Beiträge von raphrav

    Servus zusammen,


    kaum steht das Ding da, kommt der erste Einsatz schneller als gedacht! :) Auch wenn es nur schnödes Grüngutfahren vor dem März war...


    Und da wir nun endlich rausgefunden haben, wie schnell LKWs fahren (musste das in dem Thread hier sein?), hier das versprochene erste Bild:

    systema.jpg


    Joar, ein Hochlader halt. Spannend. Und dass das Bild überhaupt einen Sinn hat, verbunden mit einem Ratespiel: Welche erste Minimini-Modifikation hab ich vorgenommen?


    Grüße!

    Da ich keine Lust habe, bei einem Verkehrsunfall mit einem Selbstbauvehikel von einer Riesenscherbe geköpft zu werden, weil irgendjemand meint, Omas altes Küchenfenster verbauen zu müssen, bin ich ganz dankbar, dass es solche Regelungen gibt, die unter anderem vorschreiben, dass da Sicherheitsglas drin ist und das auch geprüft wird.


    Es macht durchaus Sinn, dass man nicht jeden Mist verbauen darf, denn erstens erschließt sich ein mögliches Problem oft erst auf den zweiten Blick und zweitens gibt's genug Kandidaten, die sonst ganz besondere Ideen bekommen und auch realisieren.

    Hallo raphrav


    danke für den Hinweis.

    Zwei Bullaugen habe ich schon. Aus dem Bootsbau.

    Werde den TÜV-Menschen vor dem Einbau fragen. Wenn nein, muss ich eine andere Lösung finden.

    Genau solche haben in der Regel kein Prüfzeichen. Deswegen sind sie auch günstiger :)

    Ja, Wasser brauche ich.

    Ich sag ja nicht, dass du kein Wasser mitnehmen sollst. Ich sag nur, dass es keine gute Idee ist, einen Tank fest zu verbauen. Unsicher, umständlich zu befüllen und kaum Vorteile.

    Stützlast:

    Da wird der Mann vom TÜV noch befragt.

    Der wird da nicht viel zu sagen, weil die ja auch von der Beladung dann abhängt. Das musst du auskaspern und realisieren.

    Die Lüftung:

    da sollte ein 12V Ventilator, der die Luft nach außen schaufelt, genügen.

    Der Ventilator ist eine Sache. Die andere ist, sich zumindest grob Gedanken über die Luftströmung zu machen. Dann regelt z.B. die Konvektion das meiste. (und arbeitet nicht im schlimmsten Fall gegen den Lüfter)

    Und wenn du, wie ich schätze, "echte" Fahrzeugfenster verbauen wirst, kannst auch gleich welche zum Öffnen oder mindestens Kippen verbauen.

    Die Lackierung:

    das muss vorher gelöst sein!

    Das muss gelöst sein, wenn du mit Bauen beginnst, ja. Aber erstens wird das eh nie perfekt (nichts an so einem Selbstbau wird komplett perfekt), zweitens hast du wirklich größere und dringendere Probleme und drittens kannst du ihn am Ende immer noch mit einem 2K-Bootslack streichen, der hält dann auch auf glatten Flächen. Mach dir also wirklich erst Gedanken um die Kiste und dann darum, wie du sie hübsch machst. Wenn du eine Aluoberfläche hast, hat die Farbe ja nur optische Gründe und keine Funktion.


    Wenn du schon auf (fast) alles eingehst, was ich gut finde, der Vollständigkeit halber: Wie sieht's mitm zweiten Fluchtweg aus?


    Und zu den Türen ist mir noch eingefallen: Die meisten dieser Camper-Wartungsklappen lassen sich nur von außen öffnen. Türen sind ein schwieriges Thema, darüber habe ich mich bei mir damals grün und blau geärgert...

    Guten Abend zusammen!


    Er ist angekommen, zugelassen (das ging mal richtig reibungslos! :) ) und heute habe ich ihn abgeholt.


