Beiträge von Gerhard2

    Hm...


    man könnte ja mal eine Abschätzung machen, welches Drehmoment am Sützrad anliegen müsste und wie lange die gespeicherte Energie im Akkuschrauber ausreicht. Ich habe aber immer noch so meine Zweifel, dass ich so einen Anhänger wirklich ausreichend bewegen kann. Mein Kleinster hat ein Leergewicht von ca. 850 kg. Wenn das Teil beladen ist, sind es 3000 kg. Man sollte auch damit rechnen, dass es mal vorkommen könnte, dass es auch noch etwas schwerer sein kann, unter Umständen, evtl. Nehmen wir also mal 4000 kg an.


    Wie viel Meter kann ich eine Einfahrt mit 5% Steigung hinauf fahren, bis der Akku leer ist?
    Welches Drehmoment gibt ein Schrauber ab?
    Ist die Übersetzung durch ein einstufiges Stirnradgetriebe zu realisieren? Oder einfacher über einen Zahnriemen?
    Welche Geschwindigkeit ergibt sich dann noch für den Anhänger?
    Ab wann rutscht das Stützrad durch?


    Stirnräder ohne Profilverschiebung sind preiswert zu bekommen. Riemenscheiben und der Rest auch. Nur das Gehäuse müsste man anfertigen...


    :kratz: Gerhard

    Morgen Kindas,


    @Mani, das ist ein wirklich wichtiger Punkt. Legionellen sind keine harmlosen Bakterien, von denen man ein bischen Husten bekommt. Bei der richtigen Dosierung kann eine Erkrankung trotz der heutigen Antibiotika zum Tod führen. Leider fühlen sich die Biester in einem Boiler, der noch so um die 40 bis 45°C hat extrem wohl. Und blöder Weise ist das ein Bereich, den man immer wieder länger hat. Bei einer Gasheizung ist es einfach immer über 55°C zu bleiben, bei Holz ist das unpraktisch. Weniger als 20°C sind zwar auch gut, wären mir aber zu kalt zum Duschen. :belehr::gaehn::tongue:
    Aus dem Grund würde ich den gleichen Weg gehen wie ich: Ich habe überhaupt keinen Boiler. Bei mir macht das warme Brauchwasser ein Plattenwärmetascher. Soweit ich mich erinnern kann bringt das Teil gut 20 kW und ist dabei ca. 150 x 150 mm groß. Die Wärmeenergie wird über eine Ladepumpe aus dem Wärmespeicher entnommen.


    Schönen Sonntag
    Gerhard

    Hi,


    die Frage ist, ob das Akkuschrauberrangierstützrad wirklich so der Bringer ist. Soll es richtig funktionieren, bleibt eigentlich nur der Mover. Und wenn es nur ein 750 kg - Anhänger ist, kann man den nicht von Hand schieben? Evtl. kann man auch zum Rangieren eine Kupplung vorne ans Auto machen. Oder etwas bastlen?


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    Hi


    Habe vorhin mit meinem Verwandten gesprochen (gelernter Metaller) und er meinte wie viele hier sagen fertige Zugholme kaufen, das spart viel nerven und Zeit. Werde mich jetzt umschauen ob ich vielleicht sogar gebrauchte Zugholme finde und wie ich die Verbindung realisiere wie hier beschrieben.


    Grüße Yannik


    nun, wenn es sich um einen Tieflader handelt, ist der Bau des Rahmens wirklich nichts, was einem Sorgen bereiten sollte. Warum genau soll es denn eine Eigenkonstruktion werden?


    Gruß
    Gerhard

    Servus Mani,


    es gibt verschiedene Gründe, weshalb man eine Holzheizung hat. Egal aus welchem Grund und egal welcher Art die Heizung ist, eines trifft immer zu: Das Holzheizen braucht Erfahrung. Deswegen sollte man sich zuerst folgendes fragen:
    Möchte ich hauptsächlich an den Heizkosten sparen? Oder will ich einfach nur die gemütliche Atmosphäre der Flammen und der Strahlungswärme genießen? Wobei das eine ja das andere nicht ausschließt.
    Zu bedenken ist, dass Stückholz in jedem Fall mit Arbeit verbunden ist, Pellets sind da etwas "freundlicher". In Spitzenzeiten haben ich und Pffti bis zu ca. 70 t Holz pro Jahr aus dem Wald geholt. Hackschnitzelanlagen unter 30 kW sind kaum im Einsatz.


    Der Energiepreis von Stückholz ist am höchsten, Hackschnitzel sind am günstigsten.


