Beiträge von Gerhard2

    Hi,


    AHK vorne am Auto?

    Spart Platz. Und mit Markierungen auf dem Boden braucht man auch keinen Einweiser, wenn man nicht über den Anhänger schauen kann.


    Rangierhilfen Modell Eigenbau aus einem Anlasser vom Autoverwerter und ein paar Autobatterien haben oft funktioniert. Mit den Batterien kommt auch etwas Gewicht auf den Antrieb. Das ist oft nicht unpraktisch ;).


    :?:


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    so ein Pickup mit Sattelanhänger ist eine sehr interessante Sache. Bleibt man bei einem Zuggewicht von < 7 t, ist es mit der Bremse auch nicht so aufwendig. Außerdem bleibt es bei BE.

    Ist der Sattel unter 7,5 t oder nicht zum Transport von Ladung, also z.B. zu Sportzwecken, hat man bei einem 3,5-t-Zugfahrzeug eine wirklich gute Zuladung ohne große ... na, ja.

    Ich würde schätzen, dass bei einer ordentlichen Größe des Sattelanhängers und einem Gewicht < 7 t immer noch gute 3 t Nutzlast drin sind.


    Mir persönlich würde ein Pickup mit eine abnehmbaren Pritsche und "richtiger" (kleinen) Sattelkupplung am besten gefallen. Es müsste auch kein fullsize sein, ein midsize finde ich für D interessanter.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    um die Neugierde etwas zu dämpfen: Eine finale Entscheidung gibt es (noch) nicht. Bisher gibt es mehr oder weniger konkrete Überlegungen. Meine Intension wäre aber, aus mehrerlei Gründen, auf drei Achsen zu gehen. Technisch wäre es sogar ein 3,5 t-er. Ein besonderer Fokus liegt auf einem sehr angenehmen Fahrverhalten, besonders was das Nicken des Wagens angeht.

    Wenn es sein soll, wird es wohl auf einen Fachwerkrahmen hinauslaufen:

    Hauptrahmen_2.JPG

    Dieser hier z.B. (5,5 x 2,1 m) wäre im Moment so bei ca. 130 kg. Mehr Weniger geht nicht. Allerdings fehlen noch das Zink, Knoten und einige kleine Verstärkungen.

    Nachteil der Schose: Bisher sind es schon mehr als 100 Zuschnitte / Einzelteile, weil jede Biegung durch eine Strebe ersetzt worden ist. Beispiel: Die Verstärkung eines Querträgers in der Mitte kann man mit einem Vierkantrohr machen, dann wären das bei "konventionellem" Leichtbau ca. 1,8 kg. Mit einem kleinen Fachwerk sind es ca. 700 Gramm (!!).


    Wie und ob es weiter geht wird sich zeigen....


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    Hydrauliköl hat Hochdruckzusätze, die dafür sorgen dass das Öl nicht "zerbricht" und die außerdem dafür sorgen, dass keine Kavitation an den Komponenten auftritt.

    Bei einer Kipperhandpumpe, würde ich vermuten, kommt das Öl eher nicht so oft in diese Verlegenheiten. Deswegen könnte man da auch was reinschütten, das nicht einfriert und weg muss X/. Früher hat man z.B. sogar in manche 180 bar Schlepperhydraulik Motoröl <X eingefüllt.


    Ich würde aber trotzdem ein Hydrauliköl (HLP) einfüllen. Aber kein 46er, das zwar in jeder Baumaschine drin ist, das hat aber den Nachteil, dass es im Winter sehr zäh wird. Dann braucht die Ladefläche lange, bis sie wieder unten ist. Denn den Wärmeeintrag einer solchen Baumaschine hat man bei einer Kipperpumpe sicher nicht.

