Beiträge von Gerhard2

    Hi,

    mit ein bischen Glück geht es auch über den Hersteller der Auflaufeinrichtung (AE). Der ist in erster Linie für die Bremszuordungsberechnung verantwortlich. Ich könnte mir vorstellen, dass das bei Meyer BPW ist. Das ist zunächst mal nicht schlecht, weil BPW nach meiner Erfahrung von den drei wichtigsten Herstellen der kooperativste ist. Auch wenn es um Kleinigkeiten geht. Dann wäre da noch die Radbremse. Der Hersteller der Bremse gibt für jeden Typ einen möglichen Dynamischen Raddurchmesserbereich an. Da muss der 195/50-13 erst mal passen. (Würde mich wundern, wenn er da nicht reinfällt). Dann muss die AE zu dieser Kombination Bremse / Rad passen. Auch das halte ich für wahrscheinlich. Ist das der Fall, sollte nach Überprüfung der Bodenfreiheit, Freigängkeit der Räder und Radabdeckung das Rad mit Hilfe einer [definition='1','0'][/definition] gegen einen Obolus eintagungsfähig sein.

    Gruß
    Gerhard

    Hi,

    eine genaue Vorschrift zur Führung eines Festigkeitsnachweises für Autotransporter gibt es nicht. Man kann aber selbst vernünftige Lastannahmen treffen und dann die Festigkeit untersuchen. Auf den Bildern sehen die Träger nicht extrem überdimensioniert aus. Ich kann mich auch täuschen. Aber evtl. wäre es wirklich nicht schlecht, das mal zu grob zu überprüfen.

    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    so is es. Die Lebensdauer der Lager ist höher. Zudem halte ich die Plus mechanisch für etwas robuster. Das Gewicht der Achse ist ein klein wenig höher. ALKO gibt in einem Diagramm, auch einen direkten Vergleich beider Achsen, die Dämpfung an. Bei der Plus klingt eine angeregte Schwingung deutlich schneller ab.


    Gruß
    Gerhard

    ... im Ernst: Es stimmt schon, dass das umhängen nach vorne manchmal ein bischen nervig ist. Aber wenn hier vor meiner Einfahrt Autos kagge parken, ist es wirklich eng. Dann muss man mit 1-2 cm am Heck des Parkers vorbei und 2 bis max. 5 cm zum Randstein einhalten beim um die Kurve schieben. Mit dem Auto kann ich aber keine großen Lenkbewegungen machen, weil die Straße nicht mehr breiter als 2,5 m ist.
    Dann mach ich halt vorn fest...

    Gruß
    Gerhard

    Hi,

    ist es nicht grundsätzlich so, wenn man zu Anfang an einer Sache spart, kann man das Gesparte später wieder doppelt reinstecken? Ich jedenfalls habe schon oft geflucht mir den preiswertesten Kipper überhaupt gekauft zu haben. "Hätte ich nur ein paar Kröten mehr augegeben, dann ..."
    In diesem Fall sehe ich aber keine schlechte Wahl weder bei dem einen noch bei dem anderen. Die Qualität wäre aber noch ein wenig zu steigern, wenn Du 101% möchtest. Z.B. Wenn der Humbaur eine Alko-Achse hat, dann ist es sicher eine "Compact" und keine "Plus". (Die 1800 kg-Achse gibt es nur als "Plus".)

    Gruß
    Gerhard

    ...oder: Wenn Du einfach nur ein Bastler bist, der an der Umsetzung seiner Konstruktionen Freude hat und dadurch seinen Horizont erweitern möchte. Durch das Herangehen an solche Herausforderungen lernt man sehr viel.
    Wenn das Ziel ist einen Geschlossenen Kasten zu haben würde ich mir das gut überlegen.

    Hi,

    die Gebühren bei der zuständigen Prüf- und Zulassungsstelle werden festgelegt von den Ländern, Landkreisen, Städten und zuständigen Stellen. Zudem kann der Prüfer die Gebühr nach seiner Gebührenordnung festlegen. Bei einer Hauptuntersuchung ist es einfach den Preis zu bestimmen, bei einer Einzelabnahme hängt das ab vom der Prüfgesellschaft und der Einschätzung des Prüfers ab. Insgesamt schätze ich die gesamten Gebühren in diesem Fall zwischen €50,- und €250,-. Dazu kommen der Zeitaufwand und das Material. Soll der Koffer vernünftig gebaut werden und dicht und diebstahlsicher sein, hast Du einen Preis, der etwa im Bereich der Anschaffung eines anderen Anhängers liegt.
    An das Gestell einfach ein paar Bretter zu nageln würde ich nicht machen. Es wird Dich irgendwann nerven, dass es nicht dicht ist, keine vernünftige Flügeltüren oder Klappe hat oder auseinander fällt.
    Ich persönlich würde so einen Aufbau fertigen, wenn es z.B. eine Wechsel- oder abnehmbare Lösung wäre. Eine Maßanfertigung auf meine Bedürfnisse also.

    Gruß
    Gerhard

    Hi,

    theoretisch geht eine verschraubte Holzkonstruktion ohne Rahmen, ich würde Dir aber einen empfehlen, um Leermasse zu sparen. Der Rahmen muss nicht unbedigt aus Stahl sein, es ist aber der gutmütigste Werkstoff. Die Konstruktion des Rahmens kann auch geschraubt sein.

    Gruß
    Gerhard

    Hi,

    wenn der Aufbau fest mit dem Anhänger verbunden ist, ändert sich die Fahrzeugart offener Kasten. Eine Abnahme des Aufbaus geschlossener Kasten würde notwendig werden. Ob das den Wert des Anhängers nicht übersteigt?

    Gruß
    Gerhard

    Hi,

    evtl. ist es nicht ganz genau das was Du suchst. Die Stoßstange ist aus Stahl und ich habe von hinten einfach eine Platte zur Verstärkung angebracht. Diese Platte wird durch Streben abgestützt, die mit dem Fahrzeugrahmen verschraubt sind. Allerdings ist es halt keine Kugelkupplung.
    Für den Dreiachsanhänger benötige ich beim Rangieren vorne etwas weniger Platz für das Auto. Außerdem kann ich um die "Beifahrerecke" den Anhänger auf etwa +/- 2 cm mit einem Zug um eine Ecke positionieren. Rückwärts benötige ich dafür meist einige Korrekturzüge.

    Gruß
    Gerhard