Beiträge von Amtrack

    Gut, ich tu jetzt grad' so als würde ich 10x am Tag Autos umsetzen o.ä. - aber nee wenn ich WEIß dass es bessere Alternativen gibt, kann ich net mit "irgendwas" arbeiten - bzw. will nicht mehr.


    Ist natürlich deine Ansicht, kann man so stehen lassen.

    Ich für meinen Teil denke mir halt, bei "universal" isses halt "universal" - deswegen nicht perfekt für Autotransport aber eben auch nicht ausschließlich nur für Autotransport zu verwenden.


    Ist doch beim Auto oder Motorrad auch so: haste nen Pickup oder SUV, so wirste wohl kaum regelmäßig auf der Nordschleife deine persönlichen Bestzeiten reißen wollen UND gleichzeitig regelmäßig in den Wald zum Holz holen fahren.
    Denn ich glaube bei letzterem scheitern so Kisten wie Trackhawk, AMG ML oder M BMW X5.
    Andersrum kannste mit ner Lotus Elise eben keine Anhänger ziehen...


    Freilich kann man auch mit ner Goldwing Schräglagengrenzen ausloten, macht aber mit ner S1000RR "etwas" mehr Spaß usw. usf.


    Ist beim Anhänger, meiner Ansicht nach, nunmal nicht anders.

    Entweder das perfekte Modell für den speziellen Einsatzzweck (siehe meinen Bootsanhänger), oder es ist eben ein Kompromiss der dafür einen breiteren Nutzungsbereich hat (Tema und auch der Pferdeanhänger).

    Ich fahre zur KÜS, seitdem läufts.

    Beim TÜV war ich bei 4 verschiedenen Stationen - teils in unterschiedlichen Bundesländern (Wohnortwechsel), mittlerweile habe ich Gott sei Dank eine gefunden, bei der wenigstens EIN Ing. auch wirklich weiß, was er macht.
    Ist auch der Einzige dort, der die §21er machen darf.


    Mit dem zusammen gabs dann auch einen Eintragungsmarathon... sehr große Bremse vorne, große Bremse hinten, Stahlflexleitungen, Gewindefahrwerk, andere Felgen + (leider notwendig wg. Freigängigkeit) Spurplatten usw. usf.


    Dennoch meide ich (wo es denn geht) den TÜV, einfach aus Erfahrung mit den 0815 Sesselfurzerprüfern.
    Seit der Wischwasseraktion und noch viel mehr seit der Geschichte mit dem nicht mehr geeichten Messgerät (wie viele Kunden nicken das dann einfach ab??) haben sie bei mir verloren.
    Das waren übrigens auch 2 Unterschiedliche Stationen.



    PS: in Gaimersheim war der TÜV kein Problem, aber die kennen eben auch Hohenester, Abt, GPower und co... ;)
    Wenn du nen Prüfer hast, der außer Golf und Fiesta quasi nichts kennt, dann hast du mit sowas wie meiner Supra eh schon verloren - auch wenn alles seine Richtigkeit hat.
    Aber alleine das Nachprüfen der Eintragungen bzw. das Wissen um die Legalität dieser Eintragungen (denkt ja eh jeder, dass das irgendwo gekauft ist) fehlt 90% der Prüfer, leider.

    Ja ...


    und das hälst du für die Vorgabe von Quoten, die dem einzelnen Prüfer zur Erfüllung vorgegeben werden ?


    Nein,

    ich könnte mich mit etlichen Absätzen in Rage schreiben über diesen Sauverein namens TÜV - ich lasse es aber einfach...

