Beiträge von RS-AC 248

    Hallo


    ein Einachser hat keine Einflüße auf die Stützlast beim durchfahren von Senken oder Erhebungen


    Hi Mani


    Bist Du Dir sicher, dass ein Einachser gar keinen Einfluß hat? Wenn man ihn von Hand rückwärts schiebt und er kommt mit den Rädern wo gegen, kippt er ja dann um die Achse, hebt dann vorne ab, kurzzeitig. Also andersrum, vorwärts gegen ein Hindernis, drückt er auch kurz auf die Kupplung. Statisch verändert sich die Stützlast nicht, dynamisch schon. Je höher und je länger er ist, desto mehr Schwungmasse ist oben, desto fester drückt auch ein Einachser kurz auf die Kupplung, meine Meinung.


    Bei Tandem klar, weil sich der Hebelarm von der Achsbefestigung am Rahmen zur Kupplung ändert, je nachdem welche Achse mehr Druck hat.


    Andreas

    Hi


    Heute bin ich mal in unserer Nachbarstadt Wuppertal gewesen und eine Runde mit den neuen Schwebebahnen gefahren. So allmählich lässt der Ansturm nach, seit 18.12.16 sind die neuen unterwegs. In den ersten Tagen brauchte man gar nicht versuchen in eine neue Bahn zu kommen. Das war wie in Asien, die Menschen wurden in den Zug gekickt, damit die Türen zu gehen.


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    Ist schon gewaltig, wie schnell 25 Tonnen beschleunigen können, dank dem E Antrieb. Die alten werden dieses Jahr ausgemustert und verkauft. Vielleicht hat jemand von Euch Interesse an einer Schwebebahn für in den Garten zu stellen. :angel: Kostet 5000€ plus Transport! 60 km/h ist Höchstgeschwindigkeit. Macht schon Spaß Stau frei durch die Stadt zu kommen.


    Andreas


    Die Strasse ist teilweise so schlecht (Bodenwellen) das der Anhänger das Auto richtig durchgerüttelt hat, war wie auf hoher See, meine Begleitung musste sogar kotzen,
    die ist Seekrank,


    Auch klasse!


    Meine Frau schläft dann immer ein, wenn ein Anhänger dran ist, durch die Schaukelei. Bei 100 auf der BAB dreht mein Diesel nur knapp 1500, brummt vor sich hin, gemütlich hingesetzt und schon fallen ihr die Augen zu!


    Andreas

    Die alten Westfalia mit Schräglenkern hatten tolle Fahreigenschaften


    Kann ich nur bestätigen. Mit dem Westfalia fahre ich auch am liebsten. Vor allem, wenn man was zerbrechliches transportiert, wie eine Glasvitrine. Werde dieses Jahr die Schräglenker komplett neu lagern und entrosten. Die kosten ja ein kleines Vermögen neu! Den möchte ich auch nicht abgeben. Lieber Teile mit und mit ersetzen oder aufarbeiten, solch einen Anhänger bekommt man heute nicht mehr. Nächstes Jahr wird er 40! Solange er dann auf Böcken steht, habe ich ja mit dem Syland einen Ersatzanhänger, Nachteil: Er passt wegen der Höhe in keine Garage, da kann ich dann Holz nur vor den Garagen abkippen. Da müssen die Kunden dann durch.


    Andreas

    Eine gummifederachse ist nunmal für Last ausgelegt, leer passiert da nicht viel, die 195/50R13c fahre ich mit 6-6,2bar, die helfen dann auch nicht mit.


    Grüße benni


    Hi Benni


    Mal blöde gefragt, macht das überhaupt Sinn, solche Niederquerschnittreifen auf einem Anhänger?? Hast Du das wegen der Optik gemacht? Den kleinsten Querschnitt bei meinen Anhängern ist auf dem Brenderup mit /70, die anderen haben alle 80 als Höhen Breitenverhältnis. Also eher Ballonreifen als Niederquerschnitt.


    Auf meinem Auto habe ich 205/50 17 Sommer und 205/55 16 Winterreifen. Sobald die Winterreifen drauf sind, fühlt der sich schon weicher an.