    Erster Eindruck? Joar, offener Kasten halt... Also - was gibt's zu sagen, er ist wie erwartet und ich bin mir sicher, dass er seinen Job machen wird. Aber beim Camper kamen mehr Emotionen hoch. 8o :D Spaß beiseite - er macht einen vernünftigen Eindruck, ist glaub definitiv groß genug und ich hab glaub die richtige Entscheidung getroffen.


    Erste Learnings? Das 100er-Schild bedeutet offenbar nicht, dass man damit entspannter unterwegs ist. Zumindest nicht Freitagmittags auf der A5. Auf der Heimfahrt hab ich kurz angefangen, mit "echten" 100 (also Tachovorlauf rausgerechnet) LKW zu überholen, aber nach 10min hab ich es genervt gelassen und bin halt wieder auf der rechten Spur mitgeschwommen wie bisher auch. Naja, hatte ich ja nicht explizit gewünscht, sondern war halt dabei, von daher bereue ich nichts. Aber nun weiß ich, dass ich z.B. beim Camper die 100er-Genehmigung nicht vermissen muss. :)


    Fotos hab ich noch keine gemacht, ich hatte schlicht keine Zeit und auch keine Lust bei dem Sauwetter. Spätestens beim ersten Einsatz dann. :)


    Und die nächsten Steps? Ausprobieren, noch Querlatten für die Flachplane zimmern und auf den ersten Einsatz warten (tatsächlich steht er nun früher im Hof als geplant und gebraucht - aber besser so als andersrum... ;) )


    Grüße

    Raph

    Servus,


    find ich ein cooles Projekt! Keep it simple und weniger kann oft mehr sein! :)


    Paar Sachen sind mir aber aufgefallen, die ich dir mit meiner Erfahrung mit meinem Campinganhänger ganz dringend empfehle anders zu machen:

    • "Bullaugen" sind wahrscheinlich eine richtig schlechte Idee. Grundsätzlich muss alles aus Glas, was du verbaust, eine Prüfnummer ("E-Nummer") haben, sonst sagt der TÜV nein. Und ich hab noch kein Bullauge mit einer solchen gesehen. Und nein, da gibt's auch keinen Spielraum für Diskussionen.
    • Egal wie klein die Hütte wird: Du willst zwei Zugänge haben, glaub mir! Den zweiten meinetwegen auch unbequem oder nicht zerstörungsfrei oderoder. Aber hast du nur einen und vor dem einen brennt es, während du drin bist (nur ein Beispiel), hast du ein richtiges Problem.
    • Wasser würd ich keins darin lagern. Ein Kanister mit Zapfhahn, am bestem im Auto, reicht. Du hast kaum Komfortgewinn gegenüber so was, dafür ein immenses Risiko für Wasserschäden.
    • Hinten 30cm mehr und vorne 10cm mehr klingt für mich nach Stützlastproblem.
    • Zur Lüftung wurde schon genug gesagt - wichtig!
    • Und spar dir das Problem der Lackierung für später auf, wenn du alle anderen Probleme gelöst hast... ;)

    Grüße

    Raph

    Das ist immer ein bisschen ein Dilemma, wenn man eine gewisse Vorahnung hat (will ich dir auch gar nicht absprechen), aber dann in einer Bubble um Rat fragt, in der solche Aktionen in ihrer Gesamtheit eher an der Tagesordnung sind.


    Ich musste das bei meinem besagten Projekt auch durchmachen. Einerseits war ich um die Tipps im Fahrzeugbau (also Auslegung des Anhängers, Metallbau etc.) unendlich dankbar und bin das bis heute, andererseits war es für mich mega anstrengend, Diskussionen in Bereichen zu führen, in denen ich genau wusste, was ich tat (Holzbau, Elektrik etc) und mir eben sicher war, dass mein Weg ebenbürtig zum Gegenvorschlag war oder sogar besser als dieser. Aber klar, woher sollen die anderen denn wissen können, dass ich das eine Teilgebiet halt mal gescheit gelernt hab und das andere halt nur "Hobbypfusch" ist?


