Beiträge von Tornado

    Warum das nicht?

    Es werden pro Seite 2 Ösen genutzt für nach vorne.

    ARM + 2 Kopfschlingen reicht für eine Palette 1,5to.

    Vielleicht noch 2 zum Niederzurren das war es schon

    Nun, mir erscheinen 200 daN x4 oder x6 etwas sehr schwach für 1500 kg. Oder trügt mich mein Bauch? Ich mache das nicht täglich.


    Chris88 Tandem ungebremst verstehe ich hierzulande auch nicht. Ich weiß nicht. Da wird dann ein Laubgitter draufgedübelt und auf 250x140x100 Brennholz geladen. Habe ich das hier im Forum gesehen oder war das bei Youtube? Ich weiß es nicht mehr. Hinter einem Bagger im eigenen Gelände - von mir aus. Aber auf der Straße will ich sowas nicht begegnen. Es gibt nicht ohne Grund ordentlich Points im Land des herben Bieres dafür.

    Ja, natürlich, 2 to Gesamt. Aber selbst 1,5 to - da kann man dann alle Zurrösen benutzen und darf keine auslassen. Eine Palette Fliesen kannst Du mit dem Anhänger nicht befestigen.

    Ich komme gerade aus dem Staunen nicht raus.


    Wer meine Beiträge liest, weiß, dass ich grundsätzlich positiv gegenüber der Marke Eduard eingestellt bin.


    Es lässt sich zum Beispiel auch positives an der Light-Baureihe finden, wie LK2801 vor ein paar Beiträgen in diesem Thema bereits bewies. Und Eduard ist nicht Eduard, Cargo und diverse anderen Baureihen sind halt doch sehr robust und heben sich in den Kritikpunkten von der Light-Serie deutlich ab.


    Die Light-Baureihe hat vor allem bei Endanwendern mit niedrigen Ansprüchen und Bedürfnissen einen hohen Stellenwert. Garten, Grünschnitt, mal ein wenig Fliesen oder Möbel durch die Welt Kutschen- alles kein Thema. Hier werden auch nicht die höchsten Nutzlasten geordert, sondern leichte Modelle mit geringer Zuladung.


    Jetzt bin ich aber auf ein Angebot eines Neuanhängers gestoßen, die irgendwie am Anwendungszweck vorbei gebaut wurde: ein 2to Light Anhänger. Die billigsten Verschlüsse, eine dünne Platte und Zurrösen, mit denen man ein paar Wasserkästen oder eine handvoll Dachlatten verzurren kann mit jeweils angegebenen 200daN. Aber wie bitte muss eine Ladung von 2 to aussehen, dass sie mit diesen 10 Zurrös-chen gesichert werden kann?


    ==> Anzeige für 2to Eduard Light


    Wie gesagt: ich wundere mich nicht mehr. Ich staune.

    Hallo Andi und herzlich willkommen hier!


    Das klingt ja nach einmal all-in bei Deiner Beschreibung! Bin gespannt auf Dein Review dazu nach Deinen ersten Einsätzen mit dem Böckmann!


    LG Sven

    Ja, Jay hat es bereits richtig wiedergegeben. Es ist Klebeband des Herstellers 3M. Und das klebt wie hulle und hält bei Wind und Wetter im Aussenbereich.


    An der Frontplane habe ich einen Test mit Gurtband gemacht, das hat aber nicht den gewünschten Effekt gebracht. Daher habe ich das auch nicht länger verfolgt. Ich tendiere aktuell zu einer 3-4 mm Dibond-Aluplatte, welche an die Latten des Spriegels geschraubt wird und damit gemeinsam abnehmbar ist.

    [...]

    Als nächstes werde ich aber wahrscheinlich mittels Gurtband die Plane am Dach zu unterstützen. Auf dem Dach werden sich Wassersäcke bilden. [...]


    Das ist aber erledigt und funktioniert sehr gut. Es sammelt sich nur noch sehr wenig Wasser auf dem Dach.


    Das erste Bild zeigt den Zustand, bevor die Gurte montiert waren. Man erkennt rechts im Bild die große Pfütze:


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    Lagrave ist tatsächlich ein guter Ansprechpartner für Spriegel und Plane. Bevor Du 900 Tacken für die aus meiner Sicht nachteilige Gummibandlösung von Anssems mit einem Flachdach mit garantierten Wassersäcken ausgibst, lohnt sich eher der Weg nach Gelsenkirchen. Der Spriegel von denen ist modular und lässt sich alleine auf- und abbauen. Zudem ist die Plane mit Drehriegeln rundum befestigt am Anhänger. Der Spriegel ist zwar auch nicht perfekt, da sich auch auf dem Dach ebenso Wassersäcke bilden, aber das lässt sich mit steckbaren Leisten relativ einfach beheben.


