Beiträge von rapido32

    ... und wer hält bei der Wiegung im Ösiland die Deichsel?
    Suche dir den entsprechenden Gestzestext aus der StVZO raus und halte ihn bei Kontrollen bereit.
    Wie hoch wäre denn die ´Strafe´ bei wieviel Prozent Überladung?


    Angeblich wir abgehängt und dann an jedem Rad und am Stützrad gewogen und die Summe darf dann maximal das zul. GG sein.


    Genau kenn ich die Strafen in Österreich auch nicht. Im Netz findet man nur ab 2% Überladung 36-2180€. Richtet sich wahrscheinlich danach wie stark überladen ist.

    Wieso wird hier immer zu dem Eintragen auf 1075kg geraten? :confused:
    Die 1000kg WW plus Stützlast ergibt doch 1075kg - ohne den Aufwand der Eintragung.
    Wenn ich den Kauderwelsch eintragen lasse, dann freut sich nur der Staat, dass er dann 7€/Jahr mehr verlangen darf (statt 37€ dann 44€).


    Innerhalb Deutschlands würde ich es riskieren mit 1000kg Achslast + 75kg Stützlast ohne Eintragung zu fahren, da hier ja der Anhänger eigentlich immer im angehängten Zustand gewogen wird ohne das dann die Stützlast noch berücksichtig wird.
    In Österreich z.B. wird aber angeblich (wurde dort selbst noch nicht kontrolliert) im abgehängten Zustand gewogen und dann wäre das zul. GG ja überschritten, das möchte ich eigentlich nicht riskieren. Generell spart man sich wahrscheinlich lange Diskussionen mit ausländischen Beamten, wenn die 1075kg eingetragen sind. Das wäre mir auch 7€/Jahr mehr an Steuern wert.

    also Bremsen austauschen geht nicht, das kannst gleich vergessen


    Schade. Das habe ich gehofft, da ALKO ja zumindest bei manchen Achsen angibt, dass die Bremse an die Schwinge geschraubt und nicht geschweißt ist.Bei Umrüstung auf selbstnachstellende Bremsen wird ja praktisch auch die gesamte Bremse, bis auf die Trommeln getauscht, oder?
    (Eine selbstnachstellende Bremse hätte ich auch gerne nachgerüstet, gibts aber nicht für die verbaute 1637. Dafür hätte ich auch auf die 2051 wechseln müssen.)



    Dann muss ich mich mal genauer über die Kosten Informieren, ob ich da was passendes finde. Gibt es denn einen Hersteller der Drehstabfederachsen bei Achsen in der Gewichtsklasse bis 1300kg anbietet? Denn zumindest gefühlt, fährt sich diese wesentlich bessern als die Gummifederachse am alten WW.




    Ansonsten gehst einfach zum TÜV, der soll dir die Papiere umschreiben


    zgg auf 1075kg, Stützlast 75kg Achslast 1000kg, das geht, eventuell mußt halt zwei drei Prüfer besuchen bis nen vernünftigen findest, weil viele einfach keine Ahnung haben oder zu faul sind


    Das werde ich versuchen. Allerdings habe ich da wenig Hoffnung. Bei den Berichten über die "Auflastung ohne technische Änderung und der Berücksichtigung der Stützlast" die man im Netz so findet, ist als Vorraussetzung meist angegeben, dass Bremsen und Auflaufeinrichtung für das neue zul. GG ausreichend dimensioniert sind.


    Der Rahmen ist im Vergleich mit anderen WW die ich gesehen habe sehr niedrig. (Ich würde schätzen 10-12cm an der höchsten Stelle) Ein Standart-Chassis für zb 1300kg ist da schon deutlich höher, somit würde man mit dem Tausch des Chassis schon über die 2m Grenze kommen.


    Bei der Achse weiß ich die Unterschiede nicht so genau, habe aber mal aufgeschnappt, dass das keine Gummifederachse sondern eine Drehstabfederachse ist. Evtl. hat die ja einen geringeren Federweg. Die Radkästen sind auf jeden Fall ziemlich klein.


