Beiträge von rower

    Ich wechsele meine Räder seit 30 Jahren selber mit 'nem stinknormalen Radkreuz...Drehmomenter hatte ich noch nie und werde ich auch nie haben.

    Da unterscheiden wir uns signifikant: ich nutze seit ca. meinem 12. Lebensjahr Drehmomentschlüssel.

    Die Basis dazu bilden Tabellen für Anzugsmomente und Vorspannkräfte wie die folgende:

    http://www.smw-schrauben.ch/tl…T042-T043_Drehmomente.pdf


    Im vorliegenden Fall gehe ich auf Grund der Angabe des Anzugsmometes von 55 Nm von einem Feingewinde 10x1,25 aus.


    Eine 8.8 Schraube hat eine Zugfestigkeit von ca. 800 N / mm²

    So ein Feingewinde 10mm hat einen "Kerndurchmessers" des Gewindes von ca. 8,5 mm

    das ergibt dort eine Querschnittsfläche von ca. 57 mm²

    multipliziert mit 800N ergibt das für die Schraube eine Zugfestigkeit von 45.600 N oder rund 4.560 Kg.


    Zieht man die Schraube jetzt mit dem in der Tabelle vorgegeben Anzugsmoment von 57 Nm an,

    erhält man der Tabelle entsprechend eine Vorspannkraft von 30,8 KN = 30.800 N oder halt ca. 3.080 Kg


    Das liegt im Bereich der vorgesehenen 70% der Mindeststreckgrenze.


    Zieht man die Schraube mit 80 Nm statt 57Nm an ...

    erreicht man eine Vorspannkraft von ca. 43.300 N bzw. ca 4.330 Kg

    und liegt damit gefährlich nahe an der Zugfestigkeit der Schraube von ca. 45.600 N oder rund 4.560 Kg.



    Ich gehe davon aus, dass die Schrauben nach der Tortur

    nicht mehr die vorgesehenen Eigenschaften bezüglich der Festigkeit haben.


    Deshalb war, ist und bleibt es meine Meinung ... dass die Schrauben ersetzt werden müssen.




    Manfred

    Vorwärtsfahren geht natürlich nicht, weil die Handbremse ja angezogen bleibt ... das ist klar !

    Aber trotz Demenz :biggrins: habe ich es quasi vor Augen, wie sich der Handbremshebel bewegte ...

    von der Rückwärts - Bremsstellung in die Vorwärts - Bremsstellung ... so ungefähr jedenfalls.


    Aber: wie bereits geschrieben, waren die Bremsen dann vermutlich defekt ... bzw. falsch eingestellt : beim TO wurde ja auch der Auflaufweg bemängelt.




    Manfred

    Neue kaufen : das Material der Schrauben ist bei 80 statt 55 Nm ziemlich sicher schon so weit "überdehnt", dass man die Schrauben nicht mehr verwenden sollte.

    ... und das Gewinde von "Muttern" ist etwas strapazierfähiger als die Schrauben.


    Natürlich sollte man die Muttern eigentlich auch erneuern ...

    eigentlich: aber wie machen, wenn die Muttern fester Bestandteil des Fahrzeuges sind.


    Manfred

    Ich habe da mal eine Verständnisfrage:


    wenn man einen Anhänger mit dem Fahrzeug rückwärts schiebt, geht die Bremse in die Rückfahrautomatik

    wenn man beim Anhänger vorwärts mit der Handbremse bremst, kann man den Handbremshebel bis zu einer "vorläufigen" Position anziehen ...

    wenn man den Anhänger jetzt rückwärts schiebt/bremst ... bewegt sich der Handbremshebel weiter nach hinten ,

    um die Bremse über die Rückfahrautomatik hinaus zu bewegen und den Anhäger zu bremsen ... soweit normal


    muss da der Handbremshebel nicht technisch bedingt beim "Anziehen" mit dem Fahrzeug wieder in die ursprüngliche Stellung des "Vorwärtsbremsens" gehen ?

