Beiträge von Amtrack

    Heute mal den beladenen Anhänger gewogen.

    Da ich u.a. durch Österreich fahre, muss das Gewicht schon genau passen (dort gibts ja bekanntlich keine Toleranz - wenn zu schwer, bleibst eben stehen).


    Bei Möbeln und co. ist das mit dem Einschätzen ja nicht immer soooo einfach.

    Rein von der Lage der Reifen zum Rahmen hin habe ich aber auf 2,7 to geschätzt was dann auch das erlaubte Maximum darstellt.


    Heute auf die Waage und siehe da: angekuppelt 2560kg :biggrins: dazu 100kg Stützlast.


    Ohne scheiss: wenn man den Anhänger mal kennengelernt hat, kann man anhand der Lage der Reifen zum Rahmen hin tatsächlich echt ziemlich genau das Gewicht einschätzen.


    Ein Ersatzrad habe ich auch noch besorgt und montiert (und gleich auf 6,25bar aufgepumpt), die Fahrt geht über 1100km an den Feiertagen im Dezember.
    Da ist es besser, etwas Vorsorge zu betreiben als im Dunkeln irgendwo am Feiertag zu stehen und kein 10" Rad auftreiben zu können...

    Ich verstehe allerdings auch nicht ,warum ungünstig konstruierte und jahrelang vollgeschissene Anhänger plötzlich Materialtransporter werden sollen !? :/


    Ich weiß ja nicht, wie du das hälst, aber unser Pferdeanhänger wird tatsächlich gesäubert nach Benutzung :biggrins:

    Umzug bin ich auch schon damit gefahren (mit schwarzem Kennzeichen) und vor Anschaffung des Tema war das quasi unser Hauptanhänger für alle Nutzungen.

    Mit Anschaffung des Tema wurde der Pferdeanhänger dann grün angemeldet und steht seitdem mehr oder weniger nur in der Ecke. :rolleyes:


    Zum Thema: Umzüge kann man problemlos fahren, wenn man eben so lädt, wie ein Pferd auch das Gewicht verteilen würde - dann passt das auch mit der Stützlast.

    Bretter und Latten kann übrigens auch prima damit transportieren, weil die Teile meistens oberhalb der Rampe ne Plane oder Klappe zum Öffnen haben und somit auch überlange Gegenstände gut transportiert werden können.



    Das macht aber ausschließlich nur dann Sinn, wenn man den Pferdeanhänger eh da hat / als einzigen Anhänger nutzt, weil man eben Tiere transportiert - als Haupteinsatzzweck Material und Umzug zu fahren macht ein normaler Koffer oder Planenanhänger einfach mehr Sinn.

    Besser zu beladen (bei Plane) und die Achsanordnung und Möglichkeiten zur Sicherung sind besser.

    Kann der ÖPNV den 3,5t Bootsanhänger nach Kroatien ziehen?


    Gutes Beispiel ( ;) ) - nein, kann er nicht.

    Das wäre dann eine der Fahrten, die auch mit Hinterfragen mit dem eigenen Fahrzeug stattfinden werden (u.a. weil ein Mietfahrzeug vieeeeeel zu teuer ist für 2-3 Wochen Urlaub).


    Du weißt aber sicher, was ich meine - es gibt zu Hauf unnötige Fahrten und auch eine ganze Menge Fahrer, die sehr gerne ÖPNV nutzen würden, es aber einfach unpraktikabel ist 2h "unterwegs" zu sein für 30 Minuten Fahrstrecke.

    Naja - dein Geldbeutel wird es schon spüren... die Natur aber auch


    Ich glaube, der Natur ist das ziemlich egal ob ich mit meinem SUV oder nem Kleinwagen fahre - das SUV ist "eh da" (Anhänger und so). :/ 
    Ob ich nun 7 Liter Benzin oder 12 Liter Diesel verbrenne... so what?

    Schädlich ist beides und da zu diskutieren was weniger schädlich ist, irgendwie sinnfrei und nicht zielführend.


    Viel wichtiger wäre es, die Fahrten gänzlich zu hinterfragen oder eben auf ÖPNV umzusteigen.

    Da wäre ich voll dabei, wenn es denn praktikabel wäre (gerne auch durch Steuergelder gestützt - bspw. ein ÖPNV Jahresticket für alles um 1000€ oder so).


