Beiträge von Axel

    Hallo darodsek,


    Der DDR-Wohnwagen "QEK Junior" hat auch einen Aufbau aus GFK.

    Dort macht man es auch, den PE ans Fahrgestell zu legen.

    Dieses Kabel sollte bei ungeschützter Verlegung 4 qmm haben, bei geschützter Verlegung (z.B. in Wellrohren) ist auch 2,5 qmm zulässig.


    Ein FI-Schalter ist übrigens nicht Vorschrift (macht aber Sinn, weils der Sicherheit dient).

    Vorschrift ist allerdings auch bei CEE eine zweipolige Absicherung der Netzspannung, entsprechende Leitungschutzschalter gibt es.

    Kleiner Tip: Eine 16 Ampere Absicherung im Wohnwagen macht wenig Sinn, die Landstromversorgung ist selten höher abgesichert, und im Fall der Fälle kann diese Sicherung eher auslösen als die eigene. Dann muss man zum Platzwart stiefeln... ;)

    Ich habe meinem Wohnwagen mit 10 Ampere abgesichert, das langt für ca. 2000 Watt.


    Ach ja, falls du auch 12 Volt in deinem Koffer haben möchtest, sollen 12 und 230 Volt Kabel räumlich getrennt verlegt werden. Ist das nicht möglich, müssen sie jeweils in Wellrohren untergebracht werden. Finde ich persönlich auch besser.



    Viele Grüße,


    Axel :)

    Hallo,


    Heute habe ich einen "Multimediacenter" von unserem örtlichen TV-Händler abgeholt:


    mini-20190625_181531.jpg


    Die Ladungssicherung erspare ich euch lieber, war aber halbwegs korrekt. Dadurch das solch' Gerät keine Erschütterungen verträgt, wurde es auf 15 cm dickem Schaumgummi gelagert und auch bei den 35mm Gurten (2 x quer und 1 x längs) mussten 15 cm Schaumgummi untergelegt werden, damit er etwas "schwingen" konnte. Es waren zwar nur 8 Km, trotzdem hätte ich heute lieber ein 25Km/h Schild am Anhänger gehabt... ;)


    Damit man in etwa weiß um was es geht, habe ich mal die Schiebetüren ausgehängt... Ca. 60 Jahre alt und 135 Kg schwer...

    Reinfolge der Instandsetzung: Radio, Tonbandgerät, TV...

    mini-20190625_180836.jpg




    Viele Grüße,


    Axel :)

    Hallo zusammen,


    Danke für die positiven Reaktionen... :)


    Naja, ein TPV hätte es für meine Zwecke sicherlich auch getan, aber die Optik fährt ja auch mit. Ich muss auch ehrlich sagen, ich habe erst im Nachhinein verglichen und stimmt, der Stema ist doch etwas stabiler.


    Waren die Räder schon ab Werk gewuchtet ?

    Was ihr so alles seht...? :thumbup:

    Nein, die Räder waren nicht gewuchtet, im Auto war bei 80 und leerem Anhänger ein ganz leichtes Zittern zu spüren, nach dem Wuchten war das weg. Ich glaube es waren 40 Gramm pro Rad.


    Ladungssicherung ist bei mir auch erst ein wichtiges Thema, seid ich hier im viel Forum lese. Und beim eigenen Anhänger wird man auch "pinnschieterig"... ;)



    Viele Grüße,


    Axel :)

    Hallo zusammen,


    Heute möchte ich mal meinen Anhänger vorstellen.

    Es ist ein ungebremster Stema mit 750 Kg ZGG, gekauft bei BAUHAUS.


    Kurz zur Kaufgeschichte:
    Da ich einen Anhänger nur selten brauche und nur leichte Sachen zu fahren habe, wollte ich was billiges haben. (Großzügige Schätzung: Von 365 Tagen wird er bestimmt 300 Tage in der Garage verbringen...)
    Trotzdem sollten es schon 13 Zoll-Räder sein, mit Ladefläche um die 1,00 x 2,00 Meter.

    Erster Gedanke war ein TPV von GLOBUS, aber die konnten ihn nach Wochen nicht liefern, also habe ich storniert.

    Also wollte ich zum Böckmann-Center fahren um dort einen TPV zu kaufen/bestellen. Tüffelig und in Gedanken wie ich oftmals bin, bin ich aber in der Großstadt (Schwerin :weglach:) falsch abgebogen und fand mich kurz vor dem BAUHAUS wieder. Na, dachte ich, schauste mal rein.