    Ein HLP 22 ist schon sehr dünnflüssig. Evtl. kann man davon etwas zumischen oder das 32er nehmen. Je dünnflüssiger das Öl, desto schwerer tun sich die Dichtungen ihre Aufgabe zu erfüllen. Bei modernen Verbrennungsmotoren wird übrigens normalerweise dünnflüssigeres Öl verwendet, um den Wirkungsgrad zu verbessern.

    Idealerweise ist das Öl also so dick nötig, aber so dünn wie möglich.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    ich habe nach dem Kauf meines Kippers (3,1 m x 1,84 m; 3000 kg) auch ein ca. halbes Jahr so eine "Bretterlösung" gehabt. Für Laub mag das o.k. sein, aber wenn man den Anhänger benutzen möchte sollte es etwas Vernünftiges sein. Mir hat das mit den Brettern jedenfalls überhaupt nicht getaugt. Deswegen habe ich mir Aufsatzbordwände gekauft. Das hat nur einmal ganz kurz beim Bezahlen ;( weh getan...


    Gruß

    Gerhard

    Hi,

    die Preise für die reine Elektronik wären bei uns auch nicht teurer, wenn dieser ganz Zulassungskram nicht so teuer wäre, bis so ne Elektronik zugelassen ist und ein E Prufzeichen hat kannst erstmal einige vierstellige Beträge abdrücken, ...

    das ist mit Sicherheit so. Wäre das alles so einfach könnte man eine USA-Bremse nehmen, einen Handbremshebel und ein Abreißseil montieren und fertig. Wenn die Bremse den gleichen Preis wie der Anhänger hat, ist das halt nicht mehr sooo interessant :(.

    Zum Vergleich:

    Ein pneumatisches Anhängerbremsventil mit Hand-ALB und Lösestellung gibt es schon ab ca. €80,-. Selbst wenn man einen richtigen ALB, ein einfaches Steuerventil, einen Bremszylinder, den Luftkessel und die Leitungen und Anschlüsse rechnet, könnte man mit gut €300,- (Teile) einen Anhänger umrüsten. Richtig teuer wird es erst über 3,5 t.

    Ist es auf absehbare Zeit sehr viel mehr, weiß ich nicht, ob die Sache eine große Zukunft hat...


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    würde mich interessieren, was die NLer für die Bremse aufrufen. Schaut man bei eBay USA bekommt man das Steuergerät für´s Auto gebraucht ab ca. $20,-, die neuen liegen zwischen §39,90 und ca. $200,-. Ich unterstelle mal, dass man für den Anhänger in einer ähnlichen Kategorie ist.


    Gruß

    Gerhard

    Servus,


    ob mit oder ohne Batterie, auf alle Fälle scheint der Aufwand das Auto umzubauen nicht wirklich hoch. Ich würde aber gerne auch noch auf die Auflaufeinrichtung verzichten, die ja auch ein paar kg wiegt. Den Handbremshebel und das Abreißseil kann man ja auch anders montieren.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    Hm.

    :/


    Hab das Filmchen angeschaut und würde sagen, diese Bremse funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie z.B. in den USA:

    Wenn der Fahrer die Bremse im Wagen betätigt bekommt das Steuergerät im Wagen die Information dass gebremst werden soll, weil das Bremslicht angeht. Das Steuergerät gibt einen Schwellenbremsdruck aus. Bremst der Fahrer stärker erkennt der Verzögerungssensor im Steuergerät, dass es die Bremskraft erhöhen muss.

    Am Anhänger gibt es ein Steuergerät, das anhand der Einfederung die Masse des Anhängers erkennt. Damit wird dann die tatsächliche Bremskraft an die Masse des Anhängers angepasst. Einen Energiespeicher im Anhänger gibt es nicht, das System wird direkt von der Batterie im Zugfahrzeug versorgt. D.h. aber auch, dass bei einem Fehler im Wagen oder einem Abreißen des Anhängers nix mehr is mit Bremse. Deswegen auch die blockierte Auflaufeinrichtung, der Handbremshebel und das Abreißseil bei dem NLer.


