Beiträge von raphrav

    Uiuiui, wusste gar nicht, dass die paar Stützen so ein Thema sein können... 8| Naja, hab das hier eigentlich nur am Rande erwähnen wollen, aber wenn's von Interesse ist, bitte - hier meine Gedanken... :)


    Angesichts des aufgerufenen Preises wollte ich einfach nichts überstürzen und scheinbar treffe ich damit eure Meinung. Hab spaßeshalber mal noch die Rechnung für die Kurbelstützen am Camper damals rausgesucht, und da haben alle vier, von einem namhaften Hersteller, ganz grob etwa so viel gekostet wie die zwei hier. Ja, ich weiß, die sind nicht für rauen Transportbetrieb gedacht und haben auch weniger Traglast, und ja ich weiß, die montieren sich auch nicht von selbst, aber trotzdem...


    Diese Klemmdinger kenn ich von anderen Anhängern. Die gehen schon irgendwie, sind aber jedes Mal nervig und sowohl eingefahren als auch im Einsatz, also IMMER labberig. Irgendwie wundert mich, dass nicht mehr davon auf den Autobahnen rumliegen. 8o

    Ganz abgesehen davon, dass die mich qualitativ abschrecken, stelle ich mir aber auch deren Montage an einem Hochlader schwierig vor. Ne, die werden's nicht.


    Die Idee mit ein, zwei passenden Holzklötzen hatte ich auch schon. Aber nicht ernsthaft, und ihr hoffentlich auch nicht, oder? Ganz abgesehen davon, dass die nur funktionieren können, wenn deren Länge recht genau zur Anhängerhöhe und zu den Unebenheiten des Bodens passt, will ich mir nicht ausdenken, was passieren kann, wenn mal so eine "Stütze" kippt... =O Also auch raus...


    Aber ihr macht euch da fast mehr Gedanken als ich. ;) Deswegen also nochmal mein Plan diesbezüglich:

    1. Erstmal den Anhänger im Hof stehen haben ;)
    2. Wie gesagt gucken, ob überhaupt nötig: Bei einem offenen Kasten gibt's eigentlich wenig Grund, draufzusteigen. Und wenn doch, dann halt nicht hinten oder nur bei angekoppeltem Zugfahrzeug. Und sonst sollte ja eigentlich ohnehin immer genug Stützlast da sein, dass da nix anbrennt.
    3. Und wenn wirklich Bedarf ist, und erst dann, dann mache ich mir Gedanken, wie es weiter geht. Fest montierte Stützen gekauft oder selbstgebaut, irgendwas zum Drunterstellen, ein groooßes Gegengewicht an die Deichsel, wasweißich... :/ :D

    Edit: Ok, unsere Posts haben sich überschnitten, und das tatsächlich z.T. auch inhaltlich. Ich lass meinen jetzt aber trotzdem so...

    Servus,


    Nein, keinen Light. Ich meine den: https://www.stema.de/de/systema/sh-o2-13-25-151.291.html

    (Eigentlich wollte ich keinen direkten Link posten, weil der eh wahrscheinlich bald wieder nicht mehr geht, aber was solls...)


    Also ja, bisschen konfus das ganze auf der HP. Aber tatsächlich sortieren die die Systemas (ohne "light") nicht bei den Kastenanhängern ein, weil du die ja fix in alles mögliche Umbauen kannst/könntest. Tatsächlich scheint es aktuell auch gar keine Light-Versionen des Hochladers zum Verkauf zu geben. Die wären aber in meinem Fall eh uninteressant, wenn ich ab und an mal die Rungen abbauen möchte (das ist ja der Kompromiss, damit der kürzere für mich auch geht).


    Grüße

    Raph

    Einen wunderschönen guten Abend zusammen,


    uuuuuund er ist bestellt! :) Und zwar am Ende genau so einer:

    Und so bin ich jetzt wohl bei einem SySTEMA angekommen. Als Hochlader, Einachser gebremst, mit Kasteninnenmaß 251x153cm und zGG 1300kg.

