Fahrgestell für Holzspalter

  • Hallo zusammen,


    erstmal ein paar Worte zu mir: ich heiße Leonard und arbeite als Ingenieur im Bereich Fahrzeugbau.

    Da ich mit PKW-Anhängern und den entsprechenden Vorschriften wenig bis keine Erfahrungen habe möchte ich euch mein Projekt bzw. die bisherigen Pläne vorstellen und hoffe von euch gute Tipps für die Umsetzung zu bekommen. Das TÜV-Buch zu Anhängern habe ich mir bereits geholt und mit dem Ansprechpartner vom hiesigen TÜV-Standort stehe ich auch schon in Kontakt. :)


    Nun mal zum eigentlichen Vorhaben:

    Wir haben einen selbst konstruierten Holzspalter, der aus einem IPB140 Träger (Länge ca. 1400mm) mit einem aufgesetzten Hydraulikzylinder besteht, welcher einen darauf befindlichen Schlitten verfährt. Das Spaltkreuz ist am Ende des IPB-Trägers angebracht. Der Antrieb des Spalters erfolgt mit Hilfe eines Benzinmotors.


    Ich habe mir nun in den Kopf gesetzt ein Fahrgestell für den Holzspalter zu bauen, mit dem ich den Spalter legal auf der Straße bewegen darf. Der TÜV-Prüfer hat mir empfohlen ein zugekauftes Zugrohr zu verwenden, da die Deichsel bauartgenehmigt sein muss.

    Mein Plan war nun eine gerade Alko-Deichsel sowie eine Hochbockachse von Alko zu einem T-Fahrgestell zusammenzuschrauben. Da der IPB-Träger von Natur aus ja sehr stabil ist würde ich auf einen kompletten Rahmen verzichten. Im vorderen Bereich würde ich vertikal ein Vierkantrohr einsetzen, an dem stirnseitig jeweils Anschraubplatten angeschweißt sind. Dieses Zwischenstück würde ich dann am Auflagebock der Deichsel und oben am Untergurt des IPB-Trägers verschrauben. Im hinteren Bereich würde ich quer zur Fahrtrichtung ein durchgehendes Vierkantrohr verwenden, an dem links und rechts die Achse angeschraubt wird (mit angeschweißten Anschraubplatten). Mittig auf dieses Rohr würde ich dann wieder vertikal ein Stück Vierkantrohr mit einer Anschraubplatte aufsetzen, an dem ich ebenfalls den Untergurt des Trägers anschrauben kann. Durch diese vertikalen Vierkantrohre möchte ich gerne etwas Abstand zwischen Zugrohr und IPB-Träger bringen, damit ich eine angenehme Arbeitshöhe erhalte.

    Die Anbindung des Trägers soll dann natürlich in einer angemessenen Weise erfolgen, d.h. mit ausreichend großen Anschraubplatten und einer entsprechenden Anzahl an Schrauben.

    Da die Achse in etwa mittig vom Träger angebracht werden soll würde dieser im hinteren Bereich überhängen, da die Deichsel ja nur bis zur Achse reicht.

    Meiner Meinung nach sollte diese Konstruktion aber trotzdem ausreichend stabil sein, ich werde das aber dann natürlich im Vorfeld nochmal mit dem TÜV-Prüfer durchsprechen.


    Der Vorteil dieser geschraubten Konstruktion ist, dass ich den Träger im Nachhinein noch etwas verschieben kann um die Lastverteilung zu korrigieren. So muss ich mich nicht direkt im Vorfeld auf die genaue Positionierung von Achse und Co. festlegen.


    Natürlich kommen dann auch noch Kotflügel und ein abnehmbarer Beleuchtungsträger dran.


    Nachdem ihr nun hoffentlich einigermaßen im Bilde seid hätte ich noch ein paar Fragen: :biggrins:

    - Muss ich zusätzlich vor den Achsen eine Art Bügel anbringen, der schräg nach vorne zuläuft (quasi als Seitenanfahrschutz). Manche Bootsanhänger haben sowas, andere wiederum nicht...