    Und so ist es auch hier: Ich lese raus, dass du grundsätzlich was vom Metallbau verstehst. Und trotzdem ist die praktische Erfahrung von uns die, dass es schlicht einfacher, günstiger und nachhaltiger ist, ein großes Metallteil in einer Verzinkerei abzugeben, als es in Eigenregie zu lackieren. Das heißt nicht, dass das für einen mit Ahnung und Mitteln zum Lackieren nicht auch ginge, aber selbst für den dürfte es teurer und aufwändiger sein und auch der haltbarste Lack schützt halt nicht so lange vor Korrosion wie eine Feuerverzinkung. Nicht umsonst hat die sich (unterm Lack) ja irgendwann auch bei Autos durchgesetzt...

    Zu erkennen, dass ein anderer Weg der "gängigere" ist, fühlt sich frustrierend an, ist aber enorm wertvoll, wenn man damit umgeht, sich auf eine ergebnissoffene Diskussion einlässt und damit dann eine fundierte Entscheidung trifft - wie auch immer die dann aussieht.


    Ich hab übrigens damals die exakt selbe Diskussion geführt (nur, dass ich nicht "gescheit" lackieren wollte, sondern Vierkantprofile außen mit der Sprühdose kaltverzinken und innen mit Kriechöl fluten wollte) und ich bin heute einfach froh, dass ich zum einen diese bestimmt frustrierende Sauerein nicht begonnen hatte und zum anderen das Ding feuerverzinkt und damit für die Anhängerlebensdauer konserviert ist. Nebenbei weiß ich nun, wie man verzinkungsgerecht konstruiert und ich hab die Scheu vor dem Verfahren verloren und seither noch die einen oder anderen Teile für andere Projekte verzinken lassen. Also für's Leben gelernt...


    Nochmal zum Thema Kosten: Mag sein, dass du günstiger an Metall kommst als ich oder jeder andere Feldwaldwiesenbastler. Aber auch dann glaube ich nicht daran, dass das Ding mit 1500€ rumkommt, sondern meinetwegen halt mit etwas weniger als meine Schätzung, dann halt 3500-4500€.

    Und ich möchte auch in dem Planungsstadium nicht ins Detail gehen und um einzelne Posten diskutieren, aber: Wenn du in eine Einzelabnahme gehst (und um die wirst du nicht umhinkommen), dann wirst du mit den originalen Lichtern nicht durchkommen. Du wirst eine neue Beleuchtung/Elektrik verbauen müssen, so weit lehne ich mich mal ausm Fenster.

    Und so kannst du auch bei den anderen Themen die Erfahrungen von den anderen Berücksichtigen oder halt deine eigenen machen. Ganz wie du willst... :)

    Servus,


    klingt interessant - und entfernt erinnert das mich an mein Projekt von vor paar Jahren, wo ich einen Camper gebaut hab, der auch vorne eine Ladeplattform hat. Zwar nicht fürs Mopped, aber für zwei Fahrräder und Kram. Und die Fragen, die du dir da stellst, kommen mir überraschend vertraut vor.


    Zunächst einmal Lesestoff, wo ich das Thema damals hier begleitet hatte: mein Selbstbau (Squaredrop-) Wohnanhänger


    Dann zu deinen Fragen:

    • Die Stützlast ist ein Riesenthema, ja. Hatte mich auch eeeewig begleitet. Ich dachte, ich bin besonders schlau und mache mehrere Löcher/Positionen in die Auflage und kann dann zur Not die Achse verschieben. War aber insofern nicht so schlau, als dass ich dann tatsächlich mit der Achse weiter nach hinten gekonnt hätte (für mehr Stützlast), aber dann die Räder die Tür blockiert hätten. Also hatte ich es mit umräumen probiert, reichte nicht, und zuletzt dann doch den Vorderwagen komplett umgebaut. Seither ist gut. Grundsätzlich hast du drei Stellhebel: Position der Achse, Position der Komponenten sowie Gepäckstücke und Länge der Deichsel, und damit geht das Spiel halt los. Wenn du mit zu hoher Stützlast rechnest, machst du halt einen längeren Zugholm rein und schon hilft dir das Hebelgesetz...
    • Zur Abnahme: Lass es mich schonend sagen: Die Kosten dafür sind nicht dein Problem bei so einem Projekt... ;) In Zahlen: Bei mir (aber das ist ein ungebremster, der macht weniger Aufwand) war der Zulassungskram mit allem Pipapo (Kurzzeitkennzeichen plus Schild, Einzelabnahme, Wiegeschein, Zulassung plus noch ein Schild und alles, was ich jetzt vergesse) irgendwo bei 300-400€.
    • Zu Achse, Deichsel, Klemmschale, Stützrad etc. gibt's nicht so viele verbreitete Hersteller, mir fallen gerade nur Knott und Alko ein. Und woher du die Sachen dann bestellst, ist von der Ware her egal. Manche Shops machen halt mehr Theater, manche weniger.

    Dann noch paar Gedanken, die mir so auffallen:

    • Preis: 1500€ find ich viel zu niedrig angesetzt. Rahmenmaterial eher 500-700€, dann Verzinken 300-500€ dazu. Fahrwerksteile eher deutlich vierstellig, gerade gebremst und wenn es unbedingt gedämpft sein soll. Dann wird die Anpassung der Qek-Kabine Kosten verursachen, ggf. brauchst du auch Sachen wie Kurbelstützen (+400€) oder Beleuchtung/Elektrik (+200€) oder Kotflügel (+100€) neu am neuen Fahrgestell. Dann brauchst du Rampen zum Verladen der Moppeds und irgendwas, um die gescheit (vor allem quer) zu sichern undsoweiterundsofort. Ich würde das eher so um die 4000-5000€ ansetzen - aber nur, wenn alles wie geplant klappt.
    • Eine vorherige Abstimmung mit einem Prüfer ist extrem ratsam. Und überhaupt einen zu finden, der das will und vor allem darf!
    • Wie stellst du dir das generell vor, mit Rahmen unterm Qek? Ich meine, der hat ja die Räder in den Rahmen integriert (wie Wohnwägen halt) - wenn du einen Rahmen drunterstellst, sind die Räder ja nicht mehr in der "Vertiefung" des Qek. Denkst du da an einen Hochlader oder einen Tieflader? Falls Hochlader, ist dir klar, dass die Hütte dann deutlich höher kommt, mit allen Nachteilen (Höhe, Einstieg)? Falls Tieflader, kollidieren dann nicht die Räder mit irgendwas des Qek, z.B. der Tür) und dir ist klar, dass der Anhänger dann die erlaubten 2,5m Breite ausreizen wird? (Mit allen Nachteilen damit)

    Ich will's dir nicht zerreden. Ich find so was cool. Aber ich kann auch aus eigener Erfahrung sagen, dass so ein Projekt riesig ist und man es am Anfang um Größenordnung unterschätzt. Ich bin bis heute mega stolz, dass ich es durchgezogen und hinbekommen hab, aber ich würd's mir nicht nochmal antun...


    Grüße

    Raph

    Uiuiui, wusste gar nicht, dass die paar Stützen so ein Thema sein können... 8| Naja, hab das hier eigentlich nur am Rande erwähnen wollen, aber wenn's von Interesse ist, bitte - hier meine Gedanken... :)


    Angesichts des aufgerufenen Preises wollte ich einfach nichts überstürzen und scheinbar treffe ich damit eure Meinung. Hab spaßeshalber mal noch die Rechnung für die Kurbelstützen am Camper damals rausgesucht, und da haben alle vier, von einem namhaften Hersteller, ganz grob etwa so viel gekostet wie die zwei hier. Ja, ich weiß, die sind nicht für rauen Transportbetrieb gedacht und haben auch weniger Traglast, und ja ich weiß, die montieren sich auch nicht von selbst, aber trotzdem...