    Obige Beispiele sind eben nur Beispiele, und davon auch nur ein Teil der Beispiele

    Aus meinem selbst erlebten Fundus nochmals 2 Beispiele:


    - erheblicher Mangel: Wischwaschanlage ohne Funktion (Saisonfahrzeug, es war schlichtweg kein Waschmittel im Behälter, sowohl die Pumpe lief als auch die Wischer - bisschen Wasser rein und gut wäre es gewesen! Der Prüfer hat sich geweigert und das echt als Mangel aufgeschrieben)

    - erheblicher Mangel: Fahrzeug zu laut

    Hier muss ich weiter ausholen, der Wagen hatte eine regulär nach §21 abgenommene Sportauspuffanlage samt geänderten und eingetragenen Geräuschwerten.
    Zum Einen gehts den Prüfer bei der HU eigentlich nichts an, aber offensichtlich hatte er Bock drauf, mich durchfallen zu lassen.
    Holt also sein Messgerät und misst -> 5dB zu laut.
    Ich "ist das Ding geeicht?"

    Er "ja, klar - muss ja!"
    Ich "darf ich den Stempel mal sehen?"
    Und siehe da, Eichung abgelaufen vor einem Jahr.

    Geeichtes Gerät geholt, nochmal identisch gemessen, passt 100% mit den eingetragenen und legalen Werten überein.

    Bei der Prüfung bin ich dennoch durchgefallen, da die manuelle LWR (Klappscheinwerfer) einseitig einen Kabelbruch hatte.

    Beim Testen bei mir zu Hause gings noch.
    Also repariert und wieder hin zur Nachprüfung.


    Er testet die LWR, ist zufrieden.

    Will dann in die Grube unters Auto.


    Ich frage ihn, was er da will - die Nachprüfung ist beendet.

    Er wird pampig und meint, dass er da nochmal schauen möchte.

    Ich durfte ihm dann erst mal erklären, dass er bei ner Nachprüfung gefälligst nur nach den aufgeführten Mängeln zu schauen hat - der Rest geht ihn nichts an.


    Er pampig, ich pampig - Stempel erhalten - auf Nimmerwiedersehen.


    Der TÜV Süd sieht mich nur, wenns um Sondergeschichten geht (§21 Abnahmen und ähnliches, was der Wettberwerb eben nicht darf...)


    Der Laden arbeitet seit Jahren daraufhin, möglichst viele und häufige Defekte (Heckwischer, manuelle LWR, Hitzeschutzbleche / deren Befestigung), die aber keinesfalls lebensnotwendig oder unglaublich wichtig für den Betrieb eines KFZ wären, als erhebliche Mängel zu deklarieren.

    Warum?
    Damit man einem doofen Politiker sagen kann "Hier guckma! Die ganzen alten Kisten ab 5 Jahre haben unglaublich viele erhebliche Mängel - da muss man doch was machen! Im Sinne der Sicherheit plädieren wir auf eine jährliche Prüfung für die alten, unsicheren Karren!"

    Dennoch nehme ich nicht mehr Werkzeug mit.


    Mache ich auch nicht.
    Ok, im Zugfahrzeug sind noch Panzertape und Kabelbinder, aber die mehr für den Anhänger, als für das Zugfahrzeug.

    Aber unterwegs im Dreck unterm Auto liegend, womöglich bei laufendem Verkehr irgendwas notdürftig flicken zu wollen?
    Nä... dafür hab ich zu Hause ne gut beleuchtete Schrauberstelle samt Hebebühne und ausreichend Werkzeug.

    Da kann ich das gefahrlos und relativ bequem machen.
    Ganz, ganz selten sind bei mir Termine so wichtig, dass ich sie nicht verschieben könnte - und für die Fälle hätte ich dann die ADAC Plus Karte, die mich mobil hält.
    Die Karre kommt dann entweder per Sammeltransport oder eben sofort (wenn ich da auch hinmöchte) nach Hause und wird da in Ruhe repariert.


    Na ja : ca. 25% aller Fahrzeuge haben erhebliche Mängel und kommen nicht im 1. Anlauf durch.


    Und warum?