    Da stand er dann, ein Stema BH-R 750 inkulisive Hochplane, die ich 'eh haben wollte, man weis ja nie... Letztendlich auch nur 100 Euro teurer als der TPV mit zugekaufter Hochplane.

    Innerhalb 2 Stunden war er gekauft, zugelassen und Zuhause.


    Aber nun erstmal Fotos wie er jetzt aussieht, alle Umbauten die ich erstmal wollte sind fertig, aber es passiert wohl sicher noch mehr:
    anhaengerforum.de/attachment/33766/


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    Zu den Umbauten:
    Mein erster Wunsch war ein 13-poliger Stecker, um neben der originalen Nebelschlussleuchte auch den Rückfahrscheinwerfer zu aktivieren.

    Den Stecker habe ich gleich bei der Auslieferung noch bei BAUHAUS angebracht und mir "schwante schon Böses"...
    Und na klar, nach rechts hinten ging nur ein 4-poliges Kabel und in der rechten Mulitipoint III fehlte auch die entsprechende Fassung...;(

    Egal, also im bekannten Auktionshaus eine rechte Rückleuchte mit Rüchfahrscheinwerfer gekauft und (was solls :cursing:), auch einen neuen Kabelsatz. Den dann aber auch gleich mit zwei 2-poligen Abgängen für Umriss-/Begrenzungs-/Spurhalteleuchten.

    Also gleich mit der E-Anlage weitergemacht und noch zusätzlich 2 x1,5 qmm für Dauerplus an den Stecker mit ran, kann man ja bestimmt mal brauchen...?

    Nun hatte ich aber drei Kabel aus dem Stecker und das gefiel mir wieder nicht, also musste ein Bougierrohr her, das sieht nun so aus:

    mini-20190619_122758.jpg


    Einen Halter für den Stecker gab es auch gleich, der originale am Griff der Kupplung war grausig...

    In der rechten Deichsel sieht man das zusätzliche Kabel, es ist unter dem Kasten sauber aufgewickelt befestigt und harrt der Dinge die da kommen sollen...


    Der Rückfahrscheinwerfer ist nun in Funktion :):

    mini-20190516_182825.jpg


    Weiter ging es mit den "Spurhalteleuchten". Naja, zu sehen sind sie hinter dem Auto nicht, brauchen tue ich sie wohl auch nicht (ich hoffe sie sind auch erlaubt), aber es sieht halt geil aus....

    Vorher/Nachher:

    mini-20190516_173420.jpg


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    Somit ist die E-Anlage erstmal fertig.
    Wärend des Bastelns hat mich das fehlende Stützrad genervt, also fix zum Baumarkt und ein luftbereiftes gekauft.


    Weiter ging es mit der Ladungssicherung. Der Anhänger hat ja die Löcher in der Bordwand und zusätzlich solche "schicken" Ösen auf dem Boden:

    mini-20190425_155559.jpg


    Das geht für mich ja garnicht, einfach die Muttern in den 'eh schon dünnen Boden (9mm) gezwungen. Und dann diese "Fleischerhaken"... 50 Kg sollen die halten, das glaube ich auch, aber wie lange die wohl fest sind?
    Also habe ich sie (hoffentlich) etwas verbessert (Bügelschrauben) und nun sehen sie so aus:

    mini-20190425_162807.jpg


    Von unten wurden auch Karosseriescheiben untergelegt, im original waren nur die Muttern auf dünnem Blech.

    Und statt vier Ösen in den Ecken, wurden auch gleich sechs angebracht:

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    Als nächstes hat er noch hintere Stützen bekommen, ab und an (zu Oldtimertreffen oder ähnlichem) soll mal ein alter Stromerzeuger transportiert und benutzt/vorgeführt werden, da sind sie sicher von Vorteil.

    Die benötigtigten Winkel gibt es im Netz und sie werden mit zwei Schrauben am Rahmen und mit einer Schraube am Boden befestigt. Damit sitzen die Standstützen absolut fest und wackeln auch nicht beim Fahren:

    mini-20190516_171441.jpg


    Mein vorerst letzter Wunsch war die umlaufende obere Reling.

    Obwohl sie nicht an diesen Anhänger gehört, sondern an eine andere Ausführung, sieht der kleine Anhänger damit irgendwie etwas "Erwachsener" aus ;):

    Gekauft habe ich sie als Zubehör bei Stema, hier noch ein Detailfoto:
    mini-20190619_122745.jpg


    Mal sehen was mir noch so alles einfällt und sorry wegen dem "Roman"... ;)


    Ach ja und innerhalb zwei Monaten ist er doch schon zweimal benutzt worden: Einmal um einen kleinen Werkstattkran zu transportieren und einmal eine Schüttgutadung Getreide... :weg:

    Also könnte meine eingangsseitige Hochrechnung gut hinkommen... :weglach:



    Viele Grüße,


    Axel :)


    Hallo JAU,


    Sorrry, ich wollte niemanden zu Nahe treten.

