Ich würde bei der Planung tatsächlich zuerst vom Verbrauch ausgehen und nicht von der Größe des Solarpanels.
Also erst einmal aufschreiben, was im Anhänger wirklich laufen soll: Kühlbox, Beleuchtung, Handys, eventuell Laptop usw. Dann Leistung × Laufzeit rechnen und noch die Verluste berücksichtigen. Gerade bei einer Powerstation sind 500 Wh Kapazität eben nicht automatisch 500 Wh, die am 230-V-Ausgang tatsächlich bei den Geräten ankommen.
Ich habe mich mit der Dimensionierung von Powerstations und dem tatsächlichen Energiebedarf inzwischen etwas intensiver beschäftigt und dazu auch einen Rechner erstellt:
https://einfachgadgets.de/tools
Damit lässt sich ganz gut abschätzen, welche Kapazität man für den eigenen Anwendungsfall überhaupt braucht. Bei Solar würde ich danach dimensionieren, wie viel davon pro Tag wieder nachgeladen werden muss.
Für mich wäre daher die Reihenfolge: Tagesverbrauch ermitteln → benötigte Akkukapazität bestimmen → danach Solarmodul passend zum Nachladebedarf auswählen.