    Aber es wird schon wieder sehr OT.



    Zum Thema: ich werde mich gleich auf meinen Hoflader hocken, den 50 Jahre alten luftgekühlten 2 Zylinder Ruggerini Dieselmotor anwerfen und den Pferden einen neuen Heuballen rüberfahren.
    Evtl. habe ich noch Muße, statt der Palettenzinken danach die Schaufel zu montieren und den Misthaufen etwas zusammenzuschieben - aber ich denke eher nicht.

    Dunkel, kalt, grau...bäh... :biggrins:

    Durch die bekloppte Regelung hat es sich quasi selbst abgeschafft, ja.

    Wäre auch zu schön gewesen, mal tatsächlich etwas sinnvolles aus dem Ausland zu übernehmen (Beispiel: CH)... aber ähnliches ist ja auch bei dem Scheuer sein Andi seiner Maut ( :bigggrins: ) zu beobachten.


    Wenn ich nicht Insasse dieser Anstalt hier wäre und den Kappes mit finanzieren müsste, wärs ja sogar glatt lustig. :rolleyes:

    Die 2. Frage ist berechtigt, aber wenn ich recht überlege, und es sich um KEINEN NEU-Wagen handelt, sondern einen Gebrauchtwagen... dann denke ich schon, wäre das umweltschonender. Man kann ja schlecht beide Fahrzeuge gleichzeitig fahren.

    Aber du KANNST natürlich auch jeden Tag mit deinem SUV und 3,5 t Anhänger mit Boot drauf zur Arbeit fahren... 8o


    Sehe ich nicht so.

    Umweltschonender ist der (gebrauchte) Kleinwagen rein bei der Betrachtung des Verbrauchs.

    Aber Service (Ölwechsel), Instandhaltung, Unterhalt (Fixkosten!) und co. fallen dann eben für zwei Fahrzeuge an - das machts dann meist schon wieder uninteressant.

    Von unserer deutschen Schwachsinnsregelung fürs Wechselkennzeichen mal ganz abgesehen...


    PS: ich habe Home-Office - meinen SUV nutze ich tatsächlich ausschließlich zum Arbeiten (Anhänger ziehen oder Offroad zu den Fischweihern) oder für Langstrecke (weil einfach saubequem).

    Aber ich weiß durchaus, dass ich damit eine echte Ausnahme darstelle und die meisten SUV als Kindergartentaxi dienen "weil man da so schön hoch sitzt"...

    hm. Man könnte sich natürlich auch fragen, ob "zur Arbeit kommen" als ~80 kg Einzelperson mit 'nem 1,5 - 2 t schweren Fahrzeug geschehen muss?!


    Wenn es das einzige Fahrzeug ist und man als Nebenanwendung noch "Anhänger ziehen mit 3,5to" hat - ja, natürlich!

    Oder willst du mir etwa erzählen, dass die Anschaffung eines Zweitwagens "umweltschonender" wäre? :bigggrins:


    PS: ich lebe auf dem Land und weiß, wie es hier um den ÖPNV bestellt ist. :/

    Hat nen Grund warum hier nahezu jeder Jugendliche schon mit nem Mofa anfängt um sich dann über Roller/45kmh Fahrzeug hin zum Auto hochzuarbeiten - und der Führerschein absolute Priorität hat.

    Das mag in der Stadt anders aussehen - aber auf ne Stadt muss man auch erst Mal lust haben (habe ich nicht - Ingolstadt hat mir gereicht).

    eine Wetterlage, die den Regen verursacht hat (Die Wetterlage wiederum hängt vom Klima und dessen Entwicklungen ab)

    "Man darf nicht vom Wetter aufs Klima schließen" wird doch auch sonst immer gerne herangenommen (z.B. beim diesjährigen "Sommer")...

    Auf der anderen Seite, wenns denn dann endlich mal richtigen Sommer hat (wie die letzten Jahre), dann kann man von Dürreperioden lesen die natürlich vom Klimawandel herrühren...


    Halt eben immer so, wie es gerade in die Argumentation passt.


    Wer sich direkt an einen Fluß baut, der muss nunmal damit rechnen, dass das Wasser kommen kann - deswegen gibts so viele Versicherungen, die sich weigern dort ein Objekt zu versichern.

