Beiträge von Gerhard2

    Hi,

    175/60-13 habe ich glaube ich noch vier Stück :confused:. Allerdings nicht in 515 kg. Dafür ist aber das Profil quasi neuwertig. Die Reifen haben auch keinerlei Beschädigungen. Gegen Abholung.
    Interesse?

    Gruß
    Gerhard

    Hi,

    falls Du im Handwerk oder Vertrieb beschäftigt bist ist der E immer auch ein gutes Argument. Ich habe irgendwann mal den Flurförderfahrzeugeschein (Stapler) gemacht. Ich fahre zwar selten, aber bei Bewerbungen z.B. war das von Vorteil.

    Gruß
    Gerhard

    Hi,

    es gibt keine genaue Vorschrift für die Größe der Fahrgestellnr. Sie sollte nur eingeschlagen sein. Allerdings habe ich auch schon gelaserte gesehen. Die TP-Nr. für die Abnahme meiner Zuggabel durfte ich z.B. NC-Gravieren, die für´s Fahrgestell nicht. Du hast also die Qual der Wahl. Allerdings bei einer Größe von 3 mm braucht man eine Lupe um sie wieder zu finden... Nimm doch mind. die 9er, oder soo.

    Gruß
    Gerhard

    Hi,

    Zitat

    ...wer kann mit guss am besten schweißen?...


    Das geht besch...:scheisse:, auch mit Vorwärmen und Gusselektroden. Je höher der Anteil von eingelagertem Kohlenstoff desto besch...
    Frag doch mal in den Baumärkten nach wegen dem Ersatzteil. Evtl. passen "baugleiche" Tische von "anderen" Herstellern.

    Gruß
    Gerhard

    Hi,

    meine Empfehlung: Mach den Anhängerführerschein noch zu B. Dann musst Du dir keine Gedanken mehr wegen so etwas machen und so wie es aussieht (mein Eindruck), ist es keine Fehlinvestition. Außerdem sooo viel teuer Geld kostet der Preis auch nicht. :kratz:

    Gruß
    Gerhard

    Hallo Marco,

    die 3,5/5er-Platte ist von der Stärke ausreichend. Allerdings ist bei Blechböden ein kleinmaschiger Unterbau unumgänglich. Selbst bei Maschen mit 30 cm wird die Platte außerdem Beulen bekommen. Erst bei Stahlböden ab ca. 4 mm gibt´s keine Beulen mehr bei normal-starker Beanspruchung (z.B. Schutt mit Bedacht laden). Für einen Anhänger der 3,5-t-Klasse für Schutt reicht normalerweise eine 3 mm Stahlplatte.
    Siebdruckplatten benötigen deutlich weniger Unterbau und verbeulen nicht. Zudem hat Blech, auch Alustrukturblech, den Nachteil, dass es sehr rutschig ist. Die Ladungssicherung wird dadurch sehr nervig. Faustregel: Blech nur bei Kippern.
    Eine 24er Siebdruck für einen 1200 kg Anhänger ist übertrieben. In der 3,5-t-Klasse werden entweder noch 18 mm oder 21 mm verwendet. In der 1000-kg-Klasse ist in der Regel der Übergang von 15 auf 18 mm.
    Eine Standartplatte 1250x2500x18 benötigt drei Unterzüge, dann is gut.

    Gruß
    Gerhard

    Hallo Christian,

    dann brauchst Du zunächst vier bzw. acht Hülsen zur Befestigung der Achsen (1300/1350 kg?) am Träger. Wenn die Achse mit vier M12 Schrauben befestigt ist, benötigst Du 4 Stk. Ø25x98 innen-Ø13. Das Profil ist dann ein 100x40x2. Ist es eine 1500 bzw. 1800 kg-Achse (Knott?) müssen wir auf Breite 50 gehen.
    Außerdem brauchst Du erst mal zwei Böcke, die auch aus Holz sein dürfen. Sind sie aus Holz, benötigst Du als Auflage ein Vierkantrohr z.B. 1800 bis 2000 Länge 60x40x3, das mit Schraubzwingen an den Böcken befestigt wird.
    Der erste Arbeitsschritt ist, die Längsträger auf 3750 einseitig auf Gehrung möglichst mit nicht mehr als 1 mm Längenunterschied abzulängen. Der vordere Querträger ist aus dem selben Profil und wird auf Länge Auflagemaß+Profilbreite ebenfalls auf Gehrung links+rechts geschnitten.
    Hinten verwenden wir ein 40x40x1,5 zwischen den Trägern: Länge Auflagemaß-Profilbreite. Grund: Die Rampen sollen unter den Aufbau in Schächte. Die Beleuchtung kann klappbar gemacht werden.
    Als Werkstoff bietet sich S235, wenn erhältlich S355 an. Die Profile dürfen kaltgezogen sein.

    Insgesamt wird die Konstruktion wegen geringer Materialstärken trotzdem leicht. Sie ist durch die geschlossenen Profile außerdem verwindungssteif. Die Profile sind nicht überdimensioniert, aber ausreichend für die Achslast. Die Reeling übernimmt einen Teil der Stabilität.

    Wissen muss ich zunächst noch, welche Achse, welche Befestigungsbohrungen (evtl. sind es Langlöcher) und wie hoch und breit Deine Rampen sind.

    Gruß
    Gerhard

    Hätte ich fast vergessen:
    die Sache mit der Fase hat natürlich auch ihre Berechtigung bei größeren Wandstärken, wenn V- oder I-Nähte evtl. mehrlagig gebrutzelt werden. Bei einem 10er Flach oder einem IPE-Träger würde ich das auf jeden Fall machen.
    Außerdem macht es Sinn die Naht zu verschleifen, das hat nicht nur optischen Zweck.

