Beiträge von Gerhard2

    Hi,


    das mit dem Autotranport klappt eigentlich immer, auch wenn der Wagen tief ist. Ich tranportiere gelegentlich auf meinem Anhänger "offener Kasten" auch solche Autos. Ich nutze beim Laden Bodenunebenheiten aus. Außerdem fahre ich mit den Vorderrädern auf einen Holzklotz (Drehschemel). Beim Tandem kann man das Stützrad einsetzen oder mit den Hinterrädern vom Auto auf einen Klotz fahren. Nachteil ist eigentlich nur die Ladezeit.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    räusper... :) also seitlich kippen ist wirklich ...


    ... und wenn das Ding wirklich voll ist kippt man pro Tag max. 10x nach hinten.


    :o 3 Tage nach der Erneuerung meines Hofs hatte mein Kipper die Handpumpe nur noch als Zierde. Seit dem ist sie nie wieder benutzt worden. :raeusper:


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    für den (häufigen) Transport eines Minibaggers sollte man bedenken, dass relativ viel Masse auf einer kleinen Fläche steht. Mit 1,6 t ist das noch nicht soo mächtig, aber es könnte irgendwann, je nach Unterbau der Ladefläche, die Bodenplatten (mit der Zeit) beschädigen.
    Ich würde in deinem Fall einen "normalen" Anhänger wie z.B den Anssems verwenden und eine Unterlage für die Ketten verwenden. Außerdem würde ich darauf achten, dass man die Rampen einhängen kann. Und zwar so, dass es in der Breite für Bagger und Autos passt. Das Spiel die Rampen extra zu sichern ist recht nervig, wenn es 1x pro Woche fällig ist. Da ich gelegentlich meinen Schlepper (ca. 2,7 t) auf meinen Anhänger verlade, nervt es mich auch ab und an. Auf eine Sicherung der Rampen habe ich aber nur einmal verzichtet ... :o.
    Zudem hat es sich bewährt, wenn eine Zurrmöglichkeit, etwas nach innen versetzt, vorne und hinten besteht.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    um den Anhänger bei einer Prüfstelle vorführen zu können, muss er ein Kennzeichen haben und versichert sein. Anhänger auf Anhänger einfach so geht also nicht, da der Prüfer damit fährt. Fährt man zu einer Werkstatt, welche eine rotes Kennzeichen besitzt / bzw. auf nicht öffentlchen, abgesperrten Grund, ist das etwas anderes.
    Um den Brief bzw. die Zulassungsbescheinigung wieder zu bekommen, muss man bei einem Notar eine Erklärung an Eides statt über den Verlust machen. Damit erhält man auf der Zulassung neue Papiere. Und damit könnte man dann ein Kennzeichen erhalten, mit dem man zum TÜV fahren kann.


    Hängt man den Anhänger an einen Schlepper mit grünem Kennzeichen und verpasst dem Ding ein 25 km/h-Schild, könnte es sein, dass ein Prüfer das akzeptiert, der Lösungsweg an sich ist das aber nicht. Ich persönlich würde einfach mit den neuen Papieren zu einer Werkstatt fahren und gut.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ausfahrbare Planen-(?) Gestelle / Aufbauten gibt es schon, allerdings ist das teuer. Gelegentlich sieht man das bei Integralkabinen auf Geländewägen. Heben und Senken geht mechanisch, elektrisch oder hydraulisch. Bei 1,4 m Breite und 10 m Länge hätte ich kein so gutes Gefühl. 20 cm breiter, ein verwindungssteifer Rahmen und ein Auflagemaß der Achse von 1200, dann steht das Rad ein kleines bischen über den Aufbau hinaus, bzw. der Kotflügel.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    drei Hauptgründe für Gummifederachsen gibt es: Sie sind leicht, die Federung hat eine Eigendämpfung und sie sind preiswert. Dadurch kann ich Anhänger günstiger verkaufen mit einer höherer Nutzlast bei einem ausreichend guten Fahrverhalten auch ohne Stoßdämpfer. Wären Anhänger für den Personentransport würde die Sache anders aussehen.
    Aufgrund des Gewichts und der Einfachheit der Konstruktion habe z.B. ich mich auch dafür entschieden, obwohl mein Favorit die Schraubenfederung ist.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ja, es handelt sich um offene Anhänger.
    Das Messen ist bei dem derzeitigen Standort (Boden uneben) nicht so genau, es sollte ja aber nicht um jeden mm gehen, oder?
    IMG_0982.jpg
    ... die Ladekante ist etwas höher als ich sie in der Erinnerung hatte:
    IMG_0985.JPG
    Der Anhänger hat 10"-Räder und einen (hohen) Fachwerkrahmen. Baut man schwerer kommt man tiefer. Verwendet man statt der Alko-Achsen BPW, kann man etwas tiefer gehen.


    Der andere Anhänger ist von der Bauart ähnlich, hat aber 13"und ist etwas größer und stabiler.
    IMG_0989.JPG


    Nach meinem Empfinden sind beide mit deutlich über 2 m zu breit, aber nicht zu hoch für den Einsatz als "Verkaufstheke". Eine Besichtigung ist übrigens kein Problem.



