Beiträge von raphrav

    Servus zusammen und noch ein frohes Neues Jahr euch allen!

    ....so unterschiedlich sind die Anforderungen und Wünsche. Für mich musste es ein Tandem-Tieflader mit Hochplane und 1,50x3,00 m Ladefläche sein.

    Das finde ich ...spannend... Entsprechend meiner Begründungen, die ich alle schon geschrieben habe, macht das in meinem Kopf so gar keinen Sinn, aber wie du schon sagst: Anforderungen sind unterschiedlich - viel Spaß damit! :)


    Vielleicht ein Update zu meinem Vorhaben: Über die ruhigen Tage erreichst du erstmal nix, außer dass du dich schlau machen kannst. Einen Anhängerverleih/-Händler hab ich mal angefahren die Tage, aber der war eher nicht so seriös. Der nächste, den ich im Umkreis vorhabe, hat erstmal noch Betriebsferien. Verständlich, und eilig hab ich es ja auch nicht. :)


    Zwischendrin hab ich mal noch mit dem Gedanken gespielt, mit dem Gewicht noch etwas runterzugehen, dass mein B-fahrendes Umfeld ihn etwas wahrscheinlicher ziehen darf, da witzigerweise viele Autos um uns rum ein zGG von knapp über zwei Tonnen haben (was dann bei 1,5t-Anhängern dann immer knapp nicht reicht). Aber hab das dann verworfen, weil ich den erstens eigentlich gar nicht so viel verleihen will und zweitens die Autos nicht leichter werden und ich damit das "Problem" nur paar Jahre in die Zukunft verschiebe.


    Ich hab recht viel mit Konfiguratoren rumgespielt und das war insofern gut, als dass ich immer mehr zur "Vernunft" komme, was Zubehör angeht: Im Grunde wird das meiste einfach dazugeschmissen ähhh "lose beigelegt" und das wenige was angebaut wird, wird mit paar Maschinenschrauben drangespaxt.

    Was ich damit sagen will: Irgendwie schwindet meine Bereitschaft, Netzhaken für nen Fuffi oder LED-Rückleuchten für dreistellig oder eine Plane für paarhundert Euro mitzukonfigurieren, während ich mir sicher bin, dass ich das später easy mit etwas Geduld bei der Schnäppchensuche und etwas Eigenleistung bei der Montage (die am Ende eh bei mir hängen bleibt) deeeeutlich günstiger hinbekomme. Noch ein Beispiel: Eine nur schnelle Internetsuche ergab direkt eine Flachplane auf Maß, die bei etwa einem Drittel des Preises rauskommt, die ein beispielhafter Anhängerhersteller dafür in seinem Konfigurator aufruft...

    Oder andersrum aufgezäumt: Wenn nachher das Zubehör fast die Hälfte des Grundpreises kostet, wird's irgendwie schräg...


    Ergo geht es immer mehr in die Richtung: Ich klappere die Tage noch paar weitere Händler ab (sooo viele gibt's da aber nicht, hat da noch jemand Vorschläge für den Raum Karlsruhe?) und nehme dann den ersten offenen-3x1,5m-Einachser-Hochlader, der mir zusagt, spare mir aber alles Klimbim und kümmere mich erst im Anschluss (und frühestens bei konkretem Bedarf) um alles weitere.


    Grüße

    Raph

    Servus,


    ja, Schüttgüter sind vielleicht auch mal dabei. Aber genau, dann wird er halt nicht voll. Da der geplante Aktionsradius begrenzt ist, macht es aber auch nichts aus, dann halt zwei mal zu fahren. Und oft wird das garantiert nicht passieren, sonst würde ich mir ja auch Gedanken über Kipper etc. machen.


    Zum Thema Hochplane: Ich hab derzeit Zugriff auf einen 750kg-Anhänger mit Hochplane, recht hoch sogar - geschätzt 1,80 oder so... Meine Erfahrung, wenn ich den verwendet hatte: Bisher war das exakt einmal nice um der Hochplane wegen, als ich mal Möbel transportiert hab. Bei dem konkreten ist es beim Holzplattenfahren cool, weil die in den nicht flach reinpassen - ist bei dem geplanten aber wurscht bzw. ne Flachplane ausreichend und damit besser. Und sonst fand ich die Hochplane offen gestanden eher nervig und gerade weil du Sperrmüll oder Grünschnitt erwähnst: Wozu ist die da gut? Als LaSi ist sie ungeeignet und sogar kontraproduktiv (ist immer ein Gewurschtel mit den Gurten unter der Plane durch), Wind und Wetter sind völlig egal, der Verbrauch steigt und beim Be- und Entladen nervt sie auch nur...


