Beiträge von Amtrack

    Kurze Rückmeldung: Einbau verlief problemlos.
    Neuen Dichtring, neue Lager + Lagersitze, die Lager gefettet, Mutter soweit angezogen, dass sich die Unterlegscheibe noch gerade so per Schraubendreher drehen lässt, neuen Sicherungssplint - fertig.
    Durch die elende Sauerei mit dem alten Fett (heiß geworden und verteilt) musste ich ziemlich viel putzen, was reichlich Zeit gekostet hat.


    Am Wochenende steht schon wieder die nächste Slipaktion bevor, daher lasse ich die anderen Radlager erst mal wie sie sind und wechsele nach Bedarf.
    Vor der großen Urlaubstour werde ich sie aber wohl austauschen denke ich und mir auch 2 Sätze zur Sicherheit mitnehmen (im Urlaub wird zwar nicht geslipt, aber es sind 2x ca. 800km Strecke).

    Hallo miteinander,
    ich melde mich auch mal wieder zu Wort.

    Bei meinem Bootstrailer (Werner Strecker, Baujahr 1977, Tandemtrailer mit 1,5to zgG) ist das hintere linke Radlager heiß gelaufen bis hin zum Qualmen auf gerade Strecke und Geräuschentwicklung beim Kurven fahren. Das ganze ist 5km vor "zu Hause" passiert, ich habe daher etwas gewartet und bin dann langsam noch Heim gefahren. Bremse war es nicht, die war vorher freigängig, war beim Schadenszeitpunkt freigängig und ist auch jetzt freigängig.


    Gestern habe ich das Boot vom Trailer genommen und den Trailer mal seines Rades entledigt und die Trommel samt Radlagern ausgebaut. Das äußere Lager ist ein SKF 30204 und das innere Lager ein SKF 30206, die Trommel eine Peitz S 234R. Beide Lager haben deutliches Spiel hoch und runter und seitlich ziemlich stark. Weiterhin auch leichte Einkerbungen, weswegen sie nicht mehr sauber rund laufen - also ein Fall für die Tonne (beim Bremstrommel drehen hat man davon übrigens nichts gemerkt, das ging ganz leicht).


    Natürlich ist das Fett so heiß geworden, dass es sich überall verteilt hat.


    Ich habe von kompletten Motorüberholungen, Bremsenumbau (Scheiben) und Fahrwerken so ziemlich alles am KFZ selber gemacht und selber erlernt. Radlager traue ich mir also zu - wäre aber dennoch eine Premiere meinerseits.


    Vorgehen:

    • altes Fett komplett entfernen, gesamte Trommel und alle Bremsflächen penibel reinigen
    • Lager- und Lagersitze tauschen
    • Zusammenbau und Kronenmutter soweit anziehen, dass ich die Unterlegscheibe vor dem äußerem Lager noch mit einem Schraubendreher bewegt bekomme

    Fragen:


    1.) SKF Lager gibts nur ohne Dichtring, "Billiglager" gibts mit Dichtring.
    Eure Empfehlung? SKF + Ring separat oder das Billigset?


    2.) Nur die Lager am beschädigten Rad tauschen oder gleich mal alle? (Vorgeschichte der anderen Lager unbekannt, Trailer ist aus den 70ern, alle Radlager wurden schonmal gewechselt bis mehrfach gewechselt da öfter geslippt wurde)


    3.) wie viel Fett kommt auf die Lager? Wie viel in die "Fettkappe"?


    Der Trailer wird bestimmt so 20-30x im Jahr im (Süß)Wasser "versenkt" zum Slippen des Bootes. Lässt sich leider nicht vermeiden, dass dabei das Wasser über den Radnaben steht.


    4.) Soll ich nach jedem Slippen nachfetten oder reicht es, 1x nach der Saison neu zu fetten?



    Herzlichen Dank vorab.

    Genau so ein Kastenschloss habe ich :biggrins:
    Aber da 3 von 4 Anhängern verschlossen unter Dach stehen, das Grundstück umzäunt ist und ein 60kg Schäferhund auf neue Freunde wartet sehe ich das recht gelassen.

