Restauration MOSEL PKW - Anhänger

  • Hallo Zusammen,


    mein Name ist Rainer und ich komme aus dem Saarland. Ich habe mir mit einem Kumpel vor ein paar Monaten einen PKW - Transporter der Marke MOSEL zugelegt.
    Dieser stand einige Jahre auf einer Wiese rum bis wir ihn mit einem Traktor geborgen haben...


    Im Prinzip haben wir am Hänger so ziemlich alles neu gemacht was dran war. Jetzt haben wir nur noch ein kleines Problem mit der Auflaufbremse. (Graubremse GPA 2.0/2)
    Und zwar stellt sie sich, nachdem sie gebremst hat nicht wieder zurück, sprich die Bremse bleibt zu.


    Ich hoffe dass es hier im Forum jemanden gibt, der sich mit dieser Bremse (bzw. diesem Anhängertyp) gut auskennt.
    Anbei noch ein paar Links zu Bildern vom jetzigen Zustand:
    Bild 1 Bild 2 Bild 3 Bild 4


    Vielen Dank schomal im Voraus dafür.

  • Bleibt die Bremse auch noch zu wenn ihr den Anhänger in Fahrtrichtung gezogen habt?
    Ich meine die Grau hatten noch reine Dämpfer ohne Gasdruck. Da ist es normal dass die Auflaufeinrichtung nicht von selbst wieder raus kommt.



    mfg JAU

    No Shift - No Service

  • Hallo,


    beim Anfahren ist die Bremse aufgegangen. Jetzt haben wir mittlerweile den Stoßdämpfer gewechselt, da es beim Bremsen immer einen ordentlichen Ruck im Zugfahrzeug gab.
    Jetzt ist leider beim Auflaufen keine Übertragung mehr auf den "Zwischenhebel" (Pos. 28) http://www.wkuhnert.de/shopseiten/graugpa12skz.jpg vorhanden.


    Kann man da beim Zusammenbau etwas falsch machen???
    Eigentlich wirkt beim Auflaufen doch nur die "Zugstange" (Pos. 39) auf diesen Hebel. Oder liege ich da falsch?


    Danke für die Info´s.

  • Hallo,


    also beim Fahrversuch schiebt sich das Auflaufrohr ca. 4-6cm ein.
    Der Umlenkhebel bewegt sich jedoch nicht.


    Kann man da bei der Umlenkung / Übertragung etwas beim Zusammenbau falsch machen?
    Denn erst nachdem ich den neuen Dämpfer eingebaut habe bremst nichts mehr.


    Der Umlenkhebel spielfrei??? In Fahrtrichtung? Oder in Links- Rechts- Richtung?

  • Hallo,


    also es waren noch ein paar Faktoren, die zum Nichtbremsen geführt haben.
    Der Abstand von den Bremsbelägen zur Trommel war nicht korrekt und der "Federspeicher" vom Gestänge hat komplett gefehlt.


    Ja, jetzt Bremst er schon ganz gut. Noch ein bisschen Feintuning dann macht er´s schon...

  • Hallo Zusammen,


    es ging mit dem Hänger mal wieder einen Schritt nach vorne, und einen gewaltigen Schritt zurück.


    Ich habe dem Hänger jetzt passende Bremsbacken 230x40 (Alko SB230) verpasst und diese auch eingestellt.
    ==> Nachstellkeile mit Spannschraube soweit zugedreht das sich die Räder nicht mehr drehen und dann wieder etwas aufdrehen.


    Beim Bremsen mit der Handbremse hatte ich dann das Gefühl dass über das Federpaket nicht genug Kraft auf die Zugfedern die die Beläge
    auseinanderhlaten übertragen wird. Sprich die Handbremse hat nicht genug Kraft auf die Bremstrommeln übertragen, und diese Bremsen dann schlecht?!
    Übertragung über das Bremsgestänge bzw. Bremsseile war auch minimal. Kann das sein?


    Zu allem Übel sind dann auch noch (vom wohl recht gewaltsamen Ziehen der Handbremse...) die Zähne von diesem kleinen Pönöpel der in der Handbremse in den Zahnbogen eingreift (Sperrklinke?) abgeschert...