    Weil das "Überbrücken" der Rückfahrautomatik aus der Rückwärtsbremsung wieder zurückgesetzt werden muss ?


    Weil: in meiner Erinnerung bewegt sich der angezogene Handbremshebel, wenn er keine Rastung hat, immer hin und zurück, wenn man den Anhänger hin- und zurück bewegt.



    Oder schlägt da jetzt meine Demenz zu ?=O



    edit: sieht wohl so aus, als wenn ich das falsch in Erinnerung habe ...

    oder dass die Bremse(n) bei meiner Beobachtung nicht in Ordnung war(en) ...

    Ich habe das Verhalten aber bis heute nie hinterfragt.

    Scheint also so, als wenn ich wieder etwas gelernt habe, von dem ich nicht wusste, dass ich es nicht weiß ;( :biggrins:

    Wenn du deinen Führerschein verlierst ... darfst du bedenkenlos weiter fahren. :super:


    Nur, wenn du deine Fahrerlaubnis versäufst oder sie dir wegen anderer Straftaten entzogen wird ... dann darft du nicht mehr fahren. :biggrins:



    ( Ich hasse diese verniedlichte Aussage "den Führerschein verloren" ... wenn man ihn versoffen hat. )


    Manfred

    Die Zählweise für die Zylinder ist nicht generell festgeschrieben:

    es gibt "deine" Reihenfolge und noch andere.

    Eine andere übliche Zählweise ist z.B.

    1 2

    3 4

    5 6


    Und plötzlich ergibt es Sinn,

    dass die Zündspulen links alle Anschlüsse von der Zylinderbank Fahrerseite (also 2/4/6), und die anderen auf der Beifahrerseite haben.


    Aber mir auch egal !

    Hauptsache, er hat jetzt spürbar mehr Leistung jetzt und läuft viel ruhiger!


    :super::super:


    Manfred

    Hast du das bei Knott auch erwähnt?! Keine Ahnung ob das noch was ausmacht..

    Davon gehe ich aus, sonst hätte Knott das nicht "zugelassen"


    Es ist eigentlich ganz simpel:

    wenn man in die Berechnung für die Bremszuordnungsberechnung statt des max. zulässigen Gewichtes für die Bremse

    an der betreffenden Stelle das tatsächliche geringere Gerwicht einträgt, erreicht man als Ergebnis größere dynamische Halbmesser/Radien

    und damit größere zulässige Durchmesser der Räder.

    Das kann jeder nachrechnen, der im Besitz der Formel für die Bremszuordnungsberechnung ist.

    Das war schon immer so.


    Meine Erfahrung ist aber: Alko weigert sich komplett ... und die Tüver weigern sich auch, weil Alko sich weigert.

    Dass das mit Knott machbar ist, ist mir neu ... aber es geht offensichtlich !


    Da hat wohl ein Umdenken stattgefunden ... und das empfinde ich als gut :super:


    Manfred

    Herzlichen Glückwunsch und Gratulation zu dem Erfolg.

    O.K. ... mit Knott "geht" das also in dem Sinne "mit Verrenkungen ist das machbar" : wie geringeres Gewicht etc.


    Wenn man sich die Bedingungen und den Rechenweg für die Bremszuordnungsberechnung einmal genau ansieht,

    ist das sogar zwingend logisch machbar : aber ich habe mir mal bei Alko daran die Zähne ausgebissen.

    Auch der Tüver sah nach meiner Darlegung des Rechenweges die Machbarkeit eigentlich ein ...

    hat mir dann aber das klare Signal gegeben: macht er nicht ... weil er es nicht macht.

    ( Weil die Bremse 2051 ja "eigentlich" für 1500 Kg vorgesehen ist ... und nach dem Ablasten für größere Räder könnte ja einer kommen

    und das Ding wieder auflasten auf 1500 Kg, weil die Bremse ja für 1500 Kg zugelassen ist.)


    Ich habe es dann entnervt sein lassen ...