    - Wie bereits oben erwähnt möchte ich eine Hochbockachse 750kg von Alko (Achstyp 700-5) verwenden. Mit einer Bereifung von 145/70R13 komme ich laut meiner Rechnung auf eine Kupplungshöhe von rund 460mm (bei Verwendung eines geraden Zugrohres 60x60x3mm). Kann dies nochmal jemand von euch überprüfen? Ich würde gerne im oberen Bereich der Toleranz (430 ± 35 mm) landen, da ich nur möglichst wenig unterbauen möchte, um auf meine Arbeitshöhe zu kommen.

    - Sehe ich es richtig, dass es sich bei einem Holzspalter um eine angehängte Arbeitsmaschine handelt, für die keine Steuer und keine Versicherung fällig sein sollte (versichert über das Zugfahrzeug)?


    Das wars erstmal von mir. Ich hoffe auf viele Vorschläge von euch.


    Gruß Leonard

  • Hallo Leonard

    Herzlich willkommen bei den Anhängern.

    Ich denke Du meinst So etwas oder?

    Gibt es von vielen Herstellern auch mal zum anschauen Hier noch eins ;)


    Gruß Mario

    Ich fahre Verbrenner, ich brauche KEINEN Stecker! 8o


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    Humbaur HUK 152314

    Auwärter GL 75

  • Hallo Mario,

    genau, von der Idee her ist das ähnlich. Allerdings sind die meisten Spalter schwenkbar und somit für liegend und stehend geeignet. Unserer wiederum soll ausschließlich liegend zum Einsatz kommen, so wie diese hier:

    https://sb-forst.de/?product=balfor-a-12-sb

    https://www.jansen-versand.de/…motor-6-5-ps?c=1000181781

    https://hzc-power.com/de/holzs…der-holzspalter-18T-570mm


    Diese Ausführung findet man aber eher selten. Bei vielen ausländischen Produkten bin ich auch gar nicht sicher, ob die ne Zulassung für den deutschen Straßenverkehr haben :D
    Häufig ist es allerdings wirklich so, dass lediglich an den Hauptträger eine Achse und eine Deichsel angeschraubt/geschweißt ist.

    Das mit den vertikalen Abstandshaltern, von denen ich oben geschrieben habe, stelle ich mir dann wie beim Modell von HZC vor.


    Gruß Leonard

  • Ich hab was in der Art gemacht. Allerdings nicht hier dokumentiert sondern in einem anderen Forum:

    https://www.werkzeug-news.de/f…iewtopic.php?f=46&t=40135


    Bilder kriegt man leider erst zu Gesicht wenn man sich angemeldet hat, wenn etwas Geduld ok ist hole ich das morgen in einem separaten Thread mal hier nach.


    Straßenzulassung wollte ich Anfang des Jahres auch endlich mal anpacken, hab ich wegen der aktuellen Situation aber wieder hinten angestellt.



    mfg JAU

    No Shift - No Service

  • Hi Leo

    Wieso nimmst denn keinen Anhänger wo in das Holz sprich Bordwände defekt sind und baust ihn darauf?

    Somit hättest das Thema Straßenzulassung einfacher...

    Wenn Du das so als Ladung aufbaust wäre das doch zu realisieren denke ich!

    Gruß Mario

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    Humbaur HUK 152314

    Auwärter GL 75

  • JAU:

    Klingt rein vom Text her interessant. Du kannst das Thema ja mal verlinken, wenn Du das Projekt auch hier vorgestellt hast.


    Mario:

    Über ein gebrauchtes Fahrgestell hatte ich ehrlich gesagt auch schon nachgedacht, allerdings werden die teilweise höher gehandelt als Neuteile. Sind halt bei Bastlern recht gefragt und wenn es am Ende nur 50,-€ Differenz gegenüber Neuteilen sind, dann greife ich doch lieber zu den neuen Komponenten.

    Ich denke mal wenn Achse und Deichsel ein Typenschild haben dann sollte es bzgl. der BE keine Probleme geben.

    Die Idee den Spalter als Ladung auf nen normalen Anhänger zu packen ist mir auch schon gekommen, allerdings dürfte ich das Ganze dann ja wirklich nur mit Spanngurten sichern damit es auch als Ladung zählt. Und dann ist da natürlich die Frage der genauen Ausführung. Der Spalter hat derzeit so 150kg und die müsste man dann ja ggf. auch auf den Anhänger bekommen bzw. wieder runter.