    Weil so Organisationen wie der TÜV ständig daran arbeiten, neue Kleinigkeiten als "erheblichen Mangel" einstufen zu lassen - damit sich die Quote einfacher erfüllt und man weiter auf das große Ziel hinarbeiten kann, für "ältere" Autos eine jährliche Prüfung durchzudrücken.

    Genau deswegen boykottiere ich den TÜV und gehe lieber zur KÜS.

    Erheblicher Mangel = Heckwischer funktioniert nicht
    Erheblicher Mangel = manuelle Leuchtweitenregulierung funktioniert nicht (wir wissen, wie oft die benutzt wird vom Normalfahrer...)
    Erheblicher Mangel = Hitzeschutzblech am Auspuff ist locker


    Noch Fragen?

    Wie ist das eigentlich mit Pannen mit Anhänger?

    Fall 1: Zugfahrzeug defekt, Anhänger intakt, beladen und offen

    Fall 2: Zugfahrzeug intakt, Anhänger defekt, beladen und offen


    Hierzu kann ich eine Erfahrung beisteuern: mit dem Renault Espace der Schwiegereltern (weil das einzige Fahrzeug mit AHK damals) samt einem geliehenen Pferdeanhänger ein Pferd abgeholt.
    Es war irgendein Feiertag, aber fragt mich nicht, welcher.

    Jedenfalls betrug die Strecke 300km.
    Und prompt 150m vor dem eigentlichen Ziel ist uns die Kupplung am Espace verreckt... Glück im Unglück, das zu holende Pferd konnte demnach noch bei den alten Besitzern so lange stehen bleiben, bis eine Lösung gefunden war.
    Ohne Anhänger wäre ich halt ohne Kupplung nach Hause gefahren, war ja eh viel Autobahn dabei.
    Mit Anhänger und Pferd (= empflindliche Ware) ist das keine Option.

    Lösung: Da ADAC Plus Mitglied: das defekte Zugfahrzeug kommt auf den Abschlepper, der Pferdeanhänger samt Pferd hintendran.


    Problematisch in diesem Fall: der Fahrer des Abschleppers benötigt einen anderen/erweiterten Führerschein, den hat wohl nicht jeder - zumindest an diesem Feiertag.
    Letztlich wurde aber dennoch ein Fahrer gefunden und Pferd samt Fahrzeug haben unser Ziel erreicht (ECHTER Vorteil von ADAC Plus!).

    Wichtig ist hier, dass der ADAC, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, so etwas nur bei Anhängern bis 2 to zgG macht.
    Mit meinem Boot oder dem Tema wäre ich also aufgeschmissen, wobei die bei Plus Mitgliedern schon außerordentlich hilfsbereit sind.


    Zur Thematik mit dem Servicemobil kann ich nur sagen, dass es vollkommen egal ist, wie viel Ahnung man hat und die wohl selbst bei Deutschlands bestem KFZ Meister erst mal das Servicemobil zur eigenen Schadensbegutachtung vorbeischicken....is halt so.

    Mir ist mal bei einer Toyota Supra ein Wasserschlauch geplatzt, wäre an sich auch nur 2 Schlauchschellen und eben der passende Formschlauch gewesen.
    Den hat aber halt keine Toyota Werkstatt lagernd und Panzertape ging an der Stelle nicht.
    Universalschlauch ebenfalls nicht möglich.

    Also wieder ADAC Plus bemüht, hoch auf dem gelben Wagen Heim gekommen, zu Hause am übernächsten Tag dann den Schlauch getauscht und gut wars.

    ADAC Plus gibt mir das sichere Gefühl, dass ich jederzeit und immer innerhalb Deutschlands innerhalb von 12-18 Stunden wieder nach Hause komme.

    Egal mit welcher Karre ich losfahre.