    Frohe Weihnachten euch! :)

    Hi zusammen,


    ok, alles klar - damit bin ich wohl wirklich einer Fehlberatung aufgesessen. Ein Glück, dass man sich auch so informieren kann. Vielen Dank euch! Jetzt bau ich erst mal ne Tabelle und klappere die ganzen Modelle mal ab. Aber jetzt schon fasse ich zusammen:

    Es wird prinzipiell tatsächlich doch ein einachsiger Hochlader mit 3m x 1,5m Ladefläche und um die 1,5t Gewicht. Preislich schätze ich, dass ich bei etwa 3000€ rauskomme - realistisch?

    Und noch paar Gedanken zum Zubehör: Plane/Spriegel ist raus. Wenn ich Bastelholz fahre, ist das flach genug für eine Flachplane über den Bordwänden, wenn ich Brennholz oder Gartenzeug fahre, braucht das keinen Schutz und die drei Mal im Leben, wo ich mal antike Möbel durch 1000km Dauerregen fahre (ok, jetzt übertreibe ich), muss ich die halt gescheit verpacken (eine Hochplane ist ja auch nicht 100%ig dicht).

    Also welche Zusatzausstattung? Besagte Flachplane und ein gescheites Netz. Die Heckstützen noch und abhängig davon, welches Modell es nachher wird, ggf. noch paar Haken/Ösen oder so. Sonst fällt mir offen gestanden auch nicht viel ein. Und wenn später doch noch was ist, kann man das ja auch nachrüsten...


    Grüße

    Raph

    Heya,


    danke schonmal, auf das Forum ist (wie bisher auch immer) Verlass! :)


    Ja, der "Händler" war eine Niederlassung eines größeren Herstellers. Welcher ist ja in dem Fall egal, da er eh nicht hat, wonach ich suche. Und da objektiv betrachtet der Autotrailer das Modell ist, das meine Anforderungen von allen Modellen des Herstellers am besten abbildet, fürchte ich, dass er das halbwegs ernst meinte...

    Naja, wie gesagt, es ist wurscht - da bekomm ich das eh nicht.


    Anyway, jetzt haben wir schon drei: Hapert, Barthau und Eduard. Zum Eduard und Hapert: Wenn ich die vergleichbar konfiguriere, komme ich bei einem irgendwo erwarteten Preisunterschied raus, aber auch bei einem schockierenden, wenn man die Zahlen mal gegeneinander hält. Barthau veröffentlicht keine Preise, was soll das? :( Kann mir aber in dem Fall schon denken, wohin die Reise geht...

    Joar, ich muss mal zusehen, wo ich die Kandidaten (oder zumindest vergleichbare ähnliche) in echt so besichtigen kann... :)


    Weitere Anforderungen muss ich mal noch sehen. Budget: Was es halt kostet. Sieht sich dann... Und auch die Zusatzausstattung muss ich zugeben, hab ich noch keinen Plan. Ist aber auch für die Grundsatzentscheidung wichtig, denn manche Hersteller bieten da mehr, manche weniger...


    Grüße!

    Hi zusammen,


    nach den ersten beiden Schritten, die ich hier mehr oder weniger stark dokumentiert hab (Selbstbau-Camper und BE) bahnt sich nun vielleicht ein nächster Schritt an: Ich spiele mit dem Gedanken, mir einen Anhänger anzuschaffen - für Garten, Hobby etc. - also quasi keine langen Wege, robust soll das Teil dafür sein, um schweres, sperriges und schmutziges Zeug zu transportieren. Arbeitstier halt.