    Beim Zubehör war ich jetzt sparsam, ich hab mir lediglich eine Flachplane gegönnt. Querstreben dazu kann ich sicher selbst welche einfach anfertigen. Ersatzrad ist bei Kurzstreckeneinsatz drüber. Für Rampen sehe ich auch erstmal keinen Bedarf. Allgemeines Anhängerzubehör hab ich schon alles wegen meinem Selbstbau. Also einzig noch: Bei den Heckstützen sehe ich jetzt erst einmal, ob es nicht auch ohne gut geht. Wenn's ohne nervt, kommen noch welche dran, wenn nicht, sind die 300€ extra einfach drüber. Will ich einfach erstmal ohne probiert haben.


    Joar, jetzt heißt es also warten, paar Wochen voraussichtlich. Irgendwann bekomme ich die Papiere, dann kann ich in zulassen und abholen, und dann bekommt ihr auch ein Foto. ;)


    Grüße

    Raph

    Sooo, heute war ich jetzt mal bei einem Händler und bin damit ein großes Stück weiter:


    Zuerst einmal ein Erkenntnisgewinn: Der Händler hat sich bisschen mit mir über meine Anforderungen unterhalten und long story short, ich beginne, mich von der Idee "mindestens 3m" zu verabschieden. Warum? Die kommen bei mir daher, dass ich ab und zu (vielleicht jährlich oder noch seltener) mal 3m lange Platten fahren möchte. Wenn ich aber einen Anhänger habe, bei dem ich Bordwände und Rungen abmontieren kann, dann mach ich das halt einmal im Jahr, packe die Platte in Gewebeplane ein und fahre die ohne Bordwände und mit bisschen Überstand. Warum eigentlich nicht, wenn es nicht jedes Wochenende ist?


    Und wenn ich dann noch mit dem zGG auf 1300kg runter gehe, dann bin ich nämlich weg vom Spezialspezial- beim Feldwaldwiesen-Anhänger von der Stange angekommen. Das ist zwar langweilig, kostet aber etwa einen Tausender weniger (als 1,3t/2,5m gegen 1,5t/3m).

    Und zwei Vorteile bringt das ganze auch noch mit: Die Kiste ist einen halben Meter kürzer und braucht damit einen halben Meter weniger Parkplatz, außerdem ist sie an unseren jetzigen Autos noch mitm B fahrbar.


    Und so bin ich jetzt wohl bei einem SySTEMA angekommen. Als Hochlader, Einachser gebremst, mit Kasteninnenmaß 251x153cm und zGG 1300kg.

    Warum ausgerechnet so einer? Nun, zunächst führt der Händler die halt und bisher war's der erste Händler, bei dem es sich gelohnt hat aufzutauchen.

    Bisher hab ich Stemas immer als Baumarkthopser wahrgenommen, aber den Eindruck hatte ich hier jetzt eher nicht: Ich fand die "großen" recht robust in der Anmutung (auch wenn er jetzt nicht so einen wie von mir gewünscht da hatte), fand die leicht demontierbaren Wände und Rungen sowie Details wie federbelastete Zurrösen oder auch gleich Stoßdämpfer für die 100er-Zulassung recht cool und hab einfach ein gutes Gefühl - und mit dem mir angebotenen Preis erst recht. :)


    Was meint ihr zu den ganzen Gedanken? :)


    Grüße

    Raph

    Servus zusammen und noch ein frohes Neues Jahr euch allen!

    ....so unterschiedlich sind die Anforderungen und Wünsche. Für mich musste es ein Tandem-Tieflader mit Hochplane und 1,50x3,00 m Ladefläche sein.

    Das finde ich ...spannend... Entsprechend meiner Begründungen, die ich alle schon geschrieben habe, macht das in meinem Kopf so gar keinen Sinn, aber wie du schon sagst: Anforderungen sind unterschiedlich - viel Spaß damit! :)


    Vielleicht ein Update zu meinem Vorhaben: Über die ruhigen Tage erreichst du erstmal nix, außer dass du dich schlau machen kannst. Einen Anhängerverleih/-Händler hab ich mal angefahren die Tage, aber der war eher nicht so seriös. Der nächste, den ich im Umkreis vorhabe, hat erstmal noch Betriebsferien. Verständlich, und eilig hab ich es ja auch nicht. :)


    Zwischendrin hab ich mal noch mit dem Gedanken gespielt, mit dem Gewicht noch etwas runterzugehen, dass mein B-fahrendes Umfeld ihn etwas wahrscheinlicher ziehen darf, da witzigerweise viele Autos um uns rum ein zGG von knapp über zwei Tonnen haben (was dann bei 1,5t-Anhängern dann immer knapp nicht reicht). Aber hab das dann verworfen, weil ich den erstens eigentlich gar nicht so viel verleihen will und zweitens die Autos nicht leichter werden und ich damit das "Problem" nur paar Jahre in die Zukunft verschiebe.


