Beiträge von avopmap

    Ich kann nur folgendes zum Stützrad mitteilen: So massiv das aussieht mit der Stahlfelge: eine Plastikfelge mit PU-Rad (z.B. von Hornbach) ist die Beste Wahl. Ich will das auch erklären:


    Die Blechfelge hatte ich auch zuerst (davor alle möglichen anderen Arten von Stützrädern). Bei hoher Stützlast (Wohnwagen, waren ca. 75 kg) ein wenig hin und her rangiert (WoWa ca 900 kg) und die schöne Stahlfelge hat sich irgendwie, als es mal ein wenig huckelig um eine Kurve oder im Sand lief, gleich mal schön verbogen. Das ganze Luftbereifte Rad hat sich dann verdaddelt und das Ventil letztlich in die Felge gezogen, an der (scharfen) Kante aufgeschlitzt und schließlich zum Plattfuß geführt.


    Final funktioniert das PU-Rad am Besten. Viel Aufstandsfläche, Reifen kann keine Luft verlieren und die Plastikfelge ist sehr robust durch die vielen Verstrebungen. Definitiv belastbarer als die Stahlfelgen.

    Bei meinem Volvo V50 mit Westfalia AHK habe ich im Baumarkt eine riesige Ringöse gekauft und die habe ich mit einer Mutter an die Aufnahme an der AHK geschraubt.


    Ich sehe viele Sachen auch nicht sooo eng. Allerdings muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich mit den niederländischen Cops ehrlich gesagt keine Diskussion anfangen würde.


    Wie auch immer: das war eine recht kostengünstige Lösung. Ist zwar etwas fummeliger, aber besser funktionieren wird das auf jeden Fall.


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    Ein kleiner Hinweis: Das Teil vollständig auf den Stützen aufzubocken ist nicht förderlich für diese und schon gar nicht für den Aufbau. Oder ist das Teil an der Achse angehoben? Sieht man nicht so gut.


    Es gab schon welche bei denen sind die Dinger durch die Bodenplatte gekracht oder der Aufbau hat sich dermaßen verzogen, dass Türen oder Fenster nicht mehr aufgingen. Also lieber nicht so machen.

    Ich hab mal ein VW Notrad am Wohnwagen (Knaus von 1980) ausprobiert. Funktioniert. Steht natürlich schief, aber das ist mir auf nem Sonntag in Südfrankreich sowas von egal... Traglast etc. ist vermutlich auch grenzwertig, aber für 100km mit 80 km/h wird es schon langen. Da gilt es, einfach weiter zu kommen. Ich hatte es nur interessehalber mal anmontiert weil das original Ersatzrad des Wohnwagens damals ebenfalls noch von 1980 war, mit Schlauch... Der Reifen war so hart, dass man nicht mehr "mit Fingerdruck" den unterschied zwischen keine Luft mehr drun und prall gefüllt feststellen konnte. Ist dann beim abziehen auch schön auseinandergebröckelt.


    Diese Pannenabdichtschei.e kann man in die Tonne treten. Habe ich bei meinem jetzigen 2012er Volvo V50 auch im Kofferraum vorfinden müssen, die Anleitung dazu gelesen, einen Reifenhändler dazu angehört und dann das Zeug rausgeschmissen und ein Notrad bei Ebay gekauft, damit geht es immer weiter. Gerade bei Anhängern habe ich bislang immer nur zerfledderte Reifen gesehen und würde bei längeren Urlaubsstrecken nicht auf ein richtiges Reserverad verzichten wollen.

    Will jetzt nix falsches sagen, aber Standard-Kegelrollenlager habe ich bei Radlagern (Volkswagen Hinterachse und Anhänger mit Alko-Achse) immer spielfrei eingestellt, aber ohne Vorspannung!


    Bei Volkswagen war es immer so, dass die Druckscheibe hinter der Kronenmutter gerade eben noch so mit nem Schraubendreher beweglich sein musste ohne dass man den Schraubendreher irgendwo abstützt.

    Ist doch Banane.


    Ich fahre wegen der Antischlingerkupplung des Wohnwagens seit tausenden Kilometern und mehreren Jahren völlig ohne Schmierung. Da ist noch nix abgenutzt von der Kupplung. Allerdings ist sie auch pikobello sauber.


    Knartsch-, Quietsch- und Knarzgeräusche kommen immer erst dann, wenn die Kupplung rostig und/ oder dreckig ist.

    Ich fantastisiere hier überhaupt nicht, denn es geht mir hier rein gar nicht um irgendwelche Kulanzen o. ä.. Wenn du mal zurück schaust und liest, wirst du dazu auch nichts von mir in dieser Richtung finden. Reininterpretastisieren in Bezug auf Kulanz wurde hier von anderen.


    Mir geht es ausschließlich um die Technik und Ursache sowie ob jemand Erfahrungen hat, was der Spaß ungefähr kostet.


    Gruß
    René

    Diese ganzen Fehlbehandlungen werden natürlich auch immer von den Herstellern als Ursache vorgebetet, oftmals ja auch zurecht. Meinen eigenen Knaus von 1980 tariere ich auch manchmal geringfügig mit den Stützen aus wenn er nur etwas schief steht. Der ist aber auch recht klein, leicht und hat ein ziemlich großzügig dimensioniertes Gestell mit stabilen Stahlstützen als Fahrgestell, im Vergleich zum heutigen spillerigen Kram, bei dem die Stützen nur unter die Bodenplatte gespaxt sind und einfach zwei Träger unter dem Wohnwagen nach hinten gehen.


