Beiträge von raphrav

    Sodele, die Blende/Leiste mit den Heckleuchten ist dran. Verdrahtet und Pin für Pin getestet ist es auch. War ein Riesengefummel, aber nun geht's und ich bin froh, das ganze erledigt zu haben. Damit ist das Fahrgestell fertig und sollte abgesehen von den Sachen, die am Aufbau befestigt werden (Seitenreflektoren, Schutzbleche), zulassungsfähig sein. :)


    Weiter ging es noch, indem ich aus dem Angebot des Holzhandels und meinen Kritzeleien erst einen Einkaufszettel und dann eine Bestellung formuliert hab. Abwarten, ob das alles so passt und so durchgeht und lieferbar ist. Das projektseitige Risiko hält sich in Grenzen, da ich Plattenware und KVH bzw. Leisten in ganzen Größen kaufe und das ganze dann bedarfsabhängig mit der Kreissäge zuschneide, sodass im Worst Case 1 nachher viel übrig bleibt und im Worst Case 2 ich halt nochmal da hin muss und nachkaufen.


    So, weshalb ich hier gerade eigentlich schreibe... Die Beschichtung der Unterseite wird akut, denn die würde ich gerne direkt am Anfang machen, wo ich die Bodenplatte noch umdrehen, anheben usw. kann. Wir hatten es ja schon einmal, und da hatte ich es erst einmal bei folgendem Tipp beruhen lassen:

    Mein Tipp: Holz, noch besser, Dreischichtplatten/Tischlerplatten in preiswerter B/C-Qualität.

    Leinöl, alternativ Leinöl. Wenn nicht verfügbar: Nimm Leinöl. Fertig.

    Alles andere ist zu teuer und unnötig. Wenn vom Leinöl was übrig bleibt, kipp‘s in den Salat. Googletipp: Leinöl für Pferde gibt es auch mit Zertifikat (keiner will Stress mit einem Züchter - mehr bio geht nicht)

    Zur Info noch: Die Unterseite wird ebenfalls MPX. Teuer zwar, aber ich bekomme die in >=2,5x1,5m am Stück und das ist Gold wert.


    Also wirklich nur Leinöl nehmen? Ich bin skeptisch...

    Folgende Alternative hab ich mal gefunden: https://www.osmo.de/farbe/farb…euser-carports/oel-farbe/

    Der "Haken" ist da noch die Gebindegröße (geht bei 2,5l, also ca. 50m² bei 1 Anstrich), aber da hab ich überlegt, dass ich dann halt Synergien schaffe und damit am Ende dann auch die ganze Kiste streiche.

    Deswegen nun die Fragen:

    1. Taugt das verlinkte Zeug bzw. ist die Zusatzchemie darin den ggü. Leinöl hohen Aufpreis wert? Und ist so Zeug überhaupt an der Unterseite eines Anhängers eine gute Idee?
    2. Kann ich damit nachher mein PMF (verleimter Baumwoll- oder Leinenstoff, chemisch ist's auch nur Cellulose wie Holz und Leim wie am Holz) sinnvoll damit streichen?
    3. Gibt es (außer Leinöl, das hatten wir jetzt schon) noch eine Alternative, an die ich nun nicht denke?

    Mir ist klar, dass das vielleicht besser in einem Schreinerforum aufgehoben wäre, aber ich bin halt hier gelandet und vielleicht kommen wir auch hier auf einen grünen Zweig. Danke euch schonmal! :)


    Grüße

    Raph

    ...und doch noch einmal eine Frage zu Beleuchtung bzw. den Vorschriften dazu:


    Was zählt denn als Breite des Anhängers? Die des Aufbaus (also bei mir der Hütte) oder die Breite über alles (also von Kotflügelkante zu Kotflügelkante, bei mir stehen die Räder ja raus...)?

    Nehmen wir mal das Beispiel der Rückstrahler-Dreiecke: Die dürfen ja maximal 400mm von der breitesten Stelle weg sein. Wenn ich aber so bei Anhängern messe, die hier in der Gegend rumstehen, muss das fast auf die Aufbaubreite bezogen sein. Ich hätte es aber eher so mit absoluter Breite verstanden...