    Davon bzw. von der Marktlage hatte ich bisher keinen blassen Schimmer, ich habe bisher außer meinem eigenen Spezialspezial nur Anhänger verwendet, die mir halt gestellt oder geliehen wurden und dabei mir keine Gedanken gemacht, solange sie ihren Zweck erfüllten. Wenn ich mir nun aber einen hertun will, dann sollte ich das aber doch, ich will ja schließlich lange Freude daran haben. Deswegen lese ich gerade viel, mach mich schlau, checke meine Möglichkeiten und sehe dann, ob ich mir einen kaufe. Was hab ich mir bisher gedacht:

    • Mindestens 3m x 1,5m Ladefläche. Weniger nicht, weil ich mich daran gewöhnt habe, Bastelholz als ganze Tafeln zu holen und diese gerne flach reinlegen würde anstatt sie wie bisher diagonal in den geliehenen Baumarkthopser zu stellen.
    • Einachser. Tandem kostet Nutzlast, lässt sich schlecht rangieren, reißt bei 3m wie blöde an der AHK, lässt sich schlechter in der Stützlast einstellen und ist in meinem Fall einfach drüber.
    • Gewicht, was eine Achse halt so hergibt. Mindestens 1,5t wären cool.
    • Das ganze als offener Kasten. Ob ich noch ne Flachplane oder Spriegel und Hochplane will, weiß ich noch nicht, spätestens seit ich die Preise für letzteres gesehen hab (gefühlt grad nochmal so viel wie der Anhänger selbst...). Ist aber erstmal auch egal.
    • 100er-Zulassung ist mir wurscht, ebenso wie alle anderen Sperenzchen...
    • Und eigentlich am liebsten einen Hochlader. Baut schmaler und lässt sich leichter be- und entladen.

    Joar, und die Kombination aus 3m Innenlänge, Einachser und Hochlader scheint wohl der Knackpunkt zu sein. Ich finde so was nicht. Einachsige Hochlader sind fast immer kürzer, 3m-Hochlader fast immer mit Tandemachsen und wenn ich 3m-Einachser sehe, dann sind es fast immer Tieflader. Meh... :(

    Ich hab mal zum Spaß bei einem Händler gefragt, warum. Er meinte sinngemäß, das gibt's nicht, weil da das Risiko zu groß sei, dass der Anhänger abgekuppelt nach hinten kippt. Aber erstens: Leuchtet zwar ein, ist aber bei einem 2,5m-Ding wahrscheinlich noch immer so und bei einem Tieflader kippts halt nur nicht so weit? Zweitens: Heckstützen dran und mit Hirn bedienen? Ne, meinte er, Stützen gibt's (bei deren Hochladern zumindest) nicht, kann man keine dran machen...

    Sein Vorschlag war allen ernstes, einen kleinen, leichten Kfz-Trailer zu nehmen, der hätte meine Wunschmaße und dann auch Heckstützen. Sag ich jetzt mal nix weiter zu... :wonder:


    Wie seht ihr das? Sind meine Vorstellungen derart komisch? Falls ja, warum? Falls nein, hab ich ein Angebot übersehen? (Bisher gefunden hab ich lediglich was bei Barthau und der Eduardkonfigurator lässt so was auch mit sich machen, nebenbei sind für beide jeweils Stützen auch erhältlich...)


    Vielen Dank schonmal für eure Einschätzung!


    Beste Grüße

    Raph

    Hab mich lange zurückgehalten, was zu dem Thema zu schreiben. Aber mich nun doch dafür entschieden, weil ich einfach paar (z.B. "witzige") Sachen hier nicht so stehen lassen möchte. Einfach, weil das Thema viel zu ernst ist.


    Grundsätzlich ist ein Stromunfall nicht ohne. Und grundsätzlich gibt es mehrere Arten, auf die ein Stromunfall dich umbringen kann:

    • Die schiere thermische Wirkung und Explosionswirkung bei einem Lichtbogen
    • Die Wirkung aufs Herz (angesprochenes Kammerflimmern)
    • Anderes Organversagen durch innere Gewebezerstörungen im Körper bei Durchströmung und die Reaktion des Körpers darauf.
    • Sekundärverletzungen, weil man erschrickt, sich anhaut, von der Leiter fällt oderoder.

    Und das sind nur Beispiele, was passieren kann. Und wer streitet, ob dich Strom oder Spannung killt, hat das Ohmsche Gesetz nicht verstanden.

    Das Tückische dabei: Nicht alles zeigt sich direkt, manches wird auch erst Stunden später zu einem lebensbedrohlichen Problem. Deswegen: Auch wenn's dir danach gut geht - wenn Kacke passiert ist, ist die 112 angesagt. Immer. Ohne Ausnahme und Diskussion. Die kommen dann vorbei, diskutieren ebenfalls nicht und wissen und sagen, was zu tun ist.