    Es handelt sich also um eine Regelung der Bremskraft. Im Gegensatz zur Auflaufbremse ohne Bremskraftverlust aufgrund der Auflaufkraft.


    Das TrailerStop-System funktioniert da völlig anders:

    Im Wagen erkennen zwei Sensoren den Hydraulischen Bremsdruck in den beiden Kreisen. Diesen hydraulischen Druck rechnet ein Steuergerät in ein elektrisches (analoges) Signal um.

    Am Anhänger gibt es wieder einen ALB, der die Masse erkennt. Die Bremskraft kommt aber nicht aus einem Magneten, sondern wird dort in einen Hydraulikdruck übersetzt. Nachdem das System auch einen Hydraulikspeicher hat, hat man wie bei einer Druckluftbremse einen Systemdruck und gespeicherte Bremsenergie für den Notfall.

    In diesem Fall keine Regelung, sondern eine Steuerung der Bremskraft.


    Tja, welches das bessere ist könnte man jetzt diskutieren. Das preiswerte oder das teure?


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    wenn die Achsmitte z.B. hinter dem Mittelpunkt des Drehkranzes liegt, kommt es bei jeder kleinen Lenkbewegung auch zu einem kleinen seitlichen Versatz. Wer schon mal neben einem Drehschemel auf der Autobahn gefahren ist, hat sicher schon mal gesehen, dass kleine Lenkbewegungen permanent stattfinden. Dieses kleine Hin und Her könnte zu leichten Schwingungen anregen.


    Warum das so gebaut wird weiß ich nicht, ich könnte mir aber vorstellen, dass die Konstrukteure einfach nicht daran gedacht haben. Wenn die Achse ein kleines bischen nach hinten versetzt wird ist es einfacher sie auf dem Rahmen unter dem Drehkranz zu positionieren. Oder der Erbauer hat sich gedacht, dass es so besser aussieht? :?:


    Der Grund damals für mich selbst einen 3,5 t 3-Achser zu bauen war, dass alles was es zu kaufen gab, fehlerhaft war z.B.: viel zu schwer, die hinteren Achsen viel zu weit hinten, die Vorderachse zu weit hinten, anstelle eines Federbolzens waren da Schrauben verbaut usw. usw.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    da der Anhänger ja nicht gefahren wird, sollte es nicht so kritisch sein, wenn das zGG ein wenig überschritten wird. 5000 l Wasser sind für einen 750 kg-Anhänger natürlich etwas viel ;).

    Meine Erfahrungen beziehen sich auf meinen Kipper. Bei einem Ladevolumen von ca. 3,8 m3 und einem zGG von 3000 kg sollte das Übergewicht sogar im Stand gering sein, weil das Wasser ja nicht bis zum Rand aufgefüllt wird.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    :thumbup:.

    Noch schöner ist es in einen Anhänger mit hohen Bordwänden oder Aufsatzbordwänden eine Gewebeplane zu legen. Fertig ist der Pool.


    Gruß

    Gerhard


    P.S.: Getestet habe ich das übrigens auch schon mehrfach. Wichtig: Man muss den Pool benutzen bevor die Kinder... 8o

    Hi,


    ich kann zwar nicht mit großer 2WD-Tiguanerfahrung auftrumpfen, würde aber vom Gefühl sagen, nimm den Wohni (wenn ihr Freude am Wohni-Campen habt)!

    Ich habe früher mit 2WD Pkws oft auch schwerere Anhänger gezogen. Klar, besser geht immer, aber eigentlich hat es nur selten stinkende Kupplungen gegeben. Und wenn am Berg die meisten Anderen schneller sind? Oder auf dem Campingplatz bei Nässe die Räder durchdrehen beim Einparken? Na und?