    Aber so sind sie eben, die Menschen - in 99% der Zeit ist es ja auch total schön an nem Fluß.

    Und wenn alle 100 Jahre mal Probleme auftauchen, dann ist das einfach eine größere Zeitspanne, als sie die allermeisten Menschen überblicken, denn wir sprechen da von 4 Generationen.


    Es wird sich wieder dort hingebaut werden und in xxx Jahren werden sie wieder weggerissen von den Wassermassen - die Natur findet ihren Weg am Menschen vorbei (oder durch ihn hindurch).

    Das gleiche haben die im Ahrtal über Wasser gesagt ;) Das gab es schon immer, und die Pflanzen brauchen es :)


    Ist auch so.

    Und es ist ein schlechtes Beispiel: Stichwort Flächenverdichtung, Flußbegradigungen und Bauten im Überschwemmungsgebiet.


    Sehr interessant fand ich in einem Interview, dass der Verlust der letzten alten Brücke beklagt wurde - die beiden anderen alten Brücken wurden beim letzten Hochwasser vor 100 Jahren weggerissen... ob das wohl deswegen "Jahrhunderhochwasser" heißt? :/

    Dann zeig uns doch Mal ein paar Bilder 😀

    Hast du ohne extra Verklebung schon negative Erfahrungen gemacht?


    Muss ich nachreichen - habe keine Fotos gemacht da ich mit schleppen beschäftigt war.


    Ohne Verklebung hast du beim Tema das Problem, dass du jede Menge Öffnungen (zum Spanngurte einhängen) hast, durch welche Spritzwasser auf die Ladefläche kommt -> hier ganz gut zu erkennen https://www.trelex.de/cp4020s-alu-2


    Die habe ich abgeklebt mit Panzertape.

    Als kleineres Leck hat sich dann noch der Spalt zwischen Bordwand und Ladefläche herausgestellt, dort also auch noch abgeklebt.

    Zwischen Plane und Bordwänden kam bis jetzt nie Feuchtigkeit durch, zwischen Bordwänden und Eckrungen auch nicht.

    Der 2Liter 16v war doch Leistungstechnisch gut.

    Fand den Motor nur geil.

    Für damals Top, jedenfalls stärker als jeder VW 16v.


    Der C20XE war einer der top 4 Zylinder Motoren - richtig(!) gut konstruiert und in Punkto Leistung, spezifischer Verbrauch und co. Weltklasse zum damaligen Zeitpunk mWn.


    Als C20LET (Turbo) in der windschlüpfrigen Calibra Karrosse gepaart mit Allrad und den Tuningmöglichkeiten war das schon ein Traumauto - nur leider mit dem ewigen Hauch der schnöden Großserie (Cockpit vom Vectra).

    ich habe am Samstag den Planenaufbau wieder auf den Tema gesetzt und gestern innen alle Spalte und Öffnungen abgeklebt*, damit auf der im Dezember anstehenden 2000km Tour alles Trocken bleibt.



    Gestern dann noch den Anhänger zu 85% mit Möbeln und allerlei Kram fürs Zweithaus beladen - das wird quasi komplett neu eingerichtet.



    *die Klebetechnik und deren Erfolg bezüglich Dichtheit konnte ich schon im "Sommer" bei strömendem Regen und mehrfachen Umzugsfahrten für den Schwager testen. :super:

    Das waren dann zwar immer nur 100km, aber das Prinzip bleibt ja...

    Darum:


    Oder?


    Artikel nicht nur gelesen sondern auch verstanden?


    Siehst du unsere (grüne) "Zukunft" darin?


    Zitat

    Im globalen Wettbewerb der Volkswirtschaften sehen chinesische und indische Strategen sogar einen Vorteil ihrer Länder darin, dass Europa durch einen teuren Umstieg auf grüne Energiequellen geschwächt wird. Mit steigenden Energiekosten werde die Industrie Europas in Probleme geraten, davon könnten Indien und China profitieren. Insbesondere energieintensive Unternehmen könnten gezielt angegriffen werden. Das trifft insbesondere die Branchen Baustoffe, Chemie, Glas, Nichteisen-Metalle, Papier und Stahl. Um Aluminium, Kupfer und Zink, Dämm- und Kunststoffe sowie Grundchemikalien, Papier und Karton, Glas, Glasfasern, Stahl, Zement, Kalk, Gips und Keramik herzustellen, wird besonders viel Energie benötigt. Alleine das BASF-Werk in Ludwigshafen braucht so viel Strom wie ganz Dänemark. Wenn der in Deutschland klimapolitisch teurer wird, sind Produktionsverlagerungen absehbar. Ein chinesischer Chemie-Unternehmer bringt es auf den Punkt: „Wir machen die Deutschen mit ihrer grünen Klimanaivität jetzt fertig.“


