Hilfe für finale Kaufentscheidung

  • Hallo liebe Leute,


    ich lese schon seit geraumer Zeit hier mit, besitze seit Jahren einen gebremsten 750kg Westfalia Anhänger (hohe Bordwände mit Flachplane) mit dem ich seher zufrieden bin, ausser dass er für viele Dinge einfach zu klein (Ladefläche & Zuladung) ist.


    Seit einem guten Jahr schaue ich nach einem weiteren (größeren) Anhänger, der am besten alle anderen Fälle abdeckt, für die ich bisher einen leihen musste (Zeit und Kosten ...).


    Vielleicht kurz zu meinem Anwendungsfällen:
    - ~10 x Grünschnitt (Gras / Busch / Baum) von meiner ~1000qm Grünfläche (da reicht der Westfalia)
    - 2-5 x Sand / Erde / Kies (Tendenz steigend): Elendige Fahrerei mit dem Westfalia, bis mal ein kleiner Haufen auf dem Grundstück liegt
    - 1-3 x ein niedriges Auto / Kleinbus, wobei die Reise dann mindestens über ein Wochenende geht, oder spontan erfolgt. Grade hier nervt mich die Ausleiherei, weil die Verleiher nicht grade um die Ecke sind..
    - 1-2 x für Spendentransport, den ich mit Urlaub verbinde (so 5.000 - 10.000km). Neben Spenden soll auch künftig noch ein Mopped mit (mein Westfalia wäre dann ein "entweder / oder" ...)
    - Nebenbei saniere ich noch ein Haus. Da kann immer mal wieder "Langholz", oder auch Großvolumiges z.B. Dämmaterial anfallen
    - Übermorgen wohl auch mal selbst Holz machen und aus dem Wald holen (Übermorgen, weil ich da grade einfach keine Zeit für habe)


    Mein Zugfahrzeug ist bisschen über 2 Meter hoch und darf 2,5 Tonnen ziehen bei 100kg Stützlast.


    So - ich weiß, das sind wieder Anforderungen für die eierlegende Wollmilchsau.
    Meine Überlegungen gingen bisher von einem neuen Multitransporter (kann Alles, aber Nichts richtig), über zwei gebrauchte "spezialisierte" Anhänger (Stellplatz , laufende Kosten), bis hin zum Dreiseitenkipper mit Auffahrrampen (teuer in der Anschaffung, hohes Leergewicht).


    Überall gibt es viele pro und cons und da stecke ich nun final fest und bitte Euch um Eure Meinung.
    Der Dreiseitenkipper ist für mich grade aus dem Rennen.


    Derzeit bin ich (wieder) sehr nahe an der Variante Multitransporter als Hochlader mit Auffahrrampen, Boardwänden (4-seitig klappbar), Spriegel und Plane (Gesamthöhe Hänger max. 215 cm) und Winde.
    Ladefläche ca. 4x2 Meter.


    "In echt" angesehen habe ich mir bereits einen Humbauer, Saris und Hapert.
    Von der Verarbeitung war ich von dem Hapert AL Multi begeistert.
    Angebote eingeholt habe ich für den Hapert AL Multi als 2,T und einen Eduard 2,7 T.
    In vergleichbarer Konfiguration (siehe letzten Absatz), käme mir der Eduard aber gute 1.000€ günstiger...
    Über den Eduard höre ich gegensätzliche Dinge in Punkto Qualität.
    Der Händler, bei dem ich das Angebot für den Hapert eingholt habe, führt kein Eduard im PRogramm: Er verteufelt ihn schon fast.
    Der Händler, der mir Eduard anbot (und auch andere Marken führt), schwärmte bzgl. Preis Leistung.


