Vorweg: ich bin keine Faxhkraft für Ladungssicherung, ich setze mich damit lediglich hobbymäßig auseinander. Es sei angemerkt, dass auch ich gerne dazulerne.
Grundsätzlich finde ich Deine LaSi besser als die vieler anderer privaten Fahrer auf der Straße. Schlecht gesichert ist halt besser als nicht gesichert.
Was ich zu dem Thema gelernt habe, speziell in Bezug auf Dein Beispiel:
Ladungssicherungsmittel dürfen nicht am Rahmen des Anhängers eingegangen werden. Die Rahmen sind in vielen Fällen ungeeignet, zudem auch ungeprüft im Bezug auf die Aufnahme solcher Kräfte. Oftmals können sich auch Gurthaken daraus lösen, weil sie darin schienenartig verrutschen können oder schlicht mit der Hakenspitze aufliegen, anstelle der eigentlichen offenen Öse (steinigt mich nicht für den Begriff, ich meine das, was an dem Gurthaken normalerweise an dem Zurrpunkt anliegen und damit Kontakt haben soll.)
Gurte dürfen nicht über die Bordwände geführt werden, denn das führt zu Verformung dieser und infolgedessen können sich Gurte lösen.
Gurte dürfen nicht stärker ausgelegt sein als die dazugehörigen Zurrösen am Aufbau. Beispiel: STF des Gurtes 300 daN (Vorspannkraft), Zurröse max. 200 daN ist unzulässig. Kann man hier nur im Übertragenen Sinn anwenden, da Deine Zurrpunkte nicht geprüft sind.
Niederzurren ist stets nur mit mindestens zwei Zurrgurten zulässig, nie nur mit einem Zurrgurt alleine.
Sehr löblich ist die Verwendung der ARM! Ein Gamechanger im sehr niedrigen Euro-Bereich.