    Dass es gar nicht so weit kommt, dafür gibt es ganz klare Regelungen, mit denen man das Risiko minimieren kann, wenn man sich konsequent daran hält. Allen voran will ich die DIN VDE 0105 nennen. Da steht zum einen klipp und klar drin, wer was darf und wie was durchzuführen ist. Will gar nicht darauf eingehen, aber als Praxisdoing die Fünf Sicherheitsregeln nennen, mit denen man mit hoher Wahrscheinlichkeit Stromunfälle vermeiden kann, wenn man sie konsequent anwendet. Und zwar immer und ausnahmslos. Und überhaupt: Wer das nicht gelernt hat, der lässt es grundsätzlich. Dafür ist das Leben viel zu schön und ohnehin zu kurz.


    Grüße

    Ich muss generell recht oft die A8 fahren und grundsätzlich ist diese ziemlich bergig:

    Das erwähnte Stück von Karlsruhe nach Karlsbad hoch ist einer der Abschnitte, wo die LKW noch regelmäßig auf der rechten Spur warnblinker-langsam unterwegs sind, so steil. Die Riesenbaustelle in Pforzheim ist nicht nur saunervig und quasi rund im die Uhr im Stau, sondern als (Enz-)Talquerung auch noch steil. Und auch dazwischen ist nie eben. Klar, denn sie streift ja über die ganze Länge den Nordschwarzwald.

    Und dann geht's durch Stuttgart durch, natürlich auch spaßig. Und dass der Spaß nicht ausgeht, querst du zwischen Stuttgart und Ulm das nächste Mittelgebirge, die Schwäbische Alb. Und speziell deren Ostflanke ist ebenfalls sehr steil, Stichwort "Albaufstieg" bzw. Drackensteiner Hang (s.o.).


    Also im Prinzip ist die A8 über diesen Abschnitt landschaftlich "nett", gerade wenn man sie nicht dauernd fahren muss. Aber entspannt durchkommen, gerade mit Anhänger, ist eher unwahrscheinlich. Ich würd ebenfalls die Alternative nehmen...

    Und weiter geht's! :)


    Zunächst noch einmal nachgereicht das Foto der neuen Elektrik:

    elektrik2.jpg

    Aber wie gesagt auch nur alter Wein in neuen Schläuchen.


    ...Deswegen schnell weiter im Thema zum Ersatzradhalter - nach dem Rahmen damals hat mich das nun auch nicht mehr so schockiert und war recht schnell zusammengebraten:

    RRHunvz.jpg

    Das Prinzip ist recht einfach, unten (also im Bild links) wird der mit zwei Bügelschrauben (oder vier Gewindestangen, das sehe ich noch) an die Deichsel geklemmt und oben hab ich zwei auf den Lochkreis des Rades abgestimmte Löcher, wo ich das Rad anschraube. Joar, Halter halt...

    Habe einfach mal bei einer Schlosserei in der Nähe nett gefragt, ob die das Verzinkenlassen für mich übernehmen könnten und das ist abgesehen davon, dass ich warten muss, kein Problem. Mit der Wartezeit kann ich leben, also gingen die Tests erstmal ohne Reserverad weiter.


    Habe den Camper nun beladen, mit Campingmöbeln (die waren bisher immer im Auto) und mit einer "gescheiten" Verteilung. Und siehe da: Stützlast ist nun reisefertig, aber ohne Fahrräder (und ohne Ersatzrad, siehe oben) nicht mehr bei knapp 20kg, sondern ziemlich genau bei 40kg - perfekt! :) Gescheit Gewicht auf der Deichsel und trotzdem noch vernünftig Luft dafür, wenn die Räder drauf kommen! :)


    Und wie fährt sich das ganze? Deutlich entspannter! Geschlingert hat er ja zum Glück auch vorher nicht, aber dieses nervige Nicken ist deutlich besser - viiieeel entspannter so!


    Also, Fazit: Gucken wir nochmal meine Ziele vom Anfang an:

    • Mehr Stützlast und besseres Fahrverhalten: siehe oben, Check!
    • Bessere Optik: Noch ungewohnt, aber viel ruhiger und einheitlicher. Check!
    • Mehr Stauraum: Bisher ohne Campingmöbel voll, jetzt damit zweidrittelvoll. Check!
    • Bessere Erreichbarkeit des Gepäcks: Der Radträger kann drauf bleiben. Check!