  • Die Idee den Spalter als Ladung auf nen normalen Anhänger zu packen ist mir auch schon gekommen, allerdings dürfte ich das Ganze dann ja wirklich nur mit Spanngurten sichern damit es auch als Ladung zählt.

    Warum? Muss doch nur einfach gelöst werden können


    Wenn du dir also einen kleinen Anhänger holst (evtl. nen Motoradtrailer) und da dann ein Gestell drauf, wo man den Spalter praktisch reinsetzt und den Spalter in Querbewegung sperrt, dann mit 2 - 4 Klemmteilen und Knebelverschluß. Man muß ja die Ladung nicht vom Anhänger nehmen.


    Ne Plane/Spriegel zählt ja auch als Ladung, wenn du die mit 4 Schrauben sicherst, sie dann aber einfach abzunehmen ist, oder irre ich mich da?

  • Moin

    Mit den Spalter liegend ist definitiv auch nicht so einfach zu bauen als stehen!

    da halt Achse bzw. Räder beim Spalten im Weg sind. Was hältst Du denn von einer Version das Du zb mit den Anhänger drunter fahren kannst um ihn dann aufzunehmen!? So ne Art Wechselaufbau könnt ich mit evtl auch vorstellen. Wenn das ganze klug gemacht ist kannst den Anhänger ohne Spalter normal nutzen!

    Hier nochmal solche Lösungen mit Liegendspalter! Oder wie dieses System nur fest aufgebaut. Allerdings sollte dein Spalter zum zusammenschieben sein!

    Gruß Mario

    Ich fahre Verbrenner, ich brauche KEINEN Stecker! 8o


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    Humbaur HUK 152314

    Auwärter GL 75

  • Bitteschön: Mein Holzspalter wird anhänglich...



    Unserer wiederum soll ausschließlich liegend zum Einsatz kommen,

    War für mich keine Option.

    Wir sägen 90cm, viel Buche. Die Trümmer möchte ich nicht auf einen liegenden Spalter hochwuchten müssen. Man kann das zwar mit Hilfsmitteln rückenschonend handhaben, das kostet aber Zeit.

    Stehend finde ich die Handhabung der Stücke einfach praktischer. Mein Spalter hat kein Zweihand, das macht es in der Hinsicht etwas einfacher (und gefährlicher). Aber ich hab auch nen kleinen Liegendspalter hier in der Scheune: Wenn die Stücke blöd gewachsen sind oder der Schwerpunkt ungünstig ist bleiben die einfach nicht da wo ich man sie gerne hätte und kommt dann doch nur auf "blöde Ideen" das zu korrigieren.


    Was die Arbeit an dem Spalteranhänger angeht bin ich soweit zufrieden. Mir fehlen noch 2 seitliche Bügel die "springendes" Holz aufhalten würden (hab mir am Scheifele da aber mal die Pfoten eingeklemmt). Die Räder vom Anhänger stören mich nicht, sind derzeit aber auch keine Kotflügel dran die man zerdeppern könnte.


    - Muss ich zusätzlich vor den Achsen eine Art Bügel anbringen, der schräg nach vorne zuläuft (quasi als Seitenanfahrschutz). Manche Bootsanhänger haben sowas, andere wiederum nicht...

    Die Regeln besagen was in der Richtung keine herausstehenden Teile an denen sich Fußgänger verfangen könnten.

    Wird im Einzelfall ganz unterschiedlich interpretiert und hängt wohl in erster Linie davon abhängen was für'n Prüfer du hast.


    - Sehe ich es richtig, dass es sich bei einem Holzspalter um eine angehängte Arbeitsmaschine handelt, für die keine Steuer und keine Versicherung fällig sein sollte (versichert über das Zugfahrzeug)?

    Angehängte Arbeitsgeräte sind zulassungsfrei und haben nur eine Betriebserlaubnis.

    Infoblatt zur Straßenbetriebserlaubnis von landwirtschaftlichen Anhängern und angehängten Arbeitsgeräten


    Da hängen aber Einschränkungen dran: Sehr geringe Höchstgeschwindigkeit (25kmh?).

