Beiträge von Wolfsburg16E

    Guten Morgen,


    beim hochladen der Bilder konnte ich mir irgendwie schon denken, welches Thema hier der nächste Diskussionsgegenstand sein wird :saint:


    Die von Seebser angeführte Berechnung sollte theoretisch halbwegs passen, gewogen habe ich aber nicht.

    Ich habe den Forstwirt gestern auch extra noch einmal gefragt, weil ich die letzte Fuhre als zu schwer eingeschätzt habe.

    Er meinte, das täuscht, weil das Holz wirklich "furztrocken" ist. Für Nadelholz und dazu noch mit ausgedehnten Käferschäden gehen 400- höchstens 450kg pro Raummeter in Ordnung.

    Der Eduard nimmt Oberkante Bordwand ziemlich genau einen Rm auf, jede weiteren 30cm bringen dann einen Rm mehr.

    Zuladung sind ca. 1200Kg, die zul. Gesamtmasse liegt bei 1500Kg, der Golf darf ebenfalls 1500 mit Steigungsbegrenzung. Steht auch hier irgendwo.

    Die letzte Ladung mit max. 90cm Höhe über Ladeboden war nach diesem Ansatz an der Grenze, vielleicht auch ein Stück drüber, aber die gestern sollte da noch gut im Rahmen sein.


    Natürlich fehlt als letzter Nachweis ein Wiegeprotokoll, aber auch gestern wollte ich mir die Zeit dazu nicht noch nehmen.

    Hatte dann alleine abgeladen, geht, aber halt nicht schön. Die ganz dicken Stämme bekommt man allerdings so nicht mehr gestämmt, die Rolle ich nur an Ort und Stelle.


    Viele Grüße

    Harald

    Bei schönem Schnee auf dem Berg gabs heute die nächste Holzladung.

    Der Anhänger war diesmal nicht ganz seitengleich beladen, auf einer Seite hatten noch drei Finger Platz über dem Reifen, auf der anderen nur zwei.

    Geschliffen hat aber diesmal nichts.

    Ganz umsonst waren die Beilagen zwischen Achse und Rahmen jedenfalls nicht.


    Freundliche Grüße

    Harald

    Als Allrader wäre für mich wohl nur der Golf IV TDI 4motion mit 90ps in Frage gekommen, dort wäre zumindest der Motor fast gleich gewesen, ich hatte auch schon in die Richtung gesucht.

    Letztlich habe ich den Gedanken aber wieder verworfen, weil dort einige Dinge nicht vom 2wd gepasst hätten (Hinterachse sowieso, Antriebe VA mit Getriebe, Auspuff gibts dort nur sauteuer).

    Das war mir der Allrad dann doch nicht wert, zumindest momentan.

    Vielleicht schaue ich im Sommer noch mal, aber das wären andernseits dann auch wieder etwas zu viele Fahrzeuge.


    Viele Grüße

    Harald

    Beim Wrangler lässt sich 4wd während der Fahrt zuschalten, Kupplung soll dabei getrennt werden.

    In der Situation haben wir einfach nicht damit gerechnet, vor allem nicht, daß sich das Gespann gleich aufschaukeln will.

    Habe mit Hinterradantrieb bzw. dem Allradsystem vom Jeep keine Erfahrung.

    Bisher gabs privat ausschließlich Frontantrieb und beruflich mal kurz einen T5 mit Haldexallrad.


    Abfahrtskontrolle habe ich gemacht, dabei sind die Lampen aufgefallen. Steht auch im Text weiter oben.


    Viele Grüße

    Die ganze Aktion ist sehr spontan entstanden, bis Samstag Nachmittag war noch nicht einmal sicher, ob ich den Wagen kaufe.

    Sonntag haben wir dann auf die schnelle den Anhänger organisiert bekommen, eine Auffahrrampe wurde dem Besitzer wohl gestohlen, so blöd es auch klingt.