    Würde sagen, ein voller Erfolg!


    Und der Vollständigkeit halber: Bei dem vielen Licht gibt's auch ein bisschen Schatten: Beim händischen Schieben über Rasengittersteine hilft die Stützlast kein bisschen. ;) Das war deutlich einfacher, als man das Stützrad noch easy entlasten konnte. Aber wenn's sonst nichts ist... ;)


    Einen schönen Abend euch!

    Soooo! :)


    In den letzten Tagen war das Wetter ja schon ein bisschen gnädiger. Herbstlich, aber immerhin im Großen und Ganzen trocken.


    Entsprechend, seht selbst! :)

    vorderwagen.jpg


    Die Kiste ist drauf. Sie passt so gut, als hätte es jemand ausgemessen. Das Verschrauben war kein Problem und der Umzug bzw. die Erweiterung der Elektrik auch nicht - gut, das ist ja für mich im Gegensatz zu den anderen Themen auch ein Heimspiel. Aber auch da merke ich immer wieder, dass ich da dazu lerne, dass ich jedes Mal beim Umbau einer meiner früheren Werke (nicht nur hier am Anhänger) Sachen finde, die ich inzwischen anders oder besser machen würde. Meist kein Drama, so auch hier nicht, hier betrifft es im Wesentlichen die Kabelführung sowie die Verwendung einer Crimpzange für die Aderendhülsen, die nun "quadratisch" quetscht und nicht "V-förmig" wie die bisherige (besserer Kontakt und 1000x leichteres Einführen der konfektionierten Kabel in Klemmen, die vom Querschnitt voll ausgenutzt werden). Die Kabelführung muss aber generell noch hübscher, bis ich die hier zeigen kann. Überhaupt muss ich auch noch paar Tage warten, bis das Innere ausgehärtet ist, denn da hab ich einfach einmal überall Leinöl übers Holz gejaucht (das Zeug wird mir immer sympathischer :) )


    Joar, und jetzt bastle ich gerade noch am Halter für's Ersatzrad. Ganz primitiv, den schweiße ich aus Flachstahl und Winkelstahl zusammen. Spannend wird noch das Verzinken (hab ich eigentlich schon vor), denn da hat meine bisherige Verzinkerei zu gemacht... :( Aber auch da werde ich noch eine Lösung finden...


    Grüße! :)

    ...und schon wieder geht's langsamer... :P


    Seit gestern ist der Kasten nun einbaufertig: Aluleisten dran, Lack ausgetupft, alles fertig :)

    Und jetzt guckt mal auf die Wettervorhersage: Die nächsten Tage passiert garantiert erstmal nix. Ich hab zwar ein Faltpavillon aufgetrieben für kleine Schauer oder so, aber mit drei Tage Dauerregen tu ich mir das nicht an...


    Also: Nun ist warten angesagt, bis die Sonne und ich mal gleichzeitig Zeit haben und dann wird's spannend! :)

    Und weiter geht's, sogar schneller als gedacht! :)


    Das Dach ist drauf. Das Aufkleben ging wie erwartet einfach.

    Problematischer war eher beim Drumrumfräsen, dass die Türrahmen dem Bündigfräser im Weg waren. Also ewig vorsichtig rumgemurkst, bis mir eingefallen ist, dass ich ja auch den Parallelanschlag nehmen und genauso gut am Türrahmen ausrichten und damit gescheit mit einem Nutfräser fräsen kann. Naja, außer Zeit totgeschlagen hab ich bis zu der Erleuchtung wenigstens keine Dummheiten gemacht und entsprechend ist das Dach nicht nur drauf, sondern auch noch bündig :)


    Und weil das Dach drauf ist, gibt's für ein Foto des Innenraums keine Ausreden mehr - bitteschön! :)

    Innenraum.jpg

    (Auf der Fahrerseite reinfotografiert...)


    Grüße!

    Sooo... Vor paar Tagen kam die Farbe, diesmal sogar die richtige. ;)


    Entsprechend ist das Ding jetzt 2x gestrichen (ging wie erwartet problemlos), hat paar Tage ausgehärtet und seit gestern sind auch Lüfter, Klappen und Kram drin.