    Vielleicht klärt sich die Frage der Marke auch bei den weiteren "Randbedingungen" an denen ich grade am meisten knabbere:
    - Baumarkt "Drive In": Komme ich mit einem 5,6 Meter Anhänger (Ladefläche plus Deichsel) überhaupt noch durch die Baumarkt "Drive In's" ? Wie seht ihr das? Erfahrungen?
    - Meine Auffahrt zu Hause ist relativ steil. Ein 360 Tandem (Ladefläche) schiebe ich rückwärts so 5 bis 6 Meter über nur eine Achse. Meine Befürchtung ist, dass das die Achsen nicht lange mitmachen.
    Lösungen? Eventuell einen 3 oder 3,5 Tonner wegen den stärkeren Achsen erwerben (Ablasten auf 2,5 T), oder die Drehstabfederung beim Hapert dazunehmen? Meines Wissens verbaut Hapert BPW Achsen, aber ob die Achsen mit Drehstabfederung auch automatisch über einen Lastausgleich verfügen konnte ich noch nicht herausfinden...
    Was sind eigentlich die Vorteile der Drehstabfederung? Kosten beim Hapert immerhin 900€ Aufpreis :(


    Am liebsten wäre mir natürlich ein Koffer für Reisen, Mopped und Spenden; ein richtiger Autotransporter für mein Auto Hobby und ein netter kleiner Dreiseitenkipper für Haus und Garten - nur muss das ja auch bezahlt, gestellt und gewartet werden :D


    Vielleicht könnt ihr mir auf den letzten Metern der Entscheidung ein bisschen weiterhelfen.
    Vielleicht habe ich mich ja auch total verrannt - ich bin für Meinungen offen :)


    Vielen Dank und beste Grüße,
    Manfred

  • Zugfahrzeug hört sich nach T5 an.
    Ich würde für solche Einsatzzwecke einen kleinen Heckkipper nehmen. Da bietet sich der Humbaur Garant 2.6 (656kg Leergewicht) oder der HUK272715-2,7to. (540kg Leergewicht) an. Sind zwar Heckkipper - reicht aber meistens für den privaten Gebrauch aus. Der Dreiseitenkipper kostet unnötig Nutzlast in dieser Klasse.
    Für den Fahrzeugtransport (was dich ja wegen dem Mietanhänger nervt) reicht ein Plattformanhänger. Entweder als Tief- oder als Hochlader - kommt drauf an, was du für Fahrzeuge lädst (Breite). Damit kannst du dann auch sperrige Güter transportieren (z.B. Anssems MSX mit Bohlenschächte).
    Der Westfalia wäre dann vom Hof.
    Ablasten brauchst du nicht unbedingt. Reicht wenn du bis zur Anhängelast belädst. Eigentlich nur wegen der 100km/h Genehmigung interessant.
    Die hohen Eduard´s haben für mich eine zu schmale Achse - jedenfalls kombiniert mit Knott. Das huppelt mir so viel da hinten. Da bist du mit AlKo besser dran.
    In meinem nahegelegenen Drive-In von Hornbach ist es kein Problem mit langem Anhänger durch zukommen. Bei Bauhaus ist es schon wesentlich enger (und die Abfertigung an der Kasse dauert ewig). Habe aber schon großzügigere Drive-In von Bauhaus gesehen (ändert aber nichts an der Abfertigung).
    Deine Auffahrt mit 5-6m auf einer Achse - kann ich mir schlecht vorstellen.


    Nachtrag: Den Kipper kannst du ja auf Saison(04-10) zulassen. Als Reserve ist doch dann der Plattformanhänger griffbereit.

  • Zugfahrzeug hört sich nach T5 an.
    Ich würde für solche Einsatzzwecke einen kleinen Heckkipper nehmen. Da bietet sich der Humbaur Garant 2.6 (656kg Leergewicht) oder der HUK272715-2,7to. (540kg Leergewicht) an. Sind zwar Heckkipper - reicht aber meistens für den privaten Gebrauch aus. Der Dreiseitenkipper kostet unnötig Nutzlast in dieser Klasse.