    Genau, Tomfred und Petrus, ihr spinnt die Argumente für und wider gerade so weiter... Beide Varianten haben so ihre Argumente...


    Die Variante mit den zwei Scharnieren klingt fancy, macht die Sache nicht sonderlich besser: Ich hab aufgeklappt bei schlechtem Wetter dann noch immer Wasser auf dem oberen Scharnier stehen, dazu muss das obere Scharnier beinahe 180° zulassen und das untere negativ öffnen. Und aufhängen oder abstellen kann ich dann noch immer nix.

    Gasdruckfeder wäre schon klar gewesen, aber da hätte wieder ein bestimmter Punkt in der Rückwand hohe Kräfte aufnehmen können müssen (spricht generell gegen oben angeschlagen)...


    Ne, ich denke, es wird seitlich angeschlagen. Den Ausschlag gab das hier:

    Da ist eine Kederschiene mit Sonnensegel vermutlich idealer….

    Das hab ich an den Seiten ja eh vor, und warum nicht auch hinten? Manchmal mit Wald und Bäumen und so... DANKE!


    Und zum anderen Nachteil, der erweiterten Zugänglichkeit: Vorneweg, fast jeder europäische Wohnwagen hat ja seine Schokoladenseite in Fahrtrichtung rechts, und so war meiner ursprünglich auch geplant, bis das Thema Fluchtweg kam, was ihn mit der zweiten Tür wieder ein Stück weit symmetrierte. Das ist aber ein Goodie und kein Zwang, also ist er halt wieder von rechts leichter zugänglich, so sind auch Campingplätze ausgelegt. Und muss das Lager doch mal auf die linke Seite, kann man noch immer um die Tür rumlaufen, ganz einfach, weil das Ding selbst mit offener Tür kürzer ist als die meisten WoWas.


    Zwei weitere Punkt für seitlich bzw. gegen oben sind mir auch noch eingefallen:

    • Ich konstruiere nur einen Typ Tür, muss mir nur einmal Gedanken machen, kann gleiche Teile verwenden usw.
    • Wenn es trotz allem mal eng hinterm Camper ist (wenn sich das Ding z.B. doch mal auf eine Fähre verirrt), bekommst du eine seitliche Tür wenigstens noch ein Stück auf und kommst an deinen Kram. Vor einer oben angeschlagenen stehst du dann dumm, wenn du nicht wirklich richtig gut im Limbo bist...


    Grüße

    Raph

    Servus mal wieder!


    So, während der Rahmen noch fröhlich im Zinkbad planscht (übrigens: Der nette Herr, der den Auftrag angenommen hat, war begeistert von meiner verzinkungsgerechten Ausführung ;) ), nutze ich die erzwungene Wartezeit mit anderen Sachen:


    StVZO-Elektrik ist geplant. Das Regelwerk ist ja furchtbar unübersichtlich, aber ich denke, ich hab's geschnallt und alles beachtet.

    Das Geraffel hinten am Anhänger kommt alles in ein quer hinten am Rahmen angebrachtes U-Rohr aus Alublech, das ich günstig kanten lassen konnte. Dass sich an dessen Enden keiner weh tut, kommt da jeweils eine passend 3D-gedruckte Kappe drauf*.

    Und die Ausführung bis dahin? Logischerweise erst der 13polige Stecker, und von dem geht ein 13-poliges Kabel unterm Rahmen zu einer Verteilerbox an der Vorderseite der Kabine. Diese Dose hat mehrere Funktionen: Zum einen kann ich ab da das Kabel zum Stecker später mal leicht tauschen, falls es durch ist und muss nicht die ganze Verkabelung neu machen oder anflicken oder noch schlimmer murksen. Zum anderen kann ich später mal, sollte ich wider Erwarten doch Bedarf haben (haben wir ja ausführlich diskutiert) 9-13 raus führen ebenso wie die Leitungen fürs Fahrlicht (ich will ich mir die Möglichkeit seitlicher Positionsleuchten offen halten).