    Andreas

    Hi


    Da ist ein deutlicher Unterschied zwischen den Achsen zu spüren, ich habe einen Anhänger mit Schwingen und Schraubenfedern, einen mit Alko und zwei mit Knott Achse. Der mit Schwingen rüttelt am wenigsten am Auto, der mit Alko schon mehr und die beiden mit Knott im Leerzustand recht ordentlich. Wenn ca. 300 kg drin sind wird das besser. Während der mit Schwingen bei einer Bodenwelle ein und wieder ausfedert, federn die Gummiachsen kaum ein und heben ab. Vor allem so Fräskanten im Straßenbau, da muss der Anhänger ja 3 cm senkrecht nach oben, das rüttelt dann recht stark, weil dann bei den Gummiachsen kaum was federt, eher die Reifen. Wenn Du den Anhänger nie ans zGG bringst fahr weniger Luftdruck. Bei meinem Stema sind in den 10" Reifen laut Anleitung 4,25 bar Pflicht, dann hat er kaum noch Bodenkontakt, ich fahre ihn mit 2 bar, da er so wie ich ihn einsetze maximal 400-500 kg Gesamt wiegt. 750 kg wird er nie erreichen, ich darf nur 600 ungebremst ziehen.


    Andreas

    Hi


    Wie versprochen die Bilder, wie ich es gelöst habe. So sieht eine Platte von unten aus:IMG_20170224_180154.jpg Das sind Platten von einem LKW Seitunterfahrschutz, die werden beim LKW als Verstärkung in den Hilfsrahmen eingebaut. 5 mm dick, ca. 10 cm Durchmesser. Von oben sieht das so aus: IMG_20170224_180526.jpg Wenn das Moped von innen mit dem Vorderrad gegen die Stirnwand kommt, sind die Zugpunkte noch vor der Vorderachse des Mopeds, damit es etwas gegen die Stirnwand gezogen wird. So habe ich eine ebene Ladefläche. Vorher hatte ich normale 6 Kant Schrauben, da hat sich dann immer das Brennholz verhakt, lästig! So ist der Anhänger mehrfach nutzbar. Die mittlere Schraube nehme ich dann raus. setze von unten eine Schraube 12x60 ein, von oben eine Mutter und eine Ringöse mit metrischem Gewinde, das sieht dann so aus: IMG_20170224_180705.jpg In die Ringöse schraube ich je nach bedarf einen Schäkel. Aber wie gesagt, mein Anhänger hat eine 24 mm Bodenplatte, da bewegt sich nichts. Mein Moped wiegt 250 kg, da kommen schon Kräfte auf. Hinten in der Mitte habe ich nur eine Platte drunter, wenn beide Mopeds mitkommen sieht das mit den Gurten aus wie ein M. Von außen am Unterzug zum Moped links, vom Moped rechts dann in die Mitte auf den Boden und beim zweiten Moped genau so. So bin ich mehrfach schon ins Allgäu oder Salzburger Land gefahren. Beide Mopeds standen genau so im Anhänger, wie ich sie reingestellt habe, ohne auch nur ein wenig zu verrutschen. Steht nur ein Moped drin, dann in der Mitte des Anhängers, und hinten binde ich es dann nur nach außen am Unterzug an. Der ist wie alles bei Westfalia auch aus dem Vollen geschnitzt, auch der gibt nicht nach. Deshalb wiegt er auch 250 kg leer! Leichtbau geht anders. Nach ein paar Bodenwellen halte ich allerdings auch noch mal an und prüfe alles nochmal!


    Andreas

    Also bei uns an den LKW ist es so geregelt. Die Rahmen sind ja U Eisen. An den Seiten darf gebohrt werden, an den Stegen darf nicht gebohrt werden.
    Hackenberg, Umbau 001.jpg
    Auf dem Bild kann man die vielen Bohrungen im Rahmen sehen, die für alle Sonderwünsche, die es ab Werk gibt, schon vorgerüstet sind. Oben und unten ist der Rahmen nicht gebohrt. Dort wo die Sattelplatte angeschraubt ist, sind Knotenbleche, die an die Rahmenseite angeschraubt sind.