    Warum genau der WW dann später höher ist, kann ich im Detail leider nicht sagen. Ich kenne aber jmd. der sich unter einen ähnlichen Rapido ein ALKO Chassis bis 1350kg mit hat bauen lassen, und dieser ist nun ca. 2,15m hoch. Außerdem wäre ein Chassiswechsel ja nochmal deutlich teurer als "nur" der Wechsel von Bremsen und Auflaufeinrichtung. Deswegen hatte ich gehofft, das ich evtl. so ein paar Kilo mehr Zuladung bekommen könnte. Falls das nicht geht, muss ich das Auflasten wohl sein lassen.


    Bilder machen könnte etwas dauern, der WW steht etwas weiter weg im Winterlager. Habe aber hier Bilder von einem anderen Rapido gefunden, Wenn ich mich recht erinnere, sieht meiner von unten genauso aus: http://www.camperpoint.de/index.php?page=Thread&threadID=11119&highlight=


    Um welchen Rapido handelt es sich denn?
    Ich habe einen Club 31T.
    Da ist die Achse (mit senkrechten Flansch) zwischen Zugholme und Hecktraversen geschraubt.


    Ist ein Club 32T. Also wie der 31T nur ungefähr 20cm breiter.


    Ich überlege gerade etwas ganz anderes: was wiegt 50-100kg, was unbedingt in den Wohnwagen muß und nicht ins Zugfahrzeug?


    Natürlich geht Dein Weg auch, aber mal ganz ehrlich, prüfst Du jedesmal die Stützlast neu, wenn Du dann ein Teil im Wohnwagen woanders hingelegt hat? So auf Kante genäht erscheint mir das doch etwas zu knapp.


    Viele Grüße
    Clemens


    Es geht um den Einbau von Batterien + Solarpanels und Abwassertank für den Autarkbetrieb, dass geht leider nicht wirklich ins Zugfahrzeug.


    Die Stützlast prüfe ich eigentlich schon vor jeder längeren Fahrt. Ich belade eigentlich immer so, dass ich die 75kg voll ausnutze, damit das Gespann möglichst stabil läuft.



    Die Reifen haben einen Traglastindex von 82 (475kg). Unter Ausnutzung des 10% Aufschlages nach WDK Richtline .... reicht das ja für 1000kg Achslast. (Die Achslast soll ja unverändert bei 1000kg bleiben, ich möchte nur ein höheres zul. GG unter Berücksichtigung der Stützlast.) Zur Not gibts die Reifengröße auch mit Traglast 86.


    Die Frage, ob sich die Umrüstkosten mit über Mautersparnis wieder rechnen, stellt sich ja gar nicht, da die 2 Alternativen:
    1. Neues Chassis mit mehren tausend € Kosten und Verlust der günstigeren Mautklasse oder
    2. Tausch von Bremsen und Auflaufeinrichtung mit mehren hundert € Kosten und Erhalt der günstigen Mautklasse sind.


    Hi,


    wenn man die Stützlast zum zGG addiert, kommt man auf 1075 kg. So erhöht sich auch die Zuladung um 75 kg. Wenn das genügt, wäre das eine Möglichkeit die ein Sachverständiger auch ohne Herstellerfreigabe eintragen kann. Alles andere ist reichlich Äktschn ohne Unbedenklichkeitsbescheinigung.
    Ich kenne Dein Problem übrigens aus eigener Erfahrung. Ich habe auch so einen kleinen Wohni, ein Stercki. Bei einem zGG von ebenfalls 1000 kg, bleiben nicht mal mehr 150 kg Zuladung. Deswegen laden wir alles Gewicht ins Auto.


    Gruß
    Gerhard


    Das ist ja der Weg den ich gehen möchte. Nur soweit ich weiß, müssen die Bremsen und die Auflaufeinrichtung dabei für mindestens 1075kg ausgelegt sein, oder? Und das sind sie ja leider nicht.

    Schonmal danke für die Antworten.


    Der Wohnwagen ist von der Firma Rapido, die gibt es (zumindest als Wohnwagenhersteller) nicht mehr. Der Wohnmobil-Hersteller Rapido bearbeitet leider keine Anfragen zu Auflastung und Tragfähigkeiten, das habe ich schon versucht.