    In diesem Fall, wo der Rahmen geborchen ist, kann ich folgendes ganz klar sagen - weil ich den Besitzer schon lange kenne und teilweise auch gemeinsam campe und er seit Jahrzehnten mit Wohnwagen unterwegs ist - , dass


    ... der Wohnwagen auf einer geraden und gepflasterten sowie überdachten Fläche über das Jahr abgestellt ist.


    ... der Wohnwagen nicht mit Hilfe der Stützen austariert wird. Was auch schon deshalb gar nicht geht, weil der Besitzer die Dinger mit nem Akkuschrauber ausfährt. Sobald die Dinger den Boden berühren ist bei dem Akkuschrauber auch Schluss.


    ... der Wohnwagen nicht mit Hilfe der Stützen aufgebockt wird, auch nicht für Reifenwechsel (Hydraulikwagenheber steht im Gaskasten...)


    ... der Wohnwagen seit eh und je auf Conti-Reifen fährt mit dem vorgeschriebenen Luftdruck. Ziemlich direkt nach dem Neukauf ist ihm ein Matador-Reifen (Fehlkonstruktion mit Rückrufaktion von Matador) geplatzt, danach nur noch Continental.


    ... der Wohnwagen nicht überladen ist, weil er mehrfach Reisefertig gewogen wurde


    ... insbesondere hinten nicht überladen werden kann (Staukästen- und fächer sind hinten leer bis auf leichter Klöterkrams), weil man sonst mit der Stützlast nicht hinkommt (zu wenig).


    Einzig der Wassertank befindet sich relativ weit hinten. Dies ist bei Wohnwagen aber auch nicht unüblich. Der ist aber während der Fahrt nicht mal voll, um die 30 Liter müssten das immer ungefähr sein.

    Hallo,


    Danke schon einmal für die Antworten.


    Dass die beiden Längsträger ausgetauscht gehören steht außer Frage! Caravanhändler hat nach Ersatzteilen geschaut: 500 pro Seite + 500 für den Einbau.


    Ich vermute als Ursache mittlerweile, dass die Federung nicht in Ordnung ist. Mein Freund (der Eigentümer) stand drin während ich drunter lag und hat auf der Achse das Teil zum Federn gebracht (bzw hat seitlich das Teil "aufgeschaukelt"), allerdings hat die Achsschwinge annähernd gar nicht eingefedert. Die Achsschwinge hat sich quasi nicht in Einfederrichtung bewegt, in Ausfederrichtung dagegen schon etwas. Mit einem Rangierwagenheber aufgebockt senkt sich die Achsschwinge auch merklich. Einfedern tat das Teil hauptsächlich durch den Reifen (Continental Cargo Reifen, also vermutlich schon recht steife Flanke, aber ja auch durchaus typisch für Wohnwagen). Der Wohnwagen liegt aber nicht "tiefer", jedenfalls nicht ungewöhnlich tief.


    Eine neue Achse schätzte der Caravanhändler ca 1500 € (er konnte das aber nur für Alko nennen in dem Moment, Achse ist auch von BPW). Ich finde das allgemein ziemlich teuer. Ich habe meinem Freund geraten, mal zu schauen, was eine Überholung der Achse kostet. Caravanhändler haben ja auch Apothekenpreise.


    Alternativ die Querträger erneuern und die Achse separat bei einer Firma, die Achsen überholt, reparieren lassen. Die Achse kann man ja so drunter weg bauen (kein geschlossenes Profil, vermutlich auch einer der Gründe warum es gerade dort reißt).

    Hallo,


    folgender Fall: Wohnwagen (Hymer) Bj 2004, BPW Fahrgestell, glaub 1500 kg hat der max. Auf beiden Seiten ist der Rahmen bei der Befestigung der Achse (hinter der Achse) gebrochen. Überladung ist ausgeschlossen. Wurde bemerkt, als der Boden knartschte, was er wohl sonst nicht gemacht hat. Als ich dann drunter lag, hab ich das Elend gesehen...


    Ich brauche einfach mal kurz ein Feedback zur Ursache und einer möglichen Reparatur. Dafür schonmal Danke!


    Komisch finde ich die Befestigung der Achse: man sieht es schlecht auf dem Bild: Die seitliche Aufnahmeplatte, die an der Achse angeschweißt ist, hat unten ein L Profil und oben auch. Beide liegen nicht am Rahmen an.


    Erstes Bild: Rahmen links (von innen aufgenommen)
    Zweites Bild: Achsaufnahme von hinten aufgenommen
    Drittes Bild: Rahmen rechts (von innen aufgenommen)


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    Habs glaub ich schonmal geschrieben: Die Alko Dämpfer, die ich bislang ich den Grabbelregalen beim Campingzubehör zu greifen bekommen habe, haben immer zu einem Teil nur in eine Richtung gedämpft. Das letzte Mal waren es einige Grüne. Aber nicht alle! Auf gut deutsch: Die Dinger waren neu schon hinüber.

    So, habe den Wohnwagen für den Urlaub nach Hause geholt und mir das Ganze nochmal angeschaut. Ich habe mich gegen einen neuen Faltenbalg entschieden, das Teil ist noch völlig in Ordnung und mit nem neuen Faltenbalg hätte ich das Problem bald wieder. Da ich die Antischlingerkupplung Westfalia SSK eh komplett demontiert habe (alle paar Jahre braucht die mal etwas Zuwendung), habe ich den Faltenbalg abgezogen und ne Schelle auf die Zugstange gesetzt. Danach den Faltenbalg wieder drauf und jetzt sitzt das Ding da, wo es hingehört und bleibt dort auch.


    Gruß