    Als nächstes kommt das Dach drauf, sollte auch kein Problem sein: Montagekleber auf die Kiste wursten, entfettetes Dach drauf, andrücken, warten. Und am Schluss einmal mit der Oberfräse rum, weil ich es nur grob zugesägt hab. Dann noch ein paar Zier- und Schutzleisten dran.


    Und dann geht's raus! Das heißt: Ab da Bilder machen, den Vorderwagen vom Anhänger abräumen, die Kiste druff, die Elektrik reinpfriemeln, nochmal mitm Farbtupfer drumrum gehen und freuen! ^^

    Hi zusammen,


    auch hier mal ein Update! Kurzfassung: Es ist paar Tage Zwangspause. Der Plan aus #390 ging ja mal so richtig in die Hose. :cursing:


    Die längere Fassung: Die Farbe für die Außenlackierung fehlt. Hatte ich bestellt, dann kam sie ewig nicht (kann ich nix für) und als sie dann endlich da war, musste ich feststellen: Das war die falsche. Nachgeguckt, und das war leider mein Fehler, ich hab schlicht die falsche bestellt. Jetzt warte ich also von vorne. :(


    Und warum ist das jetzt so ein Problem? Naja, ich kann Klappen, Lüfter etc. erst reinmachen, wenn lackiert ist und will das Dach erst drauf machen, wenn der Kram eingebaut ist, weil ich so 1000x besser dran komme. Und auf den Anhänger umziehen kann ich erst mit Dach drauf, denn dann muss das Ding wetterfest sein. Und die Elektrik einbauen kann ich erst, wenn die Kiste auf dem Anhänger ist, da die meisten Teile dafür noch dort verbaut sind. Ein Rattenschwanz wie aus dem Lehrbuch also...


    Und alles andere ist inzwischen erledigt...


    Naja, einmal Frust abgelassen. Euch allen noch einen schönen, sonnigen Sonntag! :)

    Guten Abend zusammen,


    na also, das wurde ja doch noch eine erfreulich angeregte und konstruktive Diskussion. :)

    Aber der Reihe nach:


    Ja, es wird die Option 2. Die dritte ist zwar handwerklich reizvoll, aber bisschen unkonventionell für den Ernst des Themas und die erste ist ein Kontaktübergang mehr als notwendig. Deswegen die 2.


    Ordentliche Crimpzange ist keine Frage und auch vorhanden.


    Zum Querschnitt: Dazu steht im Manual des Inverters tatsächlich was, und zwar: Mindestens halber Querschnitt der 12V-Zuleitungen. Die werden wahrscheinlich 6mm², von daher wird die Erde 4mm² oder 6mm². Generell sind das alles ziemlich kurze Kabelwege: Die 12V-Zuleitung geschätzte 30cm, die Erdung geschätzt 20cm.

    Hängt auch davon ab, was für einen Ringkabelschuh ich aufgetrieben bekomme, denn tendenziell sind welche für M12 eher dann auch für dickere Litzen. ;)


    So, und jetzt zu dem Roman... ;)

    Grundsätzlich teile ich deine Einschätzung der Sache, aber sieh mir nach, wenn ich noch zu ein paar Sachen klugscheiße...

    Beide Pole der Steckdose des WR hängen -im Gegensatz zu einer Hausinstallation- elektrisch gesehen "in der Luft". Deswegen macht da auch ein Fi keinen Sinn.


    Du könntest also z.B einen Nagel in das linke Loch der Steckdose stecken und dir passiert nix.

    Auch wenn du den Nagel in das rechte Loch steckst, passiert dir nix.

    Richtig., zumindest in der idealisierten Welt. In der realen kommen halt noch die parasitären Erdkapazitäten dazu und das reicht unter manchen Bedingungen, dass du auch beim isolierten Wechselrichter gut was merkst, wenn du da in die Steckdose fasst. Bishin dazu, dass es gefährlich werden könnte. Ausprobieren wollte/sollte ich es also trotzdem nicht...

    Bei einer Hausinstallation, hättest zumindest von einem der beiden Löcher eine gefeuert bekommen (ohne FI).

    Und dabei ist mir extrem wichtig zu ergänzen: Nicht nur bei einer Hausinstallation ist das richtig gefährlich, sondern eben auch bei allen Wohnwagenexperimenten, wo Landstrom mit ins Spiel kommt. Und da ist ein FI dann auch unabdingbar! Bei mir zwar ausdrücklich nicht der Fall, aber ich will es hier trotzdem stehen haben. Keine Ahnung, wer sich hier sonst noch so inspirieren lässt.

