Wieviel offroad verträgt ein Standart Anhänger?

  • Moin !


    Ich hab da ne Idee, ich habe einen Anssems 500kg Kofferanhänger, damit transportiere ich meist zum Urlaub Koffer und sonstiges Urlaubsgepäck, obendrauf drei bis vier Fahrräder...


    Nun war ich mit meinem Jimny im Oktober bis nach Albanien unterwegs, täglich das Zelt vom Dachträger geholt und aufgebaut, das Gepäck auch zum Teil alles aufm Dach, voll im Dreck...


    Wenn ich mir jetzt ein kleines Dachzelt auf den Anhänger anstelle der Fahrradträger schraube, den Stauraum unten für sperrigen Kram wie Stühle u.ä. nutze, bleibe ich unter den 350kg die der Jimny ungebremst ziehen darf....


    Den Höhenunterschied an der Deichsel könnte man mit größeren Rädern ausgleichen, 4x100 hat z.B Dacia / Renault....


    Gibt's Erfahrungen, was ein Serienfahrwerk aushält ? Bei schweren Gelände würde ich den Anhänger stehen lassen, aber polnische Feldwege, schwedische Schotterstraßen und normale unbefestigte Alpenpässe möchte ich schon gelegentlich mitnehmen, das Ganze nur ein paar Wochen im Jahr....


    Oder ist das alles sinnlos und sollte man auf einen der extrem teuren Spezialanhänger sparen ?

  • Hallo

    Oder ist das alles sinnlos und sollte man auf einen der extrem teuren Spezialanhänger sparen ?

    naja, unter denen sind auch nur normale Achsen


    20160208_173414.jpg 20160208_173518.jpg


    ich würde aber so ne Achse nicht unbedingt bis auf Nennlast belasten


    und dann ist halt die Frage wie der Rest gebaut ist


    dieser "tolle" Offroadanhänger für 11 Riesen


    20160208_173828.jpg

    ist ein ganz normaler Koch mit Zelt drauf, also scheints zu gehen


    der Preis ist halt bisschen übertrieben finde ich

    Bei schweren Gelände würde ich den Anhänger stehen lassen, aber polnische Feldwege, schwedische Schotterstraßen und normale unbefestigte Alpenpässe möchte ich schon gelegentlich mitnehmen

    das sollte gehen, du wirst da ja nicht mit 90 drüber brettern

    "Es ist schwer zu wissen, dass man keine Ahnung hat. Denn wenn man wüsste, dass man von einer Sache keine Ahnung hat, wüsste man auch, was man lernen muss, um nicht länger ahnungslos zu sein."

  • Moin Sprotte,

    was soll denn da passieren bzw. in welcher Disziplin ist ein Offroad-Anhänger erwartungsgemäß besser als ein normaler?

    Entweder Dein Jimny bekommt ihn nicht den Berg hochgezogen, dann ist der Hänger zu schwer für die Steigung, da hilft auch ein Offroader nicht, eher im Gegenteil, denn dessen Rohgewicht ist höher.

    Oder er steckt im Morast fest, weil auch die Antriebsräder Deines Jimnies sich eingegraben haben.


    Die dicken Stollen auf den Rädern des Offroad-Hängers bringen erst etwas, wenn Du die über eine Kardan-Welle mit dem Motor des Jimnies verbindest. ;)

    Trailer: TPV TL-2EU (Tieflader, 202x107x35, Stahlblech, 750kg) BJ 2018

    Ausstattung: 2 Heckstützen, Stützrad, Flachplane, 620mm Kofferaufsatz

    Hakenträger: Ford Fusion 1.6 TDCi, 66kW, BJ 2007, Schaltgetriebe

    Dirigent: Jurgis, BJ 1962, Mathematik, Mechatronik, Umweltschutz

  • Meiner Meinung nach spielt das bei einem einachsigen Anhänger garkeine Rolle. Wo soll es da eine besondere Belastung geben, angemessne Fahrweise vorausgesetzt??


