Beiträge von Gerhard2

    ...nein, nun mal im Ernst:
    Ich sinniere ja seit einiger Zeit schon über einer längeren Fernreise. Zuerst dachte ich ja daran den HDJ passend umzubauen, bin dann aber aus verschiedenen Gründen davon abgekommen. Als optimales Auto wäre der HZJ78 in Frage gekommen. Die sind aber entweder Schrott oder mit Gold aufzuwiegen. Also fiel die Wahl auf das Auto, das zum kleinsten Preis das Meiste bietet: Geringe Unterhaltskosten (Euro2, Womo), hohe Zuladung, gute Geländetauglichkeit, ca. 3,5 t, einfache Technik. Die Grüne Plakette ist auch durchaus ein Argument für mich. An einen Umbau auf Druckluft denke ich allerdings nicht, der Aufwand hat mir einmal gereicht.
    Die Sache mit dem Verbrauch stört mich schon etwas. Primär erst mal nicht wegen der Kosten (für den Minderpreis im Vergleich zum Diesel müsste ich erst mal 50-60.000 km fahren), sondern wegen der Reichweite. Um 1000 km Piste fahren zu können muss spürbar mehr Saft mitgenommen werden. Das kostet Platz und Gewicht. Ich bin derzeit noch hin- und hergerissen zwischen kleinem oder großem Zusatztank und/oder Kanistern.
    Das Auto ist nur ein, wenn auch nicht unwichtiger Baustein bei der ganzen Sache. Leider gibt es noch den einen oder anderen Unsicherheitsfaktor für die Ausführbarkeit. Aber wenn man nicht irgrendwann losrennt, kommt man nicht vorwärts.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,



    ich dachte, der hat eine Zentralvisco. Was hat das Teil dann genau für einen Antrieb? Zentraldiff? Diffbremsen? ...? :confused:


    :confused: Gerhard


    ... jetzt ratet mal was ich fahre 1000 liter =1030 kg ...


    Hm. :confused:


    Ich hab mal Schlachtblut für die Tierkörperverwertung gefahren. Das hatte eine ähnliche Dichte. So ganz ohne Müffel war das aber nicht, besonders in der Verwertung. Wenn da vorher zwei Mulden mit Därmen gekommen sind hatte der Spaß ein richtig großes Loch... :confused:


    :confused: Gerhard :confused:

    Hi,


    mit Sitzbank sieht das natürlich besser aus, aber ich sehe das halt wohl etwas praktischer. Ich war gestern mit einem Hängerlein (Kasten innen 5,5 m x 2,12 m) beim Laden. Weil ich gedacht habe, es sind ein paar schwere Teile dabei und kein Stapler in der Nähe, habe ich den Pickup-Kran draufgeschnallt. Dort angekommen habe ich festgestellt, der Kran ist überflüssig, weil eine Rampe da ist. Und dann war der Platz für den Kran plötzlich total verschwendet. :mad:


    Gruß
    Gerhard

    Zweiter Vorteil:


    1972 irgendwo in Westdeutschland: "Papa können wir am Wochenende die Oma in Berlin besuchen?"
    Papa: "Geht nicht, die Oma wohnt in der Zone!"


    2012 in der gleichen Gegend, in einer anderen Familie: "Papa können wir am Wochenende die Oma in Berlin besuchen?"
    Papa: "Geht nicht, die Oma wohnt in der Zone!"


    Na, merken wir was???


    :] Gerhard

    Hi,


    ich nehme den Drehschemel für lange und große Sachen mit hohem Schwerpunkt. Bei solchen Sachen ist die Fahrsicherheit einfach wesentlich höher, das Thema Schlingern ist vergessen. Ist es etwas kleiner oder Schüttgut habe ich noch einen Tandem-Kipper, der außerdem wesentlich wendiger und offroadtauglicher (Grube, Kippe, Wald) ist.
    Was mir noch fehlt ist ein Koffer- oder Planenan.... :(


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    der Rahmen wird sich verwinden durch dynamische Kräfte beim Fahren, allerdings muss nicht, wie der Mani schon gesagt hat, ein Ausgleich vorgesehen werden wie z.B. bei einem Lkw. Der Einbau von Federn würde auch Dämpfer erforderlich machen. Ich dachte da mehr an eine Gummilagerung die Stöße z.B. beim Pisten- oder Wellblechfahren zusätzlich absorbiert.