    Ich hab recht viel mit Konfiguratoren rumgespielt und das war insofern gut, als dass ich immer mehr zur "Vernunft" komme, was Zubehör angeht: Im Grunde wird das meiste einfach dazugeschmissen ähhh "lose beigelegt" und das wenige was angebaut wird, wird mit paar Maschinenschrauben drangespaxt.

    Was ich damit sagen will: Irgendwie schwindet meine Bereitschaft, Netzhaken für nen Fuffi oder LED-Rückleuchten für dreistellig oder eine Plane für paarhundert Euro mitzukonfigurieren, während ich mir sicher bin, dass ich das später easy mit etwas Geduld bei der Schnäppchensuche und etwas Eigenleistung bei der Montage (die am Ende eh bei mir hängen bleibt) deeeeutlich günstiger hinbekomme. Noch ein Beispiel: Eine nur schnelle Internetsuche ergab direkt eine Flachplane auf Maß, die bei etwa einem Drittel des Preises rauskommt, die ein beispielhafter Anhängerhersteller dafür in seinem Konfigurator aufruft...

    Oder andersrum aufgezäumt: Wenn nachher das Zubehör fast die Hälfte des Grundpreises kostet, wird's irgendwie schräg...


    Ergo geht es immer mehr in die Richtung: Ich klappere die Tage noch paar weitere Händler ab (sooo viele gibt's da aber nicht, hat da noch jemand Vorschläge für den Raum Karlsruhe?) und nehme dann den ersten offenen-3x1,5m-Einachser-Hochlader, der mir zusagt, spare mir aber alles Klimbim und kümmere mich erst im Anschluss (und frühestens bei konkretem Bedarf) um alles weitere.


    Grüße

    Raph

    Servus,


    ja, Schüttgüter sind vielleicht auch mal dabei. Aber genau, dann wird er halt nicht voll. Da der geplante Aktionsradius begrenzt ist, macht es aber auch nichts aus, dann halt zwei mal zu fahren. Und oft wird das garantiert nicht passieren, sonst würde ich mir ja auch Gedanken über Kipper etc. machen.


    Zum Thema Hochplane: Ich hab derzeit Zugriff auf einen 750kg-Anhänger mit Hochplane, recht hoch sogar - geschätzt 1,80 oder so... Meine Erfahrung, wenn ich den verwendet hatte: Bisher war das exakt einmal nice um der Hochplane wegen, als ich mal Möbel transportiert hab. Bei dem konkreten ist es beim Holzplattenfahren cool, weil die in den nicht flach reinpassen - ist bei dem geplanten aber wurscht bzw. ne Flachplane ausreichend und damit besser. Und sonst fand ich die Hochplane offen gestanden eher nervig und gerade weil du Sperrmüll oder Grünschnitt erwähnst: Wozu ist die da gut? Als LaSi ist sie ungeeignet und sogar kontraproduktiv (ist immer ein Gewurschtel mit den Gurten unter der Plane durch), Wind und Wetter sind völlig egal, der Verbrauch steigt und beim Be- und Entladen nervt sie auch nur...


    Frohe Weihnachten euch! :)

    Hi zusammen,


    ok, alles klar - damit bin ich wohl wirklich einer Fehlberatung aufgesessen. Ein Glück, dass man sich auch so informieren kann. Vielen Dank euch! Jetzt bau ich erst mal ne Tabelle und klappere die ganzen Modelle mal ab. Aber jetzt schon fasse ich zusammen:

    Es wird prinzipiell tatsächlich doch ein einachsiger Hochlader mit 3m x 1,5m Ladefläche und um die 1,5t Gewicht. Preislich schätze ich, dass ich bei etwa 3000€ rauskomme - realistisch?