    Von dieser Dose geht ein 13poliges Kabel weiter nach hinten auf eine weitere Verteilerdose hinter besagtem U-Profil, wo dann die Leitungen zu Rücklicht, Kennzeichenleuchten etc. gehen (und ich zur Not sogar noch einmal an 9-13 käme).


    *Apropos 3D-Drucker: Dem armen wird gerade nicht langweilig, der darf harüber hinaus fleißig Bohrschablonen, Panels für Lichtschalter, Lüftungsabdeckungen, Terminals für Ringkabelschuhverbindungen, Stopfen und lauter anderen Kram fabrizieren... :love:


    Aber eine Frage stelle ich mir im Moment und ich dachte, ich stelle die auch mal hier zur Diskussion: Hecktür seitlich oder oben anschlagen?

    Hat alles Vor- und Nachteile:

    Oben angeschlagen macht die Heckküche von beiden Seiten gleich gut zugänglich, außerdem bietet sie einen gewissen Regen- und Sonnenschutz.

    Seitlich angeschlagen ist dafür der Windschutz besser (gerade bei einer "Küche" durchaus ein Thema), die Konstruktion und Abdichtung ist einfacher, ich kann noch ein Klapptischchen und paar Haken an die Innentür machen und ich hau mir mit meinen 1,95m nicht dauernd die Rübe an.

    Bislang ging ich so rein ausm Bauch immer von oben angeschlagen aus, je mehr ich aber drüber nachdenke, tendiere ich zu seitlich... Bin gespannt, was ihr meint! :S


    Grüße

    Raph

    Diese Rahmenform ist optisch absolut gewöhnungsbedürftig, stimmt. Sie ist umgekehrt aber auch eine der wenigen Möglichkeiten, eine Federung des Hinterrades mit einem stabilen, belastbaren Gepäckträger zu kombinieren.


    Stelle mir das ganze recht ineffizient (also was Treten angeht) vor und schätze auch noch, dass die Effizienz stark vom Beladungszustand abhängt (außer du greifst beim Dämpfer ganz tief in die Trickkiste). Aber gut, ist andererseits ja auch ein E-Bike, da kannste das ganze ja auch mit einem dickerem Akku ganz gut kompensieren...


    Also alles in Allem: Warum auch nicht? Viel Spaß damit! :)

    Mach doch an den Stößen jeweils einen halbrunden Ausschnitt, an welchem du nicht schweißt !

    An der Schweißnaht bohren ist doch eigentlich Blödsinn.

    Screenshot_20230109-200749.png

    Dafür ist es zu spät, siehe RE: Vom Traum zur Planung - Selbstbau (Teardrop-)Wohnanhänger

    Aber so in die Richtung muss ich es nun halt mit nachträglich Bohren hinbekommen...

    das sagt garnichts, wie gesagt, schau dir die Bilder im Netz an, hängt dein Rahmen hochkant auf leicht schräg, und dann siehst wo bohren mußt, alles andere bringt nichts, und wenn die zu weit von den Ecken weg bleibst, bleibt des Rohr dort blank und rostet


    oder wenns unten ist läuft es nicht leer, dann wird der Rahmen sauschwer, außerdem kostet es dann viel mehr, weil die berechnen das Gewicht, vorher nachher

    Ja, ich bekomme es nicht weniger missverständlich gezeigt...


    Es läuft eigentlich fast drauf raus, dass ich das Ding ungebohrt verlade und da hin karre, mich mit den Jungs und Mädels dort abspreche, einen Akkuschrauber und Bohrersatz dabei hab und aufm Hof die Bohrungen setze wie abgemacht...

    ...ja, die zeigen im Wesentlichen immer Fußbleche, die ich ja nicht habe (vgl. Zeichnung in RE: Vom Traum zur Planung - Selbstbau (Teardrop-)Wohnanhänger ). Da ist es verständlich und da ist es auch leicht, ganz an den Rand zu gehen.