    Und meines Wissens läuft das als Folgekennzeichen die nur an Zugmaschinen oder LoF zulässig sind.


    Von den TÜV-Gebühren gibt sich das nix, die liegen nach meiner Recherche auch bei Arbeitsgerät in der Region 120-150€



    mfg JAU

    No Shift - No Service

  • Hi,


    ist das mit dem "liegend" eine gute Idee? Normalerweise sind das größere Spalter, die maschinell beladen werden, oft auch mit automatischer Zuführung. Oder doch kippbar? Dann hast du beides in einem.


    Wenn doch liegend, warum nicht einen günstigen 750 kg Anhänger umbauen? Unter dem Stich ist das wahrscheinlich günstiger als ein Eigenbau. Soll es aber doch der Eigenbau werden, ist das normalerweise keine so schwierige Angelegenheit.


    Gruß

    Gerhard

  • Moin zusammen!


    Hallo


    ich würde nen ganz normalen Rahmen bauen, den nach vorne als V gehen lassen und somit hast Rahmen als Deichsel


    ist einfach zu bauen, und viel günstiger weil dir die Rohrdeichsel sparst

    Die Frage ist halt ob es am Ende einen kompletten Hilfsrahmen braucht oder nicht.

    Meiner Meinung nach ist der IPB-Träger so steif, dass es genügt Deichsel und Achse (die Deichsel ist ja selbst auch mit der Achse verbunden) damit zu verschrauben. Der Anhänger soll am Ende 150-250kg wiegen, wenn ich mir den Stema Mini mit 350kg zGG ansehe, dann ist das auch nur eine Bodenplatte mit nem einfachen Rahmen außenherum, die auf Achse und Deichsel aufliegen.

    Die Rohrdeichsel kostet in entsprechender Länge um die 80,-€ und wäre halt von den reinen Platzverhältnissen her wesentlich günstiger als ein V-Rahmen, da man vor der Achse Platz hat um sich hinstellen und den Spalter bedienen zu können.


    Warum? Muss doch nur einfach gelöst werden können


    Wenn du dir also einen kleinen Anhänger holst (evtl. nen Motoradtrailer) und da dann ein Gestell drauf, wo man den Spalter praktisch reinsetzt und den Spalter in Querbewegung sperrt, dann mit 2 - 4 Klemmteilen und Knebelverschluß. Man muß ja die Ladung nicht vom Anhänger nehmen.


    Ne Plane/Spriegel zählt ja auch als Ladung, wenn du die mit 4 Schrauben sicherst, sie dann aber einfach abzunehmen ist, oder irre ich mich da?

    Ja so habe ich das auch gelesen. Der Aufbau muss ohne Werkzeug lösbar sein damit es als Ladung zählt.

    Problem an der Sache: wenn ich mir jetzt z.B. nen Motorradanhänger hole, dann müsste ich da ja auch gewisse Umbauten tätigen, damit ich überhaupt meinen Spalter drauf bekomme. Entsprechend müsste ich dann mit dem auch wieder beim TÜV vorsprechen, da es sich ja rein formal nicht mehr um einen Motorradanhänger handelt.

    Natürlich könnte man auch einen einfachen Pritschenanhänger nehmen und nen Rahmen reinsetzen, allerdings ist da dann auch wieder die Zugänglichkeit bescheiden, da ich ja auf der vollen Breite ne Bodenplatte hab. Ich kann mich also vorne nicht wirkliche nahe ranstellen um den Spalter zu bedienen und hinten schaut es nicht viel anders aus. Hier wäre die von Mario angesprochene Wechselaufbau-Lösung besser.


    Moin

    Mit den Spalter liegend ist definitiv auch nicht so einfach zu bauen als stehen!

    da halt Achse bzw. Räder beim Spalten im Weg sind. Was hältst Du denn von einer Version das Du zb mit den Anhänger drunter fahren kannst um ihn dann aufzunehmen!? So ne Art Wechselaufbau könnt ich mit evtl auch vorstellen. Wenn das ganze klug gemacht ist kannst den Anhänger ohne Spalter normal nutzen!