    Und noch paar Gedanken zum Zubehör: Plane/Spriegel ist raus. Wenn ich Bastelholz fahre, ist das flach genug für eine Flachplane über den Bordwänden, wenn ich Brennholz oder Gartenzeug fahre, braucht das keinen Schutz und die drei Mal im Leben, wo ich mal antike Möbel durch 1000km Dauerregen fahre (ok, jetzt übertreibe ich), muss ich die halt gescheit verpacken (eine Hochplane ist ja auch nicht 100%ig dicht).

    Also welche Zusatzausstattung? Besagte Flachplane und ein gescheites Netz. Die Heckstützen noch und abhängig davon, welches Modell es nachher wird, ggf. noch paar Haken/Ösen oder so. Sonst fällt mir offen gestanden auch nicht viel ein. Und wenn später doch noch was ist, kann man das ja auch nachrüsten...


    Grüße

    Raph

    Heya,


    danke schonmal, auf das Forum ist (wie bisher auch immer) Verlass! :)


    Ja, der "Händler" war eine Niederlassung eines größeren Herstellers. Welcher ist ja in dem Fall egal, da er eh nicht hat, wonach ich suche. Und da objektiv betrachtet der Autotrailer das Modell ist, das meine Anforderungen von allen Modellen des Herstellers am besten abbildet, fürchte ich, dass er das halbwegs ernst meinte...

    Naja, wie gesagt, es ist wurscht - da bekomm ich das eh nicht.


    Anyway, jetzt haben wir schon drei: Hapert, Barthau und Eduard. Zum Eduard und Hapert: Wenn ich die vergleichbar konfiguriere, komme ich bei einem irgendwo erwarteten Preisunterschied raus, aber auch bei einem schockierenden, wenn man die Zahlen mal gegeneinander hält. Barthau veröffentlicht keine Preise, was soll das? :( Kann mir aber in dem Fall schon denken, wohin die Reise geht...

    Joar, ich muss mal zusehen, wo ich die Kandidaten (oder zumindest vergleichbare ähnliche) in echt so besichtigen kann... :)


    Weitere Anforderungen muss ich mal noch sehen. Budget: Was es halt kostet. Sieht sich dann... Und auch die Zusatzausstattung muss ich zugeben, hab ich noch keinen Plan. Ist aber auch für die Grundsatzentscheidung wichtig, denn manche Hersteller bieten da mehr, manche weniger...


    Grüße!

    Hi zusammen,


    nach den ersten beiden Schritten, die ich hier mehr oder weniger stark dokumentiert hab (Selbstbau-Camper und BE) bahnt sich nun vielleicht ein nächster Schritt an: Ich spiele mit dem Gedanken, mir einen Anhänger anzuschaffen - für Garten, Hobby etc. - also quasi keine langen Wege, robust soll das Teil dafür sein, um schweres, sperriges und schmutziges Zeug zu transportieren. Arbeitstier halt.

    Davon bzw. von der Marktlage hatte ich bisher keinen blassen Schimmer, ich habe bisher außer meinem eigenen Spezialspezial nur Anhänger verwendet, die mir halt gestellt oder geliehen wurden und dabei mir keine Gedanken gemacht, solange sie ihren Zweck erfüllten. Wenn ich mir nun aber einen hertun will, dann sollte ich das aber doch, ich will ja schließlich lange Freude daran haben. Deswegen lese ich gerade viel, mach mich schlau, checke meine Möglichkeiten und sehe dann, ob ich mir einen kaufe. Was hab ich mir bisher gedacht:

    • Mindestens 3m x 1,5m Ladefläche. Weniger nicht, weil ich mich daran gewöhnt habe, Bastelholz als ganze Tafeln zu holen und diese gerne flach reinlegen würde anstatt sie wie bisher diagonal in den geliehenen Baumarkthopser zu stellen.
    • Einachser. Tandem kostet Nutzlast, lässt sich schlecht rangieren, reißt bei 3m wie blöde an der AHK, lässt sich schlechter in der Stützlast einstellen und ist in meinem Fall einfach drüber.
    • Gewicht, was eine Achse halt so hergibt. Mindestens 1,5t wären cool.
    • Das ganze als offener Kasten. Ob ich noch ne Flachplane oder Spriegel und Hochplane will, weiß ich noch nicht, spätestens seit ich die Preise für letzteres gesehen hab (gefühlt grad nochmal so viel wie der Anhänger selbst...). Ist aber erstmal auch egal.
    • 100er-Zulassung ist mir wurscht, ebenso wie alle anderen Sperenzchen...
    • Und eigentlich am liebsten einen Hochlader. Baut schmaler und lässt sich leichter be- und entladen.