    Nochmal Gruß
    Gerhard

    Hi,

    Zitat

    Du meinst, das man vorher Fasen anschleift, nehme ich an....

    Eigentlich nicht.
    Da die Festigkeit im Stahl im Bereich der Wärmeeinflusszone deutlich niedriger ist und wir zudem aufgund einer leichten Veränderung der Geometrie (Naht) Kerbwirkungen haben, die bei dynamischer Beanspruchung ungünstig sind, darf man zwei Stück Eisen nicht einfach stumpf zusammen knuspern. Da muss was drüber oder rein.
    :guckstduhier: bei Bild.
    Das kann z.B. so aussehen muss aber nicht. Das kommt auf die Art der Belastung an.

    Gruß
    Gerhard

    Hallo Peter,

    dann verstehe ich nicht, warum die Reeling im Bereich der Räder nicht so hoch sein darf :confused:? Die ist doch dann parallel zum Boden, oder :confused:? Und dann gehen die Türen immer auf. Ist der Wagen leicht nach vorne "gekippt" abgestellt, erhöht sich der Abstand sogar noch einmal.

    :confused: Gerhard

    Hi,

    Zitat

    Ist das zulässig?


    Jep.

    Zitat

    Okay, das Gewicht kannst dann quasi zu 100% als Stützlast werten, das muss dir klar sein! ;) (Jay)


    Lieber etwas mehr Stützlast als zu wenig. Gebe ich als Fetischist:evil2: der Hohen-Stützlast zu bedenken. Bastelst Du das Teil quer direkt an die Stirnwand auf Deichsel und Rahmen, erhöht sich die Stützlast aufgrund der noch freien Deichsellänge nicht besonders.
    Beispiel wäre der Abstand von der Kupplung zur Stirnwand 1 Meter und der Abstand Strinwand - Achse ebenfalls, würde sich die Stützlast um 12,5 kg erhöhen.

    Gruß
    Gerhard

    Hallo Christian,

    den Anhänger zu zerlegen ist nicht unbedingt notwendig, um den neuen Rahmen aufzubauen. Theoretisch muss das sogar erst zum Schluss erfolgen, wenn der Rahmen komplett fertig ist. Praktisch solltest Du aber mindestens 1x vor dem Verzinken alles montieren und prüfen ob´s passt.
    Damit ich Dich ein wenig unterstützen kann bei der Verwirklichung, muss Du jetzt eine Entscheidung treffen zur Art der Grundkonstruktion: Fachwerkrahmen oder Trägerkonstruktion (geschlossene Profile). Überschlagsmäßig wird der komplette Fachwerk-Rahmen (ohne Boden, Achse, Deichsel, Licht, ...) etwa bei 80 kg liegen, die Trägerkonstruktion etwa bei gut 120 kg. Mit viel Mühe kann man vielleicht noch mal 10 kg rausholen. Dafür ist der Aufwand beim Fachwerk enorm größer und erfordert große Sorgfalt bei der Fertigung, sonst gibt es eine Banane.

    Gruß
    Gerhard

    Hi,

    eine Plane ist nie zu 100% wasserdicht. Problematisch ist dabei weniger das Stehen, sondern Spritzwasser. Bei normaler Anwendung sollte das aber gar nicht auffallen. Ich weiss allerdings z.B. von BMW, dass den Speditionen, die die (Teile für) Rohkarossen transportieren aus genau diesem Grund bestimmte Auflagen gemacht werden.
    Sollte es trotzdem reinregnen, hat der Planenmacher Kagge gemacht.

    Gruß
    Gerhard

    Hi,

    das Spitzdach sieht vor allem besser aus. Wenn die Plane ordentlich passt, also nicht durchhängt, läuft das Wasser auch ab, wenn der Anhänger leicht nach vorne oder hinten gekippt steht. Schnee muss man so wie so runterkehren. Nachteil: bei einem spitzen Dach verschenkt man theoretisch etwas Ladevolumen.
    Die Verschlüsse mit Riemen nerven wirklich. Mir persönlich waren die Schleuderverschlüsse immer am liebsten, besonders bei großer Höhe des Aufbaus. Nicht so schnell aber besser im Halt, wie Mani sagt, die Schlaufen.

    Gruß
    Gerhard

    Hi,

    Anforderungen die ich an einen Autotransporter stellen würde sind:

    • einfaches und schnelles Verladen (Rampen, Zurren)
    • geringer Auffahrwinkel, für Fahrzeuge mit kleinem Rampen- und Böschungswinkel, evtl. sogar kippbar
    • zahlreiche, verschiedene Zurrmöglichkeiten
    • verschiebbare Winde
    • evtl. geschlossener Boden für Unfälle oder andere Nutzung
    • Staumöglichkeiten, abschließbar
    • ...

    Dinge die mir spontan noch so einfallen:

    • Hochlader
    • Kisten in der Mitte für Werkzeug usw.
    • Ladefläche evtl. im Bereich der Räder "geknickt", um einen kleinen Auffahrwinkel und einen niedrigen Schwerpunkt zu haben oder gerade und kippbar?
    • Reeling (demontierbar?) mit Rastpunkten z.B. für Stange
    • Rungen
    • evtl. Rastmöglichkeiten am Boden oder Zurrmöglichkeiten
    • ...

    Ich würde mir an Deiner Stelle erst mal genau überlegen, welche Anforderungen Du stellst und in Zukunft evtl. stellen wirst. Dann würde ich mir Gedanken zur Konstruktion machen.

    Gruß
    Gerhard