    Die Kupplung am Wrangler haben wir Donnerstag erst nach der Arbeit montiert, dabei wurde es ziemlich spät und ich habe das Massekabel vom Elektrosatz vergessen. Nach dem das behoben war, ginge zwar die Blinker, Bremslicht und die hinteren Sidemarks, aber keine Rückleuchte. Rückzieher wollten wir aber auch nicht machen, also habe ich neben Starterbatterie und Kabel, dem Holz usw. noch eine Sammlung von Birnen in den Jeep geworfen.

    Beim Aufladen vor Ort ist es meinem Begleiter derbe kalt geworden, daher haben wir erstmal die Beleuchtung am Golf eingeschaltet und sind los gefahren.

    Den Tankstop habe ich dann genutzt, um mich ans wechseln der Birnen zu machen.


    So richtig abenteuerlich war aber das Wetter, zum Aufstieg Richtung Rennsteig fing es wie am Vortag auch mit Schneetreiben an, vor Oberhof an einer Steigung hat die dünne Schneedecke dann gereicht, die Hinterräder durchdrehen zu lassen. Das Gespann hat sich dabei etwas aufgeschaukelt, zum Glück ist aber nichts weiter passiert und nach einigem abwechselnden gegenlenken lief der Wagen wieder stabil.

    Mit zugeschaltetem Allrad und relativ langsam sind wir dann bis nach Hause gekommen.

    Aber die Bedingungen waren schon interessant.


    Warum man trotz allem los fährt?

    Der Wagen war bezahlt und ich wollte ihn nicht länger als notwendig dort an der Straße stehen lassen.


    Der Motor ist übrigens ein ASV , also der TDI Vp mit 110ps.

    Als Variant in einem guten Zustand sind die Dinger im Gegensatz zum 90ps mittlerweile ziemlich selten anzutreffen, deshalb bin ich auch nicht daran vorbei gekommen.

    Höherlegung wird wohl VA +20mm und HA +30 bis 40, mal sehen.


    Viele Grüße

    Harald

    Guten Morgen,


    vom Eduard gibts momentan noch nichts neues, die nächste Holzladung habe ich auf kommendes Wochenende verschoben.

    Der Grund war eine Verkaufsanzeige bei Kleinanzeigen, Samstag 600km Solo mit dem Golf zum anschauen.

    Der angebotene Wagen ist quasi ein Zwillingsbruder von meinem Variant, einziger wirklicher Mangel ein defektes Lenkgetriebe. Karosseriemäßig und technisch sah er so gut aus, daß ich ihn für 800€ einfach nicht stehen lassen konnte.


    Sonntag hat dann auch spontan die Abholung geklappt, huckepack ging es die 300km vom Maintal über den Rennsteig bei Oberhof inklusive Schneetreiben zurück ins Saaletal. Abenteuerlich war das ganze, vor allem für das erste Mal, ist aber alles gut gegangen.


    Mal schauen, wann ich den Wagen aufarbeiten, geplant ist neben Korrosionsschutz sowie notwendigen Reparaturen natürlich die Anhängerkupplung und Schlechtwegefahrwerk.


    Viele Grüße

    Harald

    Leer bekomme ich jetzt bequem vier Finger zwischen Lauffläche und Rahmen plus ein ganz kleines bisschen Luft.


    Wenn ich meine Hand jetzt an einen Zollstock halte, müssten die geforderten 85mm für doppelte Last in etwa gegeben sein.


    Ich habe allerdings keine Knott-Achse,

    für Alko müsste ich mal suchen.


    Aber theoretisch sollte es jetzt reichen, geschliffen hat es vorher nicht dauerhaft, sondern schon bei heftigeren Schlaglöchern und an ein paar fiesen Dehnungsfugen(Brückewiderlager).

    Daß die letzte Fuhre wohl überladen war, nehme ich mal an, den Umweg über eine Wiegemöglichkeiten wollte ich aber nicht fahren.

    Ich habe deine Aussage eher in die Richtung aufgefasst, daß mir jetzt unterstellt wird, den Umbau durchgeführt zu haben, um in Zukunft regelmäßig und absichtlich zu viel drauf packen zu können.

    Und das ist definitiv nicht so, mir war der Abstand mit normaler Beladung schon zu knapp und für den Fall einer unabsichtlichen Überladung möchte ich etwas Reserve haben.