    Ist eigentlich eher, um was für die Versicherung zu haben und es nicht so einfach wie ganz ohne Schloss zu machen.

    Metallkats sind mir aus dem Nachrüst bzw Tuning Bereich für Autos bekannt, auch gern Downpipe genannt.


    Um mal den Besserwessi raushängen zu lassen: Downpipe ist im englischsprachigen Raum die Bezeichung für das hierzulande Hosenrohr genannte Bauteil.
    Sprich: das Rohr, was am Krümmer/Turbo ansetzt und nach unten in Richtung Mittelschalldämpfer oder Hauptkat geht.

    Mit den Kats, egal ob Vor- oder Hauptkat, hat eine Downpipe insofern zu tun, als das zumeist ein Vorkat in der Seriendownpipe sitzt, welcher bei der Tuningvariante oftmals ersatzlos entfällt.

    Das ist so nicht ganz korrekt.

    Du bekommst auch ohne gültige HU ein Kurzzeitkennzeichen.

    Damit darfst du allerdings das Fahrzeug nur zum TÜV fahren, auf direktem Wege und auch nur in dem Landkreis, in dem das Kennzeichen gültig ist.

    Darauf wirst du bei der Zulassungsstelle hingewiesen und das unterschreibst du auch!

    Also wenn der Anhänger einen Ort weiter steht und das nicht dein Landkreis ist, darfste das schon nicht mehr!



    Hatten wir doch erst kürzlich hier im Forum.
    Du bekommst ohne gültige HU definitiv(!) kein Kurzzeitkennzeichen.

    Was man bekommen kann, ist eine vorläufige Zulassung zur Erlangung einer Betriebserlaubnis - ein ganz normales Kennzeichen, gedeckt mit Versicherungsschutz aber ohne HU Plakette (ob gesiegelt oder nicht, weiß ich gerade selber nicht).
    Man erhält zu diesem Kennzeichen auch vorläufige Papiere.
    Auflagen sind eben erwähnte Eingrenzung des Radius und ausschließlich Fahrten welche im direkten Zusammenhang zur Erlangung einer Zulassung stehen (Werkstätten, TÜV, Reifendienst, etc.).

    Versteht mich nicht falsch.
    Ich habe keinerlei Markenbrille auf.

    Ich empfehle den Audi nicht, weil es ein Audi ist - sondern weil er einfach besser zum Nutzungsverhalten passt.
    Früher habe ich mal BMW sehr gemocht weil sie sich treu geblieben sind und immer eine Spur sportlicher/ausgereizter/weiterentwickelter waren als Benz oder Audi.
    Aber das ist schon lange Vergangenheit.

    Viele Hersteller haben spürbar nachgelassen, insbesondere die "Premium"marken.
    Man merkt einfach extrem, dass die Controller jeden Cent 24x umdrehen, sich dann 48x um die halben Cents bemühen und auch bei 0,005 Cent noch nicht aufhören...

    Bei Kia, Hyundai, Mazda und SsangYong hat man zumindest 5 Jahre lang Garantie (oder länger).


    Aber egal, wird zu sehr OT.
    Zurück zum Thema: der Pajero ist halt ne Arbeitssau, der auch nen Holzanhänger aus dem schlammigen Waldweg zieht.
    Das könnte der Allroad vermutlich sogar ebenfalls, aber dafür ist er eigentlich zu schade.

    Und wenn ich das Nutzerverhalten so sehe, dann ist der Allroad meiner Einschätzung nach die bessere Wahl.
    Zumal ein handgerührter Allroad als 3L TDI auch schon echt selten ist.
    Wenn der dann obendrein noch ne Untersetzung hätte, dann grenzt das schon fast an ein Sammlerstück.

    Wie ist die Qualität beim Pajero? Wie lange hält die Kupplung? Mein Allroad hat noch die erste und die problemlos. Was heißt nicht Vollgasfest?