    Diese Klemmdinger kenn ich von anderen Anhängern. Die gehen schon irgendwie, sind aber jedes Mal nervig und sowohl eingefahren als auch im Einsatz, also IMMER labberig. Irgendwie wundert mich, dass nicht mehr davon auf den Autobahnen rumliegen. 8o

    Ganz abgesehen davon, dass die mich qualitativ abschrecken, stelle ich mir aber auch deren Montage an einem Hochlader schwierig vor. Ne, die werden's nicht.


    Die Idee mit ein, zwei passenden Holzklötzen hatte ich auch schon. Aber nicht ernsthaft, und ihr hoffentlich auch nicht, oder? Ganz abgesehen davon, dass die nur funktionieren können, wenn deren Länge recht genau zur Anhängerhöhe und zu den Unebenheiten des Bodens passt, will ich mir nicht ausdenken, was passieren kann, wenn mal so eine "Stütze" kippt... =O Also auch raus...


    Aber ihr macht euch da fast mehr Gedanken als ich. ;) Deswegen also nochmal mein Plan diesbezüglich:

    1. Erstmal den Anhänger im Hof stehen haben ;)
    2. Wie gesagt gucken, ob überhaupt nötig: Bei einem offenen Kasten gibt's eigentlich wenig Grund, draufzusteigen. Und wenn doch, dann halt nicht hinten oder nur bei angekoppeltem Zugfahrzeug. Und sonst sollte ja eigentlich ohnehin immer genug Stützlast da sein, dass da nix anbrennt.
    3. Und wenn wirklich Bedarf ist, und erst dann, dann mache ich mir Gedanken, wie es weiter geht. Fest montierte Stützen gekauft oder selbstgebaut, irgendwas zum Drunterstellen, ein groooßes Gegengewicht an die Deichsel, wasweißich... :/ :D

    Edit: Ok, unsere Posts haben sich überschnitten, und das tatsächlich z.T. auch inhaltlich. Ich lass meinen jetzt aber trotzdem so...

    Servus,


    Nein, keinen Light. Ich meine den: https://www.stema.de/de/systema/sh-o2-13-25-151.291.html

    (Eigentlich wollte ich keinen direkten Link posten, weil der eh wahrscheinlich bald wieder nicht mehr geht, aber was solls...)


    Also ja, bisschen konfus das ganze auf der HP. Aber tatsächlich sortieren die die Systemas (ohne "light") nicht bei den Kastenanhängern ein, weil du die ja fix in alles mögliche Umbauen kannst/könntest. Tatsächlich scheint es aktuell auch gar keine Light-Versionen des Hochladers zum Verkauf zu geben. Die wären aber in meinem Fall eh uninteressant, wenn ich ab und an mal die Rungen abbauen möchte (das ist ja der Kompromiss, damit der kürzere für mich auch geht).


    Grüße

    Raph

    Einen wunderschönen guten Abend zusammen,


    uuuuuund er ist bestellt! :) Und zwar am Ende genau so einer:

    Und so bin ich jetzt wohl bei einem SySTEMA angekommen. Als Hochlader, Einachser gebremst, mit Kasteninnenmaß 251x153cm und zGG 1300kg.