    Die Kessel von Windhager kenne ich von den Messen: Keine schlechten Geräte, aber auch nicht die preiswertesten. Ich selbst habe einen (nominell) 11 kW-Stückgut-Naturzug-Kessel von Wolf, also keinen Holzvergaser, sowie einen gewöhnlichen Kaminofen. Großer Vorteil des Naturzugkessels ist die Einfachheit der Technik. Und aus der Erfahrung heraus kann ich sagen, dass mein Vater mit seinem Holzvergaser einen nicht sehr viel besseren Wirkungsgrad hat.
    Aus Platzgründen ist mein Wärmespeicher nur 750 l groß. Ich kann aber empfehlen den etwas größer zu machen, um den Kesselwirkungsgrad zu verbessern. Leider hat man bei 5000 l halt u.U. hohe Stillstandsverluste.


    Auf alle Fälle würde ich mir für die Entscheidung welche Art / Anlage genug Zeit lassen. Mit einem einfachen Kaminofen für den Anfang kann man aber nichts falsch machen.


    Gruß
    Gerhard


    P.S.: Ich bin mit dem Holzheizen groß geworden, meine Großmutter hat noch mit einem Holzofen von Wamsler gekocht, aber ich sammle immer noch Erfahrungen.

    Hi,


    Hallo Gerhard,


    ja da laufen meine Festigkeits und Gewichtsberechnung hin - mit einer Art Fachwerk - klappt das gut.
    Hab mal einen kaufanhänger ausgemessen und nachgerechnet. Interessant wo man sinnlos Gewicht in den Rahmen versenken kann.
    Oben drauf Alu-Riffelblech als Standschiene.


    Grüße


    ...jep, mit einem Fachwerk sollte das klappen. Ich hab bei Schemelchen den Rahmen so auf ca. 140 kg gebracht. Wenn das bei einem 5,25 Meter langem 3,5-Tonner gelingt, dann sollte das in Deinem Fall mit einer Masse von 70 bis 80 kg machbar sein.
    Hast Du schon mal über eine Blechkonstruktion nachgedacht? Mit selbst gemachten C-Profilen habe ich auch schon recht gute "Erfolge" erzielt. Beim Schweißen muss man halt auf passen, sonst gibt es Bananen.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    wenn Du einen Deichselholm an einem Rahmen anschrauben möchtest, würde ich an selbigem ein L-Profil mit den passenden Bohrungen anschweißen.
    Vom Biegen eines U-Profils für den Rahmen würde ich übrigens auch abraten, der Aufwand (bis das passt) ist für nur einen Anhänger zu groß. Wenn es mehr als 50 werden ist es natürlich was anderes... ;)


    Ich persönlich bin beim Rahmen eher ein Anhänger (!:kratz:...:idea::biggrins:) geschlossener Profile. Ich würde ein Rechteckrohr 80x40x3 nehmen. Bei 1300 kg und einer Aufablänge von 3 m kann man mit der Stärke auch auf 2 mm gehen, das spart ein wenig an Gewicht.
    Ich würde mir aber überlegen, eine 1500er Achse zu nehmen, die ist nicht viel teurer und schwerer.


    Wenn Du den Träger einschneidest, um ihn zu biegen, solltest Du unbedingt nach dem Biegen ein gerades Rechteckprofil (möglichst stabiler als das 80er) mit Zwingen drunter spannen, sonst werden die Holme windschief beim verschweißen.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    mit der Bremse ist das so:
    Von der Auflaufeinrichtung geht eine Stange zu einem Widerlager am Ende der Zuggabel. Dort geht es in drei Bowdenzüge. Zwei Züge gehen auf die beiden vorderen Bremsen, der dritte (dickere) geht von unten durch die Mitte des Drehkranzes auf ein weiteres Widerlager. Dann geht es weiter mit einer Bremsstange zur ersten Hinterachse. Hier wird auf die vier Bremsen wieder mit Seilzügen verteilt.


    Eine interessante Überlegung war die Bremskraftaufteilung an der ersten Wippe. Bei einer Aufteilung (über die Hebellängen) von 1/3 zu 2/3 nach hinten bremst die Vorderachse immer ein wenig stärker aufgrund der höheren Reibung in der Übertragung nach hinten. Zudem möchte man bei einer normalen Bremsung (nicht Gefahrenbremsung) lieber ein Strecken des Gespanns. Ich bin daher ein wenig von der Aufteilung 1/3 zu 2/3 zugunsten der Hinterräder abgewichen, obwohl bei einem hohen Schwerpunkt natürlich bei einer Vollbremsung mit einem Nickmoment nach vorne zu rechnen ist. Bisher habe ich damit keine schlechten Erfahrungen gemacht.


    Gruß
    Gerhard