, andere Durchmesser? Alternativ würde ich eine andere Bremse oder einen anderen Hersteller nehmen. Evtl. kann in Rücksprache mit dem Hersteller auch noch etwas über die Auflaufeinrichtung gemacht werden. Grundsätzlich sollte aber bedacht werden, dass eine Änderung der Hebelverhältnisse sich auf die Regelstabilität der Bremse auswirkt. Deswegen rechne ich an dieser Stelle mit einem etwas "vorsichtigerem Verhalten" des Herstellers.


    Gruß
    Gerhard

    @Frank,


    das Fahrgestell ist keine große Sache. Im Gegensatz zum Rest macht es auch kaum Arbeit. Wenn Maße und Gewichte bekannt sind, ist das eine Arbeit von ca.drei Tagen inkl. Konstruktion, Montage, Demontage, Verzinken und wieder montieren. Ist es eine Blattfederung oder eine Schraubenfederung wird es ein wenig länger dauern. Besonders die Schraubenfederung kann ganz schön schwierig werden.


    Gruß
    Gerhard