    Hier nochmal solche Lösungen mit Liegendspalter! Oder wie dieses System nur fest aufgebaut. Allerdings sollte dein Spalter zum zusammenschieben sein!

    Gruß Mario

    Hatte ich auch schon im Sinn, würde insbesondere Sinn machen, wenn ich ein H-Gestell baue, welches ich dann einfach auf nen Pritschenanhänger setzen kann (was dann als Ladung zählen würde). Dann könnte ich im Arbeitsbetrieb das Gestell auf den Boden setzen (den Anhänger entsprechend wegfahren) und hätte die vorher beschriebenen Probleme mit der Zugänglichkeit nicht. Es gibt ja Schwenkstützen zum Auskurbeln, allerdings müsste man diese dann auch nach dem Einschwenken nach innen schieben können, damit ich meine Innenbreite vom Anhänger einhalte (wie bei "richtigen" Wechselbrücken vom LKW).


    Super, danke fürs Einstellen.

    Wir sägen unser Holz erst auf 33cm und spalten anschließend, daher gibts auch keine Probleme beim Handling.


    Die Regeln besagen was in der Richtung keine herausstehenden Teile an denen sich Fußgänger verfangen könnten.

    Wird im Einzelfall ganz unterschiedlich interpretiert und hängt wohl in erste Linie davon abhängen was für'n Prüfer du hast.

    Ja gut der Träger selbst läuft ja mittig auf der Deichsel, hier gibt es im Grunde nichts wo man sich verfangen könnte. Den Motor und den Hydrauliktank würde ich zwischen Rad und IPB-Träger unterbringen wollen, also über der Achse.

    Ich müsste dann sowieso die Konstruktion mal mit meinem Prüfer durchsprechen um zu sehen, ob es so wie ich es mir gedacht habe überhaupt funktionieren würde.


    Das mit dem 25km/h und der lof-Tätigkeit ist meiner Meinung nach nicht zwingend so.

    Hier würde das ja auf § 3 FZV Abs. 2 abzielen, wo unter Punkt 2.d. genannt wird, dass "Anhänger-Arbeitsmaschinen" vom Zulassungsverfahren ausgeschlossen sind. In § 4 FZV Abs. 2 steht dann wiederum sinngemäß, dass bei entsprechenden "Anhänger-Arbeitsmaschinen" eine Kennzeichnungspflicht vorliegt, wenn die Höchstgeschwindigkeit über 25km/h liegt.

    Ich bekäme also ein grünes Kennzeichen zugeteilt und müsste entsprechend zur HU, wäre aber entsprechend steuerfrei unterwegs (und normalerweise auch versicherungsfrei).


    Siehe weiter oben: da wir nur 33cm Scheite spalten funktioniert das mit dem liegend sehr gut.

    Wenn ich ein günstiges T-Fahrgestell hätte, dann wäre es natürlich kein Problem dieses umzubauen. Unterm Strich wird es aber vom Aufwand und den Kosten beim TÜV her nur einen sehr geringen Unterschied machen, da ich ja auch für einen umgebauten Pritschenanhänger eine Abnahme beim TÜV mit Umschlüsselung in "Anhänger-Arbeitsmaschine" bräuchte.



    Vielen Dank an alle für die bisherigen Vorschläge.

    Tut mir leid, wenn ich einige der Vorschläge direkt "abschmettere" oder ihnen mit Kritik gegenüber trete. Ich habe mir zum ganzen Thema schon zahlreiche Gedanken gemacht und bin häufig auch schon über die Ideen gestolpert, die ihr mir vorgeschlagen habt. Entsprechend hatte ich auch schon genügend Zeit mir die Vor- und Nachteile der jeweiligen Lösungen zu überlegen und nach derzeitigem Stand wäre meiner Meinung nach ein T-Fahrgestell von der Zugänglichkeit und dem benötigten Aufwand her am günstigsten.


    Viele Grüße,

    Leonard

  • "Anhänger-Arbeitsmaschinen"

    Ok, feiner Unterschied: Arbeitsgerät (FZV §2 (20): Erweiterung einer Zugmaschine) ist was anderes als eine Arbeitsmaschine (hab leider keine Quelle zu Begriffsbestimmung).