    Für den Fahrzeugtransport (was dich ja wegen dem Mietanhänger nervt) reicht ein Plattformanhänger. Entweder als Tief- oder als Hochlader - kommt drauf an, was du für Fahrzeuge lädst (Breite). Damit kannst du dann auch sperrige Güter transportieren (z.B. Anssems MSX mit Bohlenschächte).
    Der Westfalia wäre dann vom Hof.


    Ablasten brauchst du nicht unbedingt. Reicht wenn du bis zur Anhängelast belädst. Eigentlich nur wegen der 100km/h Genehmigung interessant.
    Die hohen Eduard´s haben für mich eine zu schmale Achse - jedenfalls kombiniert mit Knott. Das huppelt mir so viel da hinten. Da bist du mit AlKo besser dran.


    Er soll sich also für rund 25 Einsätze / Jahr gleich 2 neue Anhänger kaufen? :rolleyes:


    Da du dich ja eh schon über Eduard informiert hast: Dort gibt es doch auch den "Allzwecktransporter" mit 506 x 198 x 40 und 56 cm Ladehöhe, wahlweise mit 2.7, 3.0 oder 3.5 Tonnen.
    Dazu den Planenaufsatz (gibt es in 130, 160, 180, 200 und 220 cm Höhe) und ein Paar lange Rampen und ab dafür :]


    Bei MEINEM Eduard holpert übrigens nix, weder leer noch mit 1,5 Tonnen Bauschutt beladen...
    Habe damit in den letzten Tagen einiges transportiert und kann vom Fahrverhalten her bisher - im Vergleich zu anderen bereits gefahrenen Hochladern von Henra und Hapert - nichts negatives berichten.

  • Wer sagt denn, dass die Anhänger neu gekauft werden sollen?
    Wenn, dann bekommt man z.B. mit dem Anssems MSX2700 schon einen sehr stabilen Anhänger in absolut hochwertiger Ausstattung (incl. 3m Rampen) für ca. 2500€ (in Neu). Selbst den HUK272715 bekommt man Neu für etwa das gleiche Geld. Wären also ~5000€ zusammen. Gebraucht lässt sich da u.U. vielleicht 1-1,5k€ sparen.
    Was hat man da für eine Gegenleistung?
    Einen Kipper für Grünzeug/Geäst und Sand, Kies usw. - was den größten Posten in der Nutzung ausmacht.
    Dann noch einen stabilen (sich nicht gleich verziehenden) Plattformanhänger für den Fahrzeugtransport und großvolumigen Sachen.


    Ich würde nicht unbedingt einen Kipper als Fahrzeugtransporter benutzen. Dazu muss die Ladefläche recht groß sein. Dies sind meistens 3,5to. Anhänger mit ~1200kg Leergewicht. Macht unterm Strich ca. 1300kg Nutzlast und für den überwiegenden Gebrauch (wie geschildert) recht unhandlich. Bei einem aufgeladenen Fahrzeug möchte man nicht unbedingt einen 80cm Fehltritt machen (Höhenunterschied beim Ein- und Aussteigen).


    Was ich über einen Eduard-Anhänger geschrieben habe ist mein persönlicher Eindruck. Wenn du mit zufrieden bist - freu dich doch. Bist bestimmt nicht der Einzige. :]


    Kann ja noch die Koch-Anhänger ins Spiel bringen. Bei den Gesuchten werden die sowieso von div. Herstellern zugekauft.
    Beispiele kann ich genug bringen.


    Hier geht es aber (eigentlich wie immer) um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und jeder kann seinen mehr oder weniger sinnvollen Beitrag schreiben. Kaufen tut der Fragesteller und wie man öfters liest hilft es auch anderen Lesern weiter.

  • Hallo Ihr Zwei,


    vielen Dank für Eure Meinungen!
    Zwei neue Anhänger sind aus mehreren Gründen nicht drin.
    Aber der erneute Aspekt vom Kipper (den ich eigentlich bereits verworfen hatte) hat mich doch ein Stückchen weitergebracht, denn:
    So ganz glücklich bin ich mit einem reinen Hochlader und Auffahrrampen irgendwie nicht.
    In 9 von 10 Fällen werde alleine be- / entladen dürfen und wenn ich mich an die letzten geliehenen Anhänger erinnere, war eine zweite, einweisende Person schon seeehr hilfreich.