    Beim Zubehör war ich jetzt sparsam, ich hab mir lediglich eine Flachplane gegönnt. Querstreben dazu kann ich sicher selbst welche einfach anfertigen. Ersatzrad ist bei Kurzstreckeneinsatz drüber. Für Rampen sehe ich auch erstmal keinen Bedarf. Allgemeines Anhängerzubehör hab ich schon alles wegen meinem Selbstbau. Also einzig noch: Bei den Heckstützen sehe ich jetzt erst einmal, ob es nicht auch ohne gut geht. Wenn's ohne nervt, kommen noch welche dran, wenn nicht, sind die 300€ extra einfach drüber. Will ich einfach erstmal ohne probiert haben.


    Joar, jetzt heißt es also warten, paar Wochen voraussichtlich. Irgendwann bekomme ich die Papiere, dann kann ich in zulassen und abholen, und dann bekommt ihr auch ein Foto. ;)


    Grüße

    Raph

    Sooo, heute war ich jetzt mal bei einem Händler und bin damit ein großes Stück weiter:


    Zuerst einmal ein Erkenntnisgewinn: Der Händler hat sich bisschen mit mir über meine Anforderungen unterhalten und long story short, ich beginne, mich von der Idee "mindestens 3m" zu verabschieden. Warum? Die kommen bei mir daher, dass ich ab und zu (vielleicht jährlich oder noch seltener) mal 3m lange Platten fahren möchte. Wenn ich aber einen Anhänger habe, bei dem ich Bordwände und Rungen abmontieren kann, dann mach ich das halt einmal im Jahr, packe die Platte in Gewebeplane ein und fahre die ohne Bordwände und mit bisschen Überstand. Warum eigentlich nicht, wenn es nicht jedes Wochenende ist?


    Und wenn ich dann noch mit dem zGG auf 1300kg runter gehe, dann bin ich nämlich weg vom Spezialspezial- beim Feldwaldwiesen-Anhänger von der Stange angekommen. Das ist zwar langweilig, kostet aber etwa einen Tausender weniger (als 1,3t/2,5m gegen 1,5t/3m).

    Und zwei Vorteile bringt das ganze auch noch mit: Die Kiste ist einen halben Meter kürzer und braucht damit einen halben Meter weniger Parkplatz, außerdem ist sie an unseren jetzigen Autos noch mitm B fahrbar.


    Und so bin ich jetzt wohl bei einem SySTEMA angekommen. Als Hochlader, Einachser gebremst, mit Kasteninnenmaß 251x153cm und zGG 1300kg.

    Warum ausgerechnet so einer? Nun, zunächst führt der Händler die halt und bisher war's der erste Händler, bei dem es sich gelohnt hat aufzutauchen.

    Bisher hab ich Stemas immer als Baumarkthopser wahrgenommen, aber den Eindruck hatte ich hier jetzt eher nicht: Ich fand die "großen" recht robust in der Anmutung (auch wenn er jetzt nicht so einen wie von mir gewünscht da hatte), fand die leicht demontierbaren Wände und Rungen sowie Details wie federbelastete Zurrösen oder auch gleich Stoßdämpfer für die 100er-Zulassung recht cool und hab einfach ein gutes Gefühl - und mit dem mir angebotenen Preis erst recht. :)


    Was meint ihr zu den ganzen Gedanken? :)


    Grüße

    Raph

    Servus zusammen und noch ein frohes Neues Jahr euch allen!

    ....so unterschiedlich sind die Anforderungen und Wünsche. Für mich musste es ein Tandem-Tieflader mit Hochplane und 1,50x3,00 m Ladefläche sein.