    Aber ich hab ja T-Verbindungen, wie hier mal kurz gezeichnet:

    fvzl.jpg

    Grün sind Schweißnähte, und in Rot ist die Bohrung, wie ich sie jetzt setzen würde Der rote Doppelpfeil zeigt die Unsicherheit, die ich habe. Je weiter das Loch in Richtung Schweißnaht geht, desto unstabiler (und desto beschissener zu Bohren...)

    Servus,

    Richtig , aber aus Erfahrung nimmt man 10mm Löcher! ;)

    Genau das hat mir die Dame auch erläutert. Ist ja auch kein Problem, ich mache ja auch so schon Löcher rein (z.B. für den Kugelkopf oder für die Kurbelstützen) und sehe zu, dass möglichst alle Löcher vor dem Verzinken dann auch drin sind.

    Die Frage, die ich mir nur stelle: Wie weit müssen die wirklich in die Ecken? Ich meine, ich will ja nicht die Schweißnähte schwächen, kann ich also einen oder auch maximal zwei Zentimeter vom Hohlraumende wegbleiben?

    Ne, es geht nicht ums Sparen. Mir ist durchaus bewusst, dass die Planung der Konservierung einen großen Einfluss darauf hat, wie lange das Teil nachher hält und welche laufenden Kosten anfallen, diesen "Halten" zu gewährleisten. Und die Kosten des Verzinkens bekomme ich darüber auch wieder rein, das ist mir schon klar. Es geht einfach darum, was für mich machbar ist und wo die Grenze liegt bzw. wo man bei einem Projekt, denkt, dass sie lägen. Grenzen lassen sich aber verschieben, vor allem gedachte...


    ...entsprechend nehme ich, nachdem ich ein bisschen recherchierte und ein längeres Telefonat mit einer netten Mitarbeiterin der nächstgelegenen Verzinkerei führte, das Feuerverzinken auch in Angriff.


    Noch ein paar Details und Feedback zu euren Posts:

    • Außer, dass ich (logischerweise) dann noch Bohrungen in die Hohlräume brauche, ist die Vorbereitung meinerseits gar nicht so kompliziert! :)
    • Ich bau das Ding leider nicht aufm Dorf. Entsprechend sind es zur nächsten Verzinkerei halt 8km, tragen ist nicht. Der Rahmen kommt auf einen anderen Hänger und muss hin- und zurückgekarrt werden. Glück im Unglück ist dabei, dass der Rahmen ja ohnehin woanders gebaut wird als der Rest des Hängers (und entsprechend umziehen muss) und dass ich den "anderen Hänger" auch schon brauche, um das Holz für den Aufbau zu beschaffen.
    • Hohlraumkonservieren natürlich auch erledigt, wenn ich feuerverzinke, da dieses ja (im Gegensatz zum Kaltverzinken) auch in die Hohlräume geht.
    • Und Fahrwerksteile hab ich bereits in vollverzinkt beschafft, da ist kein Handlungsbedarf ;) (ganz abgesehen davon, dass ich da glaub auch nicht ran dürfte, Stichwort Zulassung...)

    Ein kleines "Problem" bleibt noch: Braucht hier jemand Zinkfarbe? :saint:


    Grüße

    Raph

    Weil ich kein Tauchbad hab? :D Nein, im Ernst: Das mal wieder so was, wo ich die Kirche im Dorf lassen muss/möchte:

    Kaltverzinken und Hohlraumkonservieren kann ich selbst und kann ich vor Ort, wo ich auch den Rahmen baue. Des weiteren kann dann noch immer ein Unterbodenschutz o.ä. drauf und darüber hinaus sind die Anforderungen an den Rostschutz eher gering: Als ungeheiztes Saisonfahrzeug wird der gar kein Streusalz und wenig schlechtes Wetter sehen, außerdem steht er auch sonst trocken. Außerdem werde ich ohnehin immer ein Auge auf mein Schätzchen haben und sollte mir da was auffallen, immer sofort einschreiten. Sehe also eigentlich weniger Probleme da.