    Gestern konnte ich mir nun den Kompromiss angucken:
    Agados Adam 3,5T:
    Ankippbarer Hochlader (handydraulik) mit Überfahrrampe :)
    Die neuen Modelle haben auch schon Zurrpunkte in einer V-Schiene. Bei der besichtigten Variante 5 pro Seite (~4x2 Meter Ladefläche)
    35 cm Boardwände Alu, gut gearbeitet
    Innenliegende Verschlüsse :/ naja
    Winde und abnembarer Windenbock
    Aluladefläche
    Al-ko Achsen


    Der Gute gefällt mir sehr gut und kommt mit den oben genannten Features nur minimal teurer als der bisherige Favorit Hapert AL Multi mit Holzboden und 3T (in Summe vergleichbare Ausstattung)


    Das Einzige was mir dort noch Kopfschmerzen bereitet ist die Bereifung:
    155/70 R12 C ....
    das wirkt optisch wirklich befremdlich auf mich ...
    Weiß jemand, wie sich die im Vergleich zu den deutlich breiteren 195/50 R 13 C fahren bzgl. Komfort / Eigefederung, Spurstabilität, etc?


    Danke und Grüße,
    Manfred

  • Hallo,


    das Leergewicht ist beim Agados Adam 3,5 Tonner zum 2,7/3,0 T um 66kg höher.
    Ablasten würde ich nur wegen Steuer / Versicherung. Ich fahre einen T3 Syncro (Allrad) als Zugmaschine, ohne ABS etc. Da wird es mir den 100km/h Ding eh nix :biggrins:


    Die 2,7/3 Tonnen Variante gibt es wohl nur mit 10" Bereifung. An sich finde ich die schick (hab öfters nen MSX 3000 ausgeliehen).
    ABER: Mit einem so niedrigen Fahrwerk komme ich meine ansteigende Einfahrt rückwärts nicht hoch, ohne den Hänger über die Leuchtenträger zu schieben :(
    Und: Selbst bei größeren Rädern schiebe ich den Hänger ein paar Meter (ca. 5m) über nur eine Achse.
    Daher rührt die Idee, die Achsen etwas stärker zu nehmen, damit ich sie nicht ständig überlaste (oder ist das bei der kurzen Stecke unwahrscheinlich?!)


    Danke und Grüße,
    Manfred

  • Ich fahre einen T3 Syncro (Allrad) als Zugmaschine, ohne ABS etc. Da wird es mir den 100km/h Ding eh nix :biggrins:


    ...aber nicht nur wg. dem fehlenden ABS :tongue:


    Zitat

    Daher rührt die Idee, die Achsen etwas stärker zu nehmen, damit ich sie nicht ständig überlaste (oder ist das bei der kurzen Stecke unwahrscheinlich?!)


    Hm... schon eher unwarscheinlich, würde ich sagen. Die Achsen sind für 100% Überlast ausgelegt - was nicht heißt, dass das man (im Normalbetrieb) tun sollte - ABER - hauptsächlich geht es darum... wenn man mit Nennlast durch 'n Schlagloch fährt oder so... kommt eben nochmal 'ne brutale zusätzliche Last hinzu (kurzzeitig). Und das müssen sie eben auch abkönnen.
    Von daher sehe ich wg. ~5m auf einer Achse nicht SOOO das Problem. Geht natürlich bös' auf die Stützlast dann, solche "Kunststückchen"... aber fährst da wohl eher nicht mit 50km/h über die Stelle sondern eher mit ~10km/h - deshalb würde ich mich da net so'n Kopp drum machen...