    Eine mobile Waage habe ich nicht, man kann also jeweils nur schätzen.

    Und schleifende Reifen als Indikator erscheinen mir nicht sinnvoll :)

    Ich möchte mich aber nicht herum streiten, sondern nur meine Intension hinter der Modifikation richtig stellen.

    Nichts für ungut.

    Die verringerte Bodenfreiheit vom Auto hat seine Ursache allerdings im Gewindefahrwerk, dazu stand er beim beladen ungünstig mit dem rechten Hinterrad auf einem Buckel, deswegen sieht er auf der Hinterachse so zusammen gedrückt aus. Auf Ebenen Untergrund habe ich es zwar gesehen, daß die HA Last hat, es war aber absolut im Rahmen.


    Der Anhänger selbst liegt ferner auch unbeladen schon Recht tief, mit den Beilagen ist die Unterkante der Ladefläche wieder etwas Höher als die Reifenlauffläche, vorher war die Lauffläche auch leer schon minimal durch die Kante verdeckt. Bei Bedarf kann ich eventuell mal ein Foto vom Eduard beim abholen, also im Neuzustand, heraus suchen.


    Über das Thema ABE habe ich kurz nachgedacht, aber die praktische Funktion war mir erstmal wichtiger. Wie haben die Händler das den gehandhabt, wenn sie zur Nachbesserung solche Distanzplatten eingebaut haben? Zumindest habe ich das so verstanden, daß man an den betroffenen Anhängern auch auf diese Art für freigängigkeit gesorgt hat.


    Freundliche Grüße

    Harald

    Ich habe kurz überlegt, mich an den Händler zu wenden.

    Da wir das notwendige Material noch auf der "Resterampe" hatten und das anfertigen auch kein Problem war, erschien mir die Lösungen in Eigenregie wesentlichen unkomplizierter und schneller.

    Einbau war in ein-zwei Stunden erledigt, die Schrauben haben 3€ gekostet und ganz unschuldig war ich an der Sache wohl auch nicht.


    In der Zeit und für das Geld wäre ich dazu noch nicht mal zum Händler und zurück gefahren. Ferner hätte ich sicher auch mindestens zweimal fahren müssen, länger gedauert hätte es ohnehin und eigene Lösungen haben den Charme, daß man die Qualität der Konstruktion und Umsetzung selbst in der Hand hat.


    Bei meinen Autos usw. fahre ich mit dieser Doktrin bisher ganz gut und ich fühle mich damit einfach am wohlsten.


    Viele Grüße

    Harald


    Edit: ist die Bemerkung mit der Überladung eigentlich eine Unterstellung? Warum der ein oder andere hier dazu neigt, erschließt sich mir nur in Ansätzen, aber es fällt mir etwas unangenehm auf.

    Fest steht für mich, daß man sich offensichtlich sehr schnell verschätzen kann und die Kiste ganz fix mal zu schwer ist.

    Trotzdem sollten die Räder auch in dieser Situation nicht andere Fahrzeugteile berühren, das beschädigt in dem Fall den Rahmen und riskiert dazu ein Versagen des Reifens.

    Hätte ich unterwegs einen Teil der Stämme in den Graben Rollen sollen?


    Seebser hat die Sache glaube ich ganz gut umrissen.

    Ich habe Flachmaterial 40x15 eingebaut, siehe Bilder, ich überleg gerade, wie das gemeint ist bzw. wo da jetzt Punktlast auftreten soll?


    Einzig beim Maß nehmen im Dunkeln habe ich nicht richtig hin geschaut und übersehen, daß die Rahmen der Achse nach hinten etwas länger sind, an dieser Stelle sind die Beilagen 40-50mm zu kurz.

    Die Beilagen reichen aber über die gesamte Breite der ursprünglichen Auflagefläche und über die gesamte Länge der Verschraubungen.

    Danke für die Erklärung, ich glaube, jetzt bin ich durchgestiegen. Hab bei der letzten Fahrt dann auch selber Mal genau darauf geachtet und habs verstanden.