    Das finde ich ...spannend... Entsprechend meiner Begründungen, die ich alle schon geschrieben habe, macht das in meinem Kopf so gar keinen Sinn, aber wie du schon sagst: Anforderungen sind unterschiedlich - viel Spaß damit! :)


    Vielleicht ein Update zu meinem Vorhaben: Über die ruhigen Tage erreichst du erstmal nix, außer dass du dich schlau machen kannst. Einen Anhängerverleih/-Händler hab ich mal angefahren die Tage, aber der war eher nicht so seriös. Der nächste, den ich im Umkreis vorhabe, hat erstmal noch Betriebsferien. Verständlich, und eilig hab ich es ja auch nicht. :)


    Zwischendrin hab ich mal noch mit dem Gedanken gespielt, mit dem Gewicht noch etwas runterzugehen, dass mein B-fahrendes Umfeld ihn etwas wahrscheinlicher ziehen darf, da witzigerweise viele Autos um uns rum ein zGG von knapp über zwei Tonnen haben (was dann bei 1,5t-Anhängern dann immer knapp nicht reicht). Aber hab das dann verworfen, weil ich den erstens eigentlich gar nicht so viel verleihen will und zweitens die Autos nicht leichter werden und ich damit das "Problem" nur paar Jahre in die Zukunft verschiebe.


    Ich hab recht viel mit Konfiguratoren rumgespielt und das war insofern gut, als dass ich immer mehr zur "Vernunft" komme, was Zubehör angeht: Im Grunde wird das meiste einfach dazugeschmissen ähhh "lose beigelegt" und das wenige was angebaut wird, wird mit paar Maschinenschrauben drangespaxt.

    Was ich damit sagen will: Irgendwie schwindet meine Bereitschaft, Netzhaken für nen Fuffi oder LED-Rückleuchten für dreistellig oder eine Plane für paarhundert Euro mitzukonfigurieren, während ich mir sicher bin, dass ich das später easy mit etwas Geduld bei der Schnäppchensuche und etwas Eigenleistung bei der Montage (die am Ende eh bei mir hängen bleibt) deeeeutlich günstiger hinbekomme. Noch ein Beispiel: Eine nur schnelle Internetsuche ergab direkt eine Flachplane auf Maß, die bei etwa einem Drittel des Preises rauskommt, die ein beispielhafter Anhängerhersteller dafür in seinem Konfigurator aufruft...

    Oder andersrum aufgezäumt: Wenn nachher das Zubehör fast die Hälfte des Grundpreises kostet, wird's irgendwie schräg...


    Ergo geht es immer mehr in die Richtung: Ich klappere die Tage noch paar weitere Händler ab (sooo viele gibt's da aber nicht, hat da noch jemand Vorschläge für den Raum Karlsruhe?) und nehme dann den ersten offenen-3x1,5m-Einachser-Hochlader, der mir zusagt, spare mir aber alles Klimbim und kümmere mich erst im Anschluss (und frühestens bei konkretem Bedarf) um alles weitere.


    Grüße

    Raph

    Servus,


    ja, Schüttgüter sind vielleicht auch mal dabei. Aber genau, dann wird er halt nicht voll. Da der geplante Aktionsradius begrenzt ist, macht es aber auch nichts aus, dann halt zwei mal zu fahren. Und oft wird das garantiert nicht passieren, sonst würde ich mir ja auch Gedanken über Kipper etc. machen.


    Zum Thema Hochplane: Ich hab derzeit Zugriff auf einen 750kg-Anhänger mit Hochplane, recht hoch sogar - geschätzt 1,80 oder so... Meine Erfahrung, wenn ich den verwendet hatte: Bisher war das exakt einmal nice um der Hochplane wegen, als ich mal Möbel transportiert hab. Bei dem konkreten ist es beim Holzplattenfahren cool, weil die in den nicht flach reinpassen - ist bei dem geplanten aber wurscht bzw. ne Flachplane ausreichend und damit besser. Und sonst fand ich die Hochplane offen gestanden eher nervig und gerade weil du Sperrmüll oder Grünschnitt erwähnst: Wozu ist die da gut? Als LaSi ist sie ungeeignet und sogar kontraproduktiv (ist immer ein Gewurschtel mit den Gurten unter der Plane durch), Wind und Wetter sind völlig egal, der Verbrauch steigt und beim Be- und Entladen nervt sie auch nur...


    Frohe Weihnachten euch! :)