    Der Aufwand eine Rohrkonstruktion zu verzinken ist kaum größer als bei I- oder U-Trägern, etwas anzuschrauben jedoch schon. Der Rahmen wird normalerweise quer in das Zinkbad getaucht. Es müssen also Bohrungen oben zum Entweichen der Luft gemacht werden und unten damit das Zink auch wieder ablaufen kann. Dennoch würde ich zu einer geschlossenen Konstruktion raten. Man verlangt damit weniger Dämpfung von der Gummifederachse.


    Wenn der Kasten selbsttragend ist und flächig aufliegt, muss nicht mit einem hohen Biegemoment gerechnet werden. In diesem Fall reicht das U 100x50x5 vollkommen aus. Mit ein wenig tüfteln könnte man jedoch auch etwas Gewicht sparen. Ich weiß ja nicht, wie wichtig Dir das ist. Ich lege großen Wert darauf, es erhöht die Zuladung, die Geländetauglichkeit, verbessert die Fahrleistungen und verringert den Kraftstoffverbrauch.
    Grundsätzlich müssen bei der Dimensionierung die Begriffe Festigkeit, Stabilität und Robusheit unterschieden werden. Bei Offroadeinsätzen sollten Festigkeit und Robustheit eine wichtigere Rolle spielen als Stabilität.


    Mein Auto ist jetzt blau (vorher rot) hat 300 cm3 und 35 PS mehr. Frisst jetzt Benzin statt Diesel und hat nun ein Automatikgetriebe. Anstelle des Rockinger-Wechselsystems ist jetzt das von ALKO dran. Leider hat er keine Druckluftbremsanlage mehr. Er hört jetzt auch nicht mehr auf HDJ, sondern auf FZJ.
    Zur Debatte stehen:

    • Natohaken
    • neuer Auspuff
    • Zusatztank (wahrscheinlich der kleine mit 70 l)
    • eine neue Inneneinrichtung (Boden, Bett, Kocher, Staufächer)
    • neue Bremsscheiben und Beläge hinten
    • Austausch aller Öle


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    meine Anhängerplanung schläft gerade ein wenig vor sich hin, mir ist das "Vornedran" dazwischen gekommen. Erst wenn das die eine oder andere Änderung erfahren hat geht es weiter.
    Um die Dimensionierung der Profile entscheiden zu können brauche ich etwas mehr Input zu Aufbau, Maßen und Gewichten.
    Grundsätzlich sind offene Profile aber nicht sehr verwindungssteif. Das kann erwünscht sein (Unimog), hier weiß ich aber nicht ob es gut ist.

    • Darf sich der Aufbau verwinden?
    • Wie ist er mit dem Rahmen verbunden?
    • Gibt es Dämpfungselemente?
    • Wo sind die Auflagepunkte?
    • Wie viele Auflagepunkte gibt es und welche Masse tragen sie?
    • Ist eine selbsttragende Konstruktion denkbar (Gewicht)?
    • Korrosionsschutz?
    • ...?


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    Zitat

    ... 2 oder 3 Achsen...hmm...ich hab bei den 2 Achsen hinten dann eher die Angst, dass diese sich dann auch so verspannen/verbiegen wie beim Tandem, beim engen Rangieren oder Abbiegen, läst sich ja nicht immer vermeiden. ...


    Das ist schon richtig, aber man fährt doch nicht dauernd nur enge Kurven. Dass der Reifen da ein bischen "Ratsch" macht hat mich bisher noch nicht so sehr gestört.
    Ein Zweiachser kann beim Rangieren auch gerne mal umkippen, der Dreiachser weniger schnell.
    Für mich war die zweimalige Entscheidung für einen Dreiachser fast ausschließlich das Fahrverhalten. Ich habe nicht gesagt, der Dreiachser hätte nur Vorteile.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    Kipper + 5 m Länge + Drehschemel wird man nicht an jeder Ecke bekommen.
    Zwei- oder Dreiseitenkipper?
    Benötigter Kippwinkel nach hinten?


    Eine Dreiachsdrehschemel fährt sich etwas angenehmer als ein Zweiachser. Is evtl. auch ein Argument.


    Gruß
    Gerhard