    Die Achse bzw. das Fahrgestell möchte ich nicht tauschen, da diese speziell von bzw. für Rapido gebaut wurden, damit die WW unter einer Höhe von 2m (magische Grenze für die Maut in F) bleiben. Es gibt Rapidos, die mit komplett neuem Chassis aufgelastet wurden, diese sind dann aber über 2,10m hoch. Dies wollte ich vermeiden.


    Muss die Tragfähigkeit auf den Zugholmen vermerkt sein? Habe das bisher keine Angabe gefunden.

    Hallo,


    Ich möchten meinen Wohnwagen auflasten und habe deswegen ein paar technische Fragen zur Bremse und Auflaufeinrichtung, für die ich bisher noch keine Antwort gefunden habe. Da ich nicht 2 Themen in den jeweiligen Unterforen eröffnen wollte, habe ich dies jetzt ins Wohnwagen Forum gestellt. Es geht ja schließlich auch um einen Wohnwagen.


    So nun zum eigentlichen Thema: Ich möchte meinen Wohnwagen auflasten, prinzipiell würden mir schon 50-100kg mehr Zuladung reichen.


    • Die aktuellen Daten aus der Zulassungsbescheinigung des WW sind:
      [*=1]zul. GG: 1000kg
      [*=1]zul. Stützlast: 75kg
      [*=1]zu. Achslast: 1000kg


    [INDENT]
    [/INDENT]


    • Folgende Komponenten sind verbaut:
      [*=1]Achse: ALKO (genauen Typ hab ich vergessen) 1000kg
      [*=1]Bremse: ALKO 1637 je 500kg
      [*=1]Auflaufeinrichtung: ALKO 90S/3 1000kg


    Somit sind alle Komponenten am Limit. Da ein Achsenwechsel ja recht teuer ist, sollte diese möglichst drin bleiben. Somit bleibt zu Auflastung nur die Möglichkeit über Anrechnung der Stützlast. (Also 1000kg Achslast + 75kg Stützlast = 1075kg zul. GG) Da würde mir vom Gewicht her reichen. Und soweit ich mich informiert habe, tragen einem das die meisten TÜV Prüfer ein. Allerdings müssten dafür die Bremsen und die Auflaufeinrichtung dann für mind. 1075kg zugelassen sein und nicht nur für die Achslast, oder?


    Das wäre natürlich ein Problem, zur Lösung würde ich Bremsen und Auflaufeinrichtung tauschen:



    • Bremse:


    [INDENT]Kann ich die ALKO1637 Bremse einfach durch eine größere (ALKO 2051) ersetzt werden ohne die Achse zu tauschen?
    Wenn da gehen würde: Die 1637 hat ja eine Belagröße von 160x35, die 2051 von 200x50. Bedeutet das, dass die gesamte Bremse breiter baut? Dadurch würde sich ja dann das Anlage-Maß der Achse vergrößern und ich bräuchte Felgen mit anderer ET um nicht mit dem Reifen an den Radkasten zu stoßen, oder?[/INDENT]



    • Auflaufeinrichtung:


    [INDENT]Die 90S/3 Auflaufeinrichtung hat einen Lochabstand von 130mm an der Befestigung zur Zugdeichsel. Alle größeren Auflaufeinrichtungen von ALKO (zB die 161S) haben 166mm Lochabstand. Da an meiner Deichsel aber nur die Bohrungen für 130mm vorhanden sind, müsste ich zur Montage neue Löcher bohren. Ist das an so einer kritischen Stelle möglich?


    Alternativ gäbe es von Knott die Auflaufeinrichtung KFL12-A mit 750-1300kg und 130mm Lochabstand. Diese ließe sich somit ohne neue Löcher zu bohren. Ist es möglich eine Auflaufeinrichtung von Knott mit einer Bremse von ALKO zu kombinieren?[/INDENT]



    Ich hoffe mal Ich konnte verständlich machen, was ich vorhabe und wo ich gerade hänge. Schonmal vielen Dank für eure Antworten.