    Als Teil in einer der oben angesprochenen Branchen kann ich dir sagen, dass die Überlegungen der Industrie schon weit vorangeschritten sind, die Standorte zu verlagern.


    Und auch hier wieder: Umweltschutz muss man sich leisten können - mal sehen, wie lange wir das noch können. :/


    Und: wie schon vor etlichen Seiten geschrieben, es wird *immer* am Menschen an sich scheitern.

    Der Egoismus sitzt nunmal einfach deutlich vor dem Umweltschutz denn ersterer sichert das Überleben direkt, zweiteres eben nur indirekt.

    Und wieder ein Zeichen dafür, dass unsere Bemühungen vollkommen sinnlos sind:


    https://www.focus.de/politik/a…strickst_id_24398872.html


    Zitat

    Vor allem vollzieht Peking keine echte Wende. 60 Prozent des Stroms kommen aus schmutzigen Kohlekraftwerken. Mehr als 200 neue sind sogar im Bau, und 150 Kohleminen werden nun neu eröffnet. Peking will keine wirkliche Wende, Klimaprotest wird brutal unterdrückt. Klimaneutralität will China erst 2060 erreichen.



    Ein interessanter und vor allem ehrlich geschriebener Artikel.

    In dieser Offenheit selten zu lesen.

    Nur mal so, zum Wirken lassen:


    https://www.n-tv.de/politik/po…XdsvWs4MpHZuu7oJEpQ-Lh_CY


    Nach Angaben des Global Energy Monitors brachte China 2020 neue Kohlekraftwerke mit einer Leistung von 38,4 Gigawatt ans Netz - das ist dreimal so viel wie der gesamte Rest der Welt zusammen.


    Derzeit sind mehr als 200 neue Kohlekraftwerke im Bau. Die Expertengruppe Carbon Tracker beziffert Pekings Planungsvorhaben auf 368 neue Kraftwerke. Greenpeace berichtet, dass allein im laufenden Jahr weitere 24 neue Steinkohlekraftwerke genehmigt worden seien.


    Der unterstrichene Teil... mir fehlen die Worte.

    Es ist, wie es ist - nämlich einfach vollkommen sinnfrei sich hier einzuschränken und den Wohlstand (in meinen Augen auch die Zukunft) zu riskieren während anderswo auf der Welt einfach....mhja...der eigene Vorteil zählt?
    Womit wir dann wieder beim Egoismus des Menschen wären und in einem nicht zu durchbrechenden Kreis - anders gesagt: der Assi mit harten Ellenbogen (in diesem Fall China) kommt immer weiter als der, der Zurückhaltung übt.

    Wir retten die Welt...jo, macht mal. :super:

    Keine Cola kaufen!


    Vorbildlich.

    So zurückhaltend bin ich nicht, wenn ich etwas haben möchte, dann hole ich es mir.

    Und wenns das 6er Pack PET Flaschen (deutlich) günstiger gibt als die gleiche Suppe in Glasbuddeln, dann kaufe ich eben die PET Flaschen.


    Wird sich über kurz oder lang eh über den Preis regeln, aber man darf nicht dem falschen Gedanken erliegen, dass Glasflaschen dann günstiger werden würden... letztlich wird halt alles teurer werden.

    Wenns der Umwelt hilft und die Leute dennoch nicht in die Armut abrutschen -> ok.


    Wenns soziale Verwerfungen verschärft -> nicht ok, danach siehts halt leider aktuell aus.

    Ich kann schlecht den Leuten quasi nur den Dreck unter den Fingernägeln zum Leben lassen, aber auf der anderen Seite dann fordern, dass sie gefälligst mehr Verzicht üben sollen und hochwertigere Sachen kaufen mögen da diese den Umweltaspekt besser berücksichtigen...