    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    bei einem 2Achser ein möglichst großer Radstand und die "Taille" dazwischen zum nach unten klappen. So hat man maximalen Nutzwert bei minimaler Aufbauzeit. Dazu könnte man evtl. auch ein vorhandenes Fahrzeug umbauen.
    Die Höhe der Ladefläche bei meinem kleinen Dreiachser ist übrigens bei 56 cm (wenn mich die Erinnerung nicht trügt). Beim Mani sogar noch etwas niedriger, trotz etwas größerer Reifen. Ein Tribut den ich bezahle wegen der Leichtbauweise. Oder man legt einen Rost vor die Verkaufsfläche. Dadurch wird es nicht nur höher sondern auch sauberer auf unbefestigtem Untergrund.
    Alternativ wäre auch ein Schwanenhals möglich. Auf die höhre Plattform könnte man dann z.B. eine Kasse o.ä. machen oder als Stauraum oder....


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    stimmt schon, wenn man den Allrad nicht braucht ist er sinnlos. In meinem Anwendungsradius geht aber nix ohne. Ein Auto zieht nur wirklich gut mit Untersetzung und Allrad. Wenn´s noch etwas besser sein darf dann hätten wir noch 3x Sperre und einen Anfahrwandler. Sowie die passenden Reifen.
    Ein weiterer Grund für den Allrad ist übrigens die Verteilung des Anfahrmoments auf zwei Achsen. Dadurch kann eine Achse leichter gebaut werden.
    Geübt habe ich das erst wieder vor einigen Wochen, als ich den Kipper von einem Bekannten aus dem Dreck gezogen habe. Mit seinem Sprinter (hoch, lang, 3,5 t) war einfach EndeGelände.
    Liegt zwar schon ein paar Jährchen zurück, aber bei der Erhöhung der Anhängelast beim Landcruiser musste ich an einer Steigung mit 12% mehrmals anfahren. Da es eigentlich 14% hätten sein müssen, ohne Beschränkung der Steigung, haben wir einfach, mangels steilerer Berg, ein wenig mehr Gewicht angehängt für diesen Versuch. Ohne Allrad hätte ich die 9,2 bis 9,5 t niemals weggezogen. Bei 3x offenen Diffs hat auch einmal das rechte Vorderrad durchgedreht; Die Straße war an dieser Stelle ein kleines bischen feucht. Beim 2. Versuch hat es dann aber auch mit offenen Sperren geklappt. Um die Vorderachse zu sperren muss ich erst mittig, dann mittig+hinten und dann mittig+hinten+vorne sperren. Nur vorne geht leider nicht.


    Aber wie gesagt, wenn man den Allrad nicht braucht ist er nur teuer, schwerer, erhöht den Verbrauch und kostet Dynamik. Letzteres ist aber bei mir absolut unwichtig, meine Frau sagt immer, ich fahre wie eine Schnecke.... :o


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ich würde auf keinen Fall unter 1,4 m gehen. Zweiachsdrehschemel kippen in engen Kurven leichter um als Tandemanhänger. Zudem ist bei einer Aufbaulänge von 10 m nur ein bischen Wind notwendig ....
    Alternativ kann man ja zwischen den Achsen die Ladefläche schmaler bzw. zum "'Herausnehen" machen. Dann hast du für den Transport Platz und beim Verkauf ca. 27 cm weniger Breite. Auf beiden Seiten wäre es dann gut ein halber Meter.


    Welche Nutzlast wird eigentlich benötigt?


    Mit einer Spurweite von 1700 bis 1800 und einem Radstand von 9000 ist der Anhänger sicher gut zu fahren, auf jeden Fall besser als ein Tandem.


    Mit dem Bau kann man, wie schon erwähnt, jeden vernünftigen Fahrzeugbauer beauftragen. Sinnvoll ist es aber mit einer genauen Vorstellung bzw. aussagekräftigen Skizzen dort vorzusprechen.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,

    bei der Zuordnungsberechnung werden zwei Dinge überprüft. Zum einen ist ja die Bremswirkung am Anhänger systembedingt immer etwas geringer als am Zugfahrzeug. Diesen Druck auf die Kupplung nennt man auch Regeldifferenz in diesem Regelkreis. Je schwächer die Bremswirkung, z.B. durch zu große Räder am Anhänger, desto größer wird diese Kraft und damit auch der Bremsweg. Bei einer zu hohen Auflaufkraft besteht außerdem die Gefahr bei einer Gefahrenbremsung, dass der Anhänger das Auto "wegschiebt".
    Auf der anderen Seite wird die Regelung instabiler mit einer sehr kleinen Regeldifferenz. Geht diese gegen null, ist mit Fading, Überschwingen, Überbremsen usw. zu rechnen. Auch dies wird nachgerechnet.


    Jep, je schwerer der Anhänger, desto größer die Auflaufkraft und damit auch die Bremswirkung; Eine klassische Proportionalregelung. Damit verbunden sind auch die klassischen Nachteile der Regelung: Sie ist nicht so schnell wie eine Steuerung, z.B. eine Druckluftbremse (Totzeit). Physikalisch ist das die Beziehung F = m*a.


    Die Einstellung erfolgt so, dass man zuerst die Bremsbacken so einstellt. Sie sollten wenig (aber nicht schleifen!) Luft zur Trommel haben. Dann wird / werden das Gestänge / die Seile so eingestellt, dass sie kein Spiel mehr haben. Grundsätzlich sollte die Bremse nicht am Gestänge nachgestellt werden.


    Gruß
    Gerhard