    Andreas

    Das schwierige daran ist die Entfernung. Ich müsste den Anhänger von unten sehen, was man da machen kann. Zudem weiß ich nicht, welches Werkzeug Du zur Verfügung hast und wie Du handwerklich drauf bist. Ich repariere seit über 30 Jahren LKW und habe die Werkstatt zur Verfügung wenn ich was basteln will. Gasbrenner, Schutzgasschweißgerät, großes und dickes Werkzeug. Und einen Schlüssel von der Werkstatt, ich kann mich das ganze Wochenende da aufhalten und was anfertigen. Zudem habe ich dadurch auch Kontakte zu Stahlhändlern, Siebdruckplattengroßhändler, Schraubenhändler, Eisen Karl, usw.


    Wenn wir jetzt sagen, schraub das so hin und das hält nicht, machst Du uns Vorwürfe, weil Dein Moped was abgekriegt hat. Und auf die Entfernung kann man es nicht kontrollieren, ob Du es wirklich so hin geschraubt hast, wie einer von uns vorschlägt.


    Ich werde Dir auf jeden Fall noch Detailfotos von meinem Umbau für Mopedtransport senden, vesprochen, wird aber eher gegen Wochenende sein. Letztendlich ist es Dein Anhänger und Dein Moped. Wie und was Du bastelst, musst Du aus den Tips selber entscheiden. Ich würde auf jeden Fall eine 2. Platte draufschrauben.


    Andreas

    Wollt ihr damit sagen, ich sollte es lassen mit dem Umbau?


    Nein, nur vernünftig Gedanken machen, wie Du die auftretenden Kräfte in die Fläche der Bodenplatte und in die Unterzüge verteilst. Das ist das schwierige an der dünnen Bodenplatte. Mein Syland Anhänger hatte auch so eine 9 mm Platte, da habe ich beim durchgehen schon gemeint die bricht jetzt, so bewegt sich solch eine dünne Platte. Da habe ich eine zweite Platte drauf geschraubt, aber aus einem anderen Grund, jetzt bewegt sich nichts mehr wenn ich in den Anhänger gehe.


    Da, wo Du die Gurte hin machst, ziehst Du die Platte nach oben, unter dem Moped Druck nach unten. Dann kommt noch Dynamik beim Fahren dazu. Wie ich vorher schon geschrieben habe, lieber überdimensionieren als sich ärgern, wenn das nicht hält!


    Andreas

    JAU: Auch wenn du es noch hundert mal schreibst, dadurch wird die Empfehlung auch nicht richtiger.


    Wenn du Beratungs resistent bist OK, dann ruf doch mal bei Firmen an, die das machen, die werden dir alle bestätigen, dass es völlig unnötig ist ein Motorrad soweit zu spannen, dass es auf Block geht.
    Da musst du schon einen Überschlag bauen, um die Gabel weiter einfedern zu lassen, damit die Haken aus den Halterungen gehen. Nur dann hast du ganz andere Probleme.


    Aber es gibt ja immer Leute die meinen viel hilft viel.


    Bevor ich unsere Mopeds mit in den Urlaub genommen habe, habe ich selbstverständlich mit einem Moped im Anhänger hier erst mal ein paar Runden gedreht und dabei meine Erfahrungen gemacht. Zuerst habe ich die Federung auch nur wenig gespannt, dabei haben sich die Gurte mit Haken ausgehängt, Deshalb spanne ich die Mopeds recht ordentlich, ich würde sagen 75% des Federweg spanne ich die Gurte! Damit sich die Gurte nicht aushängen können, sichere ich sie an der Ringöse mit einem Kabelbinder, denn etwas Federweg ist ja noch vorhanden. Wenn man vorsichtig fährt funktioniert das auch ohne Kabelbinder, aber in der Fremde kann man auch mal ein Schlagloch übersehen. Und sehen kann ich meine Mopeds während der Fahrt ja nicht, ich habe ja keinen Mopedanhänger, sondern die stehen unter der Plane! Die Überlängen lagen zuerst lose im Anhänger, haben sich einen Weg unter der Plane durch ins Freie gesucht und wehten im Wind, also aufrollen und Kabelbinder durch!


    Da meine Garage hinter dem Haus eng ist mit 4 Mopeds bringe ich im Winter auch schon mal ein bis zwei Mopeds mit dem Anhänger in meine andere Garage. Für die 3 km binde ich das Moped dann auch nur vorne an, so würde ich aber niemals in Urlaub fahren, denn oft genug steht das Moped hinten anders als ich sie hingestellt habe. Und ich fahre dann schon vorsichtig. Würde ich nicht empfehlen, so wie es hier auch geschrieben wurde.