    Die Automatik verhindert nicht das zusammen schieben der Deichsel.


    Die Deichsel schiebt sich beim Bremsen und rückwärts rangieren gleichermaßen zusammen. Drehen die Räder dabei vorwärts, wird gebremst, werden die Räder rückwärts bewegt, öffnet gegen einen gewissen Widerstand die Bremse wieder, korrekt? Zumindest entspräche das meiner Beobachtung und es fühlt sich beim fahren genau so an.


    Vor unserem Haus ist das Problem wohl, daß der asphaltierte Zufahrtswege ganz leicht bergab geht, so daß das Gespann beim rückwärts fahren zunächst gestreckt bleibt.

    Erst, wenn die Achse vom Anhänger auf den losen Schotterplatz gerät, kommt mit einmal viel Widerstand, die Auflaufvorrichtung drückt sich zusammen und löst das Anlegen der Bremse aus. Da die Räder aber schon im Schotter einsinken, bekommt man das rückwärts drehen der Räder zum lösen nicht mehr hin und der Golf rennt gegen die ausgelöste Bremse und den Widerstand vom Schotter zugleich.

    War also hier schon richtig beschrieben worden.


    Hilft es eventuell, vorher die Handbremse anzulegen, oder funktioniert die Rückfahrautomatik dann nicht mehr?


    Die nächste Holzladung ist jedenfalls durch, die neuen Gurte sind eingeweiht.


    Edit: Nur die Gurte hatte ich falsch herum eingehangen, beim nächsten Mal weiß ich es.


    Anbei einige Bilder vom Beladen, den vollen Anhänger möchte ich eigentlich gar nicht zeigen, beim nächsten Mal wird es aber wohl etwas weniger werden. Man verschätzt sich doch arg schnell...


    Da mir jedenfalls der Platz zwischen Reifen und Rahmen bei voller Ladung auch beim letzten Mal schon eng vorkam, diesmal hat ein Reifen sogar sporadisch den Rahmen berührt, war ich gestern mal kurz in meiner Werkstatt.


    Der Eduard hat jetzt zwei 15mm starke Beilagen aus V2A zwischen Achse und Rahmen, Schrauben sind einfache 8.8 , so daß die notwendigen längeren Schrauben (40mm) im einfach im Baumarkt gekauft werden können. Die Materialkombination V2A oder auch Alu mit Feuerverzinkten Teilen gilt als unproblematisch, hab extra im Vorfeld nachgesehen.

    Einfachen unverzinkten Baustahl würde ich vermeiden, da damit auch die Zinkschicht vom Rahmen und Achse als Opferanode verbraucht würde.


    Anheben mit Bühne und paar Hölzern war problemlos, die Achse habe ich seitenweise gelöst, Hydraulikstempel untergestellt, abgesenkt, Auflagefläche gereinigt, Beilage eingesetzt, Schrauben angefädelt und mit Drehmoment nach Tabelle fest gezogen.


    Jetzt liegt er 15mm höher, das sollte reichen, wenn man es in Zukunft nicht total übertreibt.


    Freundliche Grüße

    Harald

    Gehen tuts selbstverständlich, für gewöhnlich sehr gerne offen und freundlich, vielleicht habe ich den vorangegangenen Beitrag auch falsch aufgefasst.

    Wobei ich selbst nicht unfreundlich geworden bin, sondern der Unterstellung, etwas falsches behauptet zu haben, energisch widersprochen habe.


    Jammern tue ich für gewöhnlich nicht.


    Das mit den Bildern ist Interpretationssache, ich habe korrekterweise nicht geschrieben, daß ich das Gespann wieder etwas auseinander gezogen habe. Die Fotos sollten einfach die Situation allgemein zeigen. Wenn wir jetzt sinnlose Haarspalterei betreiben wollen, gebe ich aber zu bedenken, daß ich schrieb, "sieht man an..", nicht "sieht man auf den Fotos".

    Vielleicht kann man sich darauf einigen, aneinander vorbei geredet zu haben.