    Joar, und die Kombination aus 3m Innenlänge, Einachser und Hochlader scheint wohl der Knackpunkt zu sein. Ich finde so was nicht. Einachsige Hochlader sind fast immer kürzer, 3m-Hochlader fast immer mit Tandemachsen und wenn ich 3m-Einachser sehe, dann sind es fast immer Tieflader. Meh... :(

    Ich hab mal zum Spaß bei einem Händler gefragt, warum. Er meinte sinngemäß, das gibt's nicht, weil da das Risiko zu groß sei, dass der Anhänger abgekuppelt nach hinten kippt. Aber erstens: Leuchtet zwar ein, ist aber bei einem 2,5m-Ding wahrscheinlich noch immer so und bei einem Tieflader kippts halt nur nicht so weit? Zweitens: Heckstützen dran und mit Hirn bedienen? Ne, meinte er, Stützen gibt's (bei deren Hochladern zumindest) nicht, kann man keine dran machen...

    Sein Vorschlag war allen ernstes, einen kleinen, leichten Kfz-Trailer zu nehmen, der hätte meine Wunschmaße und dann auch Heckstützen. Sag ich jetzt mal nix weiter zu... :wonder:


    Wie seht ihr das? Sind meine Vorstellungen derart komisch? Falls ja, warum? Falls nein, hab ich ein Angebot übersehen? (Bisher gefunden hab ich lediglich was bei Barthau und der Eduardkonfigurator lässt so was auch mit sich machen, nebenbei sind für beide jeweils Stützen auch erhältlich...)


    Vielen Dank schonmal für eure Einschätzung!


    Beste Grüße

    Raph

    Hab mich lange zurückgehalten, was zu dem Thema zu schreiben. Aber mich nun doch dafür entschieden, weil ich einfach paar (z.B. "witzige") Sachen hier nicht so stehen lassen möchte. Einfach, weil das Thema viel zu ernst ist.


    Grundsätzlich ist ein Stromunfall nicht ohne. Und grundsätzlich gibt es mehrere Arten, auf die ein Stromunfall dich umbringen kann:

    • Die schiere thermische Wirkung und Explosionswirkung bei einem Lichtbogen
    • Die Wirkung aufs Herz (angesprochenes Kammerflimmern)
    • Anderes Organversagen durch innere Gewebezerstörungen im Körper bei Durchströmung und die Reaktion des Körpers darauf.
    • Sekundärverletzungen, weil man erschrickt, sich anhaut, von der Leiter fällt oderoder.

    Und das sind nur Beispiele, was passieren kann. Und wer streitet, ob dich Strom oder Spannung killt, hat das Ohmsche Gesetz nicht verstanden.

    Das Tückische dabei: Nicht alles zeigt sich direkt, manches wird auch erst Stunden später zu einem lebensbedrohlichen Problem. Deswegen: Auch wenn's dir danach gut geht - wenn Kacke passiert ist, ist die 112 angesagt. Immer. Ohne Ausnahme und Diskussion. Die kommen dann vorbei, diskutieren ebenfalls nicht und wissen und sagen, was zu tun ist.


    Dass es gar nicht so weit kommt, dafür gibt es ganz klare Regelungen, mit denen man das Risiko minimieren kann, wenn man sich konsequent daran hält. Allen voran will ich die DIN VDE 0105 nennen. Da steht zum einen klipp und klar drin, wer was darf und wie was durchzuführen ist. Will gar nicht darauf eingehen, aber als Praxisdoing die Fünf Sicherheitsregeln nennen, mit denen man mit hoher Wahrscheinlichkeit Stromunfälle vermeiden kann, wenn man sie konsequent anwendet. Und zwar immer und ausnahmslos. Und überhaupt: Wer das nicht gelernt hat, der lässt es grundsätzlich. Dafür ist das Leben viel zu schön und ohnehin zu kurz.