    Ich habe für mich gelernt, Halter, Ösen und Gurte besser überdimensioniert, als zu schwach auszulegen. Lieber 5 Minuten länger verzurren und zu sichern, als sich hinter her zu ärgern! Mittlerweile transportiere ich regelmäßig Mopeds, da es sich rumgesprochen hat, dass das mit meinem Anhänger funktioniert. Vor allem bleiben die Mopeds bei schlechtem Wetter sauber, so bringe ich auch schon mal teildemontierte Mopeds von den Kumpels zum Händler.


    Andreas

    Hi


    Wie schwer ist Dein Moped? Ich transportiere unsere Mopeds mit dem Westfalia, der hat eine 24 mm Bodenplatte. 10 mm finde ich für die Punktbelastungen die dabei entstehen recht dünn, wird wohl auch eher 9 mm sein.


    Habe unter dem Boden runde ca. 5 mm dicke Stahlplatten mit ca. 10 cm Durchmesser untergebaut. Die werden mit 3 Schlossschrauben in ihrer Position gehalten, in der Mitte ist dann auch eine Schlossschraube, die nehme ich dann raus, dafür kommt eine Schraube 12x60 von unten rein, oben eine Mutter drauf und dann eine Ring Öse aufgeschraubt. Dort binde ich jedes Moped dann mit 4 Spanngurten fest, je einen vorne links und rechts an der Gabel, je einen hinten links und rechts am Fußrasten Halter. Zudem liegt vorne eine Schiene im Anhänger, in die das Vorderrad reingeschoben wird. So kann es nicht seitlich wegrutschen. Am besten das Moped so stramm festbinden, dass die Federung des Moped fast bis zum Anschlag nieder gezogen ist. Wenn Du Spanngurte nimmst, die einen Haken haben, den Haken auch mit Kabelbinder an der Ring Öse sichern, nicht dass das Moped ein federt und der Gurt aushakt! Den Rest vom Spanngurt rolle ich auf und ziehe ein Kabelband durch damit die kein Eigenleben haben. Ebenso ziehe ich einen Kabelbinder um den Handbremshebel und Gasgriff, so hängt das Gewicht beim Anfahren und Bremsen nicht nur an den Gurten. Nach dem Moped Transport nehme ich die 12er Schraube wieder raus, die Schlossschraube wieder rein und ich habe eine ebene Ladefläche. Ich brauche ca. 15 Minuten den Anhänger für Moped Transport aufzurüsten.


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    Die Bilder sind noch vor der Restaurierung des Anhängers, dadurch sehen manche Schrauben anders aus, als ich es beschrieben habe. Aber vom Prinzip her hat sich nichts geändert.


    Und den Anhänger an das Auto hängen, beim Auf und Abladen, sonst brauchst Du Heckstützen am Anhänger!



    Wenn Du möchtest, kann ich Dir diese Woche noch Detailfotos senden, aber der Anhänger steht zur Zeit in seiner Wintergarage, da muss ich erst vorbeifahren.


    Andreas

    Habe ich!:tongue: Für alle 4. Es ist mir lieber, wenn meine Anhänger auf Schnee entsprechend bereift sind, auch wenn das keine Pflicht ist. Hier sind doch sehr extreme Steilstrecken, über die man beim Abbiegen auch noch schräg drüber muß.


    Andreas

    Am Anhänger hatte ich noch nie eine Reifenpanne, wenn dann hat es immer die Hinterachse vom PKW erwischt. Der Nagel liegt flach auf dem Boden, wird von den Vorderrädern aufgewirbelt und steht dann der Hinterachse im Weg. Da wo ich das Holz her hole, liegen auch Nägel auf dem Hof, da fahre ich nur im ersten Gang im Standgas, dann passiert nichts. Am Westfalia habe ich vorne ein Ersatzrad dran, wegen Urlaubsfahrten, die anderen Anhänger haben keins. Aber würde ich mit einem weit weg fahren, dann würde ich zumindest einen Winterreifen mit reinlegen, haben ist besser als brauchen.