    Feuerverzinken bedeutet dagegem wieder Transport des Rahmens und der ist zumindest mit meinen Möglichkeiten immer ein Act.

    Servus,


    lange, lange, war hier wieder Funkstille. Es geht langsamer voran als gedacht, aber Stillstand ist wiederum auch nicht.


    Aber nun denn:

    • Nach unzähligen Lieferterminverschiebungen kamen dann kurz vor den Feiertagen die Fahrgestellteile doch noch.
    • Ich hab mal die Holzhandlung besucht, aus der ich plane, die Bretter und Balken zu beziehen. Da bin ich dann mit einem Angebot in der Tasche und einen guten Gefühl wieder los, also auch das sollte passen. Einziger Haken, den ich aber bald gewohnt bin: Auch da scheint man mal auf das eine oder andere Teil paar Tage/Wochen warten zu müssen.
    • Der Haufen der beschafften Teile wächst und wächst, das wiederum ist das einzig Gute an den Verzögerungen: Du hast alle Zeit der Welt, auf Schnäppchen zu warten und diese zu schießen.

    Und gestern ging es also los: Aus dem Männerlego wurde schon so was wie ein Fahrgestell! Was ich zusammenbestellt und zugeschnitten habe, passt zusammen, also ging das Heften schonmal recht zügig.


    Seht also selbst!

    edk.jpg

    Keine Angst, der Rahmen liegt einfach mal auf dem Fahrgestell und ist weder ausgerichtet noch verbunden. (und liegt sogar auf dem Kopf, wenn man genau guckt :D )


    Als nächstes werden

    • die noch fehlenden Teile angebracht (noch eine Strebe, die Laschen für die Fahrgestellbefestigung und der Bügel für den Radträger)
    • sowie das ganze durchgeschweißt,
    • dann gibt's ein paar Bohrungen,
    • dann wird der Spaß kaltverzinkt und hohlraumkonserviert.
    • Anschließend wird es endgültig zusammengeschraubt und dann wandert der Haufen an den Ort, wo er seinen Aufbau erhalten wird

    Und dann sehen wir weiter!


    Spaß macht es! :)

    Spannend... Aber ja, ich hab meine Annahmen auch von meiner Simme aus geschlossen und der Tatsache, dass ich damit eben nicht auf die hiesige Ortsumgehung darf, obwohl die komplett 80 ist und eigentlich entweder komplett leer oder eben total verstopft. Könnte man vom Verstand her also eigentlich schon riskieren, ist aber eben verboten, weil im Schein eben 60 steht und an den Auffahrten das blaue Auto.


    Aber klar, wenn der Motorradhänger zulassungs-/versicherungsfrei ist, gibt es auch keinen Schein und damit auch keinen, in dem 60 steht. Und dann sehe ich tatsächlich auch doch nicht, warum es verboten sein sollte.

    Aber gut, ich bin ja auch kein Anwalt...

    Nachdem ich gestern mal wieder die über eine weitere Lieferverzögerung bei der Achse informiert worden bin (es nervt so langsam echt, dafür kamen gestern aber wenigstens schon mal die Kurbelstützen), heute trotzdem munter weiter am Projekt weiter gewerkelt:

    • Aus Flachstahl nun auch alle nicht-rohrigen Rahmenteile zugeschnitten, entgratet und gefast, damit ist das Rahmenpuzzle abgesehen vom Fahrradträgerbügel komplett. Heute Nacht träume ich schlecht von Trennschleifern und Dreiecken. =O
    • OSB zugeschnitten. OSB im Hänger? Keine Angst, daraus hab ich nur Schablonenteile gemacht, mit denen ich nachher (hoffenlich) den Rahmen leichter ausgerichtet und geschweißt bekomme. Kommt also nix davon dauerhaft in den Hänger ;)
    • Eine Bohr/Ankörnschablone für die Dreiecke zusammengecaded und 3D-gedruckt. Eine weitere für die Achsaufnahmebleche folgt noch.