    Die Qualität beim Pajereo ist so, dass dieser auch in Entwicklungsländern häufig zu finden ist.
    Einen A6 Allroad findest du dort eher nicht/selten...:biggrins:


    Das sagt eigentlich alles aus.

    Aber hierzulande haben wir eben andere Prioritäten, und dazu gehört (für mich) auch das relativ schnelle von A nach B kommen.
    Dafür ist der Pajero aber definitiv nicht gemacht.
    Zum Einen wegen solcher Dinge wie Bremsleistung (43m aus 100km/h lt. ADAC Test) und natürlich konzeptbedingter Nachteile wie Gewicht/Fahrverhalten.
    Zum Anderen aber eben auch, weil der halbe Schiffsdiesel keine dauerhaft hohen Drehzahlen mag.

    Die AutoBild (Allrad) schreibt dazu:

    Zitat

    Für Schnellfahrten bietet sich der Pajero ohnehin nicht an. Zum einen läuft der Diesel kalt wie warm erstaunlich rau und wehrt sich zudem gegen Drehzahlen oberhalb von 3000 Touren mit einem furchterregenden Spektakel. Zum anderen kontert er solche Misshandlung auf Dauer nicht selten mit ernsten Schäden. Acht Prozent der Leser waren davon betroffen. Faustregel: Wer 12 oder sogar mehr Liter Diesel/ 100 km verbraucht, fährt offenbar zu schnell und riskiert damit Motor- oder Turboschäden beim 3.2-Pajero.


    Quelle: https://www.autobild.de/artike…uchtwagen-test-42665.html



    Solche Dinge sind dem Audi 3l V6 TDI fremd - der hat zwar andere Macken, aber keine erhöhte Neigung zu Motorschäden bei "typisch deutscher" Nutzung.



    Ich mag ja meinen ML wirklich gerne, aber wenn ich nicht wegen der M1G Regelung gezwungen wäre, sowas als Zugfahrzeug zu nutzen würde ich definitiv viel lieber mit nem Kombi mit schönem Diesel und Allrad (mit Untersetzung, hat die dein Allroad?) fahren.
    Hilft aber in meinem Fall nix, ich brauche die 3,x Tonnen halt ab und an mal.

    Was möchtest du denn hauptsächlich mit dem Fahrzeug machen?
    Meinen ML habe ich zum Anhängerziehen angeschafft, weil ich regelmäßig über 2,5to ziehen muss und das mit nem normalen PKW nicht mehr geht wie wir ja wissen (M1G und so).
    Außerdem ist die Untersetzung grandios an der Sliprampe.

    Entweder lässt man sich auf so ein Auto dann ein und fährt entspannt von A nach B, weil schnell ist das nicht mehr und auch kein Stück sportlich.
    Oder man hasst die Karre und will lieber was flotteres weil man die Eigenschaften (Zugleistung, Allrad/Untersetzung, höhere Bodenfreiheit) eh nicht wirklich benötigt.

    Wenn ich keine schweren Anhänger ziehen müsste, dann hätte ich vermutlich auch "nur" nen Allradkombi mit etwas Dampf.
    Reicht um 200+ fahren zu können wenn ich will und kann trotzdem 2 Tonnen recht einfach ziehen.

    Mit dem ML sind "normale" Fahrten halt total langweilig, aber herrlich entspannt.

    Ich bin da wirklich zwiegespalten...beide Welten sind auf ihre Weise toll.
    Wirklich entschieden habe ich mich nicht.

    also bei meinem Carkeeper sollte man zu zweit sein, abbauen geht zwar alleine aber anbauen nicht, da es über die Länge schwer ist alle 4 Bolzen zu treffen

    Wir haben doch von den Abmessungen genau den gleichen Anhänger, oder?
    Abgesehen von deiner Hochplane.
    Ladefläche bei meinem ist 4x2m

    Die Bordwände kann ich alleine montieren und demontieren, bei den beiden langen Bordwänden ists halt etwas fummelig aber nicht unmöglich - mache das regelmäßig.

    Die Rungen lasse ich meist stehen aus Bequemlichkeit - aber auch die sind sind relativ schnell demontiert (je 2 Schrauben).