    Jetzt könnte man argumentieren: "mit einem durchreparierten Auto bleibt man nicht liegen".
    Ist prinzipiell richtig, aber wenn man bspw. mit einem 300tkm+ BMW 328i über die Nordschleife heizt, auch in durchrepariert, dann ist es einfach ein gutes Gefühl zu wissen, dass man auf jeden Fall wieder nach Hause kommt :biggrins:



    Wenn ich so rekapituliere, dann habe ich, abgesehen von den letzten 2 oder 3 Jahren, eigentlich *jedes* Jahr mindestens 1x den ADAC gerufen.
    Da waren dann halt auch so Sachen wie urplötzlich verreckte Batterie oder unverschuldete Unfälle oder eben auch Motorschäden dabei.
    Seitdem ich keine Supras mehr habe, sind die Motorschäden aber rapide gen 0 gegangen...;):biggrins:

    Beim Boot ist die Plane an den Seiten mit Druckknöpfen (Tenax oder ähnliche Systeme) gesteckt, dadurch kann man die gesamte Plane unter Spannung halten und Wasser fließt gleich ab.
    Mit den Bügeln, egal wie viele (außer sie ergeben eine geschlossene Fläche :biggrins:;)), wirst du immer das Problem haben, dass in den nicht gestützen Bereichen die Plane sich "reinzieht" durch sich sammelndes Regenwasser.

    EDIT: der Längsbügel ist natürlich ne super Idee, spannt die Plane auch entsprechend.
    Sie darf halt nirgendwo hinter den Bordwänden runterhängen/durchhängen, sonst sammelt es sich dort wieder.

    Ich rede von meinem Billig-Drehmomentschlüssel. Ich möchte mal stark bezweifeln, dass der jemals "vernünftig" kalibriert wurde.

    Zumal mein Drehmomentschlüssel auch nur in einer Richtung funktioniert/klackt.


    Auch der ist kalibriert.
    Ich habe aus Spaß mal meinen Billig-Drehmo mit dem Hazet abgeglichen (den benutze ich zum Motoren aufbauen, habe da 3 Stück für verschiedene Drehmomentbereiche) - bis auf 2NM Unterschied bei 110NM Ziel waren die identisch.

    Ich würde mit dem Billigding aber bspw. niemals Zylinderkopfschrauben festziehen.
    Und mit dem Hazet keine Reifenschrauben machen (dafür ist er mir zu schade).

    Zum Öffnen nimmst einfach einen 1/2 Gelenkgriff - so einen habe ich auch von Hazet (ist aber letztlich wurscht, Hauptsache stabil) und das Teil hat mir auch schon Kurbelwellenriemenscheibenschrauben (was ein Wort! :biggrins:) geöffnet -> mit aufgesteckter 1,5m(!) Verländerung weil die 380nm + festgebackene Schraube einfach nicht anders zu öffnen waren...



    Und noch etwas: einen Drehmo immer(!) entspannt lagern, sonst erlahmt mit der Zeit die Feder.
    Weiterhin vor Benutzung nach längerer Lagerung erst einmal komplett rein und wieder rausdrehen, damit sich die Fettfüllung innen wieder verteilt.
    Mein Schrauberkumpel hat das nicht beachtet und so die Feder seines Drehmos geschrottet, das war das einzige Mal, dass sich bei mir Radschrauben gelockert haben (hatte die mit seinem Werkzeug angezogen) - das Anzugsmoment passt dann eben einfach nicht mehr.

    Da wir jetzt ja eh schon reichlich Themenfremd unterwegs sind, erlaube ich mir noch eine themenfremde Frage: wie ist das dann eigentlich bei einer Ummeldung in einen anderen Landkreis?
    Ich habe bspw. auf dem Pferdeanhänger das gesiegelte 100er Schild aus BaWü bzw. dem dortigen Landkreis drauf.
    Ich selber bin ja aber in Bayern unterwegs.

    Müsste ich dann das hiesige 100er Siegelschild kleben?
    Bei der Ummeldung damals wurde wie üblich halt einfach der eingetragene Kram mit übernommen in den neuen Schein und gut wars.

