Hi,
mit der Bremse ist das so:
Von der Auflaufeinrichtung geht eine Stange zu einem Widerlager am Ende der Zuggabel. Dort geht es in drei Bowdenzüge. Zwei Züge gehen auf die beiden vorderen Bremsen, der dritte (dickere) geht von unten durch die Mitte des Drehkranzes auf ein weiteres Widerlager. Dann geht es weiter mit einer Bremsstange zur ersten Hinterachse. Hier wird auf die vier Bremsen wieder mit Seilzügen verteilt.
Eine interessante Überlegung war die Bremskraftaufteilung an der ersten Wippe. Bei einer Aufteilung (über die Hebellängen) von 1/3 zu 2/3 nach hinten bremst die Vorderachse immer ein wenig stärker aufgrund der höheren Reibung in der Übertragung nach hinten. Zudem möchte man bei einer normalen Bremsung (nicht Gefahrenbremsung) lieber ein Strecken des Gespanns. Ich bin daher ein wenig von der Aufteilung 1/3 zu 2/3 zugunsten der Hinterräder abgewichen, obwohl bei einem hohen Schwerpunkt natürlich bei einer Vollbremsung mit einem Nickmoment nach vorne zu rechnen ist. Bisher habe ich damit keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Gruß
Gerhard