    Tut mir leid, wenn ich einige der Vorschläge direkt "abschmettere" oder ihnen mit Kritik gegenüber trete.

    Hilfreich wäre wenn du ein paar Fotos vom Ist-Zustand mit einstellst damit wir einen besseren Überblick haben.

    Ich für mein Teil frage mich ob es bei der kurzen Länge nicht angenehmer wäre wenn der Spalter quer zur Fahrtrichtung nahe der "Ladekante" montiert wäre.



    Vielleicht für dich interessant:

    Mein Spalter mit 160er IPE auf der kleinen Achse hätte eine Arbeitshöhe von ca. 64cm.

    Der fertig gekaufte Liegendspalter 75cm.



    mfg JAU

    No Shift - No Service

  • Also Laut meinem Kontakt beim TÜV würde das unter "Anhänger-Arbeitsmaschine" fallen, wenn es keinerlei Möglichkeit gibt sonstige Güter zu transportieren (beispielsweise dürfte keine Pritsche mit dran sein auf der man ggf. irgendwas mitführen könnte). Vom den Standpunkt her wäre ich jetzt ausgegangen und das war auch das, was ich in anderen Foren gelesen hatte. In die Kategorie fallen dann auch Teerkocher o.ä. die nichts mit Land- oder Forstwirtschaft am Hut haben.


    Ein Foto vom aktuellen Zustand habe ich leider gerade nicht da, müsste ich mal bei Gelgenheit eines machen wenn ich den Spalter draußen hab.

    Zur besseren Verständnis habe ich mal eine kleine Zeichnung erstellt. Da ich von den Alko-Komponenten keine dxf-Files hab ist das aber alles etwas zusammengebastelt:

    Holzspalter_autoscaled.jpg


    Der IPB-Träger schaut 1:1 aus wie in dieser Zeichnung.

    In dem Bild hab ich jetzt ne Hochbockachse, ein Zugrohr mit 1555mm Länge und ne 145/70R13 Bereifung mit Außendurchmesser 534mm.

    Wenn ich nun ein minimales Einfedern der Achse durch das Eigengewicht einbeziehe hab ich ne Höhe Oberkante Deichsel von ca. 460mm.

    Mit dem IPB140 drauf wäre ich dann bei einer Arbeitshöhe von ca. 600mm - um ein angenehmes Arbeiten zu Ermöglichen hätte ich gerne 800mm (entspricht auch dem aktuellen Stand meines Spalters).

    Die Gesamtlänge liegt nun bei ca. 2300mm, Ziel sollte es sein, dass der Spalter quer in eine Fertiggarage reinpasst.

    Ich hoffe es ist nun auch ersichtlich, wie ich das mit den "Abstandshaltern" gemeint hatte. Auf das Vierkantrohr, welches hinten über der Achse liegt, würde ich dann auf der einen Seite den Benzinmotor und auf der anderen Seite den Hydrauliktank unterbringen (von oben gesehen zwischen Reifen und IPB-Träger).


    Vorteil wäre bei dieser Variante: ich könnte vorab alles bis auf den IPB-Träger montieren (auch den Motor und den Hydrauliktank), den Träger anschließend auflegen/fixieren, die Stützlast überprüfen und diese ggf. noch durch ein Verschieben des Trägers in Längsrichtung korrigieren.

    Wenn ich einen festen Rahmen bauen will dann müsste ich mich schon im Vorfeld für eine Position des Trägers entscheiden und somit das Risiko eingehen, dass ich mit der Stützlast nicht hinkomme.


    Viele Grüße,

    Leonard

  • Den Sinn verstehe ich jetzt einfach nicht.

    Bei mir käme der Spalter auf eine Pritsche. Mit einigem Geschick könnte man den dann vielleicht sogar senkrecht und waagerecht verwenden und den Hänger auch als Hänger.

    -Egal wie tief man die Messlatte für den menschlichen Verstand ansetzt, jeden Tag kommt jemand und marschiert aufrecht drunter durch.

  • Mach mal bitte ein Bild vom Spalter oder von Fortschritt was du bis jetzt hast!

    Grund: Ein Spalter für 30 cm Stücke benötigt doch kein Fahrgestell ....