    Dann mach halt 100 und 200 Euro draus.


    Da bin ich wohl von mir ausgegangen...

    Wäre es für mich, hätte ich eine vorhandene Trabi-Lage mit Flex, Gas und Sauerstoff, Schraubstock, Hammer und Wasserbad in einer halben Stunde passend gemacht.


    Werde auch in Zukunft solche Vergleiche/Preisideen hier nicht mehr posten, sorry nochmal.



    Viele Grüße,


    Axel :)

    Hallo Michael,


    Nicht ganz...

    Die hintere Aufhängung dürfte so aussehen, ich hoffe ich darf das verlinken:

    https://pf31.pappenforum.de/wc…-bild0072i-geaendert-jpg/


    Die Feder liegt also praktisch hinten nur auf dem Rahmen auf.

    Da dürfte ein ein Umbau auf beidseitige Augen schwierig werden.

    Das nächste Problem könnte sein, bei welchem Schrottplatz findet man überhaupt noch eine Blattfeder mit dem Maßen einer Trabant Feder? Trabis sind auf Schrottplätzen wohl schon sehr selten zu finden...


    Ich denke auch, der Umbau auf Federschenkel wird am Ende teurer als eine Hauptlage vom Trabi umändern zu lassen.

    Ein Federschmied -der nicht mit Gewalt reich werden will- sollte das für einen Fuffi erledigen können. Selbst wenn er die Hauptlage noch aus einer angelieferten Feder ausbauen und die umgeänderte Hauptlage in die Feder des TE einbauen muss, sollte nicht mehr als ein Hunni fällig sein.


    Aber das Problem wird wohl 'eh die Beschaffung einer Trabi-Hauptlage sein, da bleibt dem TE wohl nur auf günstige Angebote in der Bucht oder Kleinanzeigen zu warten.

    Am besten wäre natürlich, ein Kumpel hat was.


    Wenn es mein Anhänger wäre, würde auch ich nicht die ganze Feder wechseln, sondern eben nur die Hauptlage. Selbst bei Einbau einer neuen oder ganz platten Hauptlage bleibt der Anhänger gerade, die Hauptlage hat nicht die meiste Federkraft, das machen alle Lagen zusammen.



    Viele Grüße,


    Axel :)

    Also die Federlagen sind 45 mm breit und die eingepresste Silentbuchse (also da wo die Schraube durch kommt hat 54 mm Breite).

    Die Buchse steht also ein gutes Stück über.


    Ja, die vordere Trabant Feder hat auf beiden Seiten Augen.

    Die hintere hat garkeine Augen.



    Viele Grüße,


    Axel :)

    Hallo transe79,


    Stimmt, der F9 und Wartburg 311 hatten eine solche Schwingachse mit einseitigem Auge.

    Hatte ich so nicht auf dem Schirm, dachte das vorn und hinten die gleichen Federn mit zwei Augen drin waren. Sorry.


    Dennoch, die Blattstärke ist bei F9 und Wartburg dicker als die 4 mm vom TE.

    Und ja, bei sowas muss man basteln, wie gesagt, die Trabi-Hauptlage scheint mir da am ehesten anpassbar.



    Viele Grüße,


    Axel :)

    Hallo,


    Habe gerade mal bei mir gemessen.

    Von den Abmessungen her, dürfte die Hauptlage von einer Trabant Vorderfeder passend sein. Der Rest der Federlagen kann angepasst worden sein, z.B. ein/zwei Lagen mehr/weniger. War damals durchaus üblich, um die Feder an den Anhänger anzupassen.

    Ich nehme auch stark an, das an einem Ende der Hauptlage das Auge abgeschnitten und zur Auflage geändert wurde.

    Original gab es -glaube ich- keine Feder mit nur einseitigem Auge an DDR PKWs.


    Moskwitsch Feder ist es auf keinen Fall, dort sind keine Silentbuchsen eingepresst, sondern da wurden einfache Gummibuchsen mit Bund verbaut.



    Viele Grüße,


    Axel :)

    Hallo Otter,


    Ich muss leider meinen Vorrednern beipflichten.


