Hi,
wenn sich ein Anhänger aufgrund der geladenen Masse stark verformt, ist die Stabilität (nicht unbedingt die Festigkeit) der Konstruktion nicht ausreichend. Das Problem mit mehr Achsen zu lösen ist kein guter Ansatz. Betrachtet man ausschließlich den Biegemomentenverlauf in einem Träger bei einer gleichmäßigen Streckenlast, wäre ein Überhang von 25% der Länge natürlich perfekt, um Durchbiegung und Spannungen für das Profil zu optimieren. Das lässt sich aber nicht mit der Idee eines vernünftigen Zentralachsanhängers vereinbaren.
Sind die Kräfteeinleitungen tatsächlich ganz vorne und hinten, wäre eine Lösung ein Drehschemelanhänger. Da du so etwas aber nicht möchtest, muss ganz einfach die Steifigkeit der Konstruktion besser werden.
Der Drehschemel hätte übrigens noch einen weiteren Vorteil: Sind die Massen der Ladung so weit nach vorne und hinten von den Achsen entfernt, kann eine Energieeinleitung durch die Fahrbahn zu einem horizontalen Schwingen leichter mit einer großen Energiemenge (Schlingern) führen, aufgrund der hohen Rotationsträgheit. Hat man einen Achsabstand von acht oder mehr Metern, wird sich der Anhänger sicher nicht aufschaukeln.
Wenn der benötigte Anhänger keine durchgängige seitliche Zugänglichkeit zur Ladung haben muss, ist eine Lösung zur Verbesserung der Steifigkeit außerdem sehr einfach.
Von welcher Art Ladung ist denn überhaupt die Rede? Und von welchen Massen sprechen wir?
Gruß
Gerhard