    Also wenn er so groß ist wie ich meine .... kannst ihn auf jeden kleinen Anhänger laden !

    Ich denke das Tomfred das auch so sieht...?


    Gruß Mario

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  • Hallo zusammen,


    ich hatte ja oben bereits geschrieben, dass ich gerade kein Bild zur Hand habe und auch gerade keines machen kann - sorry!


    Um trotzdem mal etwas Licht ins Dunkel zu bringen ein paar Worte zum Spalter:

    Es handelt sich defintiv nicht um einen Minitatur-Spalter aus dem Baumarkt, den man mit seinen 10kg lässig mit einer Hand in den Kofferraum heben kann - soviel sollte klar sein. ;)

    Es wurde ja bereits im Eingangspost erwähnt, dass der Spalter aus einem IPB140 mit einer Länge von 1400mm besteht (ich dachte eigentlich damit lassen sich die Dimensionen erahnen). Der Zylinder hat einen Hub von 500mm, allerdings spalten wir nur Scheite mit 330mm Länge (bedingt durch unseren Ofen).

    Aktuell liegt der Träger auf einem Gestell, welches für den Transport am Hubwerk eines Traktors konzipiert ist. Der Träger liegt quer zur Fahrtrichtung und der Motor ist unten drunter verbaut.

    Da ich den Traktor nicht immer zur Hand habe möchte ich einfach die Möglichkeit haben, den Spalter mit dem Auto zu transportieren.


    Das Ganze als Ladung auf einen Pritschenanhänger zu packen ist keine schlechte Idee, allerdings muss ich den Aufbau ja auch irgendwie runter bekommen wenn ich den Anhänger anderweitig nutzen will. Der Träger alleine wiegt ca. 80kg, hinzu kommt der Motor mit 15kg, der Hydrauliktank, das Spaltkreuz und ein entsprechendes Gestell, auf dem alles verbaut ist. Da bin ich mindestens bei 150kg und die hebt man selbst zu zweit nicht mal locker runter.

    Hinzu kommt, dass wir keinen Autoanhänger haben. Wir planen zwar die Anschaffung eines Pritschenhochladers, allerdings wäre dieser aufgrund der Größe dann etwas "oversized". Sicher könnte ich auch einen kleinen 750kg Anhänger (oder weniger) gebraucht kaufen, allerdings bleibt dann immernoch das Problem mit der schlechten Zugänglichkeit, wenn das Ganze mittig auf dem Pritschenanhänger liegt (den Spalter seitlich oder hinten quer an die Ladekante zu rutschen wäre für die Lastverteilung beim Fahren eher suboptimal).

    Wie gesagt: ich habe schon etliche mögliche Szenarien durchdacht und dazu gehörte auch den Spalter auf ne Pritsche zu packen.


    Gruß Leonard

  • Hallo Leonard,

    Dann ist das mir nun klar... was mir nich eingefallen wäre, wenn Du den Spalter auf Räder oder Rolen stellst.

    Die Idee wäre ein Motorradanhänger auf die 2 Schienen aufgeschoben verzurrt fertig!

    Allerdings ist es eben kein normaler Anhänger, der dann für vieles genutzt werden kann! :/

    Gruß Mario

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  • Hi Mario,

    es muss nicht zwingend ein normaler Anhänger sein, den man auch noch als solchen nutzen kann.

    Für mich wäre es auch völlig in Ordnung ein festes Fahrgestell am Spalter zu haben.

    Die Idee mitm Motorradanhänger ist nicht schlecht, allerdings brauch ich dann erstmal einen solchen und zusätzlich brauch ich ein passendes Gestell mit Rädern - hätte dann also doppelte Ausgaben.

    Gruß Leonard

  • Eben. Für 30cm Stücke einen Spalter?

    Das ist für mich nur ein motorisches

    Hackklotz.


    Also einfach einen AH und das Teil als Ladung. Dazu kann man im Boden das Teil mit Schnellverschlüssen befestigen und leicht entfernen.

    Mit Flaschenzug laden und entladen.

    -Egal wie tief man die Messlatte für den menschlichen Verstand ansetzt, jeden Tag kommt jemand und marschiert aufrecht drunter durch.