    Bohrschablone H�ngerecken.png

    Guten Morgen zusammen,


    mal wieder ein kurzes Update:

    Während ich Liefertermine abwarten und z.T. völlig zerstörte Pakete retournieren darf (so langsam wird die Teilebeschaffung lästig, unter vielen Aspekten...), hab ich (zugegebenermaßen mit Hilfe, die ich dankbar angenommen habe) schonmal einen großen Teil der Rahmenteile zugeschnitten.


    Im Dialekt also: "S'goht dagega!" :)


    20221025_212411_resized.jpg


    Grüße

    Raph

    Ich sag ja auch nicht, dass er sich ein Profigerät holen soll - im Gegenteil.

    Fülldraht sagt dir was? Ist wie MAG, nur eben ohne Flasche, und das macht es eben so interessant. :)

    Und im Baumarkt bekommste halt nur Elektrode (was ich, seit ich Fülldraht entdeckt hab, wirklich nicht mehr brauche) oder gleich das das große Besteck, bei jeweils meist fragwürdiger Qualität. Und wenn ich für nur wenig mehr Geld bei einem spezialisierten Anbieter eben was gescheiteres bekomme, ziehe ich das halt vor.


    Und ob Inverter oder Trafo - das hat ja mitm Verfahren erstmal gar nichts zu tun (und das Fass lassen wir besser zu...)

    Zum Thema Schweißen:

    1. Ist nicht das Schweißgerät selbst das Teure. Gescheite Fülldrahtschweißgeräte (meiner Meinung nach DAS Verfahren für den Gelegenheitsschweißer) kriegst du für 150€, Multischweißgeräte gehen bei dem Doppelten los.
    2. Exakt diese Geräte findest du aber nicht im Baumarkt.
    3. Ist es damit leider nicht getan. Schweißerschild, gescheite Handschuhe, Gripzangen und Magnetwinkel undundund, dafür bist du gerade das gleiche nochmal los, vor allem wenn insbesondere die Schutzausrüstung was taugen soll...

    Leuteleuteleute, eeaaasyyyy! 8)


    Also, wie gesagt, um die Regelung als solche geht's gar nicht mehr, weil ja auch hier alles für eine Zulassung als "normalen" Anhänger spricht und sie damit keine Anwendung findet. Es geht nur noch um den Menschenverstand.

    Und der sagt schon recht klar, dass ich aus der Hütte wieder lebend rauskommen können möchte, ob das nun vorgeschrieben ist oder nicht. Und wenn es vorgeschrieben ist, ob es überprüft wird oder nicht.

    Und mein Menschenverstand sagt damit auch, dass zwei Türen, vor allem gemessen am (geringen) Aufwand, in meinem Fall vielleicht gar nicht so doof sind.


    Die oben genannte Definition finde ich gut, auch wenn ich den einen Meter Höhe um paar Zentimeter nicht ganz schaffen werde (125cm Außenhöhe, davon weg 2x4cm Boden- und Deckenstärke und dann sollte die Tür auch nicht über die komplette Höhe gehen, sonst verliert die Seitenwand zu sehr Stabilität)


    Wie gesagt, die Regel findet keine Anwendung als solche, aber sie leuchtet ein, und damit werde ich sie auch ganz ohne Zwang in meinem Ermessen (ich passe auch durch eine 90cm hohe Tür) anwenden. Einfach weil es sich dann auch besser anfühlt :)


    Und wenn ich so drüber nachdenke, ist ein Rauchmelder in dem Ding vielleicht auch gar nicht so doof... :/

    (Aber das sind dann Details, wenn das Grundlegende fertig ist...)


    Und ach so: Selbstverständlich geht's hier nur um den abgestellten Zustand. Ist der Hänger fahrbereit, ist da logischerweise nix und niemand drin. Aber dachte, das war klar...

    Na also, das klingt doch schon näher am Leben - danke dafür! :)


    Das praktische Handling leuchtet ja ein. Und wenn, bis es so weit ist, der TÜV die Grenze da zieht, ob ein Herd bzw. eine Gasinstallation drin ist, ist ja alles picobello :)


    Und auch wenn mit Brandgefahr nicht zu spaßen ist: Ich habe ich es bisher auch knapp dreißig Jahre lang geschafft, mein um vielfach brennbareres Zelt nicht abzufackeln, da mache ich mir auch weniger Sorgen. Es gelten halt die üblichen Vorsichtsregeln, selbstverständlich auch im Hänger.