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    wenn es kein Honda sein muss, kosten 1000 W (Sommer wie Winter, Sonne wie Regen, Tag wie Nacht) ca. €400 - 450,-. Die Betriebskosten sind vergleichbar mit Solar. Und da kommen tatsächlich 1000 W raus. Unser Honda liegt übrigens bei ca. 13 kg, mit Benzin und Kabel usw. bei ca. 20 kg. Aber wie du schon erwähnt hast, ist das sicher am Anfang der Planung erst mal unwichtig. Für mich war ein Argument für einen Stromerzeuger auch, nicht "mitdenken" zu müssen. Wenn man Strom will gibt es ihn. Immer. Auf der anderen Seite muss man das Teil Tanken, Anstecken, Starten.


    Den Sport Caravan habe ich auch schon in echt ;) gesehen. Mein Eindruck: Der kostet zwar sein Geld, ist aber gar nicht so übel. Gezogen wurde er aber immer von Pickups o.ä.


    Gruß

    Gerhard

    Noch was:

    Nur noch der Anhänger fehlt. Ein Drehschmel im Leichtbau wäre schön das würde viele meiner Probleme lösen.


    Meine Idee war ein Kofferanhänger zu kaufen und den Ausbau selbst vorzunehmen. Jedoch hab ich Gewichts Probleme. mein Vorbild hat ein Innenmaß von 5,5 x 1,85 m

    Das kenne ich auch; Kommt von großen Mengen guten Essens. :biggrins::biggrins::biggrins:


    Im Ernst: Ist das Gewicht das einzige Argument? Ein leichtes Drehschemelfahrgestell zu bauen ist mehr Aufwand als eines, das ein paar kg mehr auf die Wage bringt; Möglich ist es.


    Eine stark schwankende Verteilung der Ladung bzw. des Schwerpunkts und damit deutlich unterschiedliche Achslasten muss auch bei einem Drehschemel berücksichtigt werden. Wären z.B. 50% mehr Masse auf der Vorderachse als hinten, wäre mit Sicherheit bei einer kräftigen Bremsung mit einem Blockieren der Hinterräder zu rechnen. Und ein auflaufgebremster Drehschemel der die Spur nicht mehr hält ist noch weniger spaßig als ein Tandemanhänger mit ähnlichen Problemen. Mein Lösungsvorschlag wäre eine Einstellmöglichkeit der Hebelverhältnisse am Widerlager für die Bremsseile. Man könnte eine Einstelltabelle entwerfen, die von -2 bis +3 geht: 0 wäre Last ist auf allen Achsen gleich. +1 bis +3 wäre mehr Last vorne und -1 bis -2 mehr Last hinten.

    Der Einstellwert wird durch Ablesen der Achslast anhand der Einfederung ermittelt. Dazu müsste eine Skala an die Achsschwingen ähnlich eines ALBs.


    Bei einem Tandem müsste man sich etwas einfallen lassen, um die Stützlast einstellen zu können. Wenn Ausgleichsgewichte nicht der Weg sein sollen, muss es zwingend eine Möglichkeit der Veränderung der Achsposition geben. Dinge wie das Erhöhen des Achsabstands auf 900 mm helfen, lösen das Problem aber nur bedingt. Auch so etwas könnte man entwickeln.


    Oder darf das Quad doch in die Mitte? Das löst zwar das Problem mit der Stützlast, macht den Wohnraum aber deutlich weniger attraktiv.


    Der Hauptvorteil eines Drehschemelanhängers wäre für mich aber auf jeden Fall die Sicherheit beim Fahren. Vor einem langen, schweren Tandem an einem leichtern Zugwagen hätte ich eine Menge Respekt.


    Zum Schluss noch ein Gedanke zu Monopan: Das Zeug ist ein Zaubermittel zur Gewichtseinsparung bei maximaler Robustheit. Die Verwendung für Wohnanhänger hat aber, je nach Reiseziel und Einsatz, mögliche Nachteile. Nicht einfach nur so zum Spaß hat Volker Lapp vom Monopan zum Sandwich gewechselt.


    Gruß

    Gerhard