    Leute,
    schonmal davon gehört, dass es auch Personen geben sollen, die GERNE 35 oder auch 50€ zahlen, damit sich lieber jemand anderes schmutzig macht und "Rücken" hat? (Wer mehrere Fahrzeuge an einem Tag umgestellt hat, weiß, was ich meine). :biggrins:


    Thematik der Einlagerung noch obendrein.

    Und unterwegs auf dem Pannenstreifen der Autobahn würde ich niemals einen Reifen wechseln, obwohl ich es kann.
    Da rufe ich den ADAC, ich bin doch nicht lebensmüde.


    Und das jeder einen Reifen wechseln können muss, halte ich angesichts von 20-30kg Gewicht pro Rad und dem teilweise ungünstigen Winkel mit Wagenheber für nicht realistisch.
    Es gibt einfach viele Menschen, die das körperlich nicht (mehr) hinbekommen.
    Zumal es oft daran scheitern dürfte, die von der Reifenbude mit Schlagschrauber festgeknallten Radschrauben mit dem mickrigen Bordwerkzeug zu lösen...

    Wow,
    dabei wollte ich nur meinen Bootsanhänger zeigen... :P

    Manni hat natürlich recht, legal sind die 100km/h nur mit einem Dodge Ram oder ähnlich schwerem Kaliber machbar (und selbst bei dem nur mit etwas Ablastung des Anhängers).
    Der (ex) ML und auch der jetzige Hyundai Terracan sind dafür zu leicht.

    Wie da der Bapperl draufkommt?
    Ganz einfach: neu direkt mit 100er Umrüstung gekauft und gleich entsprechend angemeldet - der Umweg über eine Prüforganisation entfällt somit.
    Aber es steht ja im Gutachten ganz klar drin, was das Zugfahrzeug an Gewicht haben muss.

    Jetzt ist er halt da, der 100er... :biggrins:


    PS: die Stoßdämpfer sind schon gold wert, es fährt sich wesentlich angenehmer, zumal bei 3,0 / 3,5to der Luftdruck ja auch ordentlich hochgeknallt wird.
    Ich habe den direkten Vergleich gehabt -> 3,0to Stöger ohne Stoßdämpfer und 3,5to Pilob mit Stoßdämpfer.
    Wo der Stöger schon für schwitzige Hände und ein ungutes Fahrgefühl gesorgt hat, kann man mit dem Pilob noch vollkommen entspannt fahren.

    Ach, seh` ich ja jetzt erst, den Thread hier. :biggrins:
    Bin demnach wohl auch einer derjenigen (wenigen) hier, die (u.a.) einen Bootstrailer bewegen.



    Beim Bootstrailer arbeite ich gegen den allgemeinen Trend, die Dinger kleinstmöglich und ausgeladenst möglich zu benutzen... bei jedem Gebrauchtboot war bis jetzt ein zu kleiner Trailer dabei.
    Daher habe ich den ehemaligen 3,0to Stöger Trailer des jetzigen Bootes gegen einen 3,5to Pilob Trailer getauscht.
    So kann das Boot vollgetankt und vollausgerüstet zum Einsatzort gefahren werden.

    Dabei dann auch gleich noch länger gewählt, damit ein Ersatzrad und ne Deichselbox ordentlich Platz finden und auch noch etwas Reserve für ein evtl. Nachfolgeboot bleibt.


    UND (Hauptgrund Nr.1!): ich finde es absolut ätzend, wenn ich die Heckklappe des Zugfahrzeuges nicht mehr aufbekomme, deswegen hat der jetzige Trailer da auch Platzreserve eingerechnet.
    So kann ich die Fahrpersenning, Lichtleiste und bspw. den Außenborder fürs Beiboot (und das Beiboot) bequem im Zugfahrzeug lassen bzw. dann ins Boot räumen wenn es gewassert ist.
    Mit dem alten Trailer war das ne Fummelei weil entweder Trailer abhängen oder durch die Türen und umgeklappte Rückbank die Sachen holen/verstauen.