    Die schwächste Stelle eines Wohnwagens befindet sich konstruktionsbedingt über der Tür.

    Sind dort Verformungen/Verwerfungen in der Aussenhaut erkennbar, ist der Wohnwagen Schrott.

    Er wurde warscheinlich ständig überladen gefahren, oder das innerliche "Dachlattengerippe" ist untenrum nur noch Torf...


    Ein Reperaturversuch kommt einem Neuaufbau gleich, man kriegt meist nichtmal die Möbel schadensfrei ausgebaut.

    Wenn ich mich nicht irre, wurden diese Art Art Wohnwagen wurden von innen nach aussen aufgebaut, sprich, es wurden auf die Bodenplatte zuerst die Möbel gestellt, und an denen die innere Haut getackert, dann kam das Lattengerüst und dann die Aussenhaut.

    Wenn du irgendwo von innen in den Ecken/Radkästen den Unterboden, oder die Innenwand aufmachst und es riecht muffig, dann hast du ein Ensorgungsproblem.


    Viele Grüße,


    Axel :)

    Hallo,


    Ich habe gestern meinen neuen Stema (750 Kg ungebremst, 13 Zoll) abgeholt.

    Auf der Heimfahrt ein leichtes "Zittern" so zwischen 75 und 85 Km/h.

    Im Rückspiegel war nichts zu sehen, aber ich habe es im Auto als leicht unangenehm empfunden.

    Also gleich zum Reifendienst unserer Kleinstadt und gefragt, ob ich mit zwei abgeschraubten Anhängerrädern vorbei kommen könnte zum Wuchten.

    Dann gings los:

    "Ja wie... Anhängerräder...? Wuchten...? Nee, braucht doch nicht, haste mal deine Auflaufeinrichtung nachgeguckt, ob die Luft hat?"

    Ich: "Nee, der Anhänger ist ungebremst."

    Reifendienst: "Hmm, Radlager schlecht, oder Felge verbogen?"

    Ich: "Glaube nicht, der Anhänger ist neu, ich würde gern wissen ob es an den Reifen liegt."

    Reifendienst: "Na gut, kommste nachher vorbei."


    Ich also zur Garage, Räder ab und wieder hin.

    Räder rauf auf die Maschine und jedes Rad hatte auf einer Seite um die 40 Gramm und auf der anderen und die 25 Gramm.

    Der polnische Monteur hat sich Mühe gegeben, auf Null gewuchtet und drei Euro Trinkgeld bekommen.

    Beim Chef 10 Euro bezahlt (mit Rechnung) und wieder los zur Garage und Räder ran.

    Probefahrt gemacht und happy: Das Zittern war weg. :)


    Das Wuchten hat sich also gelohnt, ist wohl gerade bei leichten Anhängern spürbar, wenn sie leer sind.

    Meine Räder vom Wohnwagen (gebremst, 650 Kg, zGG.), sind auch gewuchtet, aber da merkt man es wirklich nicht.


    Sorry wegen dem "Roman"...



    Viele Grüße,


    Axel :)

    Hallo Jay,


    Einige Bilders von meinen Zugfahrzeugen mit dem Aero habe ich bei den Zugfahrzeugen eingestellt.

    Bei dem (n) Lastenanhängern bin ich ja noch am Basteln und ich werde berichten. :)


    Tomfred, vielen Dank für das Prospektfoto, das kannte ich noch nicht, ist abgespeichert. :thumbup:

    Falls es interessiert, kann ich in der passenden Kategorie über den Aero berichten, inkl. Umbau der 12 Volt und 230 Volt Anlage.



    Viele Grüße,


    Axel :)

    Nee, der UAZ wird höchstens mit 85/90 Km/h bewegt, der Aero hat aber 100er Zulassung.

    Die Plakette möchte ich allerdings am liebsten abkleben, wenn er hinter dem UAZ läuft.


    Die 20 Liter sind schon ein recht guter Wert mit WW. Das geht mit dem originalen Vergaser nicht, da sind es Solo schon um die 20 Liter. Verbaut ist ein Doppelfallstrom vom Wolga GAZ 24 mit geänderten Düsen und zugehöriger Ansaugbrücke. Passt 1:1 an den UAZ-Motor.


    Einen P3 hatte ich mal kurz nach der Wende, damals gefiel er mir optisch überhaupt nicht, also wieder verkauft. War auch mit Dieselmotor verbastelt.

    Ja, die Preisentwicklung ist heftig, aber auch bei den DDR-Wohnwagen.



    Viele Grüße,


    Axel :)