    Grüße

    Ich muss generell recht oft die A8 fahren und grundsätzlich ist diese ziemlich bergig:

    Das erwähnte Stück von Karlsruhe nach Karlsbad hoch ist einer der Abschnitte, wo die LKW noch regelmäßig auf der rechten Spur warnblinker-langsam unterwegs sind, so steil. Die Riesenbaustelle in Pforzheim ist nicht nur saunervig und quasi rund im die Uhr im Stau, sondern als (Enz-)Talquerung auch noch steil. Und auch dazwischen ist nie eben. Klar, denn sie streift ja über die ganze Länge den Nordschwarzwald.

    Und dann geht's durch Stuttgart durch, natürlich auch spaßig. Und dass der Spaß nicht ausgeht, querst du zwischen Stuttgart und Ulm das nächste Mittelgebirge, die Schwäbische Alb. Und speziell deren Ostflanke ist ebenfalls sehr steil, Stichwort "Albaufstieg" bzw. Drackensteiner Hang (s.o.).


    Also im Prinzip ist die A8 über diesen Abschnitt landschaftlich "nett", gerade wenn man sie nicht dauernd fahren muss. Aber entspannt durchkommen, gerade mit Anhänger, ist eher unwahrscheinlich. Ich würd ebenfalls die Alternative nehmen...

    Und weiter geht's! :)


    Zunächst noch einmal nachgereicht das Foto der neuen Elektrik:

    elektrik2.jpg

    Aber wie gesagt auch nur alter Wein in neuen Schläuchen.


    ...Deswegen schnell weiter im Thema zum Ersatzradhalter - nach dem Rahmen damals hat mich das nun auch nicht mehr so schockiert und war recht schnell zusammengebraten:

    RRHunvz.jpg

    Das Prinzip ist recht einfach, unten (also im Bild links) wird der mit zwei Bügelschrauben (oder vier Gewindestangen, das sehe ich noch) an die Deichsel geklemmt und oben hab ich zwei auf den Lochkreis des Rades abgestimmte Löcher, wo ich das Rad anschraube. Joar, Halter halt...

    Habe einfach mal bei einer Schlosserei in der Nähe nett gefragt, ob die das Verzinkenlassen für mich übernehmen könnten und das ist abgesehen davon, dass ich warten muss, kein Problem. Mit der Wartezeit kann ich leben, also gingen die Tests erstmal ohne Reserverad weiter.


    Habe den Camper nun beladen, mit Campingmöbeln (die waren bisher immer im Auto) und mit einer "gescheiten" Verteilung. Und siehe da: Stützlast ist nun reisefertig, aber ohne Fahrräder (und ohne Ersatzrad, siehe oben) nicht mehr bei knapp 20kg, sondern ziemlich genau bei 40kg - perfekt! :) Gescheit Gewicht auf der Deichsel und trotzdem noch vernünftig Luft dafür, wenn die Räder drauf kommen! :)


    Und wie fährt sich das ganze? Deutlich entspannter! Geschlingert hat er ja zum Glück auch vorher nicht, aber dieses nervige Nicken ist deutlich besser - viiieeel entspannter so!


    Also, Fazit: Gucken wir nochmal meine Ziele vom Anfang an:

    • Mehr Stützlast und besseres Fahrverhalten: siehe oben, Check!
    • Bessere Optik: Noch ungewohnt, aber viel ruhiger und einheitlicher. Check!
    • Mehr Stauraum: Bisher ohne Campingmöbel voll, jetzt damit zweidrittelvoll. Check!
    • Bessere Erreichbarkeit des Gepäcks: Der Radträger kann drauf bleiben. Check!

    Würde sagen, ein voller Erfolg!


    Und der Vollständigkeit halber: Bei dem vielen Licht gibt's auch ein bisschen Schatten: Beim händischen Schieben über Rasengittersteine hilft die Stützlast kein bisschen. ;) Das war deutlich einfacher, als man das Stützrad noch easy entlasten konnte. Aber wenn's sonst nichts ist... ;)


    Einen schönen Abend euch!

    Soooo! :)


    In den letzten Tagen war das Wetter ja schon ein bisschen gnädiger. Herbstlich, aber immerhin im Großen und Ganzen trocken.