    Mit dem Fluchtweg aber schon eher. Da ich an der Seite eh nichts von innen gegen die Wand bauen wollte, spricht eigentlich außer Aufwand (und wenns danach geht, bin ich hier eh falsch) und Mehrkosten für ein zweites Schloss und Scharniere (nicht die Welt) nichts gegen eine zweite Tür: Mehr Sicherheit, mehr Flexibilität (falls die Karre mal "falschrum" stehen muss), besseres Stoßlüften undundund. :)

    Einzig muss ich das Fenster dann paar Zentimeter versetzen, aber auch das sollte absolut kein Thema sein...

    Jaja, die guten alten Opelkombis... :love: =O ||


    Früher hatten wir in der Familie einen Astra F - in der Erinnerung war das Teil riesig, wenn ich heute mal ab und zu einen sehe, kommt der mir von außen winzig vor. Sind aber selten geworden, die Teile. Wundert aber wiederum bei den eklatanten Qualitätsproblemen auch nicht, die die hatten. Der Motor (unserer, ein 1.6er mit Zweiventilkopf) war zwar unzerstörbar, aber der Rest der Karre zerfiel halt von selbst, sobald man sie böse anguckte...

    Irgendwann später einen Astra G, der hatte auch ordentlich Platz, aber der Kofferraum war da schon gefühlt kleiner oder schlechter nutzbar. Dafür das Auto aber Welten besser, auch wenn an dem auch viel zu oft irgendwas kaputt war. Und weil alle über die ECOtecs gemault haben - der 1.6 16V ging darin gar nicht mal so schlecht. An sich war der kein schlechtes Auto. :)

    Ein weiteres gutes Stück später hab ich mir dann irgendwann selbst einen Vectra C geholt. Weil ich was zum Autobahnpendeln brauchte, den 1,9er Diesel. Der Kofferraum oder überhaupt der Innenraum hatte eine eigene PLZ, hammer. Und wenn die Karre mal lief, war sie auch ein Traum, insbesondere Langstrecke auf der AB - Wenn. Vielleicht hatte der als Gebrauchter zu viel Wartungsstau, vielleicht bin ich Perfektionist, vielleicht war es halt einfach ein Opel, vielleicht hatte ich auch einfach Pech: Im Schnitt stand der alle 4000km wegen irgendeinem Scheiß in der Werkstatt. Die Sachen, die ich selbst geflickt hab, nicht eingerechnet. Entsprechend wurden wir keine Freunde, entsprechend war meine Zündschnur, den wieder abzugeben eher kurz und entsprechend wurde der Nachfolger auch kein Insignia, aus verschiedenen Gründen. Zu wenig Bodenfreiheit (war beim Vectra manchmal zu wenig), der Fahrzeuggröße unangemessener Kofferraum, nur DIT-Motoren, nach der PSA-Übernahme ungewisse Zukunft bei Sachen wie z.B. OnStar und nicht zuletzt meine wiederholten Erfahrungen mit der "Qualität" der Marke.

    Und nochmal ein gutes Stück später (also gar nicht mal so lang her) "durfte" ich beruflich des öfteren den Astra K genießen. Immerhin war da nie was kaputt (wäre bei einem zweijährigen auch nochmal schöner), aber die Karre war absolut nix, sorry. Total zugebaut, beengter Innenraum bei riesigen Außenabmessungen (der war dann auch nur noch 14cm kürzer als mein Vectra damals, dabei breiter!), ein unharmonischer, lauter und überforderter Motor (der 1,0er Turbo), eine verkopfte Bedienung (ok, die war beim Vectra auch schon kompliziert) und teilweise ultranervige Details (z.B. die Kofferraumjalosie - AAAAAAAAA!!!!)