Hallo Gemeinde,
Ich habe hier gesucht, gelesen und Schritt für Schritt die Einstellanleitung befolgt. Aber irgendwo ist ein Wurm drin.
Es handelt sich einen Auwärter Anhänger GL12 von 2005.
Auf dem Ankerblech steht Franz Schlegl 200x50
Den Hänger habe ich mir vor 3 Wochen geholt und auf der Heimfahrt schon gemerkt das er beim Bremsen das Auflaufen mit kurzem Stoss quittiert. Mit gezogenen Handbrems war das recht Rad fest und das linke drehbar.
Also genau nach Anleitung eingestellt.
Bremsen klappt ohne Stoss nur Rückwärtsfahren blockiert er.
Gestänge etwas gelockert bis es nicht mehr blockiert dafür knallt er wieder in die AHK.
Beim erneuten einstellen habe ich dann gesehen das sich das Einstellrad bewegt wenn ich das Rad Rückwärts drehe. Ist das normal?
Als nächstes ist mir aufgefallen das die Bremsseile über Kreuz sind. Beim Einachsanhänger üblich? Zudem wird das Seil für das linke Rad einen guten Zentimeter, könnte auch ein wenig mehr sein, weiter gezogen als das für das rechte Rad. Die Waage ist dann nicht im rechten Winkel. Das dürfte aber gar nicht sein weil die Bremse ja über die Einstellrädchen nachgestellt wurde. (Bremsseile sind gleich lang). Ein tauschen der Seile (nicht mehr über Kreuz) änderte aber nichts.
Und als letztes. Wenn die Handbremse gezogen ist bewegt sich das rechte Rad so ca. 5 cm während das linke fest ist.
Von der Bremse habe ich das so verstanden das die Handbremse das Gestänge weiter bewegt, somit die Bremsbacken stärker in der Bremstrommel wirken und somit die Rückfahrautomatik ausser Kraft gesetzt wird. Der Anhänger kann nicht Rückwärts geschoben werden.
Die Auflaufeinrichtung hat dann quasi einen begrenzten Weg um das Gestänge zu bewegen und die Rückfahrautomatik kann aufmachen so das Rückwärts fahren möglich ist.
Oder ist das ein Denkfehler?
Ich hab jetzt einen Satz neuer Bremsbeläge bestellt und werde diese dann einbauen. Bremsseile sind erst 1 Jahr alt und somit OK.
Hat evtl jemand die Erleuchtung für mich bzw eine Idee wo der Fehler liegen könnte?
Danke schonmal
Gruß Alex