    Entsprechend, seht selbst! :)

    vorderwagen.jpg


    Die Kiste ist drauf. Sie passt so gut, als hätte es jemand ausgemessen. Das Verschrauben war kein Problem und der Umzug bzw. die Erweiterung der Elektrik auch nicht - gut, das ist ja für mich im Gegensatz zu den anderen Themen auch ein Heimspiel. Aber auch da merke ich immer wieder, dass ich da dazu lerne, dass ich jedes Mal beim Umbau einer meiner früheren Werke (nicht nur hier am Anhänger) Sachen finde, die ich inzwischen anders oder besser machen würde. Meist kein Drama, so auch hier nicht, hier betrifft es im Wesentlichen die Kabelführung sowie die Verwendung einer Crimpzange für die Aderendhülsen, die nun "quadratisch" quetscht und nicht "V-förmig" wie die bisherige (besserer Kontakt und 1000x leichteres Einführen der konfektionierten Kabel in Klemmen, die vom Querschnitt voll ausgenutzt werden). Die Kabelführung muss aber generell noch hübscher, bis ich die hier zeigen kann. Überhaupt muss ich auch noch paar Tage warten, bis das Innere ausgehärtet ist, denn da hab ich einfach einmal überall Leinöl übers Holz gejaucht (das Zeug wird mir immer sympathischer :) )


    Joar, und jetzt bastle ich gerade noch am Halter für's Ersatzrad. Ganz primitiv, den schweiße ich aus Flachstahl und Winkelstahl zusammen. Spannend wird noch das Verzinken (hab ich eigentlich schon vor), denn da hat meine bisherige Verzinkerei zu gemacht... :( Aber auch da werde ich noch eine Lösung finden...


    Grüße! :)

    ...und schon wieder geht's langsamer... :P


    Seit gestern ist der Kasten nun einbaufertig: Aluleisten dran, Lack ausgetupft, alles fertig :)

    Und jetzt guckt mal auf die Wettervorhersage: Die nächsten Tage passiert garantiert erstmal nix. Ich hab zwar ein Faltpavillon aufgetrieben für kleine Schauer oder so, aber mit drei Tage Dauerregen tu ich mir das nicht an...


    Also: Nun ist warten angesagt, bis die Sonne und ich mal gleichzeitig Zeit haben und dann wird's spannend! :)

    Und weiter geht's, sogar schneller als gedacht! :)


    Das Dach ist drauf. Das Aufkleben ging wie erwartet einfach.

    Problematischer war eher beim Drumrumfräsen, dass die Türrahmen dem Bündigfräser im Weg waren. Also ewig vorsichtig rumgemurkst, bis mir eingefallen ist, dass ich ja auch den Parallelanschlag nehmen und genauso gut am Türrahmen ausrichten und damit gescheit mit einem Nutfräser fräsen kann. Naja, außer Zeit totgeschlagen hab ich bis zu der Erleuchtung wenigstens keine Dummheiten gemacht und entsprechend ist das Dach nicht nur drauf, sondern auch noch bündig :)


    Und weil das Dach drauf ist, gibt's für ein Foto des Innenraums keine Ausreden mehr - bitteschön! :)

    Innenraum.jpg

    (Auf der Fahrerseite reinfotografiert...)


    Grüße!

    Sooo... Vor paar Tagen kam die Farbe, diesmal sogar die richtige. ;)


    Entsprechend ist das Ding jetzt 2x gestrichen (ging wie erwartet problemlos), hat paar Tage ausgehärtet und seit gestern sind auch Lüfter, Klappen und Kram drin.

    Als nächstes kommt das Dach drauf, sollte auch kein Problem sein: Montagekleber auf die Kiste wursten, entfettetes Dach drauf, andrücken, warten. Und am Schluss einmal mit der Oberfräse rum, weil ich es nur grob zugesägt hab. Dann noch ein paar Zier- und Schutzleisten dran.


    Und dann geht's raus! Das heißt: Ab da Bilder machen, den Vorderwagen vom Anhänger abräumen, die Kiste druff, die Elektrik reinpfriemeln, nochmal mitm Farbtupfer drumrum gehen und freuen! ^^