    Manfred

    Genau...

    Is aber nich Zylinder 5,nur Zündreihenfolge.

    Ähm ... bei meinen bisherigen Fahrzeugen, darunter auch ein CJ7 (damals:biggrins:),

    entsprach die Ziffern-Angabe in der "Zündreihenfolge" auch dem tatsächlich zugeordneten nativen Zylinder.

    Anders macht diese Angabe der Zuordnung der Zündkabel ja auch eigentlich keinen Sinn.

    Ist das beim Wrangler jetzt anders =O


    Manfred

    Schon der 185/50-16 ist gut 5% größer als der serienmäßige 145/80-13.

    Da geht es mit Bremse nur, wenn etwas in der Größe vergleichbares wie der185/50-26 in den COC steht.

    Sonst heist das "Zauberwort" Bremsenzuordnungsberechnung des Komponentenherstellers AE und Radbremse.


    Ohne Bremse kann man draufpacken, was montierbar ist und die Abstände der Bauteile zum Reifen zulassen.


    Manfred



    edit:


    Ich setze ganz klar das Wissen voraus, dass Rad/Reifenkombinationen, die nicht in den Papieren stehen, vom TÜV abgesegnet werden müssen.

    Kann passen, wenn der Abstand zwischen Kasten und Reifen im Originalzustand über ca. 40 mm , besser bei ca. 50 mm liegt.

    Da man bei Anhängern und deren Achsen aber unter Umständen mit hohe Toleranzen rechnen muss,

    solltest du warten, bis du den Anhänger hast.


    Manfred

    Warum nicht selber bauen?

    Kaputtes Birnchen, bissel löten und gut?

    Warum der Aufwand des "Bastelns"?

    24 Volt 5 Watt - Birnchen rein und gut ...

    glimmt nur leicht und wird nicht wirklich warm

    Wenn das Glimmen noch stört, schwarzes KFZ-Isolierband rum und gut ist.

    Warum soll etwas, was vor 45 Jahren im Ascona-A funktionierte, heute nicht mehr gehen ?


    Manfred

    Es kann also nur sein, dass über den Kraftschluss der geschraubten Achse Druck auf die Verbindungen aufgebaut wird und schlussendlich sich das Rad um das Lager dreht, aber nicht die Achse...

    Wie willst du denn den Druck auf die Verbindung der Lager aufbauen, wenn du den "Zylinder", der den "Druck" zwischen den Lagern sichert, einfach weglässt und die Lager sich nicht gegen den "Zylinder" gegenseitig abstützen können, um zu einer festen Verbindung zu kommen.


    Schraube den "Zylinder" wie konstruktiv vorgesehen zwischen die Lager.

    Wenn du den "Zylinder" weglassen willst, dann schraube die Lager gut fest: je fester ... desto schneller zerstörst du die Lager.

    Wenn du sie nicht fest anziehst, drehen sich die Lager auf der Welle : dann zerstörst du sie auch !


    Du hast also nur eine Chance, die Lager nicht zu zerstören: setze den "Zylinder" zwischen die Lager:super: ... und ziehe dann die Schrauben an :biggrins:



    Manfred

    Und wenn du Sockellampen in 24 Volt nimmst : die leuchten nicht, sondern glimmen nur ...

    und wenn man das nicht sehen soll: schwarzes Isolierband rumwickeln.


    Ich habe so vor Jahren einmal eine Anhängerkontrollleuchte für das Blicklicht "überlistet" ...

    ohne Anhänger sagte die, eine Lampe ist defekt, mit Anhänger sagte die dann Auto jetzt in Ordnung,

    aber kein Anhänger dran.


    Mit der "24-Volt-Birne" dazu geschaltet war dann alles in Ordnung :super:

    Du schreibst ja im Grunde nichts anderes als ich :super:


    Aber seit wann ist es für den TÜV relevant, ob der Anhänger einmal zerlegt war ... und wieder zusammengebaut wurde. :confused:


    Manfred