    Gurte, Trailerschloss und co. sind eh in der Deichselbox.

    Irgendwann brauch' ich auch nochmal ein Kompressor-Fahrzeug. "Leider" ist das halt ziemlich Ford-lastig...


    Wenn du "ab Werk" suchst, dann schon - ja.
    Wobei es schon *echt* einfach ist, auf nen GM Small Block nen Kompressor draufzuschnallen - teuer, aber einfach. :biggrins:
    Wenn halt nur der TÜV nicht wäre...


    Bei Kompressor und V8 bevorzuge ich aber tatsächlich den M113 im x55 AMG aus dem Hause Benz.
    Das ist schon auch ein Traum von einem Motor.

    Oder halt gleich was für Männer :cool::super: - nur leider für mich definitiv out of Range sofern ich mein Häusle behalten will :biggrins:

    Vorausschauende und gute Fahrer sind prinzipiell alle, die man befragt :biggrins:
    Richtig Angst muss man vor denen haben, die freiwillig zugeben, schlechte Fahrer zu sein...

    Ein guter Fahrer kann bekanntlich auch mit unterlegenem Material gleichwertig unterwegs sein, um hier den Schwenk zu Röhrl zu bringen.

    Aber im Straßenverkehr sind gefühlt 98% keine Röhrls, ganz im Gegenteil.

    Und da bin ich dann wirklich froh, dass der Q7 im Rückspiegel eben ein Q7 und nicht so ein Suburban ist - die Wahrscheinlichkeit ist nunmal sehr hoch, dass in beiden Kisten Pfeifen sitzen :biggrins:

    Der direkte Wechsel bspw. von meinem Hyundai (der mit 45m Bremsweg auch nicht vorbildlich ist) in mein Cabrio ist schon herb.
    Wenn da ein merkbefreiter Fahrer wechselt, dann fährt der halt mit dem Hyundai in der Kurve geradeaus, in welcher das Cabrio noch 40km/h drauflegen könnte...


    Davon ab: ich wollte hier keinen anpissen wegen Autogeschmack oder ähnlichem.
    Ich mag solche diskussionswürdigen Fahrzeuge. :super:
    Ich kann nur das Hochloben nicht so recht nachvollziehen, er hat ja doch reichlich Verbesserungspotential.

    Aber... mich ärgerts halt bisschen, wenn auf schlechte Bremsen geschimpft wird o.ä. - viele Leute aber ausser Acht lassen, dass die Reaktionszeit mitunter 'nen viel größeren Einfluss auf etwaige Aufprallgeschwindigkeiten hat. Das holt 'ne gute Bremse halt auch nicht mehr raus.


    Warum?

    Der verlinkte Suburban hat 550PS aber ne popelige Serienbremsanlage die schon ab Werk eigentlich überfordert ist - nur um das hier nochmal deutlich herauszustellen.
    Es ist bei der Karre vollkommen(!) egal und hinfällig, ob Hr. Röhrl oder Frau Merkel fährt - die Bremsleistung bleibt kacke.
    Und dann damit noch schwere Trailer ziehen? :/

    Die Fähigkeit, in 4,6 Sekunden wieder auf das Ausgangstempo 60 Meilen zu kommen, hilft dabei *nicht* weiter sondern verschlimmert die Geschichte noch.

    Dazu ein unverändertes Fahrwerk...
    Eigentlich ist ja alles an der Karre wie ab Werk, abgesehen vom fetten Motor, nem verstärkten Getriebe (welches sonst im Zeitraffer abraucht) und ner Auspuffanlage.