    Hier mal ein Link zu einem derer Angebote:


    https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/plane-und-spriegel-fuer-zb-humbaur-anssems-meyer-anhaenger/1071118368-276-1004?utm_source=sharesheet&utm_medium=social&utm_campaign=socialbuttons&utm_content=app_android

    Ich habe es mir soweit es ging vergrößert, die Ösen habe ich dort nicht gesehen. Also Asche auf mein Haupt.


    Abgesehen von einfachen Haken habe ich bei bisher keinem Anhänger Ösen auf der Außenseite gesehen/wahrgenommen. Ich würde mich freuen, wenn Du mal bei Gelegenheit davon ein Bild machen könntest.


    edit: mal in alten Beiträgen gestöbert, da kann man diese Ösen besser erkennen. Die Bordwand scheint mir für einen 750er ziemlich massiv ausgeführt zu sein. Der Anhänger stammt offensichtlich aus einer Zeit, in der Stahl noch nichts gekostet hat.


    [...]

    Daher sehe ich auch kein Problem darin das der Gurt eventuell mehr wie die Ösen aushält, weil wo soll die Belastung her kommen.

    Wo steht das mit dem das die Ösen stärker sein müssen wie der Gurt. [...]

    Das habe ich zum Beispiel hier her:


    Belastbarkeit von Zurrpunkten | RATGEBER LADUNGSSICHERUNG


    Beim Spanngurtcoach war das meiner Meinung nach auch mal Thema. Mir ist nur die Begründung entfallen.

    Ja genau, Loch durch und vom Inneren der Box mit den originalen klemmen festgeklemmt. Weiß nur nicht ob das hält mit der wandstärke des Profils

    Bitte nicht ohne innen auch den passenden Gegenhalter zu verwenden! Die Kraft wird innen dann flächiger Verteilt. Die im Startpost abgebildeten Aufnahmen wären dafür zu punktuell und bei entsprechenden Laststößen könnte das Material der Dachbox nachgeben.


    Warum nicht einfach mit den Originalen Befestigungsmitteln an den vorhandenen Querträgern montieren? Es spricht nichts dagegen, dünnen Gummischlauch dazwischen zu montieren wie Jay das bereits eingangs empfohlen hat. Muss man aber auch nicht. Auch bei originalen Dachträgern wird gerne Metall auf Metall montiert.

    Vorweg: ich bin keine Faxhkraft für Ladungssicherung, ich setze mich damit lediglich hobbymäßig auseinander. Es sei angemerkt, dass auch ich gerne dazulerne.


    Grundsätzlich finde ich Deine LaSi besser als die vieler anderer privaten Fahrer auf der Straße. Schlecht gesichert ist halt besser als nicht gesichert.


    Was ich zu dem Thema gelernt habe, speziell in Bezug auf Dein Beispiel:


    Ladungssicherungsmittel dürfen nicht am Rahmen des Anhängers eingegangen werden. Die Rahmen sind in vielen Fällen ungeeignet, zudem auch ungeprüft im Bezug auf die Aufnahme solcher Kräfte. Oftmals können sich auch Gurthaken daraus lösen, weil sie darin schienenartig verrutschen können oder schlicht mit der Hakenspitze aufliegen, anstelle der eigentlichen offenen Öse (steinigt mich nicht für den Begriff, ich meine das, was an dem Gurthaken normalerweise an dem Zurrpunkt anliegen und damit Kontakt haben soll.)


    Gurte dürfen nicht über die Bordwände geführt werden, denn das führt zu Verformung dieser und infolgedessen können sich Gurte lösen.


    Gurte dürfen nicht stärker ausgelegt sein als die dazugehörigen Zurrösen am Aufbau. Beispiel: STF des Gurtes 300 daN (Vorspannkraft), Zurröse max. 200 daN ist unzulässig. Kann man hier nur im Übertragenen Sinn anwenden, da Deine Zurrpunkte nicht geprüft sind.


    Niederzurren ist stets nur mit mindestens zwei Zurrgurten zulässig, nie nur mit einem Zurrgurt alleine.


    Sehr löblich ist die Verwendung der ARM! Ein Gamechanger im sehr niedrigen Euro-Bereich.