    Etwas Magenschmerzen habe ich manchmal bei meinem Zweiachser, den ich schon auch mal durch "schweres Gelände" ziehe. Dabei liegt die volle Belastung halt auch immer wieder mal nur auf 2 Rädern, was strenggenommen sowohl die Achse, als auch die Reifen überlastet. Andererseits sind das immer nur kurze Momente und dann auch nur Schrittgeschwindigkeit, sodaß nicht noch zusätzlich dynamische Kräfte auf die Achsen einwirken.


    Die "Offroad"-Anhänger haben in der Regel einfach nur größere Bereifung, damit die Bodenfreiheit besser wird. Das ist alles...


    Die dicken Stollen auf den Rädern des Offroad-Hängers bringen erst etwas, wenn Du die über eine Kardan-Welle mit dem Motor des Jimnies verbindest. ;)


    Stimmt nicht ganz. Mir ist dieses Jahr im Urlaub an einer blöden Stelle des Anhänger leicht seitlich weggerutscht, was mit grobstolligerer Bereifung sicher nicht passiert wäre. Deswegen werde ich zwar nicht auf Geländestollen umstellen, aber bei nächsten Reifenwechsel kommen zumindest etwas grobere Witerreifen drauf. Das sollte dann schon helfen. Und sooo extremes Gelände fahre ich im Urlaub eh nicht...


    Viele Grüße

    Clemens

    Manche Menschen sind wie Lavalampen. Sie sind nicht besonders helle, aber es macht Spaß, ihnen zuzuschauen.

  • Bei Campwerk und anderen Anbietern ist der Unterschied zur offroad Variante zum Großteil nur fürs Auge, etwas Riffelblech und ein paar stabiler aussehende Anbauteile...

    Geländetauglich sind die auch nicht, vor allem die Einbauten sind nicht pistenfest...

    Ich würde Kühlbox und Kochausrüstung weiterhin im Auto lassen, in den Anhänger würde nur leichter Kram kommen, der auch stoßunempfindlich ist...


    Ich dachte an die Anhänger, die in Kleinserie speziell für offroad hergestellt werden und dann entsprechend teuer sind....


    Da ich nur wenige Tage im Jahr so unterwegs bin, sollte das Projekt auch nicht so teuer werden, ein gebrauchtes Zelt, Heckstützen, vielleicht einen Satz 15" Räder mit gröberer Bereifung, das muss erstmal langen...


    Ich werde mich mal unter meinen Anhänger legen, vermute da ist ne 750kg Achse unter, geplant sind ja eh maximal 350kg......


    Dieser Anhänger Typ steht bei mir in der Garage:

    http://www.aluliner.com/Deckel…Deckelanhaenger::323.html

  • Bei der Grundfläche, schläfst Du wie eine Sardine oder das Zelt steht dermaßen über, dass man sich hierzu Gedanken machen muss ;)...

    Erinnere dich an mein Dachzelt vom Treffen. Das ist auch nur 220x120cm im zusammen geklappten Zustand und das ist bei uns für 6 Leute. Die normalen Zelte sind 140/160x120cm

    Mercedes V-Klasse v250d, EZ 10/2018

    Eduard 3,1x1,6m, 1500kg zgG, 1,8m Hochplane, EZ 03/2017

    Heinemann Z1, 400kg zgG, EZ 04/1971

    Wiens Safety-Trailer CS 2002 (2to Bootstrailer), EZ 07/1982
    VW Caddy 1.2 TSI, EZ 12/2014 (verkauft)
    Citroen C3, EZ 10/2002 (verkauft)

    Toom Baumarkt Stema 750-13 BJ 2015 (verkauft)

  • So wird der Anhänger bisher genutzt, auf den Thule Quertraversen würde dann das Zelt verschraubt werden...


    Mach es einfach. Und ganz ehrlich, wenn Du nicht vollkommen bescheuert fährst, wird Dein Anhänger keinen Schaden davontragen, und Offroad-Bereifung wirst Du ebenfalls nicht wirklich brauchen.


    Schwedische Schotterstraßen? Da war ich trotz Starrachsen und Blattfedern mit meinem WoMo auch schon mit 80km/h unterwegs. War sogar als Höchstgeschwindigkeit ausgeschildert und kein Problem, da die Pisten sehr gepflegt waren. Ansonsten fährt man einfach angemessen und gut ist es.