    Nun ist noch die große Frage, ob die Schutzkontakte an den Steckdosen des WR überhaupt angeschlossen sind...

    Oftmals sind sie es bei WR nicht.

    Sind sie. Ist so dokumentiert und hab ich auch nachgemessen. :) Vielleicht hier noch zur Info: Ist ein Victron phoenix 12/250.

    Und: Wenn du den "Erdanschluss" ans Cassis führst, stellst du lediglich einen Potentialausgleich zwischen Wechselrichtergehäuse und Anhängerrahmen her. Eine Erdung ist das noch nicht.

    Um eine (halbwegs brauchbare) Erdung herzustellen, müsstest du den Anhängerrahmen noch über Kabel mit z.B einem Staberder, der in den Erdboden geschlagen und gut mit Wasser gegossen werden sollte, verbinden.

    Genau ersteres ist der Plan. Bzw. nicht das WR-Gehäuse (das ist Kunststoff), sondern die Schutzkontakte, siehe oben. Ich will, dass die auf einem definierten Potential liegen. Auf dem des Rahmens, des Zugfahrzeugs wenn angehängt, der Stützen wenn ausgefahren undundund. Dass das keine niederohmige Erdung im Sinne der Vorschriften einer Hausinstallation ist, ist mir klar. Und ob das jetzt notwendig ist, sei dahingestellt. Aber es ist möglich, in Ordnung und technisch einfach zu realisieren, sauber gelöst und dann will ich das auch so haben.


    Grüße

    Raph

    Ja, ich meine einen Wechselrichter.

    Und nein, bei mir wird da gar nix kompliziert, denn: Kein Landstrom, keine 230V-Verteilung, kein gar nix. Nur diese Kiste, die hinten 12V-Klemmen hat (und eine für die Erde) und vorne eine einzelne Schukosteckdose.

    Im Prinzip wie die Zigarettenanzünder-Wechselrichter fürs Auto, mit 200W auch von der Leistung vergleichbar, nur in gescheiter Qualität: Erkennbar z.B. wenn man die Wechselspannung mal mitm Oszi anguckt oder eben daran, dass die Erdung gescheit rausgeführt ist.

    Und entsprechend will ich die Erdung auch gescheit mit dem Rahmen verbinden, that's all...

    Guten Abend zusammen,


    sodele, wieder ein Stück weiter: Die Beschichtung ist fertig, innen wurden die ganzen Vorbereitungen für den Elektroeinbau getroffen und der Plan für die nächsten Arbeiten steht auch schon. Der ist insofern relevant, als dass nach den meisten nächsten Schritten irgendwas trocknen oder aushärten muss. Und das bedeutet, dass ich da jeweils die Kiste nicht aufrecht in die Ecke stellen kann, sondern dass sie auf den Böcken im Weg steht, weshalb das auch nicht ewig gehen und entsprechend gut eingetaktet sein sollte... ;)


    Zwei Fragen habe ich aber noch:

    Erstens: Ich habe mich entschlossen, dass der Inverter mit reinkommt. Einfach weil's geht und geil ist. Der muss logischerweise geerdet sein und das logischerweise am Rahmen. Das lässt sich auch praktisch lösen, weil ich ja die Kiste auf den Rahmen verschraube und damit die Schrauben (M12) auch in die Kiste rein gucken. Da soll auch die Erde dran (damit spare ich mir die Durchführung des Erdkabels). Jetzt habe ich drei Ideen, wie ich die Erde da sauber anbringen könnte:

    1. Entweder ein Kupferblech mit einem 12er-Loch mit auf die Schraube fädeln und da das Erdkabel (mit Ringkabelschuh) dran schrauben
    2. Einen 12er-Ringkabelschuh suchen, finden und direkt auf die Schraube
    3. Oder die M12 einfach ca. 10mm länger wählen, in das Ende (also die Gewindeseite, nicht der Kopf!) )ein M6-Gewinde rein schneiden und da die Erdung mit einem Ringkabelschuh anbringen.

    Wie würdet ihr das lösen?


