Ist die Motorenöltemperatur ablesbar?
Alle anderen die fragen stellten wurden auch beantwortet!
Nicht ganz
Warum meine Frage:
Als alter Sack bin ich halt noch aufgewachsen mit Motor starten, anschnallen, in der Zeit ist das Öl in sämtliche Ecken angekommen, hat den notwendigen Druck aufgebaut, bevor die Pleuel Druck auf den Ölfilm in der Lagerschale aufbauen und die Ölmoleküle trotz Widerstand freundschaftlich verbunden bleiben. Dann warmfahren, hier ist nicht die Wasser- sondern die Motorenöltemperatur entscheidend. „Sportliche Fahrzeuge“ hatten einen Öltemperaturmesser serienmäßig montiert.
Im Laufe der motorischen Entwicklung habe ich lernen dürfen, das ein Turbo nach Leistungseinsatz eine Abkühlphase benötigt, ein gewisser Öldruck in den Gleitlagern wichtig ist, um die Turbinendrehzahl verschleißfrei auf unter 10.000U/min absenken zu können, bevor der Ölnachschub gestoppt wird und der Filmriß naht.
Ich durfte Lernen, daß Mercedesautomatikgetriebe mit Lebensdauerfüllung ein harmonischeres Schaltverhalten an den Tag legen, wenn, entgegen der Herstellervorgaben, von dieser Dauerfüllungsvorgabe abgewichen wird.
Als Motorradfahrer habe ich lernen dürfen, das selbst Reifen, innerhalb deren Betriebstemperatur betrieben, den Besitzer in vielfältigen Schräglage lange erfreuen.
Und ja, als künftiger Kunde frage ich mich schon, ob das erfahrene, erlebte Wissen plötzlich grottenfalsch ist?
Etwas OT
Ein Kumpel fährt einen Honda Prius. Fährt elektrisch und bei (Leistungs-)Bedarf schaltet der Motor zu. Motor heißt hier: reiner Sauger. Nix Turbo. Kein Leistungsbedarf? Motor aus. Fertig. Aktuell ca. 100.000km auf der Uhr. Verbrauch auf der Autobahn halt an die 10 Liter.
Die Einsparung erfolgt nur im Nahstreckenbereich, wenn Extraschub (Motor) nicht genutzt wird.
OT off