    Gruß Jonas


  • ...aber nicht nur wg. dem fehlenden ABS


    Täusch dich da mal nicht - an dem Gerät ist nicht mehr viel orischinol :angel:


    sehr unwahrscheinlich... denn wenn er voll beladen ist, wirst du mit dem T3 die Achse nicht so einfach ausgehoben bekommen [...]

    Naja - letztes mal waren geschätzt 1,5 Tonnen am Haken dran (14"Hochlader) und da isser mir doch bisschen über eine Achse marschiert. Vielleicht schafft es eine voller 2,5 Tonner dann ja doch meinen Bus "in die Knie" zu zwingen ;)


    Vielen Dank für Eure Aufklärung! Damit mache ich mir um die Achse erstmal keine Gedanken mehr - nur noch um den Böschungswinkel.


    Apropos:
    Jonas! Das weißt du doch bestimmt aus dem Kopf :tongue: : Wieviel Gräten Böschungswinkel rückwarts hat dein MSX mit den 10"
    Markus: Welches Modell fährst du? Hast du deinen Böschungswinkel rückwärts parat?


    Die Crux ist nämlich, dass ich den Agados schon sehr nett finde. Gerne würde ich auch den 2,7T nehmen, aber nur wenn ich damit auch meine Auffahrt hochkomme ....


    Danke und Grüße,
    Manfred

  • Wow - na das ist ja mal ein schickes Teil :super:
    Nur bisschen lang für mich ;)


    Ich muss morgen bei Licht nochmal die Einfahrt ausmessen, ob ich nicht eventuell doch mit den 10", eine gleitenden PU Rohr und damit der 60ger Ladehöhe hinkomme...
    Deine Bedenken der Auffahrrampe habe ich bedacht. Leider kann man nicht Alles haben.
    Ich werde bei Langstrecken in der Regel Plane / Spriegel montiert haben; Autos verladen werde ich jedoch meist Alleine. Da ist die Rampe im Vergleich zu 2-3 Meter Rampen beim Hochlader klar im Vorteil. Wo ich jetzt aber deine Variante mit dem Kipper und den kruzen Rampen sehe, käme das auch in Frage.


    Tja soviel zu der finalen Kaufentscheidung - lol.
    Ab ans Reißbrett. Vielen Dank!

  • Täusch dich da mal nicht - an dem Gerät ist nicht mehr viel orischinol :angel:


    V8-Umbau?! :biggrins: Fahren hier auch einige rum - sind schon verdammt geil!

    Zitat

    Apropos:
    Jonas! Das weißt du doch bestimmt aus dem Kopf :tongue: : Wieviel Gräten Böschungswinkel rückwarts hat dein MSX mit den 10"


    Im Kopf hatte ich es nicht... musste es aus der technischen Zeichnung bestimmen: Etwa 13° (wenn leer). Beladen.. k.a. - konservativ angenommen vielleicht 10°...


    Wo ich jetzt aber deine Variante mit dem Kipper und den kruzen Rampen sehe, käme das auch in Frage.


    Dazu würde ich - wenn ich mir nochmal 'nen Autotransporter (bzw. Multitransporter) hole - auch ganz stark tendieren!


    @ Markus: Jo - dein Anhänger iss' schon verdammt geil, muss ich sagen! Das mit dem Feuerwehrschlauch o.ä. für die Plane ist genial!

  • Hallo Leute,


    ein kleine Update von meiner Seite:
    Den PKL habe ich mir bei Dir auf den Bildern sehr genau angesehen, sowie den Planenaufbau.
    Sehr geil :) Leider preislich weit weg von dem was ich für meine private Nutzung ausgeben kann / will.


    Noch hänge ich beim Agados, wobei mir ein paar Kleinigkeiten nicht gefallen:
    - Die feste Rampe hinten kann nicht auf die Ladefläche geklappt werden und könnte somit den Effekt eine Bremsfallschirms haben.
    - Die ausziehbaren Rampen werden in ein eigenes System eingehängt und sind von den Einhängepunkten nicht variabel. Darüberhinaus wird nur eine Tragkraft von 1400kg für das Paar angegeben. Der Händler fragt aber bei dem Hersteller nochmal nach.