    Daher auch noch die Frage: Wie bekommt man bei der Graubremse GPA 2.0/2 den Handbremshebel ab? Sieht mir nach einer verpressten Geschichte aus???
    Den Zahnbogen bekommt man wohl noch in diversen Shops. Gibts diese ?Sperrklinke? auch noch irgendwo zu kaufen?


    Ich bin echt bald am Verzweifeln hier...!
    :scheisse:

  • Zitat

    Jetzt haben wir mittlerweile den Stoßdämpfer gewechselt, da es beim Bremsen immer einen ordentlichen Ruck im Zugfahrzeug gab


    Ist es dir möglich uns mal die genaue Bezeichnung des alten und neuen Dämpfers zu nennen?
    Ich könnte mir vorstellen das Ihr schlichtweg ein falsches "Dämpferprinzip" verbaut hat.
    Bei Dämpfer ohne Gasdruck fährt die Zugstange beim auflaufen schnell ein und es kann Bremskraft wirken. Die Zugstange wird anschließend durch das Fahrzeug wieder heraus gezogen, bzw. geht das auch mit einer möglichst lang anhaltenden Krafteinwirkung (lange daran mit viel Kraft ziehen und das Rohr sollte dich wenige Millimeter pro Sekunde heraus bewegen). Das Rohr darf also mit dem Originaldämpfer nicht! von alleine heraus fahren.
    So ist es zumindest bei den alten Bremsanlagen die ich nun kenne. Wenn der Anhänger beim auflaufen stark ruckt lässt sich die Kraftverteilung gut über das Bremsgestänge und eben optimal eingestellten Bremsbelägen regulieren.


    Für den Fall das Ihr nun einen Dämper mit Gasdruck verbaut haben solltet, wirkt genau diese Kraft bei der Kompression im Zylinder des Dämpfers entgegen das Zugfahrzeug/ Anhänger/ Bremshebel. Je nach Kraft des Dämpfers könnte es daher passieren das der Anhänger unbeladen überhaupt nicht mehr bremst. Auch würde es den enormen Kraftaufwand am Bremshebel begründen. Das schwächste Glied in der Kette geht dann irgendwann zu Bruch, was bei dir wohl der Zahnkranz war.


    Und nun noch eine ganz andere Sache:
    Der Hebel zur Kraftübertragung (Pos.28) lässt sich nicht zufällig falsch herum einbauen oder?! Könnte euch das passiert sein?

  • Hallo,


    Danke erstmal für die Antwort und den "Denkanstoß" mit dem Dämpfer.
    Folgenden Dämpfer haben wir verbaut: https://anhaenger24.de/338111.html


    Genaue Bezeichnung weiß ich allerdings nicht.


    Den Hebel (Pos. 28) hatten wir -noch- nicht ausgebaut. Was aber dann demnächst zum Austausch des Zahnsegmentes wohl fällig wird.
    Wenn dann hätte der Vorbesitzer das wohl falsch herum eingebaut, was ich mir nicht vorstellen kann...


    PS: Das Starke Rucken war eher der "Aufprall" des Hängers auf die AHK bevor wir den neuen Dämpfer eingebaut hatten...
    Sprich keine Dämpferwirkung beim Auflaufen sondern eher ein Aufprallen.


    Gruß
    Rainer

  • Hallo Forum,


    nach über einem Jahr ist es jetzt endlich soweit. §21 ist bestanden!!!


    :danke: ans Forum für die Denkanstöße und Hilfestellungen.



    Eine Frage habe ich allerdings noch an die Spezialisten hier.
    Und zwar sind ja Bremsen vom Typ ALKO SB230 (230x40) verbaut.


    Scheinbar sind die Trommeln aber so abgefahren, dass der Nachstellkeil wirklich nur auf der "letzten Rille" eingestellt ordentliche Bremswirkung verspricht.
    Neue Trommeln gibt es scheinbar auch zu kaufen.


    Leider ist der Preis mit 250€ pro Stück!!! Total utopisch.


    Gibts da keine preiswerte Alternative dazu?


    Danke & Gruß
    Rainer