Hi,
der Rahmen wird sich verwinden durch dynamische Kräfte beim Fahren, allerdings muss nicht, wie der Mani schon gesagt hat, ein Ausgleich vorgesehen werden wie z.B. bei einem Lkw. Der Einbau von Federn würde auch Dämpfer erforderlich machen. Ich dachte da mehr an eine Gummilagerung die Stöße z.B. beim Pisten- oder Wellblechfahren zusätzlich absorbiert.
Der Aufwand eine Rohrkonstruktion zu verzinken ist kaum größer als bei I- oder U-Trägern, etwas anzuschrauben jedoch schon. Der Rahmen wird normalerweise quer in das Zinkbad getaucht. Es müssen also Bohrungen oben zum Entweichen der Luft gemacht werden und unten damit das Zink auch wieder ablaufen kann. Dennoch würde ich zu einer geschlossenen Konstruktion raten. Man verlangt damit weniger Dämpfung von der Gummifederachse.
Wenn der Kasten selbsttragend ist und flächig aufliegt, muss nicht mit einem hohen Biegemoment gerechnet werden. In diesem Fall reicht das U 100x50x5 vollkommen aus. Mit ein wenig tüfteln könnte man jedoch auch etwas Gewicht sparen. Ich weiß ja nicht, wie wichtig Dir das ist. Ich lege großen Wert darauf, es erhöht die Zuladung, die Geländetauglichkeit, verbessert die Fahrleistungen und verringert den Kraftstoffverbrauch.
Grundsätzlich müssen bei der Dimensionierung die Begriffe Festigkeit, Stabilität und Robusheit unterschieden werden. Bei Offroadeinsätzen sollten Festigkeit und Robustheit eine wichtigere Rolle spielen als Stabilität.
Mein Auto ist jetzt blau (vorher rot) hat 300 cm3 und 35 PS mehr. Frisst jetzt Benzin statt Diesel und hat nun ein Automatikgetriebe. Anstelle des Rockinger-Wechselsystems ist jetzt das von ALKO dran. Leider hat er keine Druckluftbremsanlage mehr. Er hört jetzt auch nicht mehr auf HDJ, sondern auf FZJ.
Zur Debatte stehen:
- Natohaken
- neuer Auspuff
- Zusatztank (wahrscheinlich der kleine mit 70 l)
- eine neue Inneneinrichtung (Boden, Bett, Kocher, Staufächer)
- neue Bremsscheiben und Beläge hinten
- Austausch aller Öle
Gruß
Gerhard