    Gefragt habe ich nicht nach der ganz allgemeinen Funktionsweise des zusammen Schiebens der Auflaufvorrichtung, sondern nach einer bewährten Lösung zum blockieren beim rangieren auf Privatgelände bzw. ob es auch einfach Einstellungssache an der Bremse sein kann.


    Mit Schwung gegen die Bremse zu fahren gab einen deutlichen Schlag in die Karosserie, das muss ich dem Wagen nicht antuen, in allen meinen Autos steckt ordentlich Arbeit, da wertschätzt man die Autos zu sehr.


    Ob der Golf zu schwach ist, sei dahingestellt, mir reichen diese Fahrzeuge aus verschiedenen Gründen völlig aus, mein Sohn mag sie auch, ich kann sie betreiben, daran fast alles ohne fremde Hilfe reparieren und mir nach meinen Wünschen umbauen, ohne arm zu werden. Was außenstehen Leute von einem Golf IV halten, tangiert mich dagegen nur unerheblich.


    Die Bremse für diese spezielle Betriebssituation außer Kraft zu setzen, erscheint mir jedenfalls sinnvoller, als einfach mit Schmackes das Auto dagegen arbeiten zu lassen, wenns partout bzw. mit einem deutlichen Ruck nicht mehr weitergehen will.


    Freundliche Grüße

    Harald

    Wer hat denn behauptet, daß die Auflaufbremse auf den Fotos noch zusammen gedrückt ist?

    Also wirklich, wenn ich rückwärts auf losem Untergrund den Anhänger gefühlt schlagartig gegen eine Wand schiebe, mir schon denken kann, woran es liegt, aussteige, nachschaue und der Faltbalg wie vermutet und von dir beschriebenen komplett zusammen geschoben ist, sollte die Ursache klar sein, vor allem, wenn mehrfache Versuche immer das gleiche Bild ergeben.

    Der Zustand auf den Bildern hat seine Ursache darin, daß ich das Gespann zum Entladen wieder etwas gestreckt habe, weil ich die Deichsel nicht unter Spannung haben wollte.


    Also danke für deine ausnehmend scharfe Beobachtung, aber Bilder sind immer nur Momentaufnahmen, die niemals die Situation im kompletten darstellen können. Wenn ich so eine Einschätzung wie oben schreibe, hat das seinen Hintergrund.

    Die Funktion der Auflaufvorrichtung ist mir durchaus bewusst.


    Freundliche Grüße

    Harald

    Hier ein kurzer Zwischenstand zum Brennholz: wenn man die Stämme in der Nähe vom Lagerplatz vom Anhänger herunter rollen lässt, geht es eigentlich ganz gut. Die dicken Dinger lassen sich zum versetzen zur Not noch hoch stemmen und umwerfen, man sollte da nur die Kinder fern halten und selbst schnell genug zurück treten.


    Um liebsten hätte ich den Anhänger direkt neben den Lagerplatz gestellt, aber leider haben wir dort den Schotter noch nicht verdichtet, der Boden ist also weich, der beladene Anhänger sinkt dementsprechend ein und sobald es zu schwer geht, greift die Auflaufbremse, keine Chance.

    Leer gehts dagegen wieder problemlos.


    Ist das Einstellungssache oder ist irgendwann einfach die Kraft zu groß?

    Oder gibt's da einen Funktionierenden Kniff, die Auflaufbremse zu blockieren, natürlich nur zum rangieren bei mir auf dem Gelände?


    Viele Grüße

    Harald

    Heute mal etwas anderes.

    Mein Kleiner ist ja ohnehin bei vielen Touren mit dabei, da er sich für das Thema Anhänger ohnehin sehr begeistert, unterstütze ich sein Interesse natürlich gerne.


    Heute gabs seinen ersten Anhänger fürs Playmobil und gleich noch den ersten "großen" Anhänger für sein Auto :) .

    Erstes mal Beladen und anschließend Probefahrt war erfolgreich :love:


    Frohes Fest an alle

    Harald

    Ich habe jetzt ein Viererpack zweiteilige Gurte bestellt, 1000/2000kg, um die innenliegenden Zurrpunkte nutzen zu können.