    Andreas

    Hi


    Habe heute am Syland eine zweite Bodenplatte eingebaut. Der Boden war ca. 5-6 mm tiefer als der Rahmen vorne und hinten. Das hat genervt, beim Ausladen von Brennholz. Die Balken und Bretter sind dann immer an der Kante hängen geblieben. Aber der Hersteller hat aber dennoch gut nachgedacht! Die Siebdruckplatten haben das Maß 1,25 m x 2,5 m. Um diese Platte herum wurde der Anhänger gebaut, man braucht beim Ersetzten der Bodenplatte nichts sägen. Nur die Schrauben ausdrehen und die Platte ersetzen.


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    Andreas


    Hier in unserer Stadt sind zwar die Röntgenstrahlen erfunden worden, ich kann aber nicht in die Trommel rein sehen, ob die Spreitzschlösser ganz geschlossen sind. Deshalb hänge ich die Seile aus, die können ja auch mal falsch eingestellt sein, ich habe es ja auch beschrieben, wie ich es bei der Arbeit mache, wenn der Anhänger zuvor wegen zu großer Bremswertdifferenz durchgefallen ist! Bei Anhängern die ich nicht kenne, mache ich es so, dann sind wie Du auch schreibst, alle möglichen Fehlerquellen ausgeschlossen. Ich muß ja bei fremden Anhängern davon ausgehen, dass da jemand ohne Ahnung dran "rumgestellt" hat. Unter Umständen sind nur die Seile nachgestellt worden, weil der Besitzer nichts von den Nachstellern weiß! So wirkst Du auch dem Sichelförmigen Verschleiß der Beläge entgegen, wenn es blöde kommt, ist unten, wo das Spreitzschloß ist nichts mehr drauf und ganz oben am Nachsteller hat er noch nicht mal getragen.


    An meinen Anhängern stellt kein anderer rum, da hänge ich auch die Seile nicht ständig aus. Zudem habe ich in der LKW Werkstatt einen Bremsenprüfstand zur Verfügung, da kann ich meine Anhänger prüfen, bevor ich die 500 Meter zur Dekra fahre.


    Andreas

    Ich achte so quartalsmäßig auf die Bremseneinstellung. Über den Winter sind die Anhänger weniger unterwegs, da dann auch nicht so eng. Kommt auch so ein wenig drauf an, ab sie in der Stadt ständig an der Lastgrenze laufen, oder nur Autobahn mit wenig Last.


    Ich habe das Einstellen bei einem alten Meister gelernt. Wichtig ist, den Anhänger anheben, die Handbremsseile aushängen, dann an den Nachstellern die Bremse bombenfest drehen, dann langsam lösen, hin und wieder auf den Nachsteller klopfen, damit ist sichergestellt das er en dem Ankerblech anliegt, dann die Bremse so einstellen, das es nicht mehr schleift. Dann die Seile wieder einhängen, und so einstellen das es ganz leicht schleift. Nach dieser Methode stelle ich alle Anhänger ein, die unsere Kunden anschleppen. Die ganzen Kleintransporter ziehen ja PKW Anhänger. Die dann noch durch die HU fallen, müssen dann halt zerlegt werden und eine innere Bremsenprüfung gemacht werden. Aber das sind nur wenige. Letzte Woche habe ich 3 Anhänger so eingestellt, die vorher durchgefallen sind. Dann waren die Bremswerte nahezu gleich. Aber ich habe jeden Anhänger an unseren Firmenwagen gehangen und bin ca. 5-6 km damit gefahren und habe ein paar mal hart abgebremst, damit sich die Beläge einschleifen, denn durch die Einstellung hat sich die Auflagefläche verändert. Nach der HU hebe ich ihn noch mal an, das leichte Schleifen, was ich vorher eingestellt habe, ist dann durch die gemachten Bremsungen weg. Und nach dem Einstellen mal prüfen, ob nichts heiß läuft. Schwierig sind leere Tandemanhänger, die Bremsenprüfstände können das meistens nicht. Da habe ich schon Räder abmontiert und den Anhänger nur mit der vorderen Achse auf dem Prüfstand geprüft, dann die Räder auf die Hinterachse und dann damit in den Prüfstand. Wenn es bei 20 zu 40 schon blockiert, weil die eine Achse die andere entlastet, bringt das wenig.


    Und vor allem wenig bewegte Anhänger vor der HU mal ein paar Kilometer fahren und bremsen. Das Stehen ist das schlimmste für Bremsen.


    Andreas