Kosten sind es nicht. Für 10.000 € bekommt man einen neuen poln. GFK-Wohnwagen fix und foxi. Heizung, Kühlschrank, Toilette, Kochstelle und sieht nicht nach einer Heimwerkerlösung aus..
Ich würde mal sagen, der Niewiadow wäre -wenn du Camping gewohnt bist- die bessere Lösung. Leider sind die selbst gebraucht noch recht teuer.
Auch die Qeks aus DDR Zeiten sind nicht unbedingt billig und einige Typen haben kaum Isolierung.
Im Eura Mini hatt wir 1982 die kleine Trume 2200 ohne Gebläse. Viel zu groß, auch mit geöffnetem Hubdach.
Klar, die S-2200 ist viel zu heftig für kleine (isolierte) Wohnwagen, da braucht es schon ein Umluftsystem, z.B. Trumavent. Und dann auch mit der Möglichkeit, über einen Bypass etliche Prozent der Heizleistung ungenutzt ins Freie zu blasen.
Vorteil der Truma S: Zur Not (Dachluke auf, Fenster auf, Tür bissel auf) geht es auch ohne Strom.
Nun denken wir über die Planar 2d nach. Kein Gas, keine Gasflanschen (2x 5 Kg) , keine Gasprüfung.
Gasprüfung braucht man für Wohnwagen nicht.
Wenn du mit einer Planar liebäugelst (aufpassen: nicht alle im Netz als "Planar" angebotene sind auch wirklich welche...), kannste auch mal nach einer
2 KW China Heizung schauen.
Aber auch bei Planar oder China musst du Warmluft nach draußen blasen können, wenn du nicht "gegrillt" werden willst...![]()
Klar lassen sich diese Heizungen runterregeln, aber dann brennen sie nicht mehr so sauber und verrußen mit der Zeit.
Nachteil: Stromverbrauch. Wenn du autark heizen willst, ist eine übliche PKW Batterie evtl. nach einer Nacht leer. Recht laut sind sie auch...
Ich würde mal sagen: Wenn du Campen willst, nutze deine Zeit zum Reisen, nicht zum Bauen.
Ein Kofferanhänger kostet evtl. auch um die 2/3/4 K€, der Ausbau verschlingt mindestens nochmal soviel, wenn nicht mehr.
Z.B. für ein ordendliches Fenster bist du schnell mal 500 € los, Dachluke nicht viel weniger...
Sind nur so meine Ideen, ich wollte mir vor einigen Jahren auch einen Anhänger umbauen, habe mich dann aber für einen sehr guten Qek Aero entschieden. Und ich bin kein Camper, sondern nutze ihn nur als "Schlagfwagen" auf Oldtimertreffen. Dort wird er von einer Eberspächer B1l (ähnlich Planar) geheizt, die aber im Zugfahrzeug verbaut ist und den Wohnwagen über einen Warmluftschlauch versorgt. Gewichtsprobleme kennt mein Oldtimerzugfahrzeug (UAZ 469) nicht, dort sind meist um die 350 Ah Batterien an Bord.
Trotzdem hat der WW auch eine Truma S-2200 mit optionaler Umluft/Abluft, da er auch ab und mal für ein Wochenende mit einem "normalen PKW" (Ford Fiesta) benutzt wird.
Viele Grüße,
Axel ![]()