    Weißt, ich hab mir ja selber nen 500+ PS Brummer gebaut.
    Da war die Basis aber bereits ein Sportwagen (Toyota Supra MA70), das Fahrwerk ab Werk von Lotus abgestimmt und die Bremsen zwar kacke, aber lange nicht so kacke wie die vom Suburban :biggrins:

    NIEMALS wäre ich auf die Idee gekommen, die Bremse serie zu lassen.
    Das Fahrwerk wäre ok gewesen, bedurfte aber auch Veränderungen (weil bspw. Schubstreben hinten zu schwach dimensioniert bei der Leistung - die verbiegen dann einfach).

    Dann die Thematik mit der Kühlung wg. Vollgasfestigkeit - ok, auch das ist wieder ein exklusiv deutsches Problem...


    Aber ich bleibe dabei, dieser Suburban ist ne "Pfuschbude" in meinen Augen und auch fürs Trailern nicht wirklich ideal, trotz des tollen Motors (den ich gerne in meinem Boot hätte).

    Ich kann mit solchen Dingern nichts anfangen.
    Was bringt dir die Leistung mit dem beschissenen Fahrwerk, den oberbescheidenen Bremsen (siehe Text: the rest remained entirely stock) X/, dem hohen Schwerpunkt und dem abartigen Verbrauch?
    EDIT: gerade nochmal gegoogelt, Bremsweg aus 96km/h (60MPH) beträgt etwas über 50m... und das Werksneu :super::biggrins:

    Zitat: "But the other is the 8 miles per gallon combined that Car & Driver reported, which also might explain the low odometer reading."
    Das entspricht umgerechnet locker flockigen 29,4l / 100 km kombiniert.

    Heißt im Stadtverkehr oder beim heavy towing darf man da ruhig nochmal ne ordentliche Schippe drauflegen und ist vom Verbrauch dann vermutlich in Bereichen, in denen der Motor normalerweise auch im Boot agiert :biggrins: (im Wasser hat man ja bekanntlich *immer* Last).

    Das fand ich bei meinem ML schon schlecht - klar ist der geradeaus "ok", aber das Ding wird auch mit 1000PS nicht sportlich oder toll zu fahren sein.
    Zumal bei der Betrachtung *immer* der Gedanke im Hinterkopf schwebt: "was wäre das nur fürn geiler Motor in nem gescheiten Auto". ;)
    Aber wenn dann für vglw. wenig(er) Spaß DER Verbrauch am Ende der Rechnung steht, dann macht es halt irgendwie doch keinen Spaß mehr.

    Kurz gesagt: 550PS aus nem 9,9L V8 in ner Corvette fänd ich 1000x geiler, als in nem Suburban - wobei ich den Suburban an sich echt mag.

    Wenn Geld keine Rolex spielt und man den Suburban mag - ok.
    Aber jeder andere holt sich dann vermutlich doch lieber nen Kompressor Range Rover oder die Krönung dieser Art automobiler Abartigkeiten in Form eines G65AMG. :biggrins:

    hachja, wie schön. Da waren wir früher auch oft. :love:

    Das nächste mal.. will ich aber eigentlich nur noch in 'ner Coladose dort hin... oder wenigstens Kombi. :rolleyes:


    Geheimtipp: mach nen Sportbootführerschein und hol dir ein Boot.
    Das ist, je nach Größe, auch ein Wohnmobil und du darfst überall bleiben, wo es nicht ausdrücklich verboten ist.

    Ich kanns nur empfehlen - und dein Ami Hobby ist bei den meisten Vollgleitern mit integriert, weil die Dinger oft mit nem 4,3L V6 oder 5,7L V8 (GM Basis) motorisiert sind.
    Tuning und Modifikationen sind keine Grenzen gesetzt, weil es keinen Bootstüv gibt - einzig die Antriebe (Getriebe) setzen dem dann Grenzen.

    Gibts natürlich auch alles in größer und stärker, aber dann siehts mit der Trailerbarkeit wieder dunkel aus.