    Ist zwar nicht heute gewesen, aber ich habe erst heute Zeit zum Schreiben.

    Ich habe eine Ladung (sauschwere!) Eternitplatten entsorgt bei der Deponie.
    Habe das Garagendach neu machen lassen und der Handwerker hat mir das Zeug gleich in die BigBags und diese wiederrum auf meinen Anhänger geladen (eigentlich andersrum, er hat die BigBags auf dem Anhänger liegend beladen weil er nix zum Heben der Säcke dabei hatte).

    Leider war ich nicht vor Ort beim Beladen, sonst hätte ich ihn sowohl wegen der Stützlast/Lastverteilung als auch Gesamtgewicht eingebremst... :rolleyes:


    Direkt danach dann zu Hause die Bordwände entfernt und weiter einen (nicht eineiig, aber nah dran) Zwilling meines ML abholen.
    Auch ein 270CDI, auch Automat, auch Xenon und PDC und auch Facelift.
    Meine bessere Hälfte hat meinen ML leider vorne etwas verunstaltet da sie entweder zu nah dran oder zu spät gebremst (oder beides) hat :biggrins:

    Da die Gebrauchtpreise für passend lackierte Stoßstangen mit SWRA und PDC unverschämt hoch sind und ich noch weitere Teile gebrauchen kann/könnte, gab es halt ein komplettes Fahrzeug.
    Bei dem Preis konnte ich einfach nicht nein sagen (3stellig). :]


    Der schnelle Vogel fängt den Wurm. :super:


    Hat sich übrigens trotz ausgereiztem zgG des Temas prima fahren lassen.
    Verbrauch lag im Schnitt bei erstaunlich niedrigen 11,98L (Hinfahrt mit BigBags zur Deponie, leer zurück nach Hause zum Bordwände abnehmen, leer zum zweiten ML und beladen wieder nach Hause).

    Was für ein Geschwurbel... :rolleyes:


    Wäre ja auch blöd wenn die schreiben würden, dass aus marketingtechnischen Gründen die VW und Audi Produkte grundsätzlich höher eingestuft werden als Skoda oder Seat. :biggrins:

    Untendrunter ists doch eh fast immer der gleiche Mi...äh, die gleichen Bauteile und zumeist sogar der gleiche Baukasten.

    Als Zugfahrzeug würde ich noch den SsangYong Rexton in den Raum werfen, auch neu zu sehr bezahlbaren Konditionen, kein riesiger Motor und eben gleich vollauf auch als Familienauto zu verwenden (das sehe ich bei den Pickups immer nur sehr eingeschränkt, auch vom Sitzkomfort hinten her betrachtet).
    Automatik ist zugeliefert durch Mercedes und die (selbstentwickelten) Motoren haben sich in der Vergangenheit bereits als sehr standfest erwiesen bei den Rextons.

    Mit so nem Teil ist die Anhängerwahl eigentlich egal, zieht alles was du so mit Kugelkopf bekommst.

    Meine 6,10m Wohndose (7,89m über alles) wird zukünftig hauptsächlich an einem Touran hängen, letztlich auch nur ein Hochdachgolf - der darf aber sogar 2to ziehen.

    Und der Vorbesitzer hat ihn mit ner B Klasse gezogen (1,8to Anhängelast).

    Das Teil ist zwar relativ lang, dabei aber noch recht leicht mit 1,5to maximal.
    Mal sehen wie sich das fährt.

    Ansonsten kommt halt der ML davor, aber das empfinde ich persönlich immer ein bisschen als Overkill für 1,5to.

    2t bekommst ja schon beim Touran mit Werkskupplung

    Die Europäer, insbesondere die deutschen Hersteller, sind bei Anhängelasten nicht knauserig.
    So darf ein aktueller Golf auch schon bis zu 1,8 to ziehen.


    Bei den Asiaten ist das traditionell weniger bis deutlich weniger.
    Die ziehen dort einfach keine Anhänger mit dem PKW, ist absolut nicht üblich.