    Naja - Alles kann man eben nicht haben...
    Was mir an der 3,5T Version im übrigen noch gefällt: Er hat die selbstnachstellenden Bremsen von Alko bereits verbaut :)
    Nun kommt es auf die Maße zum Böschungswinkel bei dem 2,7T an (hier sind nur 10" Bereifung lieferbar).
    Der Händler will sich dazu melden. Dann wird wirklich final entschieden :D


    Jonas: Danke für die Maße, das hat mir pi mal Daumen sehr geholfen.
    Bzgl. Motorisierung: Nein - kein V8, aber ein GTI Motor :P


    Danke und beste Grüße,
    Manfred

  • Hallo Zusammen,


    die finale Entscheidung bin ich ja noch schuldig.
    Es ist wie immer eine Mischung aus Kompromiss und Budget :biggrins:


    Nun ist es nach Beratung, Anfordern von technischen Daten, und Berechnungen von Böschungswinkeln, etc.
    ein Agados Adam geworden!
    Dein PKL gefällt mir seeehr gut, aber way off budget :(


    Billig ist die ganze Geschichte nun zwar auch nicht, aber ich denke ich habe für mich die größte Schnittmenge der Anforderungen umgesetzt:


    Hochlader Agados Adam

    • ~4x2 Meter Ladefläche
    • zGG 3000kg mit Alko AAA Achsen / Bremsen
    • 195/50/13C Bereifung wegen Rampenwinkel meiner Auffahrt (auf beharrliches Nachhaken des Händlers ist diese Konfiguration, statt der 10" möglich)
    • Aluprofilboden
    • 50cm Ladebordwand 4seitig klappbar, innenliegende Verschlüsse (nicht billig, aber billiger als eine Hochplane die ich alleine nur schwer abgenommen bekomme)
    • Flachplane mit 4 Spriegeln zum Vermeiden von Wassertaschen
    • Abnehmbarer Windenstand mit 2-Gang-Seilwinde
    • Zwei "kurze" Auffahrschienen unter der Ladefläche (zwar ein Kompromiss zur festen Heckrampe, aber besser als die 250cm der nicht-ankippbaren Hochlader, dafür niedrigerer Auffahrwinkel und noch alleine leicht handhabbar)
    • Abschließbare Kupplung
    • kleines praktisches Luxus-Feature: Eine Staubox unter der Ladefläche


    Dann war das Budget voll erschöpft :D


    Momentan ist das Schätzchen noch in der Produktion und ich hoffe er wird rechtzeitig zum ersten geplanten Einsatz (Spendentransport) Ende Mai fertig. Dann darf er seine ersten 5.000km durch halb Europa antreten :)


    Beste Grüße,
    Manfred


    P.S. Bilder kommen, sobald ich ihn habe :)

  • 50cm Ladebordwand 4seitig klappbar

    Meinst Du eine echte Ladebordwand, oder Bordwandaufsätzer oder höhere Bordwände?


    Dann darf er seine ersten 5.000km durch halb Europa antreten

    Ich wollte schon klugscheißen und wegen solchen Strecken zu selbstnachstellende Bremsen raten.
    Dann hab ich mich gefragt was Alko AAA bedeutet. Googel war mein Freund ;)


    Gruss georg123

  • Hehe Georg,


    gut aufgepasst :D


    Zum ersten Kommentar: Ja, sind "nur" höhere Boardwände. Das Wort Ladeboardwand war schon irreführend. Wäre aber seehr witzig an nem Anhänger :P


    Zum Zweiten: Ja, lange Strecken kommen zwar nicht oft vor, aber die "Wartungsfreiheit" der selbstnachstellenden Bremsen empfand ich dann als sehr nützliches Sicherheitsfeature auf längeren Strekcen, sowie ein Thema weniger mit dem man sich regelmäßig beschäftigen muss.


    Beste Grüße,
    Manfred