    Gleich fünf Gurte halte ich auch für übertrieben, gabs für sowas nicht auch mal einfache Formeln aus der Fahrschule zum berechnen?

    Da ging es darum, daß man je nach tatsächlicher Masse der Ladung eine bestimmte Gewichtskraft über die Gurte erreichen soll, damit die entstehenden Reibungskräfte ein verrutschen der Ladung verhindern.


    Wenn ich jetzt mit fünf Gurten zurre und jeder Gurt theoretisch seine 1000Kg Spannkraft aufbaut, drückt es mir die ca. 1000kg Holz zusätzlich mit 10.000Kg auf die Ladefläche...(die Kraft wirkt an jedem Zurrpunkt, deshalb bei fünf Ösen pro Seite gesamt 10 Ösen, und ja, Eduard gibt nur bis 800Kg? frei).

    Selbst, wenn die Gurte nicht senkrecht zu den Ösen verlaufen täten, man die Ratschen nicht die volle Kraft aufbauen, durch Reibung noch etwas flöten geht und ich nur von effektiv wirksamen 500Kg pro Gurt und Öse ausgehe, würden die Zurrkräfte immer noch 5t entsprechen.


    Den Witz mit der U-förmigen Ladefläche habe ich schon verstanden :/


    Freundliche Grüße

    Harald

    OK, guter Hinweis mit den äußeren Haken, vielleicht sollte ich mal in die Bedienungsanleitung schauen.


    Das daß Thema Lasi aufgegriffen wird, wundert mich nicht.

    Dazu nur soviel: wir haben hier relativ oft Holzlaster auf den Straßen.


    Meist Gliederzüge mit Anhänger, das Holz liegt in hohen Rungen, darüber kommen Gurte zum kraftschlüssigen Sichern.

    Die Lastwagen selbst haben nach vorne eine Art Bordwand in voller Höhe, zwischen dieser und der Ladung hat man oft eine Lücke.

    Der Anhänger selbst ist nach vorne komplett offen.

    Hier wird also ziemlich eindeutig Kraftschlüssig gesichert.


    Wie sollte das bei einem PKW-Anhänger denn am besten aussehen?

    Bordwanderhöhung wäre sicher am stabilsten, solange man nicht darüber hinaus belädt.

    Ansonsten Palette vorne dagegen setzen und einen oder zwei lange Gurte in Längsrichtung?

    Wäre aber wieder wegen der Länge nicht gegangen bzw hätte ich dann nach hinten Überhang gehabt, was sich wieder negativ auf die Stützlast auswirkt.


    Vorschläge würden mich da jedenfalls interessieren.


    Viele Grüße

    Harald

    Guten Morgen,


    kurzer Zwischenstand vom Wochenende:

    Brennmaterial ca. 20Km entfernt im bergigen Umland abgeholt.

    Vom Streckenprofil passt das ganz gut, leer gehts hoch auf die Dörfer, beladen wieder herunter ins Tal, so muß der Golf nicht so sehr schuften.


    Es Handelt sich um Nadelholz, wohl hauptsächlich Käferschäden, 2,5m Stücken.

    Passt perfekt, beladen mit Gabelzinken vom Bagger ging prima, gestapelt, von außen gegurtet. Der zulässigen Gesamtmasse dürfte sich die Fuhre schon angenähert haben, das Holz war aber ziemlich trocken, es sollten um die 2 rm gewesen sein.


    Fahren war unproblematisch, man merkt natürlich die Anhängelast, aber mit dem Golf ging das erstaunlich entspannt.

    Nur Rückwärts rangieren auf losem Untergrund, vor allem, wenn die Räder etwas einsinken, mochte er nicht mehr so sehr, da kam die Auflaufvorrichtung wohl an ihre Grenzen.


    Der Anhänger selbst hat von der Größe hier perfekt gepasst, Bordwanderhöhung hätte man haben können, so hätte man die Fuhre eventuell noch etwas schöner sichern und auch abdecken können.

    Aber prinzipiell gings auch ohne gut, und ohne ist die Leermasse etwas geringer.


    Freundliche Grüße

    Harald