    Manche Menschen sind wie Lavalampen. Sie sind nicht besonders helle, aber es macht Spaß, ihnen zuzuschauen.

  • Die Gall-Boys sind bekannt?


    Da kannst Du abschätzen, ob Du so unterwegs sein willst und evtl. eine höhere Bodenfreiheit sinnvoll wäre. Ansonsten sehe ich mit den Serienkomponenten echt kein Problem, zumal ich gerade gesehen habe, daß der Anhänger eh nur max. 350kg wiegen wird.

    Manche Menschen sind wie Lavalampen. Sie sind nicht besonders helle, aber es macht Spaß, ihnen zuzuschauen.

  • Das Video kenn ich schon, schon Wahnsinn, was die mit dem Anhänger so anstellen, das ist weit entfernt von dem, was ich mit meinem fahren würde, geht mir eher um eine erweiterte Schlechtwegetauglichkeit....

    Hab heute mal den Anhänger inspiziert, ist ne 500kg Al-ko Achse, Typ 400-5 Räder 4x13 mit ET30, Lochkreis 4x100....

    Wenn ich auf 5,5x15 mit Jimny Serienbereifung wechsel, steht der Anhänger relativ gerade, wird nur eng mit dem Abstand zum Kasten, da müssten Spurverbreiterungen oder ne Felge mit wenig ET zum Einsatz kommen, Koflügel auch neu....

    Auf der Alko Homepage finde ich nichts zu zulässigen Radgrößen für die Achse, gibt's da überhaupt was ?

  • Der Jimny hat 5x139,7

    Hab ich noch NIE gehört! 8|

    Prinzipiell kannst du auf den Anhänger alle Reifen drauf machen die von der ET passen, nicht am Kasten schleifen und unter den Kotflügel passen.

    Und bei der einen oder anderen Sache kann man ja selbst Hand anlegen.


    Achte darauf, das die ET deine Umrüst Felge für die Achse freigegeben sein muss!

    Ansonsten hast du eigentlich alle Möglichkeiten:


    Achso, bedenke das wenn du den Anhänger höher legst er nichtmehr vernünftig hinter dem Fabia steht, sprich er hängt vorne runter.

  • Für die Lochkreise gibt's Adapter, idealerweise wäre eine wahlweise Eintragung der Räder....


    Die billigste Variante wäre ein niedrigerer Kopf für die Ahk....


    Für die Achse habe ich leider keinerlei Unterlagen, woraus man erkennen kann, was da ran geschraubt werden darf...

  • 139,7 ist der typische offroad Japan Lochkreis gibts als 5 oder 6 Loch, haben alle so


    bei ner ungebremsten Achse ist ne Eintragung in der Regel kein Problem


    Freigängigkeit muß halt sein, ansonsten ist es egal

    "Es ist schwer zu wissen, dass man keine Ahnung hat. Denn wenn man wüsste, dass man von einer Sache keine Ahnung hat, wüsste man auch, was man lernen muss, um nicht länger ahnungslos zu sein."

  • Für die Lochkreise gibt's Adapter, idealerweise wäre eine wahlweise Eintragung der Räder....

    Die Lochkreisadapter (meist ja direkt in Verbindung mit Spurverbreiterung) haben in der Regel aber keine Zulassung für Anhänger, sondern nur für PKW!

    MfG,
    Jay


    Die globale Erwärmung ist endlich bei uns angekommen! *freu*

  • "Normal" werden solche Lochkreisadapter/Spurverbreitereungen mit PKW-Zulassung problemlos

    auch auf Anhängern eingetragen, wenn die Radlast passt ... was bei einem 500Kg-Anhänger nicht das Problem sein sollte.


    Manfred


    Jedenfalls kenne ich das aus Schleswig-Holstein und Hamburg so.


    edit:

    es könnte sein, dass ein Lochkreisadapter von 4x100 auf 5 x 139,7 wegen "Lochkreisüberschneidung" nicht möglich ist ...

    bzw. nur mit einen teureren "Sandwichadapter".


    Mefro hat Felgen (Stahl) 6x15" Lkr 100x 4 und ET30