    Zweitens: Ich mache mir parallel schon Gedanken um den Ersatzradhalter. Den würde ich am Schluss ganz gerne wieder verzinken lassen. Jetzt musste ich feststellen, dass die Verzinkerei, bei der ich damals mitm Rahmen zufrieden war, wohl zugemacht hat. Weiß also jemand im Raum Karlsruhe eine Verzinkerei, die er empfehlen kann?


    Grüße!

    Guten Abend,


    manchmal geht es auch schneller als man plant! :)


    Im Prinzip ist nämlich der Holzbau fertig. Also die Kiste aus Lattenrahmen und MPX-Beplankung wie geplant aufgebaut, die Türen in die Seiten eingepasst und Türblätter angefertigt, yihaa!

    Lief im Prinzip wie am Schnürchen, was ich auf die Erfahrungen des ersten Anhängerbau-Teils, ein zum Teil anderes Bauverfahren* sowie auf einen stark verbesserten Werkzeugpark (habe z.B. inzwischen Zugriff auf eine gute Tischkreissäge, das macht es um Welten einfacher!) zurückführe.

    Einziges Malheur: Ich habe vergessen, den Ausschnitt für den Abluftlüfter in das Brett zu sägen, BEVOR ich das Brett eingebaut hab - und danach kam ich mit der Stichsäge nicht mehr dran. Also entlang des Ausschnittes eine Lochreihe reingebohrt, das Holz ausgebrochen und vieeeel nachgeschliffen. Geht auch, ist aber eine Stunde schuften statt zehn Sekunden denken... :augenreib:

    Aber sonst irgendwelches Drama? Nichts! Nada! (glaube es selbst kaum...)


    Apropos schleifen: Das Teil komplett abzuschleifen ist auch einer der nächsten Schritte, dann noch beschichten, lackieren und Winkelprofile auf die Kanten kleben. Und parallel noch der Innenausbau (Licht, Schalter, Vorbereitung für den Umzug der Solarelektrik) sowie dutzende Kleinigkeiten.


    Also wie gesagt: Geht gerade rasend voran und schon ist ein Ende in Sicht!


    Bilder gibt's keine, weil ich keine aus der Werkstatt veröffentlichen möchte (der einzige Nachteil beim drinnen arbeiten). Sobald ich wieder was draußen mache, kommen wieder welche, versprochen!


    Unschlüssig bin ich noch, wann ich das Dach aufklebe: Ohne kommt man perfekt an alles dran und der Umzug in den Anhänger sollte so problemloser sein. Aber wenn ich das Dach schon davor aufklebe, ist der Umzug schneller und wetterunabhängiger. Abwarten...


    Also wie gesagt: Geht gerade rasend voran und schon ist ein Ende in Sicht!


    Grüße!


    *Bisher hab ich verschraubt und verleimt. Da aber eigentlich die Verleimung Stabilität gibt und nicht die Verschraubung, hab ich auf die verzichtet und stattdessen eine Nagelpistole verwendet. Damit wurde aus *vorbohren* *ansenken* *schrauben* einfach *PENG!* :biggrins: Klingt unbedeutend, summiert sich aber und hält auf jeden Fall auch, bis der Leim anzieht.

    Hi zusammen,

    wieso machst keine anständige isolierte Füllung rein mit 24mm? sowas gibts fertig, oder man macht es selbst

    Weil die ganze Kiste nicht isoliert ist und weil ich die Fläche des Türblattes auch für Lüftungsöffnungen/Gitter nutzen will.


    Mach doch einfach einen Rahmen auf das Türblatt innen .... Entweder aus passenden Aluprofilen, oder 4Kantleisten...

    So ähnlich wird's laufen, so ähnlich zumindest...

    Es ist ja sogar etwas dankbarer, weil die Vorgabe der Tür 23-39mm ist. Entsprechend schneide ich das Türblatt pro Tür einmal aus 6,5mm aus und einmal aus 18mm (hab ich noch Reste). Das 18mm-Stück bekommt nochmal einen Ausschnitt passend zur Türblatteinfassung, sodass es einen Rahmen (wie von dir angedacht, nur aus einem Guss) bildet und die beiden Stücke werden aufeinander geleimt. Das ist zwar etwas mehr Aufwand als als die Lösung mit den Vierkantleisten, aber dann hab ich die Rundungen sauberer, es ist stabiler und sieht besserer aus.


    Grüße!